Folge 159: Irankrieg, AI-Fragezeichen und der Qualitätsansatz – CIO-Gespräch mit Dr. Christoph Hott und Till Haubner

Shownotes


Das große Bild ist eine Produktion der pensum Pictures GmbH im Auftrag des private banking magazin und der Eta Family Office GmbH. Kontakt zur Redaktion und zur Einreichung taktischer Ideen: per Mail an bild@pensum.pictures und über den WhatsApp-Briefkasten unter +49 151 4160 1133. Sie wollen im „großen Bild“ werben? Kontaktieren Sie Vanessa Blome unter vanessa.blome@private-banking-magazin.de oder marketing@private-banking-magazin.de.

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00:00:04: Der Iran-Krieg hat uns seit zehn Tagen fest im Griff, also fragen wir uns wie reagieren Portfolio Manager auf den Krieg im Nahen Osten.

00:00:11: Wie gefährlich ist der stark wachsende Private Credit Markt für das Finanzsystem?

00:00:15: Sinkt die Magnificent Seven noch immer das Zentrum der Kapitalmärkte oder beginnt bereits eine neue Marktphase?

00:00:21: Welche Branchen profitieren langfristig von künstlicher Intelligenz jenseits der großen Technologieplattformen?

00:00:27: und wo entstehen die größten Effizienzgewinne?

00:00:29: durch Robotik und Automatisierung?

00:00:42: Der andere Verschuldungsgrad bleibt hier immer

00:00:45: nicht.

00:00:46: Den Schweiß ist doch so teuer,

00:00:48: wir hören uns ja immer wieder.

00:00:49: Und damit reduziert sich die Zinsdefinanz?

00:00:51: Wo ist das Gegenanlage?

00:00:53: Das Geschäftsmodell der Bank hat ja die Transformation der Fristigkeit.

00:00:56: Die Besprechung hat man viel mehr Sensitivität

00:00:58: zu disasternden.

00:00:59: Was für Unternehmen sind eigentlich in den zwanzig talsich Jahren noch trinkungsfähig?

00:01:02: Welche lösen vielleicht sogar gesellschaftliche

00:01:05: Probleme?

00:01:05: Sagen Sie, wenn es

00:01:06: einen Call gibt, der hundertprozentig sicher ist... In

00:01:07: Springfield!

00:01:08: They're eating the dogs!

00:01:11: Herzlich Willkommen zu Folge onehundertneunfünfzig in das große Bild, dem gemeinsamen Podcast des Private Banking Magazin und Eta Family Office.

00:01:20: Mein Name ist Christian Hammes und ich führe sie auch in dieser Folge wieder mit in einen neuen Maschinenraum.

00:01:25: Wir gehen heute zur BNP Paribas.

00:01:28: wir sprechen mit Dr.

00:01:29: Christoph Fott und Till Hauptner aus deren Maschienenraum Und Ich freue mich dass wir das sehr offen und sehr klar tun.

00:01:38: Wir sprechen mit den beiden Herren in einer Phase, die wirklich kompliziert ist.

00:01:42: Seit zehn Tagen müssen wir mit den Folgen des Irankriegs umgehen.

00:01:46: Wir haben gesehen wie die Inflationserwartungen nach oben geschnellt sind.

00:01:49: Wir wissen was das für insbesondere die Wachstumserwartung in Europa bedeutet.

00:01:54: und wir kommen aus einer Phase in der Erstens in vielen Portfolios gesehen haben, dass man sich von den Magnificent Seven und von der US-Technologie emanzipiert hat.

00:02:04: Und dann auch wieder stärker Richtung Europa orientiert hat... ...und genau dort wo man sich hinorientiert hat tut es jetzt plötzlich weh weil die Rotation von Soft Assets zu Hard Assets wie man immer so schön sagt dort weh getan hat, wo es konjunktursensitiv ist und wo viele Assets geparkt waren die eigentlich vom Iran Krieg Nunkeit erwischt worden sind.

00:02:29: Wie geht man damit gut um?

00:02:31: Das besprechen wir heute bevor wir ins Gespräch gehen sei mir einen Hinweis erlaubt weil er nicht kommerziell ist.

00:02:38: Zwölften Mai, im Wiesbaden findet die Eta Family Office Strategie Konferenz statt.

00:02:46: Sie findet nur für Vermögensträger statt.

00:02:48: falls sie zuhören und interessieren würde wie unsere Tischseite über Strategie, über Asset Allocation und über das Thema Operations und den Kosteneffizienten Instrumentarisch effizienten Betrieb von Family Office debattiert.

00:03:06: Dann schauen Sie gerne mal über LinkedIn vorbei, da finden sie Informationen zu diesem Thema und ich freue mich wenn sich die begrüßen dürfte und sie sich an den Debatten beteiligen würden.

00:03:15: So jetzt gehen wir in den Maschinenraum.

00:03:19: Dr.

00:03:19: Christoph Vott und Till Hauptner sind unsere Gesprächspartner Und die erste Frage, die mich interessiert hat ist ob denn die Integration der HSBC Deutschland, die von der BNP Paribas gekauft worden ist bereits abgeschlossen.

00:03:32: Also sind jetzt quasi alle ehemaligen HSBC Portfolios in der Verantwortung von meinen beiden Gesprächspartnern?

00:03:41: Ja dann kann man die Frage klar bejahen.

00:03:44: wir sind ein Team mittlerweile im Portfolio Management und Portfolien gleich für HSBC, ehemalige HSBC-Kunden und BNP Paribas Kunden.

00:03:57: Wir sind phasenweise noch in den sogenannten Leimenträts dran wo wir die Portfolie etwas angleichen weil wird das natürlich nicht einfach mit der Prechstange machen sondern gucken wie es gerade so auch von dem Märkten her passt.

00:04:12: Der Krieg im Iran wirft viele Fragen auf für die Prozessstabilität von Portfoliummanagers und die reine Bottom-Up Perspektive hat sich in den letzten Jahren schon als sehr schwierig dargestellt.

00:04:25: und meine Frage an sie ist,

00:04:27: wie Sie

00:04:28: Ihre Top Down Perspektiven jetzt eigentlich ins Portfolio implementieren.

00:04:32: Wie Ihre Top down Perspektives die aktuellen Ereignisse berücksichtigt?

00:04:36: Und ob Sie in den Letzten Jahren da Anpassungen vorgenommen haben und genau diese Perspektiv stärker gewichtet haben.

00:04:44: Das kann man so sagen, vielleicht sage ich einfach zu dem Top-Down etwas und dann till sagst du dann vielleicht was auch genau mit der Frage der Rotation.

00:04:53: Warum erst mal zur Top-down View?

00:04:55: Weil das hängt natürlich miteinander tatsächlich zusammen.

00:04:59: Wenn wir die Top Down View anschauen, gucken wir uns verschiedene Faktoren an als grobe Kategorien des Wirtschaftswachstums, des monetäre Umfelds, den Unternehmensgewinnern und die Bewertung.

00:05:10: Und da haben wir auch über das Wochenende Korrekturen vorgenommen.

00:05:13: Wir hatten das Wirtschaftswachstum in den USA und in Europa doch positiv beurteilt für die Gesamtmärkte, wir haben das jetzt auf neutral zurückgenommen für die UNSA und sogar negativ für Europa.

00:05:27: Das monetäre Umfeld hängt ja auch mit dem Thema Ölpreis tatsächlich zusammen.

00:05:33: über die Zentralbanken Auch hier haben wir eine andere Einschätzung und sehen, dass monetäre Umfeld nicht mehr so positiv, also nicht mehr positiv wie was für die USA gesehen haben.

00:05:44: Weil wir das Thema Zinssenkungen doch jetzt in Frage gestellt sehen.

00:05:50: Vielleicht noch zum monetären Umfeld.

00:05:53: Das hat natürlich nicht nur etwas mit den Zentralbanken zu tun sondern auch mit Schattenbanken, Stichwort Private Assets.

00:05:59: aber dazu kommen wir vielleicht später.

00:06:02: Aber das ist natürlich relevant für die Sektor-Rotation, wenn wir da unser Szenario anpassen und damit gebe ich an Dichtel.

00:06:08: Ja sehr gern!

00:06:10: Also diese Rotation von den Soft Assets erstmal in die Hard Assets hinein... Die war ja eigentlich schon... Oktober ging es los, oktober, dem zwanzig Klimadaum, die Softwarewerte haben seitdem dreißig, fünfdreißig Prozent verloren.

00:06:21: Die Story war ja alles wird disruptiert also alles wird aufgebrochen.

00:06:24: was bisher gab Terminal Value existiert quasi nicht auf der Softwareseite Und wer letzte Woche so ein bisschen geschaut hat, der muss sich ja gedacht haben die Märkte müssen irgendwie komplett verrückt sein.

00:06:33: Denn Software war quasi zumindest in den USA fast als einziges im positiven Grünbereich zu sehen.

00:06:40: Wie klingt das denn zusammen?

00:06:42: Frage lässt sich damit beantworten, alles was Konjunkturrisiken bedeutet eben von der Top-Down Ebene durch Inflation und durch steigende Zinsumfelder.

00:06:50: Das tut diesen Hard Assets eben weh.

00:06:52: dass das diese konjunktursensitiver als jetzt vielleicht die ein oder andere Software Company oder dieses Soft Assets.

00:06:57: Und genau das war jetzt quasi der der Stop Break den man vielleicht gebraucht hat um zu sehen, dass Software eben doch auch noch seinen Ja da setzberechtigung hat und eben ihren Wert halten kann.

00:07:09: Um das, was Sie gesagt haben mit Zahlen zu untermauern, möchte ich mal kurz in den Raum werfen.

00:07:13: Was die Inflationserwartung macht?

00:07:14: In Europa ist die In Flation erwartet von einem Jahresanfang.

00:07:18: Eins Komma Sechs Prozent auf heute Morgen zwei Komma Neun drei Prozent angestiegen also eins Komma Drei Prozent.

00:07:23: Das ist die inflation Die werden Europa für in zwölf Monaten Erwarten.

00:07:27: und in den USA Von Zwei Komma Zwei Auf drei Komma Null.

00:07:30: Also die amerikaner sind ja durch ihre eigene öl- und gasproduktion vielleicht nicht so ganz verwundbar was diese steigenden Ölpreise angeht aber Letztlich hat das ja sicherlich Auswirkungen darauf, wie die einzelnen Branchen damit umgehen können.

00:07:45: Und wenn man jetzt ihr Maschinenraum so ein bisschen kennenlernen möchte und wir haben schon gesehen also sie haben da stark reagiert Sie haben die Wachstumszahlen runtergenommen und wie drückt sich das dann letztendlich in der Sektorotation aus?

00:07:58: Die jetzt in ihrem Portfolio sichtbar sein wird?

00:08:05: Ja, kann ich gerne übernehmen.

00:08:07: Ich glaube was bei uns jetzt gerade reinkommt ist wir haben ja einerseits schon über das Regionale gesprochen also sprich Aktien generell auf neutral runter.

00:08:14: Wir kamen von einem leichten Übergewicht.

00:08:16: Wir haben jetzt Europa tatsächlich ins Untergewicht gebracht gerade jetzt heute Jüngst einfach aus der Sorge vor dem konjunktüren Absprung und das gepaart eben auf der sektoralen Ebene das wird zum Beispiel Banken etwas herunter nehmen.

00:08:26: Wir glauben dass eben höhere Zinsen gerade bei den Staatsanleihen das sorgt für Druck.

00:08:30: Wir sollten glauben beim Konsument gibt es könnte es Schwierigkeiten geben, gerade in Europa aber auch auf der US-Seite.

00:08:36: Also Private Credit das Thema ist gerade schon so ein bisschen angerissen worden oder genannt worden.

00:08:41: Auch da glauben wir dass gibt's Schwierigkeit ins System auf der UES Seite und die Financials also ins Underweight tatsächlich.

00:08:47: Wir glauben es gibt nach wie vor attraktive Bereiche im Software in diesem ganzen AI großen, sehr großen Bubble die da drum rumhängt eben.

00:08:58: Wir glauben auf der Semi-Ebene dass es nach wie vor Attraktivitäten gibt und solche Bereiche die jetzt eben auch ein bisschen abgestraft sind Elektrifizierung bei Industries zum Beispiel so wurde in Europa als auch auf der US Seite.

00:09:08: das ist nach wie Vor interessant das könnten Opportunitäten sein Versorger sind ein interessanter Bereich.

00:09:13: also das ist das was wir uns gerade so anschauen.

00:09:18: Das ist jetzt kann man gar nicht mehr so das Portfolio stilmäßig in Value und Gross aufteilen, weil ja die Sprunghaftigkeit der Präferenzen der Märkte ja schon ein bisschen hybriden Ansatz einfordert.

00:09:33: Und das ist auch genau das was ich bei ihnen rauslese Wie kann man denn in Ihrem Portfolio so ein bisschen die Grenze ziehen, was die langfristigen strategischen Wachstumstreiber sein werden?

00:09:46: Die sie nach wie vor im Portfolium haben und bei denen Sie vielleicht auch mit Blick auf diese Rotation von den Soft Assets zu den Hard Assets nicht abgewichen sind.

00:09:55: Und was sind jetzt vielleicht auch Themen und das ist etwas, was ich jetzt aus meiner Perspektive immer wieder beobachte, bei dem man beim ersten Blick auf das Aktienportfolio sagt Da ist gar kein so großes Wachstum hinter.

00:10:07: Also wenn ich jetzt beispielsweise, dank der Kenntnis ihres Portfolios vor Augen, dass ihre europäischen Aktien im Durchschnitt aktuell einen Gewinnwachstum haben in den nächsten fünf Jahren von knapp sieben Prozent.

00:10:22: und man könnte ja sagen, so richtig strukturell starkes Wachsstum ist das nicht, es hat taktische Gründe.

00:10:28: Und wie kann man das denn aktuell einordnen?

00:10:33: Also zwei Teile der Frage, was sind sozusagen die langfristigen strategischen Wachstumstreiber und was sind die taktischen nicht so stark wachsenen Elemente.

00:10:44: Wenn Sie bei uns die langfristigen Wachstrumpfstreiber jetzt von der Aktienseite anschauen ist es sicherlich immer noch unser Qualitätsansatz.

00:10:53: und auch wenn sie sich die Kennzahlen anschauen im Portfolio dann entsprechend.

00:10:59: Beispielsweise MSCI Weltindex, operative Marge, bei uns ein bis zu zwei Prozent.

00:11:08: Eigenkapital Rendite bei uns, mit einem bis zu drei Prozent.

00:11:14: Fremdkapital zur Eigenkapitale, also das Thema Bilanzqualität beispielsweise.

00:11:18: Sechsundsechzig Prozent bei uns und hundertneinhalb Prozent im MSCI.

00:11:24: Also dieses Thema Qualität und was damit verbunden ist.

00:11:31: Das findet sich weiter, ich gehe jetzt nicht alle Kennzahlen durch die das dann tatsächlich...

00:11:37: Aber das war schon prima!

00:11:38: Das ist wichtig dass wir mal ein bisschen mit Zahlen arbeiten und das hören.

00:11:43: Das ist interessant

00:11:44: ja?

00:11:44: Ja also und interessant ist normalerweise zahlt man dafür auch einen Aufschlag in Form eines höheren KGV.

00:11:54: Normalerweise ist gar nicht mal so der Fall, wenn man die Bewertung anschaut.

00:11:58: Freakashlow Rendite das sind wir bei drei Komma sechs etwas über dem MSCI World mit drei Kommas zwei.

00:12:05: aber wenn man vorwärts KGV ist dann sind wir Bei Neunzehn Komma Acht nur versus MSCI world Zweiundzwanzig Komma neun und Man würde eigentlich etwas höheres erwarten.

00:12:16: Das Ist auch an Phasenweise höher weil normalerweise zahlt man für Qualitäten gewissen Aufschlag, für den wir auch bereit sind zu zahlen.

00:12:24: Diese Wachstumstreiber finden sich weiter, das ist unser Stil.

00:12:29: Innerhalb dieses Stils derzeit ist es sehr schwer, muss man ganz offen sagen die extremen Fluktuationen und Rotationen tatsächlich rauszugreifen.

00:12:41: Da haben wir jetzt nicht hals über Kopf reagiert, haben ein paar Antrassungen gemacht aber haben wir sie komplett in den Stil aufgestellt.

00:12:50: Wir halten uns jetzt sehr, sehr ausgewogen.

00:12:53: Weil das Thema AI Disruption Nummer eins plus auch vielleicht ein bisschen das Thema Private Asset und jetzt gerade der Iran-Konflikt, da stellt man sich besser ausgewungen auf bleibt seinem Investment still treu ist.

00:13:06: es kann mal vielleicht so zusammenfassen.

00:13:09: Vielleicht stellst du noch was ergänzen?

00:13:11: Ja vielleicht ganz kurz reingeworfen.

00:13:13: mich meine wer sich angeschaut hat was die letzte Woche gelaufen ist bei diesen Reihen wirklich Faktoren wenn man dem isst Dividendiert war super, Value war super.

00:13:20: Ganz unten war.

00:13:21: Momentum haben wir ja diskutiert.

00:13:22: also diese diese Rotation war ja super stark.

00:13:25: dazwischen liegt dieser Quality Faktor wenn man ihn ganz rein betrachtet so ein bisschen das Mittelfeld.

00:13:30: Das merkt man natürlich dann auch Wenn man in so einer Portfolioallokation ist.

00:13:33: Also wenn man eine dieser zwei Extreme fährt hat man entweder sehr viel Spaß gehabt oder eben gar keinen Spaß mehr in letzter Zeit den er dem wo man auf der Seite stand.

00:13:40: Quality hält sich hier immer so historisch gesehen So ein bisschen im Mittelfeld ist jetzt nie so richtig starke Outperformer, aber hält sich eigentlich immer relativ gut und gerade in so Krisenzeiten besonders gepaart mit eben so einer gewissen zum Beispiel Quality Grove.

00:13:55: Das ist eigentlich immer so ein bisschen die klassische Kombi.

00:13:58: Das hält sich auch relativ solide und das sieht man jetzt eben auch.

00:14:00: also gerade die Kombi dieser zwei Faktoren funktioniert recht solide unabhängig davon ob die Rotation auch aus Soft- oder Hard Assets geht.

00:14:08: Das ist dann eben ein schönes Mittelfeld, in dem man spielen kann und das versuchen wir ganz strategisch aufzugestalten.

00:14:14: Also wir versuchen nicht zu sehr zwischen diesen Faktoren zu springen sondern wir versuchen es eigentlich relativ stabil auf diesem Quality Factor zu halten Und das gibt so ein bisschen diesen Charme auch für den Anleger auf lange Frist.

00:14:25: Interessant ist ja dass dieser Quality Growth Bereich im letzten Jahr Schwierigkeiten hatte.

00:14:31: Also ich kenne viele Vermögensverwalter, die wirklich gut nah neben, dass man viele Möglichkeiten hatte, taktisch abzubilden durch den Chrotic Growth Ansatz tatsächlich viele Unternehmen hatten bei denen einfach nicht viel passiert ist und man hat sich dann für schlechter positionierte Banken oder nicht eingekaufte Rüstungswerte rechtfertigen müssen und da sah die Performance entsprechend schlecht aus um ihren Maschinenraum zu verstehen.

00:14:57: Ich meine, Sie haben da klare Kriterien und das ist ja wunderbar dokumentiert.

00:15:03: Und trotzdem müssen sie eine gewisse Geländegängigkeit und Flexibilität haben.

00:15:08: Wie sind Sie denn im letzten Jahr damit umgegangen?

00:15:10: Dass Teile dieses Qualitik-Wurstbereichs sich relativ wenig bewegt haben und dann ziemlich viel in einem Sektor stattfand der – ich sag mal so ganz einfach gesprochen auf der anderen Seite lag eben auch tatsächlich im Value-Sektor, wenn man die Banken denken und andere Industriewerte.

00:15:30: Da müssen Sie ja letztendlich das Kompromisse machen mit Ihren harten Kriterien und mit Ihrem Qualitätsanspruch, wenn sie darauf in irgendeiner Form reagieren wollen?

00:15:40: Ja ganz klar!

00:15:41: Deswegen auch für uns, Sie haben es gesagt kein leichtes Jahr gewesen zumindest ab der Jahreshälfte.

00:15:45: Schwieriges Jahr.

00:15:46: tatsächlich Werden sich Europa eigentlich Quality ganz gut funktioniert, waren ja die zwei großen Treiber am Markt.

00:15:52: Die haben es gesagt Defense und eigentlich die Banken.

00:15:55: Defense ist vielleicht so ein bisschen das beste Beispiel warum wir uns schwergetan haben.

00:15:59: viel von dem Wachstum gerade bei den beim Branchen Primus hier in Deutschland zum Beispiel basiert darauf ich baue neue Fabriken Ich expandiere ich expandiere und da muss man erstmal richtig viel Geld reinstecken.

00:16:08: sprich Wort Capex.

00:16:10: Das tut natürlich in so einem Quality Screening, wie wir es hier vornehmen.

00:16:14: Man wird abgestraft dafür.

00:16:15: Normalerweise will man ja eigentlich von der Quality Definition her ein Asset Lean Geschäftsmodell haben.

00:16:21: So was wie zum Beispiel eben dann das Software Company.

00:16:24: Das heißt eine reine Verteidigungsfirma die sehr stark aufbauen muss.

00:16:28: dass ist erstmal keine Qualität die sich sehr zeitnah widerspiegelt.

00:16:32: Das kann sich dann natürlich über gewisse Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte tatsächlich als Qualität erweisen.

00:16:36: Wenn die kapazitiert da ist man diesen operativen Leverage eben rein bekommt aber dann eben am Anfang nicht und das muss man so sagen dass Tate uns auch wehn weil wir dann eben solche Firmen quasi verpasst haben.

00:16:47: ich glaube aber dennoch und das ist eben diese Spiele um den man dem Ganzen geben muss Wir müssen uns dann auch eben eingestehen können dass wir da gegebenenfalls falsch lagen.

00:16:55: also wir sind mittlerweile auch etwas offener.

00:16:57: wir sind aber ganz bewusst darauf dass wir diesen Qualitätssatz nicht irgendwie Ja, vernachlässigen wollen oder hinten anstellen wollen.

00:17:03: Ich glaube die Disziplin in diesem Ansatz lohnt sich weil es zeigt sich eben das in sehr eindimensionalen Märkten wir sind haben wo vielleicht ein zwei Branchen laufen.

00:17:11: da bleibt man mit so einem ansatz hinten ran.

00:17:13: auf langefrist schafft man es eben diesen ketchup gerade wenn es eben um Krisen dann wieder geht die denn für leicht längerfristig sind.

00:17:19: dass heißt die treue zu dem ansatz mit einer leichten flexibilität das ist das was wir fahren wollen und die lohnt.

00:17:25: Wenn Sie die

00:17:30: klassischen Kriterien beim Quality Growth Ansatz zugrunde legen, dann landen sie mit ein großer Interest Portfolios normalerweise in den USA.

00:17:37: Wenn Sie das nicht in irgendeiner Form über eine Top-Down Entscheidung kappen oder regulieren, wie ist es bei Ihnen?

00:17:46: Es ist ja gerade eine Beobachtung aus den letzten Jahren, muss man ganz klar sagen Top-Down Perspektive ein Portfolio zu steuern immer wichtiger wurde, insbesondere seit Donald Trump wieder als Präsident anklopfte und da auch wirkt.

00:18:02: Da ist ja die Laufende, ich sag mal, der Benchmark oder MSI einer USA Quote von setzig Prozent wahrscheinlich in irgendeiner Form flexibel zur Hand haben.

00:18:13: Das hat sie im letzten Jahr besonders gezeigt.

00:18:14: Ich glaube jetzt in den letzten Wochen kann man schon wieder darüber nachdenken wie man damit umgeht.

00:18:19: Wie ist es bei Ihnen im Haus?

00:18:20: Wenn Sie sehen Ihre Qualitätskriterien liefern Ihnen bottom up eigentlich nur amerikanische Werte dann steuern Sie die Europakquote in welcher Weise ein.

00:18:34: also Unser Ansatz ist, dass wir im Top-Down und dann letztendlich im Aktienbereich unterwegs sind.

00:18:43: Also in dem ersten Schritt haben wir ein Schief Investment Office was bestimmte Analyse vornimmt Und dann gucken wir wo wir da tatsächlich auch regional sein wollen.

00:18:57: Da.

00:19:00: das ist die eine Ebene und die steuern wir jetzt nicht so sehr von der echten Titelauswahl.

00:19:07: Was man machen kann, ist natürlich dann innerhalb der Sektoren eine Gewichtung machen, wo man im Bereich Informationstechnologie oder auch vielleicht Banken in den USA stark übergewichtet und entsprechend untergewichtet ist in Europa.

00:19:24: Das ist die zweite Ebene.

00:19:25: aber unser Prozess ist zweistufig.

00:19:28: Im ersten Schritt gucken wir uns eigentlich top down die verschiedenen Märkte An, erst im zweiten Schritt kommen dann letztendlich die Anlageentscheidungen auf der Instrumentenebene.

00:19:42: Okay und in welchen Bandbreiten waren Sie denn in den letzten Jahren unterwegs zwischen den USA und Europa?

00:19:48: Also wir sind.

00:19:49: normalerweise sind wir im Bereich fünf Prozent in der Quote rauf- und runter.

00:19:55: Wir hatten intern immer eine sehr starke Diskussion aus dem Thema europagünstiger bewertet Aber vom Gewinnmomentum, Schwächer und USA eben günstiger.

00:20:12: Vom Gewinn Momentum aber halt sehr teuer bewertet.

00:20:15: dieses Spagat haben wir die ganze Zeit gehabt zuletzt wieder diskutiert sind dann doch zu der Entscheidung gekommen das wäre unsere regionale Übergewichtung eigentlich im Merch Market und in Japan haben wollten.

00:20:26: Und eigentlich Europa und USA neutral gefahren sind, weil dieses Spannungsfeld hat so nicht tatsächlich funktioniert.

00:20:36: was man auch sagen kann ist das natürlich die überlegung war irgendwann ist es vorbei mit den magnificent seven die laufe nicht mehr beliebig weiter kann man natürlich auch mehr in Richtung Europa denken, aber wir haben uns davon nicht so sehr leiden lassen im Rahmen der Top-Down-Entscheidung und haben eigentlich eine neutrale Gewichtung in den letzten Monaten gefahren zwischen Europa und USA.

00:21:06: Uns ist nicht der Versuchung aufgefolgt zu stark nach Europa zu gehen weil einfach Magnification Seven nicht mehr läuft und der Dollar schwächer wird, sondern haben das eigentlich ausgeglichen gefahren.

00:21:16: Weil eben das Gewinnmomentum in den USA nach wie vor sehr gut ist.

00:21:20: Und man sieht auch am aktuellen Rand, Gewinne in Europa sehr verhalten sind, Strukturprobleme greifen nach wie vorn.

00:21:27: Ja, und das sagen Sie als eine der größten europäischen Banken?

00:21:31: Das ist ja wichtig dass man das mal so zur Kenntnis nimmt.

00:21:35: Okay, aber soll ja noch ein bisschen neutral sein trotz allem.

00:21:38: Natürlich!

00:21:41: Ja, aber von

00:21:41: deiner Seite noch Ergänzung auf der Branchebene.

00:21:44: Wenn man sich mal Europa und US anschaut dazu vielleicht?

00:21:48: Naja genau dieses Qualitätsmodell über diesen Punkt kamen wir auf die Frage zu.

00:21:53: So ein Qualitätenmodell das favorisiert natürlich dann eben so gewisse Branchen IT Kommunikations-Service also alles was rund um den Tech Bereich geht.

00:21:59: Dieses Asset Light Geschäftsmodell habe ich ja schon erwähnt und straf natürlich viele Unternehmen ab, die eher in klassischen herkömmlichen Industrien sind.

00:22:07: Das erklärt auch so ein bisschen schon eine gewisse Regionalität.

00:22:09: Also ich meine Europa ist eher so ein bissel traditionell, hat bisschen weniger oder etwas deutlich weniger im Tech-Bereich zu bieten dafür eben zum Beispiel bei Luxusgütern stärker.

00:22:17: wir haben auch sehr viele gute Versorger hier.

00:22:19: Wir haben sehr viel Industriels hier.

00:22:20: das ist in einem Qualitätsmoderl etwas abgestrafte.

00:22:23: dass versuchen wir aber auszugleichen.

00:22:24: wir können natürlich nicht rein nur einen Assetlight Software ähnliches Portfolio auf die Beine stellen.

00:22:29: das gleichen wir aus.

00:22:30: wir versuchen so ein Bisschen aus jeder Region das das best of quasi zusammenzunehmen und haben dann eben In zum Beispiel das IT-Übergewicht nehmen wir eher über die US-Seite und dann haben wir eben andere Bereiche, die wir in Europa nehmen.

00:22:41: Und eben wie es Herr Doktor von der Quote gesagt hat am Ende landen wir quasi bei lange nicht diesen siebzig Prozent, die die USA im Emissär World hat sondern sind dann eher im Bereich fünfundfünfzig fünfzig sechszig Prozent und ich spiele mir daneben über die Wandbreiten.

00:22:55: aber eben Prinzip beide Regionen haben ihren Daseins Berichtigung.

00:22:59: im Qualitätsmodell werden auch beide ganz klar gespielt.

00:23:02: Vielleicht dazu eine Zahl, auch wie wir im anderen Bankenbereich stehen.

00:23:07: Wir haben natürlich Vermögensverwaltungslinien die MSCI World haben.

00:23:11: Das ist klar das sind Kunden dieser international sind.

00:23:14: aber wir haben auch Vermögenverwaltungsslinien jenes sogenanntes Homebuys haben es immer die Frage Wie stark ist denn dieser Homebuyce den wir haben?

00:23:24: Und da können Sie sagen strategisch auf der Aktienseite, sechzig Prozent MSCI World Ex-Europe und vierzig Prozent MCI Europe.

00:23:35: Damit sind wir wahrscheinlich schon auch im Rom bei es internationaler ausgerichtet als einige unserer Wettbewerber.

00:23:48: Über diese sehr interessanten Ausflug würde ich mal noch eine andere Ebene legen, die jetzt auch wieder so ein bisschen an den Spürsen stammtisch zurückkehrt.

00:23:55: Nämlich wenn sie die Magnificence Seven besprochen haben und sagen denen geht vielleicht das Momentum aus und die Wachstums Erwartungen an diese Sieben Wert oder alles was sich in diesem Universum einreihen lässt sind ja enorm hoch.

00:24:11: um es nochmal kurz zu sagen aber meine Hörer kennen das schon die Leier.

00:24:15: Fünfzehn Prozent bis achtzehnt Prozent Gewinnwachstum die nächsten fünf Jahre im Durchschnitt pro Jahr, hieße das Gewinnvolumen verdoppelt sich und dann würden diese Aktien wenn diese Wachstumsraten so Wirklichkeit werden.

00:24:27: Wahrscheinlich noch viel mächtiger aussehen weil die anderen Sektoren natürlich nicht so stark wachsen.

00:24:32: aber Wenn man ihre Argumentation folgt Dann kommen ja irgendwann dann wandern ja die hohen Margen von den large language Modellen und den Datenzentren zu real produzierenden Unternehmen, in denen AI vielleicht dann irgendwie implementiert wird.

00:24:48: Wenn AI Händefüße Flügelräder bekommt und ähnliches.

00:24:53: Und da ist ja die Frage welche Regionen sind denn dann die Gewinner?

00:24:56: Also sind das aus.

00:24:57: sind doch die USA, die solche Gerätschaften kosten günstig und für einen Weltmarkt am besten produzieren.

00:25:03: oder sind es vielleicht die Chinesen?

00:25:04: Sie sagen Dann führt sie die Skepsis vor dem Magnificent Seven wieder zurück nach Europa.

00:25:11: Um es mal ganz grobschlechtig zu sagen, thematisch.

00:25:14: Welche Themen kommen denn dann sozusagen nach diesen Margenabgängen aus dem AI-Bereich?

00:25:21: Oder wohin gehen diese Margen dann?

00:25:25: Ich kann mir da zwei Bereiche sehr gut vorstellen.

00:25:27: Wir reden einmal wahrscheinlich über Robotik und ich stelle mir auch wenn wir so einen LLM Effizienzgewinne liefert, reden wir auch sicherlich am Ende eine Art von Software, KI-Agenden.

00:25:37: Das sind glaube ich zwei Bereichen eben das ein bisschen physischer und das andere ein bisschen technicher gedacht.

00:25:43: Ich glaube, da muss man so ein bisschen zweigeteilt betrachten.

00:25:46: Also wenn wir wirklich über Robotik, über Automatisierung, über Fabriken und ähnliches sprechen dann ist der Gewinn sicherlich von einer internationalen Natur auf eine gewisse Art.

00:25:56: Wir haben sowohl in den USA als auch in Europa aber eben auch in Japan, China

00:26:00: usw.,

00:26:01: viele Führer in ihren jeweiligen Segmenten.

00:26:04: Es gibt in Europa viele kleine oder natürlich nationale Champions die quasi in ihrem Feld einfach der führende sind.

00:26:12: Die können durch solche Automatisierungsgewinne durch AI massiv Effizienzen steigern, das ist ein ganz klares Thema.

00:26:19: Wir sehen zum Beispiel Lagerhaltung sehr optimierbar.

00:26:21: wir sehen was einen großer Distributor aus den USA mit seinem Lagermachter durch Drohnen quasi bestellt wird, durch chaotische Lagerbehaltungen einfach massive Effiziensgewinne auffahren kann.

00:26:33: Wenn man jetzt zum Beispiel sieht, was unser Bundeskanzler Herr Merz in China eben präsentiert bekommen hat.

00:26:37: Nutzende Roboter die im Einklang zueinander hoch professionell und hoch ja ansehnlich in dem Sinne wie ein Mensch tanzen können.

00:26:45: Und solche Roboter habe ich bisher sonst nur von der Firma aus den USA auf YouTube sehen können.

00:26:50: Die hab' ich noch nicht in Europa gesehen.

00:26:52: Also ich glaube es gibt in jeder Die Region in jedem Ländern gibt es so die Champions für gewisse Bereiche, das heißt da sollte man sich unserer Meinung nach gar nicht irgendwie vor China vor den emerging markets eben versperren.

00:27:03: Ich glaube da kann man überall die Gewinne sehen umgekehrt.

00:27:06: Das ist der zweite Teil.

00:27:07: ich glaube bei dem Bereich probiert dann über Effizienzgewinn durch KI-Agenten.

00:27:11: zum Beispiel sprechen viele von diesen Unternehmen.

00:27:14: Die wird zumindest hier auch in der westlichen Hemisphäre nutzen, die kommen aus dieser Ecke.

00:27:19: Wenn wir da an einem deutschen großen Softwarehersteller sitzen, der quasi in jedem deutschen Mittelständenunternehmen verankert ist – das ist ein ganz klarer Gewinner von solchen KI-Agenten, auch wenn der Markt das gerade so preist als wäre er quasi in drei Jahren nicht mehr im Geschäft.

00:27:32: und ich glaube dass viele solcher Plattform oder Infrastruktur Softwareanbieter oder diesen ganzen Kosmos da drin hängen, die da drinnen sind.

00:27:42: Die können massiv durch solche AI-Modelle im Prinzip gewinnen ohne dass wir jetzt wissen müssen welches Large Language Model am Ende das Richtige dafür sein wird.

00:27:50: also im Prinzip dieser nächste Schritt der nächste Buy in the next growth, lack of growth.

00:27:55: im Prinzip Das ist das worauf wir versuchen zu setzen und wo wir uns ganz aktiv auch mit befassen Wer das eben sein könnte wer da eben ja den die Nase vorne hat

00:28:06: Und das geht ja sehr breit.

00:28:08: Das sind auch ehemalige Verlage, die sich darauf spezialisiert haben Wissen an ihre jeweiligen Kunden sei es Juristen, sei es Ärzten weiterzugeben und die dann helfen mit Künstlicher Intelligenz zunehmend bestimmte Urteile zu nehmen oder bestimmte Krankheiten zu erkennen.

00:28:29: Stichwort Tumorerkennung mit künstlicher.

00:28:33: Es geht hierhin bis zu den Banken.

00:28:35: Bei uns im Bankenbereich ist es noch nicht ganz so weit, wir arbeiten jetzt zum Beispiel auch mit Co-Pilot um bestimmte Sachen einfach schneller zu lesen, um bestimmten Formulierungen nochmal überprüfen zu lassen.

00:28:47: Wir sind aber noch geblockt weil wir jetzt uns überlegen müssen wie können wir dann eine sichere Datenumgebung schaffen?

00:28:55: Das ist unser Herausforder.

00:28:56: Wir können also gar nicht so die offenen Datenraum wie GDP nutzen, weil wir einfach unsere Kundendaten tatsächlich schützen müssen.

00:29:04: Daran wird gearbeitet.

00:29:05: Sobald das da ist.

00:29:07: nehmen Sie mal die ganzen Publikationen und wir haben Research aber es muss dann vielleicht für verschiedene Kundengruppen geschrieben werden.

00:29:15: ist zum Beispiel auch ein Anwendungsbereich, Analyse von Unternehmen, Kreditanalyse vom Unternehmen.

00:29:20: All diese Themen werden natürlich auch im klassischen alten Bankenbereich kommen so dass das einen Trend ist der aus unserer Sicht längerfristig geht.

00:29:30: Und man kann sagen, es ist vielleicht wie mit vielem Elektrizität-Einführung auch zur neuen Markt.

00:29:35: Das waren gar nicht die großen neuen Marktwerte, das waren gar keine großen Elektrizitätsunternehmen, die profitiert haben sondern es war dann hinter dir Unternehmen, die das tatsächlich umgesetzt und genutzt haben.

00:29:48: Um Ihnen vielleicht noch ein paar andere Trends zuzuwerfen über die viel nachgedacht wird und gesprochen wird und die in den Portfolios ja sehr unterschiedlich gehandhabt werden Die Energieversorgung.

00:29:59: Wir sehen es gerade, dass die Energiepreise, die Utilities steigen.

00:30:02: natürlich das Narrativ, dass sie Datencenter in USA aber auch Europa Energie benötigen und dass da die Energieinfrastruktur ausgebaut werden muss.

00:30:12: Das ist klar!

00:30:13: Aber Fusionsenergie, Kernenergie als Brückentechnologie zu Fusionsenergie.

00:30:19: Wird das in irgendeiner Form bei Ihnen gespielt?

00:30:21: Sie sind eine französische Großbank, vielleicht ist Ihr Blick auf Kernenergie generell ein anderer als der in Deutschland und der Deutschlandpolitisch vertretenen Meinung.

00:30:33: Wie sieht man das in Ihren Portfolios?

00:30:34: oder gibt es da unterschiedliche Handhabungen in den franzöischen und den deutschen Portfolius?

00:30:41: Also ins Blit nehmen wir da tatsächlich nicht fort zwischen den französischen und deutschen.

00:30:44: Das wäre da tatsächlich einheitlich!

00:30:48: Wir gucken uns das an.

00:30:49: Das ist ein großes Thema, was wir viel diskutieren.

00:30:50: Es gibt ja gerade in den USA so zwei Unternehmen die uns da vielleicht so bisschen in den Kopf kommen, die da sehr stark exponiert sind.

00:30:57: Das Problem, dass wir mit diesen Unternehmen haben, ist eben so ein bisschen unser Investmentstil dieses Qualität zu einem angemessenen Preis für einen Unternehmen zu zahlen, das dann aber quasi zig Milliarden erst mal investieren muss und wirklich buchstäbliche Atomkraftwerke auf die Welt hierzustellen.

00:31:12: Das is'n großes Investment, was da steht plus diese Aktien, die handeln natürlich auch sehr stark mit dem ganzen AI-Trend zusammen.

00:31:18: Also jedes Mal wenn wir hier ein Newsflow sehen der irgendwie für die Halbleiter oder für irgendein Data Center den Komplex quasi schädlich ist, sehen wir das dieser Aktien auch gerne mal zehn, fünfzehn Prozent einfach mal abrauschen.

00:31:29: Das heißt die Volatilität, die da dran hängt, die ist schon sehr hoch.

00:31:32: und wir glauben aber eben gerade durch diesen Qualitätsstil – das muss man erst einmal sehen!

00:31:37: Also ich meine, es wird in den USA nach wie vor sehr stark diskutiert.

00:31:41: Wie das mit den Strompreisen ist?

00:31:42: Wir glauben nach wie fort dass wir einen Donald Trump haben der die Midterms gerade erst mal gucken musste, dass er sie noch irgendwie gut über die Bühne kriegt.

00:31:49: und wenn der jetzt auch noch durch den Iran Krieg mit den Strumpreisen kämpfen kann und er auf der anderen Seite den USA gegebenenfalls durch politische Einflussstrompreise kappen könnte Ist das ein Risikoszenario, was wir auf dem Schirm haben?

00:32:02: Und wenn das dann eben bedeutet dass mein Atomkraftwerkersteller gar nicht den vereinbarten Preis bekommt sondern erst mal für zwei Jahre irgendwie günstiger verkaufen muss aber trotzdem die Milliarden investieren muss.

00:32:11: Dann ist das Investment schon zu einem gewissen Grad im Risiko und deswegen... Wir gucken uns das an halten uns davon aber zu den aktuellen Niveaus fern tatsächlich.

00:32:22: Verstehe Und das Thema Gesundheit, Longevity.

00:32:26: Das ja mit technologischer Entwicklung aber auch mit dem wachsenden Wohlstand in den emerging markets für große Pharmaunternehmen spannend wird.

00:32:36: wie findet das Berücksichtigung?

00:32:38: und ist Pharma bei Ihnen im Portfolio immer so ein Element dass man immer stark gewichtet finden wird oder eher weniger weil es stark reguliert ist?

00:32:49: Tatsächlich ist das ein Element, was im Zweifelsfall eher unterrepräsentiert ist würde ich sagen in unserem Stil.

00:32:54: Ich glaube Qualität lebt davon dass es eine gewisse Vorhersagbarkeit so auch über Wirtschafts- oder Brodenzyklien hinweg relativ stark sein kann wo man gegen Farmer eigentlich sehr binäres Geschäftsmodell hat.

00:33:05: Ich will nicht sagen, dass es ne Null oder Eins ist.

00:33:07: aber am Ende haben wir einen Trial und wie ein Fass also ein Prinzip einem sehr späten Trial der uns sagt ob ein Medikament in Zukunft effizient sein wird.

00:33:15: Und wer heute oder die letzte Woche in den Newsvlog geschaut hat, bei dem ein oder anderen Player gesehen auch aus Europa.

00:33:20: Da geht ein Trial Chief und wir handeln minus acht, minus zehn Prozent!

00:33:24: Das zu vorher sehen ob so ein Trileffektiv sein wird?

00:33:27: Das ist fast schon eine Unmöglichkeit, würde ich sagen.

00:33:31: Wir haben zwar Analysten die sich das angucken und nach bestem Wissen und Gewissen beurteilen aber trotzdem ist da natürlich ein richtiger Random Walk mit dabei.

00:33:38: Das heißt dass reine Pharma-Geschäft bei uns tatsächlich durch diese fehlende Visibilität eher untergewichtet oder eher schwach.

00:33:44: was aber schön ist diese Trends wie Longevity leben nicht nur durch Medikamente nicht durch Pharmazeutika sondern ich kann mir das einerseits natürlich auch durch Diagnostik zum Beispiel angucken, also im Prinzip alles was davon lebt dass Arztbesuche gemacht werden.

00:33:57: Alles was davon Gelenke oder Teil am Körper irgendwie ausgetauscht werden können.

00:34:02: Ich denke an Hüftgelenke, ich denke an Kniegelenken.

00:34:05: Solche Player die sind sehr interessant, die profitieren von diesem Trend der Langelebigkeit aber auch zum Beispiel Distributoren von Pharmazeutiker Das ist auch ein interessantes Beispiel.

00:34:14: immer da gibt es gerade in den USA.

00:34:16: das ist eben der schönste oder attraktivste Markt was Margen angeht im Pharma Bereich.

00:34:21: Da gibt es eigentlich drei große Player im Phama Bereich und die kann man sich eben anschauen.

00:34:25: Die wachsen Über Jahre hinweg schon, eigentlich fast unbemerkt vom breiten Markt.

00:34:31: Ihre acht, zehn, zwölf Prozent Top-Line jedes Jahr sind dafür relativ günstig, relativ isoliert, die schaffen es tatsächlich durch ihre Beziehung zu den großen Pharmafirmen der Welt einfach auch tolle Preise für sich rauszuholen.

00:34:44: Die haben ihre eigenen Apotheken und Distributionen.

00:34:46: also das sind Geschäftsmodelle.

00:34:48: mit denen kann ich so einen Trend spielen ohne dass ich direkt dann darauf wetten muss, ob die nächste zum Beispiel Obisity Pille besser oder schlechter wird als die aktuell verfügbarer Markt.

00:34:57: Und das versuchen wir dann in solchen Bereichen eben.

00:35:01: Wo würden Sie denn den wichtigsten letzten taktischen Branchen- oder Themen Schritt sehen Ihrem Portfolio?

00:35:11: Wenn Sie sich so... Wir haben über die Vodalität gesprochen, über die wechselnden Präferenzen im Markt, über technologische Innovation Und dann gibt es ja manchmal Situationen, in denen so ein Portfolio plötzlich ein neues Thema aufgenommen wird.

00:35:23: Das vorher gar nicht mit drin war oder es wird komplett ausgeschlossen?

00:35:28: Wann war denn bei Ihnen zum letzten Mal eine Situation, dass Sie so eine Entscheidung getroffen haben, ein Thema mit aufzunehmen oder aus dem Portfolium auszuschließen?

00:35:37: Das letzte Mal, das ist jetzt fast anderthalb Jahre her, dass wir so einen ganz harten Ausschluss gemacht haben.

00:35:42: Wo wir gesagt haben, wir verabschieden uns von dem Thema Luxury tatsächlich.

00:35:46: Mittlerweile sind wieder wieder leichter aufgebaut und es ist ein Stück weit da.

00:35:49: Aber wir haben einfach gesehen, man guckt sich diese... Die großen Branchen.

00:35:54: prima musste dazu aus Frankreich an und schaut sich im Prinzip in so einem Earnings-Call mal an, auf was schaut denn der Markt?

00:36:00: Auf das reagiert er.

00:36:01: Und dann wird immer geguckt wo steht China?

00:36:03: Und nachdem China eigentlich seit Jahrzehnt zwanzig alle spätestens mehrere Probleme hatte neben den Mobilien nämlich auch den Inlandskonsum und diese Luxuswerte einfach sehr stark davon leben dass der chinesische Konsument im Prinzip stark in den Bereichen nachfragt Da haben wir gesagt, das ist eine Reißleine die wir jetzt im Prinzip ziehen müssen.

00:36:20: Das hat lange Zeit gehalten.

00:36:22: Es war das Richtige dass wir uns da im Prinzip verabschiedet haben und wir haben bisher nicht richtig den Einstieg da wieder machen wollen muss man sagen.

00:36:28: also die Probleme die vor zwei drei vier Jahren gewirkt haben und die uns damals vor eineinhalb jahren auch dazu gebracht haben auszusteigen Die sind noch nicht gelöst.

00:36:36: Also wenn ich jetzt auf dem chinesischen Binnenmarkt schaue das Thema besteht nach wie vor Immobilienkrise besteht danach wie vor plus.

00:36:42: ich sehe Streitigkeiten oder sich heranschwählenden Konflikt mit Japan zum Beispiel das war ja auch mal ein Thema, dass japanische Konsumenten nach China kommen und da im Prinzip günstiger kaufen und so was.

00:36:52: Das ist nicht gelöst.

00:36:53: das heißt wir sind bisschen da wir sind bis hin zurück weil sich der Markt auch scheint einen Boden gefunden zu haben aber das Revival sehen wir dann noch nicht.

00:37:00: Und das war somit das das letzte Mal deswegen quasi so'n ganz harten Ausstieg gefunden haben.

00:37:05: natürlich schwanken wir immer mal man werd rausmann werd rein der vielleicht Eine Präferenz spiegelt in so einem Sektor, aber das war tatsächlich, wo wir gesagt haben aus der Industrie.

00:37:13: Da brauchen wir gerade quasi gar nichts.

00:37:16: Das ist spannend!

00:37:17: Das heißt dann isst ihr Homebuyers qua ihrer Provenience also ihres Hauptsitzes ihres Hauses auch nicht so ausgeprägt dass sie automatisch oder vielleicht auch nur der Evidenz nach zwanzig dreißig Prozent der Aktien aus dem Heimatland haben wie das bei einer anderen deutschen Bank manchmal zu beobachten.

00:37:38: Ja, das ist immer

00:37:39: so ein Thema.

00:37:42: Wir sind international aufgestellt und arbeiten in internationalen Teams.

00:37:47: Die Schweiz spielt eine ganz große Rolle gerade bei uns im Teil von International Markets.

00:37:51: Wir haben Location in Asien mit den Kollegen.

00:37:55: Machen wir auch gemeinsam Portfolien, die uns einfach den Input geben.

00:37:59: Das heißt, wir sind schon eine internationale Bank, die auch sehr international agiert.

00:38:05: Denn Schweizer Kunden sind per se beispielsweise sehr international orientiert.

00:38:13: Lass uns vielleicht nochmal in die aktuelle Frage oder eine aktuelle Fragestellung zurückkommen und auf das, was im Iran gerade passiert und was man daraus ableiten kann wenn Sie jetzt mit Ihrer Verantwortung die Portfolios ausrichten.

00:38:26: Man hätte ja vor diesem Szenario, dass hier nicht ganz neu ist und man sich immer so im Hinterkopf ausgemalt hat was passiert eigentlich wenn dann mal mit dem Iran wirklich etwas Ernstes passiert.

00:38:39: Was passiert wenn die Straße von Hormuz zu ist?

00:38:42: Ausmalen können das es sofort Fluchtbewegungen bei aller Ernsthaftigkeit dieses Konflikts in Staatsanleihen gibt in Gold in den US Dollar signifikanten Ausmaßes Und die Beobachtung ist eigentlich, dass in der Richtung nach schon der Dollar und Gold profitiert haben.

00:39:04: Gold ist letztes Jahr stark gestiegen, hat sich weizt in den letzten Tagen kein großer Fluchtort aber die Staatsanleihen waren da als Sicherhafen gar nicht gesucht.

00:39:14: Was ist Ihre Erklärung dafür?

00:39:16: Und was sind sozusagen jetzt für Sie die sicheren Häfen, die Sie Ihren Kunden im Portfolio breit halten?

00:39:23: Ja, der einzige Hafen, der vielleicht funktioniert hat war der Dollar.

00:39:27: Der ist ja allen Unken rufen zum Trotz etwas stärker geworden.

00:39:32: Natürlich hat das auch ganz etwas mit Zinsen zu tun über Urlpreise und deswegen sind natürlich Staatsanleihen gerade z.B.

00:39:39: Bundesanleien, die jetzt wieder bei zwei Neunzig stehen, eben kein so sicherer Hafen wie man sich das tatsächlich vorgestellt hat.

00:39:47: Ich glaube, dass mit dem sicheren Hafen bestimmte Risikeneintreten klartext, wenn es zu einer Rezession kommt.

00:39:58: Wenn das das Szenario tatsächlich ist, dass die Ereignisse im Iran tatsächlich eine deutsche Wirtschaftsflaute auslösen dann irgendwann kann man natürlich mit wieder senkenden Zinsen rechnen und bin ich natürlich ein Staatsanleihen gut aufgehoben und habe dann gewissen sicheren Hafen.

00:40:19: Aber letztendlich ist das sichere Hafen immer auch ein bisschen von der Krise selbst abhängig, die ich tatsächlich

00:40:25: habe.".

00:40:26: Und man kann wo wir im Anleihenbereich sprechen sehen dass die Credit-Defaultswaps bei den einzelnen Sektoren in Europa so ein kleines bisschen nach oben gehen aber alles nicht dramatisch.

00:40:37: Das war auch nicht die Prämien für Unternehmensanleih wirklich sich bewegen.

00:40:44: Also der Anleihenmarkt bleibt irgendwie nicht so richtig eindeutig.

00:40:48: und wo kann man in der Situation, der wir jetzt aktuell sind auch mit dem was wir historisch aus dem letzten Jahr mitgebracht haben vom Anleinmarkt.

00:40:56: Jetzt eigentlich eine gute schlaue Strategie spielen um mit dem Anleinteil im Portfolio sicher den Kaufkraft ja halt sicherzustellen nach Kostensteuern Inflation das Ist ja, glaube ich erstmal die wichtigste Aufgabe.

00:41:13: Was für Spielarten gibt es da aus Ihrer Sicht?

00:41:17: Wenn man sich ein Anleihebereich anschaut dann ist in der Tat nicht so viel passiert zu kriegen jetzt im Jahr nachdem von welchem Tag man jetzt anschaut, drei Vierzig irgendwie.

00:41:25: wenn sie jetzt mal einen Portfolio nehmen mit Investment Grade bei einer Duration von vier und halb Das gibt ihm mal eine Indikation, wenn Sie das ETF kaufen, sagen sie vielleicht zehn Basispunkte.

00:41:38: Ich würde mal sagen damit haben Sie den Inflationserhalt mittelfristig einfach mal sichergestellt.

00:41:45: High yield würden wir jetzt nicht raten.

00:41:47: in der aktuellen Situation ist rechtlich US high yield.

00:41:51: Das erscheint uns zu riskant.

00:41:54: Ist aber auch vielleicht nicht ganz so kritisch zu sehen wie das viele meinen weil Liquid High Yield zu Private High Yeld wenn man so will, zu Private Assets.

00:42:08: Deswegen auch hier kein Drama denn die wirklich schlechteren Ratings findet man vielleicht im private Assets Bereich.

00:42:14: ja das kann man machen.

00:42:18: also erst mal wenn ich jetzt die Krise erstmal ein bisschen aussetzen will ist man mit Investment Grade gut aufgehoben.

00:42:25: und dort in der Duration Das ist so die Benchmark-Duration.

00:42:32: Würden wir jetzt sehr lange Laufzeiten jetzt schon spielen, weil die Zinsen deutlich nach oben gegangen sind am aktuellen Rand.

00:42:40: dass man jetzt ein bisschen verlängert das kann man machen aber deutlich raus wollen wir jetzt auch noch nicht Weil wie gesagt wenn der Konflikt längere Zeit anhält Dann könnte die Kurve auch noch eine ganze Ecke steiler werden und wir haben dann auch nochmal Verlust am langen Bereich zu nehmen.

00:42:56: Würden wir jetzt noch nicht machen, aber so im mittleren Laufzeitenbereich Investment Grade ist mal gut aufgehoben?

00:43:03: Aber die Falle liegt ja genau da an dem Datenpunkt, den ich auch genannt habe nämlich dass die Inflationserwartung in Europa eins Komma drei Prozent gestiegen ist.

00:43:09: Und das tut dann bei langen Lufzeiten uns gibt Vermögensverwalterte sind wieder bei sieben acht Jahren.

00:43:14: Das tut dann weh wenn sich wirklich anfängt zum Materialisieren.

00:43:18: Aber Herr Dr.

00:43:19: Hoth, Sie haben und das finde ich gut wichtig ein Thema angesprochen dass manchmal so elegant totgeschwiegen wird nämlich der Bereich der statistisch schlecht ausgeleuchtet ist muss vorsichtig zu sagen in den USA der Private Credit Bereich wahrscheinlich schon sehr stark auf den Financials Bereich in den USA ausgewirkt hat.

00:43:39: Das war, also ist dort bei der Bewertung auch der Banken gerade eine richtige Spaßbremse.

00:43:47: und wir haben So als Narrativ in Europa auch unter den europäischen Familie-Offices Stiftungen immer so, dass die Aufforderung gehört.

00:43:56: Na ja mach doch mal was im Bereich wer da nicht investiert ist blöd.

00:43:59: Da es so viel zu holen und eigentlich wenn man sich das anschaut und rational denkt dann ist meine Nische investiert.

00:44:05: Das ist jetzt meine Beobachtung und die muss niemand teilen, dass man einen Kredit vergibt in einem zu einem Kostensatz der wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn macht.

00:44:17: Dafür natürlich nicht das komplette Credit-Portfolio abbildet, aber trotzdem habe ich irgendwie etwas was betriebswirtschaftlich für mich schwierig langfristig zu akzeptieren ist sowohl auf der einen wie auch die anderen Seite.

00:44:29: und jetzt weiß man nicht welche Kaskaden Effekte in den USA stattfinden.

00:44:35: Das kann ein Jahr auf der Liquidenseite zur Vorsicht mahnen für bestimmte Segmenten, die man dann lieber mal auslässt und lieber untergewichtet.

00:44:43: Vielleicht können Sie das mal kurz darstellen wie sie das beobachten und wie sie versuchen um dieses völlig unkalkulierbare und statistisch sehr schlecht ausgeleuchtete Schlagloch in Bogen machen?

00:44:56: Ja, es ist mal.

00:44:56: vielleicht ein bisschen zu den Zahlen.

00:44:58: Also auch alles sehr grobe Schätzung.

00:45:00: Private credit market irgendwie zwischen zwei Billionen Dollar.

00:45:06: High yield-Market in den USA.

00:45:07: Eins Komma Zwei eins Komma Vier Billion also alles.

00:45:11: Korberat Bondmarkt insgesamt zehn bis elf Billionen.

00:45:15: Also man sieht, da ist der Private-Credit-Markt mit einst Komma drei bis zwei dann doch eher kleiner und der gesamte Bund mag irgendwie Fünfzig bis fünffünftig Billonen.

00:45:24: also zeigt eigentlich dass der Private Kredite Markt in den USA immer noch relativ verhalten ist.

00:45:31: vielleicht mal die Zahlen Europa Null Komma viern null Komma fünf Billon irgendwo das der Private krettet Genau da, wo auch heilt ist.

00:45:38: Also das ist vergleichbar.

00:45:40: Corporate Bonds insgesamt vier bis fünf Billionen und der gesamte Bondmarkt mag drei bis fünfunddreißig Runde baut.

00:45:46: Das heißt rein von den Größenordnungen.

00:45:49: würde man jetzt nicht ein massives Spillover auf die Gesamtwirtschaft tatsächlich vermuten Vielleicht auch noch mal ein bisschen zurück.

00:45:58: Die ganzen Private Equity Firmen sind ja extrem geleveretst worden zu einer Phase, in der die Zinsen nix kostet haben.

00:46:05: Da sind die Zinzen angestiegen.

00:46:07: Syndicated Loans war nicht mehr so das Thema wie man das Geld dann bekam und danach hat man halt sich die Bewartkunden geschnappt und ist im Private Asset Bereich rein.

00:46:19: Wir haben auch teilweise gesehen, gerade in dem Bereich der schlechteren Bonitäten.

00:46:23: Also wirklich schlechterer, dass im private Credit-Bereich die besprayt zusammengelaufen sind, wenn sie da im liquiden Bereich gleich geblieben sind.

00:46:33: Auch das ein bisschen zeichen wie es vielleicht auch zu viel falsches Geld unkontrolliert reingeflossen ist.

00:46:41: Ja, das kann als erst mal... ist natürlich hier, dass keine gute Nachricht für den Private Equity Markt erst mal gerade auch für die älteren Investments.

00:46:52: Deswegen wenn man im Private Equity geht vielleicht eher neue Investments jetzt gemacht werden.

00:46:56: das wäre die erste lesson learned vielleicht noch vorne weil da wissen wir nicht wo das ganze Thema ist.

00:47:03: es sind einfach Wir wissen, Private Equity ja auch wenig passiert.

00:47:07: Wenig veräußert wurden die Verkaufen unter sich.

00:47:10: Die Private Equity-Combiniers zeigt einfach irgendwo das Warnzeichen und was natürlich passieren kann dass dann gerade in den Bereichen jetzt überhaupt nicht mehr laufen vielleicht im Softwarebereich wenn da die Anleger nicht mehr gelaufen.

00:47:23: Private Credit geht nicht mehr.

00:47:24: Dann muss ich irgendwann noch abschreiben im Private Equity Bereich.

00:47:27: also Das ist ein Thema wo ich natürlich Bill Over Effekte habe.

00:47:31: Und natürlich muss man gucken bei einzelnen Regionen In den USA sind immer dafür gut, dass ich solche Investments da wirklich finde.

00:47:38: Weil die auch vielleicht naiver als der typische Privatkunde, größere Privatkunst in Deutschland, der durch Familie Officer betreut ist, einfach dies wieder reingekauft hat.

00:47:51: was früher dann die Assetback Security Wahnsinn jetzt vielleicht Private Credit und ja... Das kann temporär dann auch mal zu Volatilitäten im Bankenbereich führen, aber wir glauben nicht dass das Segment jetzt schon groß genug ist um da weitgehend eine Krise auszulösen.

00:48:06: Vielen Dank für die wichtige Einschätzung!

00:48:08: Ich hätte noch ein letzte Frage bekommen zeitlich so ein bisschen in das Ende.

00:48:12: Sie haben auch die emerging markets angesprochen.

00:48:14: vielleicht mögen sie uns kurz mal noch zum Abschluss sagen wie sieht emerging markets ihren Portfolios umsetzen Und sind die europäischen Großen Vermögenserwalter, zu denen sie gehören da auf dem Weg immer granularer und immer stärker über diskretionäre Spot-Follow-Management.

00:48:31: Nicht über ETFs oder nicht über die klassischen Instrumente sondern durch Einzeltitelentscheidungen, die etwas unsystematischeren Märkte in den emerging markets outzuperformen und abzudecken?

00:48:47: jetzt ja auch in Asien einer Einheit und was wir machen, wenn wir Merchand Market reden bieten wir an bei bestimmten Kunden natürlich dass wir in Asen letztendlich dann die Einzeltitel haben.

00:48:58: das ist ja auch der größte Teil.

00:49:00: Wenn ich mal jetzt denke an MSCI Merchant Markets ist der größteteil.

00:49:07: Wir haben bis jetzt noch nicht einen Ansatz gefunden, wie wir alles anbilden.

00:49:10: Abschließlich Brasilien und Argentinien per Einzeltitel.

00:49:14: Das würden wir, wenn es ein breites Emerging Market Engagement ist durch ETFs insbesondere nachbilden.

00:49:22: aber ja der wichtigste Markt Asien haben wir tatsächlich Portfolien mit Einzltiteln Und wir setzen das ein als praktisch einen sogenannten Satellite Investmentvermögenverwaltung.

00:49:38: Das heißt, unser Vermögensverwaltungsansatz ist wir haben bestimmte Core-Vermögens Verwaltungen und dann kann der Kunde dazu nehmen, bestimmte Zusatzthemen.

00:49:50: Da gehört auch insbesondere unsere ASIN Leaders Mandat dazu in dem wir wirklich ein Einzeltitel sehr dediziert... investieren, das machen.

00:49:59: aber dann tatsächlich kommt die Expertise direkt vor Ort von unseren asiatischen Kollegen.

00:50:07: Willst du da noch etwas zu sagen?

00:50:08: Du hast es ja auch sehr stark mit den asiatischem Kollegen begleitet wie das aussieht und was wir genau machen.

00:50:14: Ja klar.

00:50:14: Ich denke am Ende muss man so ein bisschen unterscheiden, also ich sage mal USA und auch Europa das sind sehr tiefe, sehr liquide Kapitalmärkte wo ich im Prinzip aus jeder Industrie quasi mir mein Liebling raus fischen kann und investieren kann.

00:50:25: die Möglichkeit habe ich ja im emerging markets im Zweifelsfall gar nicht.

00:50:28: Also was aufgefragt wird sich nehmen das Beispiel Indien zum Beispiel gilt natürlich auch für andere Länder in Asien aber da gibt es diese Breite im Prinzip nicht.

00:50:37: Da besteht der Index, der Referenzindex erstmal Pauschal aus viel weniger Titeln.

00:50:41: Da gibt es gar nicht so viele gelistete Firmen, die ich investieren kann und dann gibt es auch noch eben nur gewisse Bereiche.

00:50:48: also oft sind einfach dann gewisse Banken vertreten oder vielleicht auch Versicherer sind da vielleicht ein paar große Industriekonglomerate, die mal teilstaatlich waren und jetzt irgendwie auf den Markt gegeben wurden.

00:50:57: aber ich habe gar nicht diese Breite wie sie sonst in Westeuropa oder in den USA spielen kann.

00:51:02: deswegen ist das Index Investment oder das reine ETF das passive Investment im Zweifelsfall gar nicht das beste weil wenn Eigentlich Vietnam haben will, aber dann sechzig-siebzig Prozent nur Banken kriege.

00:51:12: Ist das vielleicht gar nicht das Exposer was ich haben will?

00:51:14: Weil Vietnam wird vielleicht gekauft wegen Ersatz zu China und Manufacturing usw.

00:51:19: Am Ende steckt es aber gar nicht so richtig da drin.

00:51:21: Deswegen versuchen wir ganz spezifisch einfach das Übereinstitel zu machen.

00:51:24: Wir haben die Expertise vor Ort in verschiedenen Standorten Und es ist natürlich auch die Größe die uns diesen Vorteil bietet dass wir das machen können.

00:51:30: Das kann wahrscheinlich nicht jeder Verwalter so abdecken.

00:51:33: Aber ich glaube das ist der Weg den man in Zukunft da ein bisschen gehen muss, einfach weil diese Märkte nicht diesen Tiefgang haben.

00:51:38: Nicht diese Liquidität haben.

00:51:40: Da kann ich als aktiver Manager Mehrwert stiften wenn ich die Expertise habe und mich auch mit Management dort vor Ort auseinandersetzen kann.

00:51:46: Und deswegen glaube ich wird die Tendenz gerade für solche Märkte zum aktiven Management nicht nur hingehen sondern auch bleiben.

00:51:52: Das ist so ein ganz wichtiger Schritt denke ich.

00:51:55: Und ab welchem Volumen kann man diesen Satelliten in eine liquide Vermögensverwaltung bei ihnen einbauen?

00:52:02: Wir starten deshalb eine Million Euro bei uns.

00:52:05: Da ist das möglich, nach oben hin natürlich dem Ganzen keine Grenzen gesetzt auch was Instruktion und Restriktion dann zum Beispiel geht.

00:52:12: aber bei einer Million ist quasi der Staat für das gegeben.

00:52:15: Sehr gut!

00:52:16: Und vielleicht ist das etwas was wir beim nächsten Mal vertiefen können und auch ein bisschen aus ihrem asiatischen Maschinenraum berichten können.

00:52:23: Für heute war das extrem spannend und ich danke Ihnen sehr, sehr herzlich dass Sie uns so viele Einblicke in Ihren Maschinenraum und Ihre Marktmanu gegeben haben.

00:52:30: Da waren viele Ecke und Kanten drin, das ist wichtig!

00:52:32: Und es hat sehr großen Spaß gemacht.

00:52:36: Vielen Dank Herr Schöpter-Hott, vielen Dank Herr Hauptner und bis zum nächsten Mal!

00:52:40: Bis zum nächsten mal, wir freuen uns

00:52:41: drauf!

00:52:42: Danke sehr!

00:52:46: Das war eine neue Folge von Das Große Bild.

00:52:49: Mein Name ist Christian Hammes, ich bin Family Officer, Beirat und Treasurer.

00:52:53: Und wir machen diesen Podcast für meine Berufskollegen, für professionelle Anleger, für alle die in unserer Branche arbeiten – und für alle, die sinnvolle und schlaue Anlageentscheidungen

00:53:03: treffen

00:53:03: wollen!

00:53:04: Wenn Sie uns nicht verpassen wollen, abonnieren sie uns gerne.

00:53:07: Und wenn es Ihnen gefallen hat, dann hilft es uns sehr, wenn Sie uns eine positive Bewertung auf Ihrer Podcast-Plattform hinterlassen.

00:53:13: Schreiben Sie uns auch gerne einen Kommentar

00:53:15: und wenden sich bei allen Themen gerne

00:53:17: unter www.buildatpensum.pictures

00:53:20: an mich

00:53:21: und Ihre Aktion!

00:53:23: Und wenn Sie über die Taktiktafel hörbar und sichtbar werden wollen, hinterlassen

00:53:27: sie ein Video

00:53:28: oder eine Sprachnachricht auf unserer WhatsApp-Mailbox unter.

00:53:31: Null-Eins-Fünf-Einz, Vier Eins, Sechs Null, Elf Drei Drei.

00:53:37: Wenn Sie als Werbepartner ermöglichen wollen dass es diesen Podcast überhaupt gibt sind Sie in besten Händen bei Vanessa Blome und dem Marketingteam der Edelstoff Media GmbH.

00:53:47: Alle Kontakte an finden Sie in den Schauen-Lobst.

00:53:50: Ich bedanke mich bei Ihnen sehr herzlich fürs Zuhören.

00:53:53: Das große Bild ist eine Produktion von Pensum Pictures für das Private Banking-Magazin und Eta Family Office, Audio Redaktion im Studio des Private Bankings-Magazzins Martin Fornweck Brückner.

00:54:04: Vermarktung Vanessa Blome – wir freuen uns auf Sie in der nächsten Woche!

00:54:08: Alles

00:54:09: Gute bis dahin.

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