Folge 161: Alleskönner Infrastruktur – mit Sascha Hasterok

Shownotes


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00:00:06: Vielleicht sind sie auch genervt, dass der Iran-Krieg die ganze Performance seit dem Jahresanfang wieder aufgefressen hat.

00:00:12: Vielleicht sind Sie unsicher ob die Technologieunternehmen ihre Bewertung wirklich wert sind?

00:00:18: Vielleicht wissen sie auch nicht wohin sie sich auf der Welt hindiversifizieren wollen wenn sie sich von den USA etwas unabhängiger aufstellen wollen.

00:00:26: Für all diese Zweifler haben wir heute was ganz Spezielles und tolles.

00:00:29: Wir sprechen über ein Alleskönner!

00:00:32: über Infrastruktur.

00:00:33: schön, dass es einrichten konnten, freuen sich auf eine spannende Folge.

00:00:50: Was versteht man wirklich unter Infrastruktur?

00:00:53: Und welche Rolle spielen Europa die USA und Asien in einem Infrastruktur-Portfolio?

00:00:59: Wie unterschiedlich sind dort die jeweiligen Infrastruktur Trends?

00:01:03: Ist künstliche Intelligenz für Infrastrukturunternehmen eher Risiko oder Rückenwind?

00:01:08: Und wie stark hängt Infrastruktur von politischen Programmen, Subventionen?

00:01:13: Nicht im

00:01:14: Unterleben investiert die Aufrufung.

00:01:22: Der andere Verschuldungsgrad bleibt hier immer noch.

00:01:24: Den Schweiz ist doch so teuer, wir hören uns halt immer wieder zurück.

00:01:27: Und damit reduziert sich die Zinsdefinanz?

00:01:31: Das Geschäftsmodell der Bank hat ja die Transformation der Fristigkeit.

00:01:34: Die Besprechen hat man viel mehr

00:01:35: Sensitivität zu Disasterversuchen.

00:01:36: Die Unternehmen sind eigentlich in den zwanzigtausend Jahren noch gut und fähig.

00:01:40: Welche lösen

00:01:41: vielleicht sogar gesellschaftliche Probleme?

00:01:43: Wenn es einen Call gibt, der hundert Prozent sicher

00:01:45: ist.

00:01:45: In Springfield!

00:01:46: They're eating the dogs...

00:01:48: Herzlich Willkommen zu Folge onehundertsechzig in das große Bild, dem gemeinsamen Podcast des Private Banking Magazin und Eta Family Office.

00:01:57: Mein Name ist Christian Hammes und wir sprechen heute über einen echten Alleskönner.

00:02:01: Wir sprechen über Infrastruktur.

00:02:04: Das ist eine Partnerfolge.

00:02:05: gemeinsam mit Wellington und gemeinsam mit Sascha Hasterock den wir zum ersten Mal im großen Bild begrüßen Sprechen wir über den Enduring Infrastructure Assets Fund und fragen uns ja, warum ist das denn eigentlich ein Alles-Könner?

00:02:19: Na ja zum einen weil diese Assetsklasse helfen kann schwierigen Bewertungsfragen aus dem Weg zu gehen die wir in ganz vielen anderen Teilen unseres Portfolios jeden Tag schmerzlich diskutieren.

00:02:28: Gleichzeitig hat Infrastruktur ein robustes Wachstum.

00:02:30: Wir sprechen da seht ihr darüber.

00:02:32: Wir haben eine spannende Dividendenrendite und hinzu kommt dass das Portfolio unter geopolitischen Konflikten wie aktuell den Iran Krieg kaum leidet aber sein Kernmodell über künstliche Intelligenz kaum disruptierbar erscheint.

00:02:48: Und vor allem erzeugt Infrastruktur im Zusammenspiel mit anderen Asset-Bausteinen, vor allen Dingen mit anderen Aktiensegmenten ein ziemlich spannendes Koalationsprofil und kann das Gesamtrisiko dadurch erheblich senken.

00:03:02: All diese Facetten beleuchten wir gemeinsam in Detail mit Sascha Hasterog.

00:03:05: freuen Sie sich auf eine spannende Folge!

00:03:08: Zum ersten Mal im großen Bild begrüße ich ganz herzlich Sascha von Wellington.

00:03:13: Herzlich Willkommen Sascha!

00:03:15: Hallo, vielen Dank für die Einladung Christiane.

00:03:19: Wir sprechen heute über Infrastruktur.

00:03:21: Das ist ein wichtiges Thema aber wir wollen vielleicht zuerst mal kurz kennenlernen wer du bist und wer Wellington ist.

00:03:27: Wellington ist ein Name dem wir jeden Tag begegnen Und da lesen und hören wir viel.

00:03:31: Aber womit sollten wir als Investoren Wellington verbinden?

00:03:36: Ja, vielen dank.

00:03:38: ja interessante Frage.

00:03:39: ich glaube wenn man Mal uns aus Haus beschreiben sollte dann kann man sich wirklich daran Ausarbeiten, dass wir so die Werkbank im Essertmanagement sind.

00:03:48: Wir kommen ursprünglich eben aus den USA aus Boston und sind eigentlich auch in den USA schon sehr lange bekannt dafür eben ja Subadvisory zu machen also eben die Portfoli Management Leistung für andere Kunden bereitzustellen.

00:04:03: Das machen wir auch in Deutschland schon sehr lange, seit über zwanzig Jahren und sind jetzt eben auch seit einigen Jahren hier im Bereich Welfenmanagement.

00:04:10: Und eben für den Welfbereich eben dann auch unterwegs und wollen dort eben auch weiter Kunden gewinnen mit unseren Vorlösungen die wir dann eben auch anbieten und haben natürlich jetzt gerade auch mit dem Thema Infrastruktur.

00:04:22: eins muss man sagen schon der interessantesten Themen, die glaube ich so aktuell am Kapitalmarkt gespielt werden als Strategie, die wir aber auch auf der anderen Seite schon lange machen Und ich glaube, das ist dann auch wiederum eine Thematik für uns ganz wichtig.

00:04:36: Wir sind eine private Partnerschaft.

00:04:38: Das heißt wir sind eben nicht an kurzfristige, ich sag mal, aktionäres Themen etc.

00:04:42: gebunden sondern wir überlegen uns wo wir sehr langfristig wenn wir eine Strategie auflegen und das Gleiche haben wir dann eben auch beim Thema Infrastruktur gemacht, wo wir eben schon im Jahr zehntzehn in der Strategie selber und im Jahr zweiunddreizehn mit dem Usage vor, über den wir heute sprechen wollen Dann eben umgesetzt.

00:04:58: und es heißt eben, wir haben hier eine sehr langfristige Denke was eben dann auch sowohl Strategien angeht auf der einen Seite.

00:05:04: Aber natürlich dann auch die Überlegung okay wie kann man den eben auch langfristig Alpha generieren?

00:05:09: Was natürlich gerade in diesem sehr volatilen Marktumfeld und die sehr nachrichtengetriebene Marktumfeld glaube ich sehr spannend und sehr interessant sein kann.

00:05:20: Und deine Rolle kann man sich sozusagen als den Botschafter aus dem Maschinenraum vorstellen.

00:05:25: Ja, das hast du ganz gut ausgedrückt.

00:05:28: Wir im globalen Portfolio Advisor-Themen sind eigentlich dafür da gerade auch für die Lokalenmärkte dann eben auch ja die Portfoli-Manager zu unterstützen und sehr eng aber auch mit den Portfolie Manager Teams oder Makro-Teams, die wir im Haus haben weltweit zusammenzuarbeiten und dann eben die ganzen Informationen zusammenzuführen in kundengerechte Sprache und eben dann auch in den jeweiligen Märkten mitzugeben und dann eben auch zu präzise dann eben diese Antworten zu geben.

00:05:58: Dann freue ich mich, dass wir jetzt mal in den Fonds reingucken.

00:06:01: Das Thema haben wir schon genannt und wir sprechen über das Thema Infrastruktur in der Zeit, in der es eigentlich nicht besser und wichtiger wäre weil wir – ich sage das mal so aus meiner Perspektive – erstens immer noch dem Imperativ ausgesetzt sind uns schrittweise und das gilt für den einen oder anderen Investoren in der verschärften Formen und manche etwas milder, dass von der Technologielastigkeit des amerikanischen Marktes der schrittweise immer noch so ein bisschen imanzipieren müssen.

00:06:28: Weitens haben wir aktuell diese Rotation oder nicht aktuell, seit Jahresanfang oder seit Jahresende letzten Jahres gesehen von Soft Assets zu Hard Assets.

00:06:38: da denkt man natürlich auch in irgendeiner Form sofort an das Thema Infrastruktur.

00:06:42: Da werden wir gleich mal eine Einordnung treffen ob dass auch aus deiner Perspektive so zu benennen ist.

00:06:48: und dann haben wir momentan den Iran Krieg der ziemlich viele Fragen aufwirft und eigentlich diese Rotation von Soft to Hard Assets an vielen Stellen zum Stocken gebracht hat.

00:06:58: Und uns aber zeigt, dass wir in Europa da viele Hausaufgaben haben.

00:07:03: Wir sind immer noch sehr abhängig von externen Energie, die Amerikaner haben letztes Jahr ihren Energiehunger dokumentiert.

00:07:12: also es gibt ganz viele Themen, ganz viele Fragestellungen und wir schrauben euren Fonds auf.

00:07:16: Wir gucken rein!

00:07:17: Wir überlegen uns welche Ideen sind darin?

00:07:21: Und wir vergleichen oder nehmen diesen Fonds auch mal als Baustein in einen Gesamtvermögen und gucken uns mal an was der Bausteinen eigentlich wirklich kann.

00:07:30: Ich würde dich einladen, Sascha vielleicht mal kurz was über den Fonds zu sagen.

00:07:35: Du hast schon gesagt seit wann es ihn gibt.

00:07:38: Sag vielleicht mal so zum Einstieg die wichtigsten Dinge, die wir wissen sollten über die Idee des Fonds, über den Inhalt und vielleicht auch über die Frage haben wir da einen globales Instrument?

00:07:48: also hilft uns dieser Fonds dann auch von dem amerikanischen Aktien Exposure oder den Technologieexposure wirklich unabhängig zu machen?

00:07:58: Ja super ich glaube das ganz viele Themen angesprochen hast.

00:08:01: Da passt ja natürlich auch dein der Name des Podcasts, das große Bild weil ich glaub natürlich es gibt keinen Thema was glaube ich dieses... diesen Begriff das große Bild besser beschreibt als Infrastruktur, weil wir eben Infrastruktur und da komme ich jetzt so etwas auch zur Australie Ausgestaltung natürlich immer auch global denken.

00:08:20: Also wir haben ein globales Aktien-Portfolio im liquiden Bereich

00:08:23: d.h.,

00:08:24: keine LTIV, keine illiquide Systematik dahinter sondern im liquigen Aktienbereich.

00:08:30: Und unser Fokus liegt vor allen Dingen auf zwei Themen.

00:08:33: Auf der einen Seite wollen wir ein Portfolio aufbauen was Rohstoff unabhängig funktioniert, also wo es eben nicht auf die Rohstoffpreise angeht.

00:08:41: Da können wir gleich nochmal im Detail drauf eingehen.

00:08:44: und wir wollen ein Portfolio eraufbauen was auch auf der anderen Seite Konjunkturunabhängigkeit ist.

00:08:48: Eben dann die Infrastrukturanlagen oder Infrastrukturen in Lesbens Hausfiltern, wo wir sehen und glauben dass sie eben auch unabhängig von Konjunkteuzügeln funktionieren.

00:09:00: noch da können wir natürlich gleich im Detaillen darauf eingehen.

00:09:03: wie schaffen wir das im Großen und Ganzen?

00:09:05: Wir schaffen das damit vor allen Dingen Unternehmen uns rausfiltern, die auf der einen Seite reguliert sind.

00:09:13: Also entweder im regulierten Markt unterwegs sind oder ganz lange Verträge haben.

00:09:17: also sprich wenn sie heute eine Mautstraße ein Maut Straßenanbieter haben ja dann hat er meistens eben zehn, zwanzig, dreißig Jahre lange Verträge in diesem Fall.

00:09:26: und das sind eben auf der anderen Seite die Unternehmen die wir da raus filtern.

00:09:29: und dazu kommt noch Wir wollen eben auch sicherstellen, dass wir Unternehmen ins Portfolio mit aufnehmen.

00:09:35: Die heute eben schon gutes Geld verdienen die heute schon viel Freakashlow generieren mit ihren Anlagen und auf der anderen Seite dann aber auch in ihr Geschäft investieren.

00:09:45: das bedeutet sie sozusagen ja ich sage mal Das ist der Growth Part des Portfolios zu sagen okay Wir wollen eben Auf der einen Seite ein Value-Part haben.

00:09:53: Eben was verdient das Unternehmen?

00:09:55: Heute schon?

00:09:55: wie sind die Cash Flows?

00:09:57: Wie schafft das Unternehmen dann auch den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten?

00:10:02: ist dann oben drauf nochmal zu sagen, okay aber wenn dieses Unternehmen heute schon gutes Geld verdient.

00:10:07: Wie schafft es denn eben dieses Unternehmen am Ende des Tages da noch langfristigen Mehrwert zu schaffen im Unternehmen.

00:10:13: und das bedeutet meistens eben auch mal wieder beim Beispiel Maustraße zu bleiben oder Maustrasenanbieter zu sagen ok wie schaffe ich's denn eben auch die Mauststraße zu modernisieren neue Maustrassenverträge abzuschließen neue Maustrassen zu bauen, neue Flughafenkonzessionen mir anzuschaffen.

00:10:31: Also eben dass wir nicht wollen das alles was an Free Cashflow generiert wird ausgeschüttet wird an die Anleger und ich dann am Ende eine Dividenden Rendite von sechs bis sieben acht Prozent habe aber dann am ende die Substanz leidet.

00:10:42: sondern wir wollen eben beides schaffen.

00:10:45: Eine gute Dividende Rendite im Portfolio aufzubauen mit Unternehmen die auch aus diesem Cashflow heraus in ihre Substanz investieren und daraus dann eben am Endes Tages auch wieder weitere Wachstum für die Zukunft dann auch in dem Fall auch generieren.

00:10:59: Und ich glaube, da unterscheiden wir uns schon sehr stark von vielen anderen Anbietern am Markt dort auch im liquiden Bereich wo wir eben klar sagen was unsere Grenzen sind, in die wir da investieren wollen.

00:11:11: Ja aber da war schon mal zwei eine ganz wichtige Kombination aus zwei Stärken nämlich einerseits dem Gross- und den Valuebereich Denn Valuebereich suchen wir seit wir gelernt haben Software und andere Dinge disruptiert werden können.

00:11:25: Den Growth Bereich brauchen wir langfristig für strategisch sinnvolles Wachstum und viele Dividendenaktien, das sage ich auch mal aus meiner Perspektive, die wir uns zu normalerweise ins Dividendeportfolio packen.

00:11:36: Die haben schlichtweg keinen Wachsstum und schütten ein Großteil ihrer Erträge als Dividende aus.

00:11:40: und dass mir mit dieser Idee tatsächlich der langfristige Kapitalerhalt gelingt I don't know, da müsste man vorsichtig sein und genau das haben wir hier eben nicht.

00:11:51: Das werden wir nachher noch mit Zahlen belegen wenn wir mal die einzelnen Dinge so ein bisschen durchmessen und besprechen freue mich drauf.

00:12:00: welche Branchen finden in einem Infrastrukturfonds.

00:12:03: Das kann ja alles sein, man kann sich ja alles vorstellen und vielleicht ist man dann auch bei der ersten Idee so ein bisschen viel geleitet was da eigentlich drin ist.

00:12:12: also sind da vornehmlich Bau das was wir damit antizipieren wenn wir an das Konjunkturpaket in Deutschland denken dass hier sehr prominent im europäischen Kontext steht.

00:12:25: und das erste was uns da einfiel als wir angefangen haben über Infrastruktur nachzudenken waren dann Bauunternehmen Unternehmen und Zementunternehmen, ähnliches.

00:12:34: Aber eigentlich ist das Thema ja viel weiter gefasst.

00:12:38: Also was ist denn sozusagen das?

00:12:39: Was wir in dem Vorfinden?

00:12:41: Ja du sprichst einen guten Punkt an.

00:12:43: ich glaube die Schwierigkeit ist auch für Kunden am Ende des Tages Infrastruktur Forstmännern zu vergleichen ist ja die Situation der Begriff Infrastruktur ja nicht geschützt ist.

00:12:53: Also es gibt ja keine Definition für Infrastruktur, das heißt es gibt teilweise Mitbewerber.

00:12:59: da hast du Tech-Werte mit dabei die natürlich sagen okay Infrastruktur für Tech etc.

00:13:04: dann auch und da sind wir etwas anders aufgestellt.

00:13:07: hier sind wir sehr klar in unserer Definition auch vom Thema Infrastruktur.

00:13:11: deshalb heißt ja vor auch Enduring Infrastructure Assets also wir wollen ausschließlich Enduring Assets haben im Portfolio.

00:13:17: das bedeutet lang Unternehmen die eben langfristige oder langlauf der Vermögenswerte auch besitzen.

00:13:24: Beispielhaft ist zum Beispiel ein Stromnetz, einen Garnetz, ein Wassernetz

00:13:27: etc.,

00:13:28: eine Mautstraße in den Flughafen etc.

00:13:31: Also alles Dinge die eben eine lange eine lange Laufzeit haben.

00:13:34: auf der einen Seite, aber durch die Regulierung wir heute schon eben sehen können was diese Unternehmen auch an Cashflow generieren über die nächsten zehn, fünfzehn Jahre mit ihren Sachen.

00:13:44: Das bedeutet gerade diese Stabilität wird ins Portfolio bringen.

00:13:47: Ja das bedeutet vor allen Dingen geht es uns darum eben ein Portfolie aufzubauen was eben eine gute Performance liefert.

00:13:53: da können wir gleich nochmal darauf eingehen wie das geklappt hat über den letzten Jahren und auf der anderen Seite eben dann auch eine Marktwolatilität eben mitzugeben wo wir eben eine klare Differenzierung auch haben.

00:14:04: Zu heute sehr, ich würde mal sagen sehr tech vielleicht dann auch sehr medizinartechnisch ausgeprägten Portfolien ja die natürlich da auch sehr viele in diesen Bereichen unterwegs sind und dann eben ein Gegenpol zu sein für diese High Beta Strategien die natürlich sehr viel am Markt unterwegs sind als Core Baustein für das Thema Infrastruktur um dann eben auch eine Basis Investment zu sein in diesem Bereich.

00:14:32: Du sprichst die Infrastruktur an als regulatorisch oder als Regulierungsthema und viele Investoren schrecken vor dem Thema Regulierungen zurück.

00:14:41: Jetzt muss man das mal in Kontext stellen, dessen was Staaten künftig tun werden im Zuge ihrer Haushaltsnotlagen, die wir sehen und die auch zweifellos kommen werden mit Blick auf die Privatisierung von Infrastruktur.

00:14:56: Das ist ja eine Entwicklung, die hat schon begonnen und sicherlich wird das fortschreiten.

00:15:02: Wie schätzt du denn die Chancen, die Möglichkeiten und damit sozusagen auch den positiven oder negativen regulatorischen Einfluss auf euer Geschäftsmodell also auf den Enduring Infrastructure Assets ein?

00:15:16: Das ist wenn ich es richtig rausgehört habe aus deiner Sicht eine große Chance.

00:15:21: Ja, ich meine am Ende des Tages muss man sich dann auch wieder das ganze Thema Infrastruktur in Perspektive setzen.

00:15:27: Wir hatten die letzten zwanzig bis dreißig Jahre, hatten wir die Annahme dass Infrastruktur immer verfügbar ist, immer vorhanden ist, dass Infrastrukturen einfach auch im Rahmen einer gesamtwirtschaftlichen Rechnung irgendwie nichts kostet.

00:15:40: ja sondern die ist da, der wird ein bisschen die Straße geflickt und dann ist alles wieder gut.

00:15:46: Und ich glaube was wir schon die letzten zwei bis drei vier Jahre gesehen haben gerade überschwappend aus in den USA auf der einen Seite, aber auch die Investitionen zum Beispiel auch China über die letzten zwanzig bis dreißig Jahre getätigt hat.

00:15:59: Ist das Infrastruktur inzwischen wirklich nicht nur eine Bestandsverwaltung ist?

00:16:03: Ja wie wir es in Deutschland zum Großteil sehen wo wir ja vielleicht nochmal auf das Paket der Bundesregierung gehen hier auch eher mehr Bestands Verwaltungen aktuell dann durchführen als jetzt wirklich neue Investition tätigen.

00:16:17: Und der große Unterschied ist eben, dass wir aus diesem Bestandsverwaltungsmodus rauskommen müssen in vielen Bereichen.

00:16:23: Denn das was die letzten zwanzig bis dreißig Jahre verwaltet worden ist reicht eben auf der einen Seite nicht mehr aus.

00:16:29: ja also sprich die Substanz per se ist eben schlecht geworden in vielen bereichen sei es Stromnetze Straßen etc.

00:16:37: aber auf der anderen Seite sehen jetzt aber auch dass die Herausforderung die geopolitischen Herausforderungen die Wirtschaft die Herausforderungen So groß sind, dass wir eigentlich neben der Modernisierung der Infrastruktur vor allen Dingen neue Infrastruktur brauchen und zwar auch andere Infrastruktur als wir sie vielleicht in den letzten zwanzig bis dreißig Jahren verwendet haben.

00:16:55: Wenn ich überlege wie wir Energie produzieren wollen in der Zukunft, wie wir aber auch diese Energie speichern wollen ja?

00:17:02: Wir haben hier gerade durch das Thema USA Iran natürlich eine sehr große Fokussierung auf Energiepreise, auf Gaspreise Ölpreise.

00:17:11: Das heißt, diese Veränderungen in der geopolitischen Situation aber dann auch in der wirtschaftlichen Situation.

00:17:16: Wie wollen wir in Zukunft Geld verdienen für die Gesamtgesellschaft?

00:17:19: Ja, finden die Industriearbeitsplätze noch statt wenn ich eben einen Industriestrompreis habe von zwanzig Euro, wenn ich in China drei habe oder in den USA fünf?

00:17:28: ja.

00:17:29: also diese ganzen Überlegung, die wir heute und die auch für mich persönlich in der heutigen Und legen den Diskussion um Zukunftsthemen, auch in der politischen Auseinandersetzung natürlich unheimlich fehlen.

00:17:41: Also diese Themen wie schaffe ich es denn auch?

00:17:44: Den Topf, den ich verteilen möchte, dass er nicht kleiner wird ja sondern größer wird und das schaffe eben Insofern dann immer nur wenn ich schaffe, dass eben Industrie angesiedelt wird, dass die Preise für Energie günstig sind

00:17:56: etc.,

00:17:56: etc.

00:17:57: Das Steuernamen steigen und da ist wiederum das Thema Infrastruktur kommt aus dieser Verwaltungsbasis raus, ja und ist wirklich inzwischen ein sehr großer Wachstumstreiber vieler Gesellschaften oder viele Regionen der Welt.

00:18:10: eben zu wissen ohne diese Infrastruktur funktioniert eben auch kein weiteres Wachs zu mehr in Zukunft.

00:18:16: Denn du hast gerade schon gesagt gehabt wie schaffen wir es denn uns von so einer Tech?

00:18:22: Thematik abzugrenzen.

00:18:24: Natürlich in dem nur, indem wir eben schaffen die Infrastruktur so aufzubauen dass wie eben auch selber in der Lage sind diese Abhängigkeit von China vor den USA eben auch in diesem Tech Bereich geringer werden zu lassen.

00:18:37: und dann habe ich eben noch nicht über die ganzen geopolitischen Krisenherde gesprochen, die natürlich auch eine große Rolle spielen.

00:18:44: Also du siehst dieses Feld ist ja breit, die Herausforderungen sind sehr groß und deshalb sehen wir auch sehr stark jetzt zum schon ich würde mal wirklich sagen seit vier drei bis vier Jahren auch vor allen Dingen den Fokus auf vielen Investoren in diesem Bereich weniger auf den Verwaltungsmodus sondern viel mehr auf die Überlegung.

00:19:00: okay In welche Bereiche?

00:19:02: Welche Bereiche werden denn zentral sein für die nächsten zehn bis zwanzig Jahre?

00:19:06: oder in welchen Bereichen schaffe ich es dann eben auch selbst im regulierten Bereich jetzt nicht so eng reguliert, das übrigens vielleicht von anderen Bereichen vielleicht auch kennen würde wenn wir über Regulierung sprechen.

00:19:16: Dann eben dann auch für meine Portfolio-Konstruktion ein sehr wachstumsstarken und eben dann sehr schwankungsunanfälligeren Baustein mit aufzunehmenden

00:19:28: Portfolien.".

00:19:29: Also die Geschäftsmodelle im Enduring Infrastructure Assets haben eine große Notwendigkeit.

00:19:36: Das heißt Die werden uns helfen, dass wir in Europa aber auch in USA.

00:19:42: Wir sind ja hier global aufgestellt beleuchten wir gleich noch zukunftsfähig bleiben, zukunftswähig werden.

00:19:49: Und jetzt du hast es angesprochen haben wir seit ein paar Tagen angestoßen glaube ich vom IFO-Institut eine Studie die kritisiert dass die Infrastruktur Ausgaben in diesen sogenannten Sondervermögen in den Sonderschulden gar nicht so richtig investiv eingesetzt werden in dieses Infrastrukturthema sondern eher konsumtiv.

00:20:11: So daraus leitet sich ab, dass die Politik ihre Hausaufgaben da vielleicht nicht optimal macht.

00:20:17: Der Druck aber eigentlich das umzusetzen was eure Geschäftsmodelle in dem Fonds umsetzen noch stärker betont wird also dass da vielleicht jetzt der Druck entsteht, dass diese Unternehmen mehr Aufträge bekommen und dass tatsächlich die Hausaufgarben im Infrastrukturbereich gemacht werden.

00:20:33: Also ist Entdeckung, die ja viele Politik-Analysten eigentlich vorher gesagt haben dass diese Sonderpaket wahrscheinlich ohne öffentlichen Druck dann doch konsumtiver eingesetzt wird als versprochen.

00:20:47: Ist das gut für dein Portfolio?

00:20:48: Ist es gut für unsere Geschäftsmodelle die wir da beleuchten?

00:20:53: Ich wundere mich so ein bisschen auch in der Diskussion jetzt die letzten Tage, dass das so eine Neuigkeit ist, die so viel Aufmerksamkeit generiert.

00:20:59: Weil ich glaube jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt hat über den letzten Monaten, der hat genau gesehen, in welche Richtung das eben läuft.

00:21:05: Ich würde es aber trennen auf zwei Ebenen.

00:21:09: Ich meine, das IFO-Institut hat ja mehr kritisiert als dieses Thema Zusätzlichkeit.

00:21:15: Ein Punkt ist, also sprich das Themen aus dem Kernehaushalt in dieses schulenfinanzierte Paket laufen.

00:21:21: Ich mein beispielhaft war ja zum Beispiel Glasphaseausbau.

00:21:23: Ja, das war so ein plakatives Beispiel.

00:21:26: ich glaube dass kann man natürlich diskutieren und ich glaube das ist natürlich auch eine Frage von politischem Gespür ob man jetzt den Ob man das eben auch selber vertreten kann.

00:21:34: ja Das müssen dann die Personen wissen die das irgendwie dann auch immer umgesetzt haben.

00:21:40: Was mich aber am meisten stört, und ich glaube das ist eine Diskussion die wir natürlich auch füllen müssen, die Frage immer auch was ist denn für uns überhaupt investierbar?

00:21:49: oder was wollen wir überhaupt mit diesem Infrastrukturpaket erreichen?

00:21:51: Und ich glaube dass es der große Unterschied... Ich meine diese Buchungsthematik hin oder her ist glaube ich die Eine, aber für mich geht's wirklich eher um die Frage das, was in dem Paket überhaupt drinnen steht.

00:22:03: Und ich war letztes Jahr auch schon auf einigen Podiumsdiskussionen mit Politikern die natürlich dann gesagt haben wie toll alles jetzt wird und wie modern überall die Infrastruktur wird.

00:22:11: und wenn man dann genau nachgefragt hat, was denn so genau die Projekte sind, die dann genau projektiert werden sollen bei dem in den Paketen da wurde dann auch dort sehr ... Da wurde es dann sehr still sage ich mal.

00:22:23: Das ist glaube ich das großes Problem dass wir gar nicht genau wissen, wie wollen wir das überhaupt einsetzen?

00:22:30: schon finde ich auch trennen.

00:22:31: Ich mein, ich finde zum Beispiel man sollte auch dieses Paket wenn man das so mal einordnet in das Thema Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ja woher eine eine Investitionsdefinition ist zu sagen okay Das was ich investiere erhöht meinen gesellschaftlichen Kapitalstock.

00:22:48: also da mache jetzt, entwickelt sich etwas Neues.

00:22:51: Da entwickel ich wirklich was für die Zukunft.

00:22:53: ja und da muss man sich natürlich schon die Frage stellen aufgrund dieser Logik um eben Neues zu schaffen, mehr Wachstum auch in Zukunft zu schaffen ist dann eben auch grundsätzlich das, was in dem Paket vereinbart ist.

00:23:04: Natürlich wollen wir alle, dass die Bahn funktioniert und dass die Schienen modernisiert werden.

00:23:08: Wir wollen alle, daß die Fußballplätze funktionieren, dass Frauenhäuser... Das alles natürlich super wichtig!

00:23:15: Die Frage aber natürlich ist immer nur wenn ich ein Schuldenpaket aufnehme, was eben gesellschaftlich für den nächsten Jahrzehnte auch Zinslast mit sich trägt?

00:23:26: Ob ich dann in der Phase etwas in Sachen investieren wollen schwerpunktmäßig die empfehlen, folgschaftlichen Definition eher konsumtiv sind ja also sprich Die eben den kapital shop nicht erhöhen sondern die eben nur mein Beispiel, Bahn mitzunehmen als auch der größte Posten ist.

00:23:46: Auch für diesem Jahr wenn ich jetzt sechszehn Milliarden Euro in die Bahn stecke und ich habe sehr viel Modernisierungsbedarf das ist natürlich richtig und wichtig.

00:23:54: aber die Frage ist was schaffe ich denn Neues mit diesen Geldern?

00:23:56: Also schaffe es dann wirklich eben neue Infrastruktur aufzubauen Wenn ich Krankenhäuser dafür subventioniere dass sie eben Umstrukturierungskosten haben Warum mache ich das denn über ein schuldenfinanziertes Paket für eine Sache, die normalerweise eben diese Krankenhäuser aus dem laufenden Betrieb schaffen müssten?

00:24:14: Das sind alles Fragestellungen, die für mich sehr viel wichtiger sind.

00:24:17: Weil das dann am Ende des Tages auch die Fragen, wo es darum geht ob wir eben auch in den nächsten zehn bis zwanzig Jahre hier wachsen.

00:24:27: Ich sag mal wenn wir halt drei Milliarden irgendwie bereitstellen Tropfen auf einen heißen steilmännischen überlege dass wir eigentlich laut studien ungefähr vier und dreißig milliarden pro Jahr bräuchten deutscher um die netzte zu modernisieren.

00:24:43: Das für mich macht das pakete halt insofern wenig impact auch auf unser portfolio weil wir eben den gesamtwirtschaften Impact hier zumindest man deutschland noch nicht so sehen können.

00:24:53: Und deshalb haben wir da können wir auch nochmal darauf eingehen auch nicht sehr viel mehr in Deutschland investiert aufgrund dieses Investitionspaketes, sondern wir haben da eben selektiv investiert wo wir aus dem Unternehmen heraus glauben dass dieses Wachstum selber generiert werden kann.

00:25:11: Ohne das wir jetzt hoffen dass dieses Paket gestaltet wird.

00:25:14: vor allen Dingen muss man ja sagen auch wenn wir über Staatspakete in generell sprechen, dann werden ja auch nie immer alle Gelder abgerufen die da geplant sind.

00:25:23: Ja hat man noch letztes Jahr gesehen ja, da wurden halt von diesen thirty-six Milliarden aus dem Paket glaube ich vierundzwanzig ungefähr eingesetzt überhaupt Ob überhaupt alle gelder abgerufen werden und wie die abgerufen werden.

00:25:35: Und am endes tag ist die frage natürlich auch wer kontrolliert, auch wie die Gelder ab gerufen werden im zweifel?

00:25:40: Wer kontrolliert wie diese gelde auch eingesetzt werden.

00:25:43: ich glaube da sind so viele fragezeichen auch für uns als investoren mit dabei dass wir jetzt nicht aufgrund dieses paketes zu investieren Sondern wir investieren dar in diesen bereichen sei es jetzt zum beispiel auch den netzausbau in deutschland in europa wo wir eben schon heute sehen das unternehmen investieren dass wir heute schon sehen dass eben regulierung geschafft oder verbessert wird für diese Unternehmen und weniger, ob jetzt hier die Subvention in den nächsten fünf Jahren kommen werden.

00:26:07: Weil das sind natürlich immer Bereiche, die kannst du auch als Unternehmen, als Investor gar nicht wirklich einplanen in deiner Cash-Low Betrachtung weil das natürlich Sachen sind, die du heute gar nicht wissen kannst.

00:26:21: So setzen wir vor nämlich auf privatwirtschaftliche Dynamik und machen uns von politischen Entscheidungen Verwässerungen bestimmter Kommunikationswege wie bei diesem Sondervermögenspaket unabhängig.

00:26:37: Das ist schon mal ganz wichtig festzuhalten, um nochmal auf den globalen Aspekt des Fonds zurückzukommen Wir sind ja nicht nur in Europa investiert sondern wir haben tatsächlich einen globalen Ansatz der uns helfen soll sozusagen Die globale Dynamik der Weltwirtschaft die sich sehr gut übersetzen lässt in Infrastrukturausbau abzubilden.

00:26:59: vielleicht kannst du es da mal ein bisschen was erzählen.

00:27:01: welchen Teilen der welt sind wir wie.

00:27:04: investiert und welche Themen begegnen uns da.

00:27:07: Das Thema Infrastruktur ausbauen?

00:27:09: USA verbinden wir jetzt vor allen Dingen mit dem Energiehunger der Datencenter, das ist glaube ich ganz wichtig.

00:27:14: Ich glaube auch dass Donald Trump nicht infrastrukturfeindlich ist und dass die One Big Beautiful Bill dem Ganzen auch einen relativ guten Boden bereitet.

00:27:23: aber wir sind ja auch in anderen Regionen unterwegs.

00:27:27: Ja, ich glaube Donald Trump ist eher feinlich gegenüber Windrädern so wie ich das jetzt in den letzten Monaten mitbekommen habe.

00:27:32: Ich glaube dass es sein einziger Kritikpunkt an Infrastruktur-Investitionen aktuell.

00:27:36: aber ansonsten ist natürlich auch wenn man sich die BigBuddy für Filme anschaut im Gänze sehr supportive sowohl für infrastritte Ausbau selber als auch und Es geht auch ein bisschen unter dann wenn man sehr viel über die News Headlines immer nur spricht.

00:27:50: Auch beim Thema erneuerbare Energien ist auch in dem neuen Paket genug mit dabei das eben auch hier weiter ausgebaut werden kann.

00:27:57: Also das will ich da auch nochmal ganz klar sagen, was glaube ich und das ist wiederum das Thema wie kommen wir rund ums Thema globale Strategie mit dabei?

00:28:07: Ist für uns ganz klar dass wir dieses Infrastruktur-Thema immer global denken.

00:28:10: warum?

00:28:11: weil A hat man.

00:28:12: natürlich ist Infrastruktur global gedacht ja wenn in den USA LNG Terminals gebaut wird und Pipelines gebaut werden führt es LNG Gas von den USA nach Europa gebracht wird.

00:28:23: Wenn wir darüber sprechen, dass es in Marokko-Projekte gibt wo unterirdische Hochwolltspannentrassen gebaut werden um Solarstrom nach Europa zu bringen der reden wir natürlich auch beim Thema Infrastruktur immer über eine globale Brille.

00:28:36: ja unabhängig von den regionalen Feinheiten ja ich sage mal Feinheit wer?

00:28:40: für mich in Europa sind wir doch eher im Bereich Erneuerbare etwas stärker als jetzt vielleicht in anderen Regionen gerade in den USA.

00:28:46: Wir sind aber auch Auch wieder da die globale Brille oder die europäische Brille.

00:28:52: Außer von Deutschland sind wir sehr stark auch im Thema Atomkraft investiert, ja?

00:28:56: Sei es jetzt in Frankreich, sei es jetzt ein Großbritannien wo aktuell das zweite große Atom-Kraftwerk gebaut wird.

00:29:02: Wir sind in China unheimlich brutal im Thema erneuerbare Energien.

00:29:08: Ja, was dort an Energie produziert wird allein schon für diese ganzen wirtschaftlichen Entwicklungen dort.

00:29:14: Wir sind in Asien generell sehr stark involviert in den Bereich Datensender zum Teil aber vor allen Dingen fünf Genetzbetreiber, Tower-Betreiber weil gerade natürlich in Asiens das Thema mobile Vernetzung Internet, mobiles Internet unheimlich großes Thema ist.

00:29:32: Das heißt in so einem globalen Portfolio schafft man es natürlich auch verschiedene weltweite Strömungen verschiedene Vor- und Nachteile von bestimmten Sektoren eben dann auch auszubauen.

00:29:42: Und dann muss man sagen, sind natürlich diese diese großen Infrastrukturunternehmen auch natürlich sehr global aufgestellt.

00:29:48: Also wenn ich eine Wurzine nehme als Beispiel, dann sind die in anderen Regionen unterwegs nicht nur in Deutschland und Europa sondern gerade auch diese großen Themen im Portfolio.

00:30:00: Und am Ende des Tages haben unterschiedliche Regionen, unterschiedliche Trends.

00:30:04: In den USA ist es vor allen Dingen die Gaspipelines, die Gasentwicklung spielt eine große Rolle In Europa habe ich schon gesagt, erneuerbare.

00:30:12: In China geht es auch da Richtung Gasausbau

00:30:15: etc.,

00:30:15: in anderen Ländern ist Atomkraft eine Rolle.

00:30:17: also man sieht auch dieser Infrastrukturbereich ist sehr divers und das Schafft man aus unserer Sicht eben dann auch nur abzudecken, wenn man das Thema eben global denkt und ihm nichts sagt.

00:30:28: Ich möchte jetzt nur europäische Versorger mit dabei haben.

00:30:31: ja weil viele europäischer Versorge grundsätzlich eine ähnliche Struktur aufweisen und genau diesen Mix aus verschiedenen aus verschiedenen Energieformen aus verschiedenen Unternehmensstrukturen verschiedener regulatorischen Segmenten die wir da haben führt natürlich auch am Ende dazu dass wir ein sehr diversifiziertes Portfolio haben auf Unternehmensebene dann auch, auf Umsatzebene und auf der anderen Seite auch ein diversifiziertes Portfolio haben was dann eben dann auch eine geringere Volitilität mitbreitet als sowohl der Index als auch am Ende des Tages auch der Breidegesamtmarkt.

00:31:04: Absolut also auf diese beeindruckenden Zahlen kommen wir noch und das fand ich auch überraschend!

00:31:09: Wir haben sozusagen einen in Sicht diversifiziertes Portfoglio eine Geschichte schreibt oder ein Geschichte erzählt über das Weltwirtschaftswachstum.

00:31:18: Und wenn wir hier in Europa sitzen und uns Sorgen machen, ob die einen Prozent diesem Jahr schaffen gerade wegen auch der drohenden höheren Inflation durch den höheren Energiepreise dann partizipieren wir an dem drei-prozentigen Wachstums des Globus über so ein Portfolio weiter und über die Wachsungsraten der Unternehmen sprechen wir noch.

00:31:38: Ich will nochmal ganz kurz so ein bisschen abgreifen wo denn beim vermeintlich langweiligen Thema und auch datenmäßig klangweiligem Thema, Infrastruktur eigentlich so die Zukunftstrends liegen, die wir noch nicht tangiert haben.

00:31:52: Denn letztlich sprechen wir erst mal über die Grundlage dafür dass Zukunft überhaupt entstehen kann das Zukunft wirtschaften kann.

00:32:01: Aber wir haben ja eigentlich, du hast es so angesprochen bei der Energieversorgung auch wahrscheinlich vor uns liegen mehrere Transformationen oder mehrere Brüche.

00:32:12: Wir überlegen in Europa gerade... Zumindest hat das die Frau von der Leyen mal so formuliert, ob das nicht ein Fehler war in Deutschland aus der Atomkraft auszusteigen.

00:32:21: Da werden sich vielleicht andere Länder auch mit beschäftigen.

00:32:24: Man muss sich sicherlich fragen, ob viele Elemente der Wasserkraft gut funktionieren im Sommer?

00:32:31: Auch die Kühlung des Atomkraftwerkes natürlich.

00:32:33: wenn dann mal der Sommer vergleichsweise trocken ausfällt Dann bleiben quasi Wind und dann bleiben andere Energiequellen und dann wird sicherlich noch stark an Thema Fusionsenergie geforscht, vielleicht noch kein Thema das in eurem Fond eine große Rolle spielt.

00:32:51: Aber letzten Endes von vielen als die Große Antwort auf ganz viele Fragen gesehen wird.

00:32:56: und auf dem Weg dahin sprechen wir eben über kleine Kernspaltungsreaktoren und du hast beschrieben, die finden Eingang.

00:33:07: Vielleicht kannst du mal kurz mitnehmen auf die Reise wo sozusagen bei dieser Energietransformation die einzelnen Wegpunkte eures Fonds liegen und was da besonders interessant und hervorzuheben ist.

00:33:20: Ich glaube, wenn wir über das Thema sprechen macht es Sinn auch einen Schritt zurückzugehen oder zwei Punkte zu unterscheiden.

00:33:28: Auf der einen Seite waren wir – gerade wenn man sich Europa anschaut – die letzten zehn, zwanzig Jahre sehr stark darin erneuerbare Energien auszubauen.

00:33:39: Ja, das hat man in Spanien gesehen.

00:33:40: Das sieht man an anderen Ländern ja dass wir sehr stark eben waren diese Energie auszubauen aber natürlich immer mit dem Hintergrund Wir haben russisches günstiges immer verfügbares Erdgas was nicht viel kostet und was immer fügbar ist Was im Sinne einer CO-Zwei Reduzierung gegenüber Öl natürlich auch etwas nachhaltiger ist vielleicht als Als anderer Energieform.

00:34:02: Haben dann gesagt okay Atomkraft zumindest mal Deutschland brauchen wir dann in diesem Fall nicht mehr Und sind natürlich auf dem Stand, wo wir eigentlich, wenn man sich rein die Möglichkeiten der Energieproduktion ansieht.

00:34:14: Auf einem Level sind, wo sie sagen, wir produzieren selber genug Energie und unabhängig zu bleiben führt dazu dass wir auch in manchen Marktphasen des erstellten Stroms auch einfach gar nicht verbrauchen und der einfach verpufft sozusagen und gar nicht verwendet wird.

00:34:31: Also wir sind sozusagen in Spitzenzeiten, auch in der Lage aktuell schon mehr Strom zu produzieren als wir überhaupt aktuell ins Netz einspeisen können.

00:34:40: Ich glaube da kommt der zweite Punkt dazu wo waren wir eben nicht gut die letzten zwanzig bis dreißig Jahre?

00:34:45: das war vor allen Dingen die Konsequenz daraus, ja?

00:34:49: Wenn ich natürlich sehr viel Energie produziere muss sich die Energie natürlich irgendwie auch weiter leiten.

00:34:55: Muss ich die Energie auch verwenden können?

00:34:57: Ja, muss ich in der Lage sein, auch die ganzen Energiemengen aufzunehmen?

00:35:02: Ich meine es ist ja wie so... wenn ich hier so eine Standard-Türbreite habe und da geht eine Person durch, dann ist natürlich die Tür breit genug.

00:35:09: Wille ich jetzt aber dass da dreisek Leute gleichzeitig durchlaufen, dann komme ich natürlich in diese Situation, dass ich irgendwann noch eine zweite Tür brauche.

00:35:17: Wo wir nicht gut waren, war eben zu überlegen.

00:35:19: Was hat das für Konsequenzen?

00:35:21: Dass wir auf der einen Seite aus dieser sehr zentralen Energieproduktion durch Kernkraftwerke, durch Gaskraftwerken

00:35:29: etc.,

00:35:29: oder durch Gaspipelines auch eine zentrale Energie-Produktion hatten in vielen Bereichen was führt dazu dass wie heute wenn wir über erneuerbare Energien sprechen Dezentrale Energieproduktion haben, ja das heißt du hast die Windkraft im Norden von Europa.

00:35:46: Du hast die Solarkraft in Spanien Ja, du hast sehr viele verschiedene Energieformen die produziert werden.

00:35:53: Du hasst die Atomkraftwerke in Frankreich.

00:35:56: und was ist jetzt die große Herausforderung?

00:35:57: Die große Herausforderungen per se ist zu überlegen wie schaffe ich es dann eben diese Energiefformen so zu steuern und so zusammenzusetzen, dass sie eben dazu führen, dass wir günstige Energiepreise haben.

00:36:08: Dass die Energie weiterhin immer verfügbar ist.

00:36:11: Und das wie auch diese Energiemengen, die wir brauchen in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren – ja, wir reden teilweise eben wenn man Studien sich durchliest von einer Verdopplung, teilweise Vertreiferung von Strommengen ,die wir brauchen im Zukunft dann auch.

00:36:25: Wir schaffen es dann eben auch ein System auszubauen wo wir heute schon sehen können.

00:36:30: Das schafft eben auch eine größere Lastenverteilung dort.

00:36:33: Und da muss man sagen, der Schüssel dazu ist einfach der Stromnetzausbau.

00:36:40: hier das Nadelöhe was wir heute in der Entwicklung haben.

00:36:43: die Frage zu stellen okay wie kommt denn eigentlich der Solarstrom aus Südspanien nach Deutschland?

00:36:50: Nach Nordspanien?

00:36:51: ja Wie schaffe ich es dann eben auch Gaskraftwerke Atomkraftwerken so einzubinden dass diese Kraftwerke genau dann Energie liefern, wenn Erneuerbare eben nicht verfügbar sind.

00:37:02: Und am Ende die große Frage wie schaffe ich es dann eben auch diese erneuerbaren Energie die produziert wird in Phasen wo vielleicht gesamtgesamntechnisch nicht so viel verbraucht wird?

00:37:12: Wie schaffe ist denn eben auch dieser Energie so zu speichern dass sie eben dann auch weiterverwendet werden kann in Zukunft?

00:37:17: also das und Da komme ich wieder zu deiner Frage zurück.

00:37:20: Was sind die großen Wachstumstreiber?

00:37:22: Auch im Thema Infrastruktur, was sehen wir?

00:37:23: da ist vor allen Dingen das Thema Stromübertragung, Stromnetze, Energieübertrager auch im Energiebereich.

00:37:31: Da sind wir eher in Pipeline-Geschäft unterwegs und weniger in der Produktion der Energie.

00:37:34: ja weil wir eben sehen dass genau diese Themen oder diese Punkte die großen Engpässe sind, die wir eigentlich sehen und haben in Zukunft.

00:37:43: weil Energie und ich habe mal plakativ gesehen war ja der Stromausfall in Spanien so letztes Jahr ein riesen Thema Der ist ja nicht zustande gekommen, weil zu wenig Energie produziert worden ist.

00:37:52: Der ist zur Stande gekommen, dass zu viel Energie ins Netz eingespeist werden sollte.

00:37:56: Das Netz eben schon vierzeig Jahre alt ist, kaum Investitionen getätigt worden sind in diesem Bereich und dann das Netz überlastet ist.

00:38:03: Das sehen wir auch in Deutschland sehr oft.

00:38:05: In Deutschland hast du auch, wenn du mal eine regionalen Zeitung teilweise gehst, Trafostation die durchbrennen, Kabel die durch brennt aus dem Grundweileben.

00:38:14: Die Infrastruktur, die wir heute haben nicht ausgelegt ist auf die Last heute schon.

00:38:18: Also das Netz ist heute schon eigentlich am Limit ja?

00:38:21: Das führt dazu dass du natürlich auch teilweise Unternehmen oder Regionen hast wo du deinen Solardachstrom gar nicht mehr einspeisen darfst weil sonst die Stadtwerke das Problem hat und es eben nicht genug das Netz überlastet ist.

00:38:33: Und auf der anderen Seite müssen wir überlegen wie schaffen wir es ein resilientes Netz auszubauen was eben dann auch die herausfordernde Zukunft eben abgreift heute schon wo wir sagen okay wir haben eben Wir werden Datencenter haben, wir werden eben dann auch Chipfabriken haben müssen in Zukunft und auch in Europa.

00:38:50: In den USA.

00:38:51: Wir wollen aber auf der anderen Seite weiterhin nachhaltig seine nachhaltige Energie produzieren.

00:38:57: Und das sind die großen Themen, die wir heute sprechen und habe ich noch nicht darüber gesprochen.

00:39:01: Das ist natürlich auch Industrieprozesse.

00:39:03: Du hast Kühlung vorhin angesprochen ja dass diese ganzen Themen ja noch on top dazu kommen und eigentlich wenn man so will dieses Thema Datencenter nur ein ganz kleiner Teil der Rechnung ist, denn am Ende des Tages sowie die Zukunft dann aussehen wird werden wir weiter Elektroautos bekommen.

00:39:20: Wir werden weiter auch Elektrifizierung von Wohnen durch Schwärmepumpen etc.

00:39:24: haben.

00:39:25: also das sind ja alles.

00:39:26: da sind wir in vielen Bereichen noch am Anfang und um das überhaupt umsetzen zu können brauche ich eben ein resilientes Netz was dann eben auch diese ganzen Energiemengen in Europa und auch dann weltweit auch verteilen kann.

00:39:39: Das Thema Kühlung wird durch den Klimawandel sowieso in Regionen getragen, wo wir es momentan nicht sehen und auch in der Intensität gespielt werden müssen um Produktivität aufrecht zu erhalten.

00:39:51: Wenn ich an Südeuropa denke allein schon da wird das glaube ich eine große Herausforderung.

00:39:56: Da sind wir noch bei einem Megatrend mit investiert und beteiligt.

00:40:02: Ein anderes Feld, das jetzt in den letzten Wochen oft diskutiert worden ist es die Frage.

00:40:07: Inwieweit lässt sich denn das Thema Infrastruktur durch AI disruptieren?

00:40:13: Was für ein Risiko oder was für eine Chance steht denn hinter künstlicher Intelligenz?

00:40:18: dass die Künstliche Intelligenze der Kunde deiner Unternehmen ist hast du beschrieben.

00:40:22: aber gibt's dann die Chance das Risiko Das künstliche Intelligenz dann nochmal beim Angebot unserer Portfolio Unternehmen positiv oder negativ wirkt.

00:40:35: Da spreche ich so einen guten Punkt an, da sieht man auch mal wie sich die Märkte weiterentwickeln ja?

00:40:39: Ich glaube wenn man sich mal so die Zeit jetzt nach Corona auch im Jahr so Zweiundzwanzig ansieht wo ja das Thema Chechipiti KI so ein unheimlich großen Hype auch erfahren hat das war immer die Phase, wo jeder gesagt hat ja ich sag mal die FOMO-Phase.

00:40:55: Die Phase Four of Missing Out.

00:40:56: Ich muss dabei sein!

00:40:57: Ich muss Tech im Portfolio haben.

00:40:59: alles was Tech ist wird steigen weil KI wird jetzt alles verändern und die Tech Unternehmen mit unheimlich viel verdienen daran werden unheimliche große Margen damit haben etc.. Ich glaube das war zu der Phase wo wir auch am Markt gesehen haben so zwischen Anfang des Jahrhunderts und Jahrzehnten nach eben der wirklichen breiten Veröffentlichung von JETGPT die Weiterentwicklung dann von anderen Modellen dann auch bis Ende September letzten Jahres, wo diese Entwicklung sehr stark weiter gelaufen ist im Bereich Software & Services im Bereich IT oder Struktur oder Tech generell.

00:41:35: Was sie aber seitdem gesehen haben ist dass der Markt aus meiner Sicht eben in eine zweite Phase der der diskussion eingestiegen ist nämlich nicht die phase qi-adaption und wie kann ich damit geld verdienen?

00:41:47: oder oder die frage auch wie viel capex maxi welchen maximalen capex kann ich ausgeben für tech oder für investitionen in k i sondern die zweite fase ist jetzt eben die frager welche geschäftsmodelle.

00:42:00: Heute morgen in fünf, zehn Jahren eben noch so bestehen können wie sie bestehen werden oder die letzten Jahre bestanden haben.

00:42:08: Und welche auf welcher Unternehmen führt denn?

00:42:11: bei welchen Unternehmen führt es ihm dazu dass zum Beispiel auch Margen nicht mehr so sind wie Sie heute sind?

00:42:16: weil eben KI sehr viel davon ersetzen kann.

00:42:19: Umsätze, wie werden diese sich entwickeln?

00:42:22: Da sind wir natürlich auch bei unserem Haus im fliegenden Prozess.

00:42:25: Das ist jetzt kein Prozess wo wir sagen das sind die Gewinner, dass sind die Verlierer.

00:42:28: Auch am Kapitalmarkt sieht man das.

00:42:30: da sind mal die Softwareunternehmen und kommen unter die Räder dann werden auf einmal die Asset Manager oder die Advisor-Unternehmen unter den Rädern.

00:42:38: ja und so wird es sich das im Moment auch wenn die geopolitischen Themen wieder etwas in den Hintergrund rücken, sicherlich auch von Branche zu Branche weiterentwickeln.

00:42:49: Immer zu hinterfragen welche Branche welches Unternehmen ist von KI eben so betroffen, dass wir nicht davon ausgehen.

00:42:56: Das ist ein Unternehmen in fünf in zehn Jahren die gleichen Margen und die gleichen Umsätze generiert wie es vielleicht die letzten Jahre der Fall

00:43:03: war.".

00:43:04: Und da kommt dann wieder deine Frage ins Spiel.

00:43:06: Warum sind denn gerade dieser Phase ab September letzten Jahres oder Oktober letzten Jahres genau diese Unternehmen besser gelaufen?

00:43:17: Utilitiesversorger, Energiewerte... warum sind denn genau diese Unternehmer auf einmal angesehen am Kapitalmarkt.

00:43:25: Genau deshalb, weil sich diese Unternehmen davon auszeichnen, Real Assets zu haben also Assets die eben nicht so leicht disruptierbar sind durch eine KI sondern die eben auch vor allen Dingen notwendig sind um diese KI auch zu betreiben im Mindesttages oder um diese Modelle zu betreiben.

00:43:40: und auf der anderen Seite sind das Unternehmen die unheimlich profitieren werden von künstlicher Intelligenz.

00:43:46: warum?

00:43:47: Weil du eben gerade das was ich vorher erklärt habe die verschiedene Energiemixe.

00:43:52: Solarstrom, Windstrom, nuclear energy, Gas

00:43:59: etc.,

00:44:01: dass alle diese Energieform natürlich unterschiedliche Produktionszeiträume haben.

00:44:06: Solarstrom wird nur produziert wie den Sonne scheint, Strom wird nur reproduziert wie der Wind geht.

00:44:11: im Zweifel und da ist KI natürlich sinnvoll weil KI schafft es dann eben dann diese ganzen verschiedenen Lasten besser managen zu können.

00:44:21: Ja, die KI weiß dann schon okay an dem tag ist wahrscheinlich mehr son energie verfügbar an dem Tag ist wahrscheinlich mer windenergie verfügt war an dem tage sind wahrscheinlich die die pegelstände in den in den atomkraftwerken in frankreich zum beispiel etwas niedriger.

00:44:37: das heißt sie werden auch nicht mit volllast laufen.

00:44:39: da brauche ich vielleicht mehr gas im stromix.

00:44:42: da kann ich mir so lastro solarstrom in den stromiks mit einbinden und genau diese komplizierten Prozesse, diese auch europäisch jetzt mal als Beispiel in Europa zum Beispiel aufgebaut.

00:44:54: Genau diese europäischen Prozese zu harmonisieren und zu schauen dass eben der Strom A immer verfügbar ist, auch stetig produziert wird ohne am Ende des Tages und da ist ja ein ganz großer Punkt des Themas Auch am Endes Tages eben dann auch günstig es oder günstiger ist als heute.

00:45:14: Das ist ein Fokus von KI und da sehen wir eben auch die Entwicklung, wenn wir mit den Unternehmen sprechen dass genau hier KI ein unheimlicher Katalysator sein kann für Effizienzgewinne in diesem Unternehmen.

00:45:27: und gerade auch ich habe es erwähnt gehabt durch diese regulierte Assetbasis, durch diese Regulierung in diesen Unternehmen ist jeder Effiziencegewinn eben auch gleichzeitig einen Gewinn im Umsatz in der Marge und dann eben am Ende des Tages auch in Ausschüttungen, also von dem her sehen wir hier der Trend Richtung Real Assets.

00:45:46: Wird dieser Trend immer so sein dass Utilities jetzt besser laufen?

00:45:50: Weiß ich nicht glaube ich jetzt auch nicht.

00:45:51: es wird immer Phasen gehen wo Tech läuft.

00:45:55: Technologie, Infrastruktur ist auch dieses Jahr gut gelaufen.

00:45:57: Ja das heißt auch da auch im Technologisektor wird man nicht mehr so einfach nur ein Tech-Vorkaufen können und sagen können, dass wir schon alles laufen sondern gerade diese Divergenz zwischen verschiedenen Unternehmensmodellen auch zwischen verschiedenen Umsatzarten innerhalb der Technologie des Technologisektors wird eben auch eine große Rolle spielen.

00:46:21: eben auch genau deshalb weil diese sektoren auch sehr gut gelaufen sind ist natürlich dann auf der anderen Seite auch das risiko für große rückschläge.

00:46:28: man sieht ja auch immer wieder die tech unternehmen dann haben sie mal besser ein bisschen schlechtere zahlen dann fallen sie gleich um sechs sieben acht prozent.

00:46:35: also auch gerade werden wird natürlich auch die luftdünner je bessere aktie gelaufen in den letzten jahren und da sehen wir natürlich auch gerade jetzt heute auch mit der mit der entwicklung dann zum jahres anfangen.

00:46:45: ich glaube der msi software & services hat zum jahrs Oder zum Ende Februar glaube ich knapp, dass es um die Jahre startet.

00:46:53: Also man sieht halt unglaublich wie da und Utilities hat glaube ich zwölf Prozent Plus gemacht.

00:46:59: ja also man sieht einfach auch wie diese Divergenz zwischen den verschiedenen Sektoren besser unheimlich groß wird Und das natürlich wiederum ein großen Vorteil wiederum ist für aktives Management.

00:47:10: Ja, weil aktives Management hier dann wirklich am Ende des Tages einen großen Unterschied machen kann zwischen eben genau den Gewinnern und dem Verlierern zu unterscheiden.

00:47:18: Was natürlich die letzten, ich würde mal sagen spätestens nach Corona unheimlich schwierig war, weil sich sehr viel in dieser Tech-Entwicklung niedergelegt hat gerade was die große Nexhaven noch anbietet.

00:47:30: Absolut und diese Robustheit, die können wir jetzt mal anfangen zu beleuchten.

00:47:36: Denn du hast so ein paar Aspekte angesprochen, die einmal quantifizieren können.

00:47:40: Und dann sieht eigentlich schon jeder der in seinem Portfolio verschiedene Bausteine mischt dass dieser Baustein, der insicher wieder aktiv gemanagt wird auch eine gute aktive Entscheidung eines Investoren sein kann.

00:47:53: Ich will mal bei der Koalition beim Beta anfangen wenn ich Mit meinen Mitteln den Fonds gegen den MSCI Rechne, dann komme ich auf eine Koalition in letzten zwölf Monaten von Null Komma vier zwei.

00:48:09: Wir sprechen fast von einer anderen Asset Klasse.

00:48:11: allerdings Dann sagst du man müsste vielleicht mal so bisschen den längeren Zeitraum betrachten.

00:48:17: das ist jetzt vielleicht in letzen zwölfen Monaten etwas sieht etwas zu schön aus.

00:48:21: nimm uns Mal mit in die Historie.

00:48:23: also wir haben schon gehörige Diversifikationen vom MSCI World und dass es ja Wirklich eine Riesenaufgabe für ganz viele große und kleine Portfolios.

00:48:33: Aber dauerhaft liegen wir nicht bei Null, vier zwei.

00:48:37: Also schön wäre es eher wenn ich das versprechen könnte dass wir immer so in dieser Region sind.

00:48:42: Grundsätzlich haben jetzt auch fairerweise muss man sagen wir haben jetzt kein Beta-Ziel wo wir sagen wir wollen jetzt vom Beta irgendwie immer an diese Range bleiben.

00:48:48: Ich glaube was man aber schon sagen kann ist ein Auflage der Strategie.

00:48:52: Da reden wir eben seit dem Jahr zwanzig dreizehn Und da sind ja wirklich auch.

00:48:56: Also, ich selber bin jetzt in der Finanzbranche auch seit Jahrzehntein neun, glaube ich.

00:49:02: Gefühlt schon vierzehn Jahre, wenn ich mir überlege was alles am Kapitalmarkt passiert ist, allein letzten fünf Jahre.

00:49:07: Wir haben natürlich sehr viele verschiedene Zyklen schon durchgemacht über die letzten, in einer sehr kurzen Zeit.

00:49:13: Das heißt man hat glaube ich schon ein sehr gutes Bild gerade über das langfristige Beta zu sprechen was wir seit Auflage des Portfolios haben und da liegen wir ungefähr zwischen zero sechs und zero sieben.

00:49:24: Das heißt, das ist so die Range in der wir uns wohlfühlen.

00:49:27: ja es kann aber auch mal sein Wir hatten noch mal eine Marktphase oder ne Phase.

00:49:30: Da waren wir bei Null Neun Jetzt war's im letzten Jahr Null Vier.

00:49:34: Also es ist natürlich immer auch gerade wenn man die kurzfristige Sicht nimmt Kannst du natürlich immer mehr höher und mal niedriger sein.

00:49:40: Aber Im Schnitt muss man sagen sind wir zu zwischen null Sechs und Null Sieben.

00:49:44: Das heisst nicht unkrolliert.

00:49:45: zur Aktie merken Ja das ist vielleicht auch dann ein großer Unterschied zu dem Thema Private Infrastruktur, aber gerade in so einem liquiden Portfolio Baustein sind wir wirklich ein Diversifikator.

00:49:55: Vor allen Dingen wenn man sich dann mal auch die Performance anschaut und man sagt okay du bekommst eben dann dieses defensive Risikoprofil, dieses defensiver Markt Beta gegen den breiten Akt zum Markt am Ende des Tages dann eben auch für eine sehr gute Performance für eine vernünftige Performance, für Infrastruktur Investitionen.

00:50:14: Und das ist glaube ich dann ein sehr guter Kompromiss zwischen eben auf der einen seine Stabilität aber auf der anderen Seite eben da noch wachstumsmöglichkeiten und Wachstumchancen auch für eine globale Portfolialokation, wo natürlich und ich habe mir mal die Mühe gemacht auch in den letzten Wochen mal so.

00:50:30: Die Peer Groups zu vergleichen in globalen Aktienstrategien, wo meistens natürlich gerade die Sektoren Utilities, die Saktoren Energie meistens eben ja in der Tabelle meistens ganz unten standen weil das im Mahlfall auch die untergewichteten Sektor sind bei vielen globalen Strategien als gute Ergänzung dann eben auch gegenüber einem globalen, einer heute schon bestehenden globalen Aktienstrategie.

00:50:55: Also ich glaube das muss man nochmal klar sagen.

00:50:57: Das was wir hier in dem Fonds haben ist nicht overowned und schauen Sie mal in Ihr eigenes strukturiertes Vermögen rein inwieweit diese Themen die hier gespielt werden in Ihrem Portfolio eigentlich wirklich platziert sind und aktiv eingesetzt sind.

00:51:13: Das korrespondiert auch mit dem Value at Risk des Portfolios, das habe ich auch mal durch meine Maschine gejagt.

00:51:22: Wir reden hier über Aktien und wir haben Value At Risk von zwanzig Komma Fünf auf ein Jahr, ninety-fünf Prozent.

00:51:27: Das heißt theoretisch wird der Jahresverlust dieses Portfolius bei zwanzich Komma fünf Prozent einmal alle Zwanzig Jahre unterschritten?

00:51:37: Und wenn man das vergleicht mit den MSCR World dann haben wir da ein Valueadvisk von twenty-fünf in Euro, dann heißt wir sparen schon mal einen Fünftel gegenüber dem Weltportfolio an Risiko und Knauchzone ein.

00:51:51: Das ist wirklich signifikant!

00:51:53: Und wenn wir das vergleichen mit dem Markt, von dem wir uns alle immer zeppieren müssen der Nasdaq, dann haben wir da einen Valueadvisk von ein dreißig Komma sechs also da sind wir ein Drittel niedriger.

00:52:03: Das ist schon eine Robustheit.

00:52:06: und jetzt müssen wir dem Mal gegenüberstellen, was das Portfolio an Performance hatte.

00:52:10: Und da gucken wir uns auch mal so die Wachstumsperspektiven der Unternehmen an.

00:52:14: Wir hatten letztes Jahr und seit Jahresanfang etwa welche Performances?

00:52:20: Also im letzten Jahr hat mir in Dollar gerechnet ja ... In der Basiswährung in Doller hatten wir knapp vierundzwanzig und halb nach Kosten, in der Retail-Anteilscheinklasse.

00:52:31: Wir hatten in diesem Jahr bis Ende Februar eine Performance von Plus.

00:52:36: Dreizehn, vierzehn Prozent je nach Scherklasse in Dollar.

00:52:39: Dieses Jahr natürlich die Euro-Performance.

00:52:41: relativ ehrlich zum Dollar ja weil natürlich auch die Währungsthematiken dieses Jahr geringere waren.

00:52:47: das heißt und auch im Jahr zweivierundzwanzig hatten wir auch vierzehnt Prozent.

00:52:50: das heißt wir haben eigentlich jetzt auch gerade schon in der Phase wo wir angefangen über das wird immer wachsum denken sehr, sehr gute Performance zahlen.

00:52:57: Aber und da kommen wieder zum Thema Erwartungshalten auch für Kunden, die heute sich vielleicht auch für so ein Thema entscheiden wollen.

00:53:03: Auch Bewertungszeichen sind wir immer noch auf einem Level wo wir sagen von den Bewertungen her sind wir trotz dass das Thema schon gut gelaufen ist gegen mir mit dem breiten Gesamtmarkt die letzten zweieinhalb Jahre immer noch Aufbewertungslevel Wo wir sagen Wir sind eigentlich historisch gesehen Immer noch sehr günstig sowohl in den USA als auch in Europa was ebenes Thema Versorger etc.

00:53:22: angeht Und gerade auch in den Bereichen wo wir unterwegs sind ja also auch gerade diesen eher regulierten Versorgern, die natürlich auch in den letzten Jahre weniger Schlagzeilen gemacht haben.

00:53:31: Ja sondern die eben dann sehr stabil und sehr auch effektiv In ihr eigenes Geschäftsmodell unter ich sage mal so ein bisschen unterm Radar auch investiert haben Und das natürlich jetzt heute unter dem unheimlich hilft.

00:53:44: ja weil du hast von angesprochen gehabt Ich glaube es gibt neben dem neben dem Techsektor gerade wenn ich mir so die Umsatzzahlen im letzten Jahr angeschaut habe in den verschiedenen Sektoren wenig sektoren wo sowohl Umsatzwachstum als auch Gewinnwachstum.

00:54:00: Wie gesagt, exklusive Maltech weil diese natürlich über allem stehen dann eben auch gerade in Verbindung mit einem sehr defensiven Risikoprofil glaube ich ein sehr guter Kompromiss ist eben dann auch dort weiter zu investieren.

00:54:13: Lass uns das mit Zahlen mal kurz belegen.

00:54:15: bei der Bewertung liegen bei grob wo im Portfolio?

00:54:18: Im KGV

00:54:19: ändert sich natürlich immer im Moment sind wir so zwischen drei zu ne vierzehn was die PIRI schon angeht im Portfolio Kontext.

00:54:25: Und das ist vor dem Hintergrund dessen, dass im letzten Jahr so wird ich das mal interpretieren auch in Europa, die Aktien ziemlich teuer geworden sind und dass die Gewinnwachstumsraten jetzt alle Lichter ausgeschossen haben ein extrem günstiges Portfolios.

00:54:40: Gleichzeitig – und das korrespondiert mit der niedrigen Bewertung – haben wir eine Dividendenrendite wenn ich es richtig gesehen habe von etwa.

00:54:50: Das ist sehr auskömmlich und das ist auch für viele, die sich überlegen.

00:54:54: Aha!

00:54:55: Wir haben hier eine Dividendenrendite, die mit zukunftsfähigen Geschäftsmodellen korrespondiert.

00:55:02: Das ist für vermeintlich langweilige Verstiftungsportfolios gar nicht so uninteressant.

00:55:09: Und was ich jetzt noch interessanter finde, ist wenn man das Gewinnwachstum Eurer Unternehmen danebenlegt, denn eigentlich müsste man da viel niedrige Zahlen erwarten.

00:55:21: Aber hast du die Zahlen?

00:55:22: soll ich sie nennen?

00:55:23: Ich habe es auch mal durchgemessen oder hast du?

00:55:24: Ja

00:55:24: gerne!

00:55:26: Also wenn ich's in meine Maschine schmeiße dann kommen da Gewinnwachsungsraten durchschnittlich in den nächsten fünf Jahren von mehr als zehn Prozent raus zweistellig und in diesem Jahr sind wir bei plus zwölf Prozent und das ist etwas... Das ist ein Wachstum dass Sie in dieser Bewertungskonstellation, in dieser Dividendenhöhe und in dieser Risikosituation mit dem Value at risk eigentlich überhaupt gar nicht erwarten.

00:55:51: Aber da sehen Sie mal dass das eben doch ein langweiliges reales Real-Asset Thema ist, hard asset Thema ist Das dann durchaus wächst Und dass diese globale Diversifikation uns wirklich aus dieser europäischen Stagnation rausführen kann.

00:56:09: Ich finde es enorm wichtig.

00:56:11: Ich habe noch ein paar andere schlimme Sachen gerechnet, nämlich Stress-Szenarien.

00:56:17: Und ich dachte so wie das Portfolio funktioniert muss es wahnsinnig ölsensitiv sein.

00:56:23: Das ist aber nicht!

00:56:24: Ich hab mal gerechnet was passiert wenn der Ölpreis um dreißig Prozent sinkt?

00:56:30: Man sinkt das Portfogel um null Komma zwei zwei Prozent.

00:56:32: also es ist nicht Öl preis sensitiv.

00:56:35: Und das ist natürlich auch genau das, was wir gelernt haben heute.

00:56:39: Dass diese Energieinfrastruktur mit all den Energiequellen die hier diskutiert worden sind nicht ölpreissensitiv sind.

00:56:47: und das Einzige wo man sagen könnte es vielleicht gibt so eine signifikante Risikoverbindung ist das Thema Inflation.

00:56:59: und das haben wir in der Influenzwelle Das mal angenommen wird, dass wir in der Inflation die Dividenden sinken erstens im Realwert.

00:57:10: Aber auch das die Unternehmen vielleicht die Diverdenten höher kappen müssen.

00:57:13: Es war schon zweitausendzweiundzwanzig ein großer Irrtum.

00:57:16: Wir haben es übrigens auch beim Ausbruchs Iran Kriegs gesehen, dass die Divedenden Futures darunter gekommen sind wird hier auch nicht zutreffen.

00:57:24: also entscheidend ist, grundsätzlich solide Wachsen und die Redumentenhöhe beibehalten können.

00:57:31: Und darüber haben wir heute viel gelernt, das größte Risiko Sascha ist ja vielleicht dass dann mal aus irgendeiner Situation raus Investitionsentscheidungen, die Wir haben das heute sehr ausführlich beleuchtet notwendig sind Die Zukunftsfähigkeit der verschiedenen Regionen in die investiert sicherzustellen Dass solche Investitions Entscheidungen Mal auf die etwas längere Bank geschoben werden.

00:57:54: Das gilt vielleicht für Es geht vielleicht aber auch für Unternehmen, das könnte man vielleicht sehen dass es irgendeine Situation gibt.

00:58:02: Vielleicht wie Corona, vielleicht aber eine Situation die aus dem geopolitischen Konflikt entsteht bei der man sagt vielleicht gehen wir den nächsten infrastrukturellen Entwicklungsschritte nicht im nächsten Jahr sondern übernächsten Jahr.

00:58:16: Kann man das so grob sagen?

00:58:19: Ja, ich sag mal grundsätzlich muss man natürlich immer sagen Infrastruktur ist natürlich inzwischen ein sehr groß politisch aufgehängendes Thema.

00:58:25: Das heißt das natürlich Investitionen wie wir es am Anfang angesprochen hatten ja wo wir wirklich auch sagen okay vielleicht kommt einmal eine Subvention später als jetzt vielleicht notwendig gewesen wäre.

00:58:38: aber deshalb sagen die auch ganz klar wir fokussieren uns eben nicht auf die kurzfristigen politischen Gelder, die zuwürgen stehen.

00:58:45: Sondern immer auf Langfüße getrennt.

00:58:47: Von dem her sehen wir das schon.

00:58:48: Ich glaube was man vielleicht auch zum Thema Performance in schwierigen Marktphasen dazu sagen muss... Die Frage natürlich immer auch in einem Rezisionsszenario zB ist ja immer auch die Frage nicht nur wie laufen die Aktienkurse dann am Ende?

00:59:01: Weil am Endes Tages fallen natürlich sehr viele Bereiche dann auch in einer klassischen Rezision eben dann auch Und die Höhe ist natürlich auch eine Frage dann auch.

00:59:09: Aber was wir vor allen Dingen festgestellt haben, wenn man sich jetzt wirklich mal historisch auch anschaut aus den letzten großen Krisen, ja sei es jetzt die Dot.com Bubble, Great Financial Crisis, das heißt jetzt aber auch Corona.

00:59:25: Das vor allen Dingen im Infrastruktur Bereich in den Utilities Bereichen die Margen ja, die natürlich dann aufgrund von externen Faktoren in vielen anderen Bereichen eben sinken wenn sie, wenn die Leute auf einmal kein Geld mehr ausgeben für Handtaschen oder andere Bereiche, Konsumunternehmen, die Margen auch sehr stark zusammenfallen.

00:59:45: Dass wir in der Vergangenheit immer gesehen haben dass gerade auch in diesen Krisenzeiten, die margen auch für die Infrastruktur unternehmen, grade auch im Netzbetreiberbereich, in den Bereich Utility Versorger sehr stabil geblieben sind im Vergleich zum breiten Gesamtmarkt.

00:59:58: und ich glaube das ist eben die Kombination dann aus einem Baustand der weniger Drawdown-Speed, die dann aber auch weniger Volatilität bieten.

01:00:09: Mit eben dem Fokus auf Krisenzeiten relativ stabile Margen halten zu können in bestimmten Krisen Zeiten.

01:00:14: Ich glaube eine sehr gute Kombination ist für den Fall das zum Beispiel jetzt aufgrund dieser Ölpreis Energiethematik die Rezession kommt auch nicht unser Base-Szenario, aber natürlich sollte man alles im Blick halten.

01:00:28: Und ich glaube das was du von angesprochen hast dieses Thema Ölpreis-Sensitivität warum sehen wir das nicht?

01:00:33: ist für uns ganz klar weil wir und ich habe es am Anfang angesprochen gehabt eben versuchen diese Portfolio Konjunktur und Rohstoff unabhängig zuzuhalten.

01:00:42: Das heißt für uns sind zum Beispiel solche Ölunternehmen, Ölproduzenten eben kein lohnendes Investment in unserer Strategie.

01:00:48: jetzt ja sondern wir fokussieren uns vor allen Dingen auf Pipeline-Betreiber eben die von einer steigenden Energiemenge eben profitieren und weniger eben am Preis selber dann eben auch hängen.

01:01:02: Prima!

01:01:03: Wir haben jetzt datenmäßig das wichtigste abgeschritten, für mich waren da sehr viele Überraschungen drin gerade wenn man sich überlegt wie von außen dieses Infrastrukturthema gedacht wird.

01:01:16: und wir kommen ganz ursprünglich aus der Frage was antizipieren?

01:01:21: Sondervermögenspaket der Bundesregierung und wir haben in diesem Gespräch gelernt, wie falsch man da liegen kann.

01:01:27: Und wie zukunftsweisen eigentlich das ist was in diesem Portfolio zu sehen ist?

01:01:33: Was können wir den Investoren noch mit auf dem Weg geben die überlegen?

01:01:37: jetzt haben wir hier ein Thema.

01:01:39: naja das ist vielleicht schon gut gelaufen und eigentlich weiß ich ja dass sich mich diversifizieren muss.

01:01:47: Eigentlich weiß ich, dass ich globale Bausteine brauche.

01:01:50: Eigentlich weiss ich wovon ich mich unabhängiger machen muss mit meiner ganzen Vermögensallokation.

01:01:54: eigentlich bräuchte auch ein paar etwas höhere Dividenden-Ausschüttungen aber vielleicht habe ich das falsche Timing jetzt aktuell.

01:02:00: wir haben gerade diesen Iran Krieg Wir haben all diese Themen die wir am Anfang besprochen haben.

01:02:05: macht es Sinn in irgendeiner Form zu teimen.

01:02:09: Gibt es darüber Erkenntnisse aus eurem Haus oder ist es eigentlich ein strategischer Baustein, den wir unabhängig von solchen Kapitalmarkt-Lärmszenarien haben sollten und dann auch strategisch halten sollten?

01:02:27: Ich habe ja mal gelernt, dass Timing am Ende des Tages wenn du in einer langfristigen S-Location hast das Timing der geringste Performance Treiber ist.

01:02:34: Wenn man Timings so als den Punkt nimmt wo man sagt okay da mache ich jetzt wirklich die meiste Performance ist natürlich nicht wirklich so signifikant wie man es vielleicht im Zweifel annimmt.

01:02:45: Was aber, glaube ich, unser Punkt ist und ich glaube das ist auch was wir mit vielen Kunden aktuell sehr intensiv besprechen.

01:02:50: Dass dieses Thema Infrastruktur mehr einen langfristigen Basisbausteinen zwischenbildet bei vielen Kunden zumindest mal mit denen wir sprechen warum?

01:03:00: weil wir eben von diesen großen Überkontentrenz profitieren Aber dafür aber auch wie wir es schon jetzt mehr vorangesprochen haben ein sehr gutes rendite risikprofil aufweisen.

01:03:11: und eben die fragestellen kann ich überhaupt infrastruktur teimen?

01:03:15: ja weil wie sagt man wenn du heute infrastruktur investierst dann ist ja der anlagehorizont meistens eben drei vier fünf sechs jahre bis wirklich sich auch mal einer eine investition rechnet.

01:03:26: Deshalb ist zum Beispiel bei uns im Portfolio der Turnover auch zwanzig, dreißig Prozent pro Jahr.

01:03:32: Das heißt wir halten Aktien eben schon vier fünf Jahre mindestens mal in Portfolios weil wir eben dann auch sowohl in der Phase sein wollen wo der CapEx sozusagen ausgegeben wird.

01:03:41: auf der einen Seite aber wir wollen eben dann dabei sein wo das Unternehmen dann eben auch die Renditen schaffen kann aus dem neuen Geschäftsmodell.

01:03:49: Das heisst diese Frage ich glaube die sich viele Anleger erst einmal stellen Ist Infrastruktur für mich per se ein interessanter Bereich?

01:03:57: Und dann die Frage zu stellen, wie viel Gewichtung möchte ich dem Thema noch geben.

01:04:02: Ja, möchte ich fünfzehn-fünfzehnt Prozent meines Portfolios in diesen Baustellen reingeben?

01:04:07: Wir haben es angesprochen gehabt, interessante Dividendenrendite, stabile Performance Set Auflage der Strategie, ein sehr fokussierter Prozess in diesem Fallen auch einen sehr diversifizierten Prozess auch zu vielen anderen Strategien am Kapitalmarkt oder am Aktienmarkt.

01:04:21: und Am Ende dann die Frage, möchte ich das Thema eben auch auf der privaten Seite machen.

01:04:26: Also auf der öffentlichen Seite machen mit Aktien ja mit diversen Notierter Infrastruktur oder gehe ich in den Privates Bereich?

01:04:32: und da sagen wir ganz klar wie sehen im Moment eben sehr viele Mitbewerber die eben im Privates-Bereich unterwegs sind.

01:04:38: Wir sind der Meinung glauben auch nachweisen zu können Performance Zahlen über die letzten zehn, fünfzehn Jahre.

01:04:46: Dass man eben bei uns im Portfolio auf nichts verzichten muss.

01:04:49: Man bekommt jetzt nicht im Privates-Bereich mehr Rendite als jetzt bei uns in Portfolios.

01:04:54: Sondern man bekommt eine gute Rendite am Ende des Tages auch täglicher Liquidität und das ist natürlich gerade im heutigen Umfeld wo wir jeden Tag das Handy aufmachen und irgendeine News überall reinbricht, auch über uns, die am Kapital unterwegs sind.

01:05:10: Natürlich dann die Frage, der Kunde die Frage stellen muss.

01:05:14: Möchte ich dann eben auch liquide bleiben?

01:05:16: Flexibel bleiben Zweifel und trotzdem eben von diesen übergeordneten Infrastruktur Trends weiter profitieren.

01:05:22: Ich glaube das sind so die Themen, die die Kunden beschäftigen.

01:05:24: wie gesagt wir sehen sehr viele Kunden, die das im Moment sich anschauen, die es auch schon investiert haben und die dann uns immer auch zurückspiegeln hey ihr habt da eben ein Produkt was eine Lücke schließt, In meiner Portfolikonstruktion, bisher vielleicht noch gar nicht bedacht hatte.

01:05:43: Bevor sie mit uns gesprochen haben und dann eben auch total sinnvoll ist in meiner Gesamtallokation die ich da im Moment danach

01:05:50: habe.

01:05:51: Sehr gut!

01:05:53: Wo können potenzielle Investoren mehr über den Enduring Infrastructure Assets lernen?

01:05:59: Wo können Sie mehr von dir lesen?

01:06:01: Wo kann man sich informieren?

01:06:03: Also wir haben natürlich unsere Homepage, ja das ist glaube ich kein Geheimnis dass man da sehr viel nachlesen kann.

01:06:08: Ich selber bin natürlich auf LinkedIn sehr aktiv und versuche da auch immer aktuelle Themen mit einzuarbeiten.

01:06:13: Ich halte auch sehr viele Vorträge mache sehr viele Veranstaltungen mit Kunden gerade auch erstmal um diesen edukativen Teil des Infrastrukturthemas zu machen.

01:06:22: was ist Infrastruktur?

01:06:24: Was bedeutet das überhaupt?

01:06:25: Was hat es für positive Eigenschaften in einer Portfolikonstruktion?

01:06:30: Ich habe aktuell auch eine kleine Kolumne bei das Investment auf der Seite, wo ich einfach auch regelmäßig mich zu bestimmten Marktthemen auslasse.

01:06:40: Wir haben da sehr viel Content, den wir dann auf der einen Seite publizieren.

01:06:46: aktuell und auf der anderen Seite natürlich auch hier direkt über unser Office-Team in Frankfurt mit den Kollegen im Vertrieb dann eben auch oder natürlich dann auch gerne bei mir, wenn es wirklich eine sehr spezielle Frage vielleicht noch mal zum Themenkomplex Infrastruktur generell sein sollte.

01:07:01: Also an Informationen glaube ich mangelt's da in dem Fall dann hoffentlich von unserer Seite aus nicht?

01:07:06: Das glaube ich auch nicht!

01:07:07: Sie googeln einfach nach Sascha Haasterrock und nach dem Enduring Infrastructure Assets von Wellington Und wir haben heute sehr viel gelernt.

01:07:17: Der educative Teil dieses Gesprächs war sehr, sehr überragend und ich finde die Idee wahnsinnig spannend so langweilig das von außen aussieht.

01:07:28: Wir haben die Voridee aufgeklappt.

01:07:31: Wir haben uns Zahlen angeschaut und wir sehen da ist jede Menge Dynamik am Werk und Das kann uns allen sehr gut tun.

01:07:39: Lieber Sascha Ganz herzlichen Dank für diese Gespräch, für die vielen Impulse und Einblicke.

01:07:45: Und ich glaube das werden wir weiter beleuchten müssen dann bald auch noch mal sprechen wenn wir uns in Europa und Deutschland darüber unterhalten wie wir denn erst mit der Atomenergie umgehen.

01:07:56: zweitens wie wir unsere nächsten Sonderpakete, Sondervermögenspakete allokieren und wie sich Europa im globalen Wettbewerb infrastrukturell besser aufstellt.

01:08:09: Aber das allein ist ja gar nicht unsere Fragestellung, denn mit diesem globalen Portfolio können wir genauso gut auch in die USA und vor allen Dingen nach Asien schauen.

01:08:16: Und es bleibt wahnsinnig spannend!

01:08:18: Vielen vielen Dank für heute, für die vielen Einblicke und ich freue mich aufs nächste Mal.

01:08:24: Wie lange lebt Christian noch?

01:08:25: Für die Einladung?

01:08:30: Das war eine neue Folge von Das Große Bild.

01:08:33: Mein Name ist Christian Hammes, ich bin Family Officer, Beirat und Treasurer.

01:08:38: Und wir machen diesen Podcast für meine Berufskollegen, für professionelle Anleger, für alle die in unserer Branche arbeiten – und für alle, die sinnvolle und schlaue Anlageentscheidungen treffen wollen!

01:08:49: Wenn Sie uns nicht verpassen wollen, abonnieren sie uns gerne.

01:08:51: Und wenn es Ihnen gefallen hat, dann hilft es uns sehr, wenn Sie uns eine positive Bewertung auf Ihrer Podcast-Plattform

01:08:56: hinterlassen.

01:08:58: Schreiben Sie uns auch gerne einen Kommentar und wenden sich bei allen Themen gerne unter build at pensum.pictures an mich und Ihre

01:09:06: Aktion!

01:09:08: Und wenn Sie

01:09:08: über die Taktiktafel hörbar und sichtbar werden wollen, hinterlassen sie ein Video oder eine Sprachnachricht auf unserer WhatsApp-Mailbox unter.

01:09:24: Das große Bild ist eine Produktion von Pensum Pictures für das Private Banking-Magazin und Eta Family Office, Audio Redaktion im Studio des Private Bankings-Magazzins Martin Fornweg Brückner.

01:09:49: Vermarktung Vanessa Blome – wir freuen uns auf Sie in der nächsten Woche!

01:09:53: Alles Gute bis dahin.

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