Folge 158: Navigieren im spätzyklischen Bullenmarkt – CIO-Gespräch mit Dr. Robert Wiesner
Shownotes
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00:00:02: Der Supreme Court und Trumps Zollpolitik.
00:00:04: Wie stark beeinflussten geopolitische Handelskonflikte tatsächlich Investitionsentscheidungen von Unternehmen?
00:00:11: Verkauf von Softwareaktien?
00:00:12: stehen wir vor einer nachhaltigen Rotation von Technologie zur Real-Assetssektoren, Und ist die Dominanz von US-Technologiewerten strukturell oder zyklisch jetzt gefährdet?
00:00:29: im Anleihenbereich umgehen.
00:00:32: Sind Sie zurück?
00:00:33: Welche Rolle spielen die Small and Mid-Caps in einem reifen Bullenmarkt, das alles jetzt ein großen Bild?
00:00:41: Nicht in Wunderleben investiert die auf Hoffnung.
00:00:44: Der andere Verschuldungsgrad bleibt hier immer nicht.
00:00:46: Den Schweiz ist doch so teuer, hören wir immer wieder.
00:00:49: Und damit reduziert sich die Zinsdefinanz?
00:00:51: Man ist die Gegenanlage also das Geschäftsmodell der Bank.
00:00:54: ja die Transformation der Fristigkeit.
00:00:56: Die Besprechung hat man vielmehr Sensitivität zu disastern sind.
00:00:59: Die Unternehmen sind
00:01:00: eigentlich in den zwanzigtausend Jahren noch trotzfähig welche lösen
00:01:02: vielleicht
00:01:03: sogar gesellschaftliche Probleme.
00:01:04: Wenn es einen
00:01:05: Call gibt, der hundert Prozent sicher ist... In Springfield they're eating the dogs!
00:01:10: Und damit herzlich willkommen zu Folge onehundert achtund fünfzig im großen Bild, dem gemeinsamen Podcast des Private Banking Magazin und Eta Family Office.
00:01:19: Wir setzen unsere Besuchsreihe in verschiedenen großen Maschinenräumen im deutschsprachigen Raum fort.
00:01:25: Heute sind wir in Innsbruck, heute besuchen wir Dr.
00:01:27: Robert Wiesner von der BTV Vierländerbank und in diesen vier Regionen sind vier unterschiedliche Mentalitäten unter einen Hut zu bringen.
00:01:35: wie macht er das?
00:01:36: Das ist die Abschlussfrage.
00:01:37: vorher sprechen wir aber über ganz viele Marktthemen Und der Jahresstaat, zwei tausend sechsundzwanzig gebietet ja schon.
00:01:44: Dass man sich von den Narrativen und von den Strukturen aus zweitausendzechsundzwantzig löst.
00:01:50: die Branchen favoriten sind andere Der Blick auf die USA ist ein anderer.
00:01:54: Europa überrascht eigentlich wieder positiv obwohl die Rahmendaten naja sagen wir mal bescheiden Aussehen.
00:01:59: Die emerging markets funktionieren immer noch ganz gut aber unter etwas anderen Voraussetzungen und das alles beleuchten Wir ausführlich mit Doktor Hubert Wiesner.
00:02:08: dabei wünsche Ihnen viel Spaß.
00:02:10: alle Impulse, die Sie bekommen sind keine andere Beratung.
00:02:12: Das wissen sie und wir haben es vermieden Einzelaktien Empfehlungen zu geben.
00:02:17: Das müssen wir vielleicht mal aufnehmen aber heute bleiben wir in der Hinsicht brav und freuen sich auf ein spannendes umfangreiches Gespräch über Aktien, über Anleihen, über Alternatives weltweit mit Dr.
00:02:29: Hubert Wiesner von der BTV Vierländerbank.
00:02:33: Ich freue mich sehr erneut im großen Bild Herrn Dr.
00:02:36: Robert Wiesler von der Liebe Dr.
00:02:40: Wiesner, herzlich willkommen zurück.
00:02:42: Hallo!
00:02:43: Ich freue mich wieder hier zu sein.
00:02:46: Wir treffen uns an einem spannenden Tag in spannenden Wochen.
00:02:50: das Jahr zwanzigzehnt hat schon so ein bisschen begonnen.
00:02:53: wir machen ja in unserem Podcast einen kleinen Rundgang durch verschiedene Maschinenräume sprechen damit Kapitänen Und jetzt kann man glaube ich schon sagen, dass sich das Jahr zwanzig ein bisschen hat angefangen einzuruckeln und dann ein bisschen mit seinem eigenen Gesicht zu zeigen.
00:03:08: Wir setzen also zweitausendfünfundzwanzig nicht einfach sofort!
00:03:12: Ich möchte mal mit dem Thema anfangen, dass uns aktuell am stärksten bewegt.
00:03:16: Das ist die Reaktion des Supremecords auf... oder die Entscheidung des SupremeCords auf die Kräte von Donald Trump zu den US-Zöllen.
00:03:27: Da herrscht große Verunsicherung.
00:03:28: Ich glaube, auch wenn man als Unternehmen jetzt aktuell damit umgehen muss und da Export- und Importe organisiert – das ist eine Katastrophe!
00:03:36: Herr Dr.
00:03:36: Wiesner, wie ist Ihre Sicht darauf?
00:03:38: Wie ist Ihre erste Einschätzung?
00:03:41: Ist das nochmal ein richtiger Stimmungstempfer?
00:03:44: Wir haben ja letztes Jahr ganz viele verschiedene Dimensionen gesehen, wie man darauf reagiert.
00:03:48: Was ist denn Ihre ersten Einschätzungen dazu?
00:03:53: Ja, danke für die Frage.
00:03:54: Sicherlich top of mind aktuell ganz frisch natürlich also.
00:03:57: wir glauben Also das Thema was sich aus dem letzten Jahr schon herauskristallisiert hat mit der Regierung Trump Unsicherheit dass setzte ich einfach fort und das ist glaube Ich auch wieder das Thema jetzt was wir dort bei den Zöllen sehen.
00:04:08: Ganz unerwartet ist es natürlich nicht was dort passiert ist.
00:04:11: also wenn man diese Umfragewerte dort glaubt Oder auch die geschaut hat war das doch eine gewisse Wahrscheinlichkeit da dass der Supreme Court so entscheidet.
00:04:19: So ist dann auch gekommen.
00:04:20: Herr trump hat ja noch direkt reagiert Auch das war schon vorbereitet mit zehn Prozent in der ersten Runde, dann weiter.
00:04:26: rund fünfzehn Prozent wurden angekündigt.
00:04:28: Das bedeutet am Ende des Tages für die europäischen Unternehmen ist vielleicht etwas mehr als zuvor.
00:04:34: Einige andere Exporteur aus dem asiatischen Raum zahlen vielleicht sogar weniger.
00:04:39: also es gibt gewisse Ungleichheiten.
00:04:40: Es passt eigentlich vorne und hinten nicht mehr so richtig zusammen.
00:04:43: diese Unsicherheit ist einfach da Und dies natürlich gibt haben sie völlig recht.
00:04:47: von dem Zoll Level sollte es allerdings, und das ist glaube ich eine ganz wichtige Aussage erwarten wir jetzt keine, kein zusammenrechende Wirtschaft oder ähnliches.
00:04:55: Also dieser ganz große Schock wie wir im letzten Jahr hatten der bleibt da glaube ich aus.
00:04:59: Wir denken es ist jetzt dieses Schlagzeilen-Risiko am ersten Moment.
00:05:03: aber die Unsicherheit bleibt da vor allem weil diese Zölle ja im ersten Schritt mal von hundertfünfzig Tage begrenzt sind.
00:05:09: Man überlegt schon wie kann ihr die verlängern?
00:05:12: welche anderen Tools können genutzt werden?
00:05:14: also das wird uns des nächsten den nächsten Monaten begleiten.
00:05:17: Glauben Sie, dass der Markt und auch die Investitionen der Unternehmen in den USA noch mal darunter leiden werden?
00:05:24: Dass man ja da keine Sicherheit hat.
00:05:27: Und das da jetzt tatsächlich nochmal innovativ drüber nachgedacht wird im Weißen Haus aber vielleicht auch von allen anderen von allen Regionen Die Zoll-Deals gemacht haben unter der Androhung Der Dekrete, die jetzt vom Tisch sind und Man kann eigentlich sagen, da gibt es Wachstumsfelder In den USA, die ganz konkret darunter Leiden werden.
00:05:48: Ja, also ich glaube die Investitionspolitik der Unternehmen ist uns sicherlich nicht förderlich.
00:05:53: Wir haben ja auch letztes Jahr sind wir davon ausgegangen und zwar dasselbe Konstrukt oder Denk-Konstrukte.
00:05:58: im Grunde genommen wenn wir einen Zoll haben, der ist zehn Prozent dann können sich Unternehmen darauf einstellen.
00:06:02: Wenn er vierzehn oder fünfzehn ist vielleicht der Unterschied nicht zu groß.
00:06:07: hier ist glaube ich die Gefahr natürlich da das Investitionen dann nochmal verzögert werden weil man nicht genau weiß wo kommen wir denn am Ende zu liegen?
00:06:13: gibt es dort noch mal Änderungen Anpassung?
00:06:15: Das ist sicherlich das große Thema, was Investitionen in den USA angeht.
00:06:19: Aber ich stoppe diese grundsätzliche Didenz von Unternehmen, dass die sagen okay da wo es nötig ist produzieren wir vor Ort oder nutzen entsprechende Drittländer um zu produzieren, wo es günstige Rezollabkommen gibt.
00:06:28: Die wird bestehen bleiben denn solange Trump an der Regierung ist auch wenn es vielleicht eine Änderung gibt bei den Midterm Elections können wir auch noch darüber sprechen.
00:06:36: Das Thema bleibt da Zölle bleiben da und auf das werden sich die Unternehmen einstellen und wahrscheinlich eher noch ein bisschen Puffer einplanen was das Thema angeht.
00:06:44: Ich glaube auch, dass ganz viele andere spannende Dinge ausgelöst werden durch diese Zollunsicherheit.
00:06:50: Wenn wir uns letztes Jahr den großen Elefanten im Raum angeschaut haben was unsere eigene Performance angeht in US-Dollar und da haben alle Vermögensverwalter mit zu kämpfen gehabt.
00:07:02: Da würde ich gleich nochmal ein bisschen zurückleuchten wie Sie eigentlich mit diesem ganzen Schlamassel umgegangen sind.
00:07:07: das ist auch sehr spannend dann für uns höherer sein wird.
00:07:11: Aber wir haben jetzt mal gelernt, dass die erwarteten Einnahmen aus den Zöllen für den US-Staat in der Prognose abgesenkt werden müssen.
00:07:21: Im ersten Moment vielleicht eine Schwächung des US Dollars.
00:07:24: Der hält sich aber relativ wacker und wir haben mit Blick auf Politische politische Unsicherheit der USA im letzten Jahr Schwächung im US-Dollar gesehen.
00:07:35: Das hing auch damit zusammen, dass die Fett diskreditiert worden ist und viele anderen Faktoren spielten mit rein.
00:07:41: Der Dollar hält es jetzt aber noch relativ stabil.
00:07:43: wie ist denn ihre Einschätzung welche Auswirkungen das was wir jetzt aktuell erleben auf das Währungspaar Euro Dollar haben könnte?
00:07:50: Ja also grundsätzlich ich glaube im letzten ja ganz wichtig.
00:07:53: wir sehen Ich glaube ich keine große oder keine allgemeine Kapitalflucht aus den USA, also die USA ist weiterhin der tiefste und liquideste Kapitalmarkt.
00:08:01: Also wenn man die Aktienseite betrachtet aber auch ganz wichtig die Anlein-Seite das ist ja sozusagen der wahre Elefant im Raum.
00:08:07: was passiert auf der Anleinseite dort bei dem US Staatsanleihen Markt?
00:08:12: Und wir haben diesen ersten diese erste Aufwärtsbewegung sehen beim Euro US Dollar von sehr tiefen Niveaus natürlich und wir glauben Wenn man sich dazu die Flow Statistik anschaut dass sehr viel aus Hatchingaktivitäten gekommen ist.
00:08:24: Es wurde nicht im großen Stile Kapital aus den USA herausgezogen.
00:08:28: Das ist zum Teil passiert, kann gleich noch über die Region entsprechen am Aktienmarkt aber es wurde eben ein gutes Stück auch dieses Exposures abgehetscht und das hat natürlich für diesen Anstieg gesorgt.
00:08:37: Den haben wir bis zum Sommer gesehen.
00:08:38: danach, es ist ja eigentlich dieser großen Bandbreite gelaufen, ja irgendwie zwischen eins, sechzehn, eins, zwanzig Und wir glauben dass das weiterhin so eine Bandbreit des sein wird indem wir uns bewegen.
00:08:47: Aber tendenziell wird der Dollar etwas schwächer werden, denken wir.
00:08:53: Zinsdifferenzial sinkt höchstwahrscheinlich ja.
00:08:56: Amerikaner nach aktuellem Status werden Zinsen senken, das spricht dafür.
00:09:00: Sie haben politische Unsicherheiten angesprochen, Zentralbankpolitik.
00:09:04: Das sollte den Dollar etwas drücken.
00:09:06: aber wir erwarten keine Bewegung im Ausmaß des letzten Jahres auf einen Schlag dass wir die zehn zwölf dreizehnt Prozent da vielleicht noch mal Bewegungen haben sondern vielleicht so eine kraduelles.
00:09:16: Wie soll man sagen, die sind grind nach oben Richtung eins, zwanzig und vielleicht dann nochmal rüber.
00:09:23: Wie gehen Sie denn mit der Unsicherheit bezüglich des Dollars und Ihrer Prognose um?
00:09:29: Man handhabt das ja im Anleihenbereich normalerweise anders als auf der Aktienseite.
00:09:33: Auf der Aktianseite kann man als Portfoli-Manager sagen Das ist uns egal weil die Währungsvorteile im Aktienkurs irgendwann auch zum Tragen kommen.
00:09:41: Sichern sie ab haben sie ihr Dollar Exposure auf online Aktien seiten in irgendeiner Form angepasst?
00:09:47: Sie sprechen das Thema an.
00:09:49: Also wie wir es aussehen, ganz ähnlich auf der Aktienseite machen wir generell keine Hatches also sind in der Regel dort offen unterwegs.
00:09:56: aber Steuern ist natürlich über die regionale Allokation.
00:09:59: ja wenn ich die Aktien Seite zuerst beleuchte und dann später noch ein bisschen tiefer drauf eingehen haben wir einfach ein höheres Gewicht in Europa gefahren und haben das US-Gewicht etwas reduziert schon vor und auch im Laufe des Jahres etwas weiter dass man dort einfach nicht so extrem exponiert ist, vor allem wenn man sich globale Initias anschaut.
00:10:16: Auch das wissen wir ja mittlerweile, dass siebzig-fünfundsechzig Prozent USA sind.
00:10:20: Also Aktienseite sind wir bei Ihnen eher offen.
00:10:22: lassen aber regional steuern.
00:10:23: auf der Anleihen Seite sind wir stark im Eurobereich unterwegs oder eben abgesichert.
00:10:30: Wir haben je nach Protfolio nur noch einen kleinen Fremdferumsteil offen sozusagen als Ultimative Versicherung, tiefsterlich wie das der Markt.
00:10:37: Urstaatsanleihen kann ich immer verkaufen in was ganz Schlimmes passiert.
00:10:40: Steigt vielleicht sehr doller auch wieder.
00:10:42: aber das sprechen wir so über fünf Prozent im Portfolio.
00:10:44: Fünfmal neunzig Prozent sind abgesichert für Euroinvestoren.
00:10:46: Da sind wir ganz bei Ihnen auf der Anleinseite sollte man nicht die Hand ins Feuer legen sondern eher sicher unterwegs sein also abgesichern und haben uns auch dort aufgrund der Absicherungskosten vielmehr auf die Euro-Zinskurve begeben sind also nicht mehr stark sage ich mal ein US Bereich exponiert.
00:11:04: Okay, und da wir jetzt sozusagen als Gäste in ihrem Maschinenraum umherschreiten.
00:11:08: Ich finde es spannend wenn Sie mal ganz kurz recapitulieren was sie eigentlich in der wahrscheinlich schlimmeren Situation vor einem Jahr getan haben als dieser Rosengarten Moment in die Welt trat und man nicht wusste wie man jetzt eigentlich gesamtwirtschaftlich in der regionalen Allokation auch eine Währungsallokation damit ich umgehen sollte Das kann man ja so sagen.
00:11:33: Vermögenshalter haben da sehr, sehr unterschiedliche Wege gefunden das zu handhaben mit viel Federpotenzial kein Zweifel.
00:11:40: was war ihr Weg mit dieser Unsicherheit umzugehen?
00:11:44: Ich glaube das Wichtig ist wenn man sich nochmal top down betrachtet.
00:11:46: also wie will man denn die Essetklassen speuern?
00:11:49: Aktienanleihen Rohstoffe nenn ich mal.
00:11:51: Alternative.
00:11:52: dort haben wir ein klares Framework was eher antizyptisch ausgerichtet ist.
00:11:56: Also dass wir versuchen wenn es zu Drawdowns kommt am Markt aber wir nicht davon ausgehen dass wir eine tiefer Rezession gehen dass wir dann tendenziell das Aktien-Exposure sogar aufbauen.
00:12:07: Ja, also das kann man relativ gut in Anführungszeichen relativ gut auch an technischen Indikatoren ableiten.
00:12:12: Also wie hoch ist der Marktstress?
00:12:14: Sie kennen ja so Stressindikatoren mittlerweile wie den Biggs und ähnliches, also Volatilitätsindex wie viele Unternehmen handeln unter der Zwochundertalini und andere, sag ich mal Hilfen die man dort eben zu nutzen kann.
00:12:26: Und unser Basis-Szenario war dort auch, dass Herr Trump Es hat sich nachher als wahrer Wiesen, dort zumindest nicht den kompletten Trash der US Wirtschaft riskieren will.
00:12:36: Und deswegen haben wir im Drawdown zumindest wieder auf die strategische Aktienquote aufgestockt, ja?
00:12:42: Haben also unser Gewicht gehalten und nicht in diesen Abverkauf die Aktienquote reduziert.
00:12:48: das war glaube ich aus unserer Sicht ein wichtiger Punkt.
00:12:50: dort einen kühlen Kopf zu bewahren Das war das eine.
00:12:54: Und wenn Sie sagen, diese starke Dollar-Bewegung die vor allem natürlich auf der regionalen Seite auszugleichen also ein etwas höheres Gewicht in Europa zu fahren, kommen wir gleich auch noch zum Punkt warum es vielleicht unabhängig vom Dollar Sinn macht.
00:13:06: Vielleicht nicht im USA so stark exponiert zu sein.
00:13:09: Das haben wir dann eben auch noch umgesetzt.
00:13:10: und dort sage ich mal dieser Dollar exponierte herauszunehmen aber auch davon zu profitieren dass andere Regionen vielleicht besser laufen können.
00:13:17: Also ganz wichtig ist unser Sicht kühlen Kopf bewahren.
00:13:20: Wie gehen wir, falls Anti-Zyklisch handeln?
00:13:22: Nur wenn etwas wirklich zerbricht und wir in der Rezession gehen.
00:13:25: Dann würden wir auch ernsthaft darüber nachdenken die Aktienquote stärker zu reduzieren aber ansonsten eher solche Gelegenheiten nutzen.
00:13:34: Und welche Risiken Sie sehen dass das eintreten könnte, dass sie wirklich die Aktientquote reduzieren müssen.
00:13:40: Das besprechen wir gleich noch.
00:13:42: Dass wir uns mal so im aktuellen Marktbild bleiben und bei der Orientierung Wie hat das ja jetzt eigentlich angefangen und welche Favoriten kristallisieren sich daraus?
00:13:51: Es fallen sowohl dieseits als jenseits des Atlantiks auf, dass Energiewerte relativ stark sind.
00:14:00: Der Ölpreis sich moderat entwickelt aber trotzdem irgendwie synchron in Europa und den USA.
00:14:07: was ist Ihre Erklärung dafür?
00:14:12: bis unter das Dach, Energiewerte und Ähnliches oder wie handhaben Sie diese Sektoren?
00:14:19: Ja.
00:14:19: Kann man die Präumose vielleicht auch zwei geteilt beantworten in den Portfolios wo wir quasi direkt in einzelne Aktien investieren sind wir jetzt Energie nicht stark exponiert.
00:14:28: ja Energie ist natürlich ein Sektor der auch natürlich sehr zyklisch sich verhält starkem Überweis abhängig und ähnliches ist.
00:14:34: aber Man muss sagen natürlich in den breiten Mandaten, wo wir eben auch ETFs einsetzen oder andere Vehikel um diese Marktbreite herzubringen.
00:14:42: Haben wir es natürlich ein Portfolios drin.
00:14:44: ja dass wir schließen das nicht aus.
00:14:46: Warum ist es gut gelaufen?
00:14:47: Aus unserer Sicht Wir sehen wenn vielleicht noch wahrscheinlich über Rotation sprechen eine starke Rotation hin zu Sektoren die eigentlich die letzten Jahre nicht gut gelauchten sind oder ein bisschen Out of Favour waren.
00:14:57: Ja Das ist der einen Punkt.
00:14:58: Und bei Energie kommt glaube ich noch ein zweites hinzu geopolitischer Risiken.
00:15:02: Wir haben jetzt so Richtung Iran schaut die letzten Wochen und Tage spielen natürlich eine Rolle, und für Investoren sind natürlich teilweise Energietitel auch interessant geworden weil sie hohe Dividenden zahlen und Energie unternehmen.
00:15:15: wenn man sich zu den Geschäftsentwicklungen anschaut ja Ich mag das jetzt gar nicht beurteilen als positiv oder negativ das Thema Renewables und ESGs um bisschen liegen lassen und sich eher auf ihre Kernfunktion konzentrieren nämlich für die aktionäre hohe Dividenden zu liefern, gegebenenfalls in die Geschäftsentwicklung logg voranzutreiben und wie soll ich mal sagen Expeditionen im Geschäftsfelder wo sie vielleicht nicht so viel Geld verdienen und die Kosten eher lassen.
00:15:39: Und das hat sich glaube ich ein bisschen wieder zurück auf das Tableau gebracht und sie zur gewissen Gewinn an auch in dem Jahr werden lasst.
00:15:48: Spannend!
00:15:48: Und dann sehen wir dass der Information Technology Bereich, der sicherlich ergänzt werden muss wenn man diese Sektoren Sprache des MSCI benutzt um den Bereich Communication Services.
00:16:03: Da haben wir da sozusagen das Gesamtkonstrukt Technologie, dass dieser Bereich in den USA nicht so stark nachgefragt ist und Europa auf sektorenebene sehr gut läuft also flüchten sich aus dem Konglomerade über das wir noch sprechen müssen.
00:16:20: Technologie in USA mit unausgewogenheiten.
00:16:24: Da gibt es Sorgen um die Softwareunternehmen hier gibt's Mangel an Speicherchips, flüchtet man sich aus dieser Unausgewogenheit jetzt in die stark wachsenden innovativen europäischen Technologieunternehmen?
00:16:41: Also ich glaube auch da muss man wieder unter die Motorhaube schauen.
00:16:44: und was passiert da tatsächlich.
00:16:46: in unserer schönen Fachsprache Dispersionen auseinander lauten auch dieser Subsektoren.
00:16:52: Also Technologie ist nicht mehr einheitlich, steigt nicht mal einheitliche wie es vielleicht noch vor anderthalb Jahren der Fall war wo auch Software als KI Gewinner gehandelt wurde.
00:17:01: die einzigen KI Gewinder die derzeit gesehen werden vom Markt sind eigentlich Unternehmen die eher da einen Zuliefererbereich tätig sind und USA sind das einige Firmen aber auch Europa sind es halt Firmen.
00:17:13: eines der größten europäischen Technologieunternehmen, stellt Maschinen her für die Ship-Produktion.
00:17:18: Das sind die Unternehmen, die eine Wahnsinnskursperformance in diesem Jahr hingelegt haben.
00:17:24: Im Grunde genommen hat das im September, Oktober, von dem Aktuellen Boom angefangen.
00:17:32: Alles was sie angesprochen haben Software, Communication Services, die in diesen Bereich sind Data Infrastructure Provider.
00:17:41: Die sind eher diese KI Loser geworden wurden als Gewinner gehandelt.
00:17:44: in den letzten Wochen und Monaten sind sie zu Husan geworden.
00:17:47: Und das ist sicherlich das Faszinierende, was wir momentan am Markt sehen ein Abverkauf der dort stattfindet.
00:17:53: diesen Titeln, der man muss sich fast sagen seinesgleichen sucht vor allem dieser Kürze der Zeit massive Bewegungen und ganz wichtig und das ist wirklich außergewöhnlich ohne dass irgend etwas schlechtes aktuell im Bilanz oder in diesem Gewinn dieser Unternehmen passiert ist sondern das sind die Zukunftsängste die dort gespielt werden, was passiert in drei, vier, fünf Jahren auchgrund dieser KI-Revolution.
00:18:17: was aber auch gar keinen Wunder ist, dass es da Fragilitäten gibt.
00:18:21: Denn wenn ich jetzt sozusagen aus meiner Beobachtungsnische schaue welche Wachstumsraten darunter stellt werden dann ist beim Technologisektor den ich immer vom Nicht-Technologiesektor abgrenze, wenn ich portfolios durchmesse eine Wachsumsrate von fünfzehn, achtzehnt Prozent im Umsatz und im Gewinn zu sehen.
00:18:39: das ist so gigantisch.
00:18:39: das ist ja innerhalb von fünf Jahren dann eine Verdopplung manchmal mehr Ja sozusagen die These im Raum, dass die allergrößten Unternehmen der Welt sich dann nochmal in ihrer Größe verdoppeln und da kann natürlich auf dem Weg dahin viel passieren.
00:18:57: Und die Messiode in ihren Maschinenraum reingehalten.
00:19:01: Herr Doktor Wiesner Die Handhabung des Technologie Sektors im Aktienportfolio wird auch sehr unterschiedlich gehandhabt oder gewichtet.
00:19:11: Da gibt es Vermögenshalter die sagen Das Thema wird weiter in die Welt verändern.
00:19:15: Wir rücken da nicht von unserer Übergewichtung ab und brauchen es, andere Gewichten unter- und sagen das ist jetzt eine taktische Positionierung.
00:19:25: Und wiederum dritte legen sich irgendwie auf die Benchmark!
00:19:27: Wo würden Sie sich grob einordnen?
00:19:30: Ja momentan ist ich glaube ihr aufgrund der Unsicherheit wirklich sehr schwierig einzuschätzen.
00:19:33: wir sind... grundsätzlich in unseren Portfolis breit aufgestellt und wenn mir jetzt eine Ebene tiefer geht, vor allem Portfolios die natürlich Einzeltitel lastigt sind haben wir ein ordentliches Technologiegewicht drin.
00:19:43: Warum?
00:19:44: Weil es natürlich Unternehmen sind, die am Ende des Tages stabile Bilanzen haben, hohe Kapitalrenditen haben, gute Cashloserwirtschaften.
00:19:51: also all diese klassischen Eigenschaften, die man eigentlich für einen, nehmen wir zu meinem Begriff in den Mund eines Qualitätsunternehmens haben oder sucht, sind oftmals im technologienbereich vorhanden.
00:20:02: Dementsprechend sind sie auch bei uns ordentlich gewichtet.
00:20:05: Ja, wenn ich das betrachte vor allem seit Mitte Jenner wäre es besser gewesen weniger zu haben völlig klar denn dort ist ja aufgrund von Tropic Float mittlerweile kennt es auch was jeder ist durch die Medien gegangen hat eigentlich diese Abverkaufswelle gestartet.
00:20:18: also Software hat so ein bisschen geschwächelt schon das muss man sagen aber die letzten Tage und Wochen war natürlich brutal.
00:20:24: wir glauben auch dort sollte man genau schauen was man eben investiert wird das Untersicht ein bisschen des Bart mit dem Kinder ausgeschüttet.
00:20:33: Es gibt, glaube ich auch dort Technologieunternehmen oder Softwareunternehmen die weiterhin sehr gut platziert sind, die tief eingebettet sind in Unternehmen und Geschäftsprozesse, in den Workflows.
00:20:43: also diese Systems of Records haben ja wo alle Unternehmensdaten reingeschrieben haben sicherlich schwierig zu ersetzen und es gibt wahrscheinlich andere Software-Unternehmen die vielleicht eher nettes Userinterface bieten ja und die vielleicht relativ leicht disruptiert werden können oder ersetzt werden können.
00:20:57: Aber diese Unterscheidung wird momentan nicht gemacht, aber es schmerzt extrem.
00:21:02: Gerade im Softwarebereich muss man wirklich sagen das tut weh.
00:21:05: wir versuchen dort weiter in die Unternehmen zu investieren wo wir glauben die haben ein Wettbewerbsportal Die werden diese KI Revolution überstehen und vielleicht sogar sie zu ihrem Vorteil nutzen.
00:21:14: Das ist ja auch ein ganz wichtiger Punkt.
00:21:16: wer ist dort vorne dabei?
00:21:18: Wer kann diese Chance nutzen?
00:21:19: Und vielleicht sogar stärker werden?
00:21:21: solche Drawdowns gibt's natürlich immer wieder.
00:21:24: gerade bei höher bewerteten Titeln sind schlechter geworden.
00:21:27: Die Bewertungskennzeilen schnallen dann eben zusammen.
00:21:30: Da versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren, Gewichtungen anzupassen und gleichzeitig bei den Gewinnern investiert zu sein.
00:21:37: Weiterhin wir haben auch ein hohes Exposure, einen Anteil im Bereich Semiconductors sowohl eben bei Unternehmen die die Chips herstellen wie die Chipps produzieren ja wenn man Richtung Taiwan und Co.
00:21:46: schaut aber auch diese Chips designen und dort so ein gewisses Gleichgewicht zu finden.
00:21:52: Ich habe aus unserer Sicht wichtig, jetzt vielleicht für Investoren die das anschauen und sagen oh mein Gott was ist da passiert?
00:21:56: im Portfolios kühlen Kopf bewahren und nicht alles sofort verkaufen sondern wirklich analysieren, anschauen.
00:22:03: Und sagen Bert da einen wirklich nachhaltigen Wettbewerbsvorteil wo kann ich dabei bleiben?
00:22:07: Ja wir glauben aber und es ist vielleicht so ein bisschen ja das äh äh bisschen des des Salzs was man dann die Bunde streuen muss eine schnelle Erholung.
00:22:19: Das wird gegebenenfalls schwierig sein.
00:22:21: Also, wir legen den Schalter um und steigen wieder um dreißigvierzigfünfzig Prozent.
00:22:25: Warum schwierig?
00:22:27: Weil einfach diese Unternehmen derzeit keine Probleme haben.
00:22:30: Die schauen eigentlich gut aus von ihren Unternehmensentwicklungen und die Zukunft oder die mögliche Zukunftszenarien dort gehandelt werden, die allerdings sich erst in ein zwei drei oder fünf Jahr materialisieren.
00:22:41: Und das ist schwierig einzuschätzen.
00:22:43: Ganz ganz schwierig.
00:22:44: vielleicht aber für Investoren da Blick in das Jahr fünfundzwanzig vielleicht ganz hilfreich, um dort Unternehmen anzusprechen aus den USA eines der größten Plattformunternehmen die man so kennt.
00:22:59: Die KI-Tools haben die Cloud Software haben die komplette vertikale Wertschöpfung haben durch ein Suchbusiness inklusive Werbung.
00:23:10: ja ich glaube man kann es jetzt identifizieren.
00:23:12: wahrscheinlich Sie
00:23:12: dürfen nicht den Namen nennen aber sie haben gerade Genau.
00:23:20: Das machen wir nicht,
00:23:22: genau.
00:23:23: Sie wissen noch das war ein absoluter... wurde als KI Loser beschrieben.
00:23:27: Das Narrativ hat sich gedreht.
00:23:29: Acht, neunzehn Monate später sind wir da plus Neunzig Prozent so ungefähr ja.
00:23:34: Solche Dinge können sehr schnell passieren wenn es eben um Stimmung geht, um Narrative und die ist auch eine Besonderheit glaube ich in diesem Markt und für diese Narrative sind extrem wirksam Teilweise auch sehr stark natürlich die Kursentwicklung.
00:23:48: Deswegen glaube ich mit einer gewissen Vorsicht sollte man dort agieren, wenn man Portfolios anpasst und was ausschließlich ist versuchen den Weitblick zu bewahren.
00:23:56: Und da ist man momentan im wirklich heraus gefordert diesen Weitblick zu behalten.
00:24:01: Wenn ich da kurz darauf eingehen darf denn der Weit Blick bedeutet ja auch dass large language Modelle irgendwann zur Anwendung kommen an physischen Produkten.
00:24:10: Und wir uns nicht nur darauf fokussieren, dass wir mit irgendwelchen Chatrobotern sprechen oder dass wir irgendwelche KI-Modellen, irgendwelcher Produktionsprotesse optimieren lassen oder schön rechnen lassen sondern dann wird es ja Produkte geben die mit KI arbeiten, KI mit Händenfüßen Flügeln Rädern.
00:24:32: und Wenn Sie über die Zukunft sprechen auch über fünf Jahre, dann sind ja die großen Tech-Unternehmen, die wir jetzt alle kennen und in denen wir alle nicht unterinvestiert sind sicherlich mit in der Entwicklung solcher physische Anwendung beteiligt.
00:24:47: Aber ob das dann die Marktführer werden?
00:24:50: Und ob die Produktion dieser physischen Gerätschaften dann wirklich in den USA liegen wird, oder vielleicht nicht eher in China.
00:24:57: Das wissen wir noch gar nicht.
00:24:59: und genau das ist ja letztendlich auch die Herausforderung als Portfolio-Manager das zu handhaben oder das zu antizipieren.
00:25:05: wie machen sie das denn?
00:25:06: Wie ist es denn möglich sozusagen jetzt schon beyond Nasdaq oder über diese NasdaQ Narrative hinaus eine Idee zu entwickeln?
00:25:16: wäre dann mit der Anwendung dieser KI-Modelle, die wunderbar auf Datenzentren laufen.
00:25:21: Die toll trainiert sind wirklich Margeaufsicht sieht, die dann vielleicht bei den KI Unternehmen oder bei den großen Technologieunternehmen abschmilzt?
00:25:32: Also ich glaube auch dass man... also wir schauen uns da natürlich klassische Industrieunternehmen auch an.
00:25:35: Wenn Sie das Thema anführen wo kann es denn eingesetzt werden?
00:25:39: im Sinne von optimierenden Produktionsprozessen aber natürlich auch teilweise und das ist ja der teuerste Kostenfaktor können wir auch noch darüber diskutieren, was das vielleicht in der Long Run bedeutet.
00:25:48: Das ist natürlich die Arbeitskraft.
00:25:50: Also brauche ich weniger Personal?
00:25:53: Was ich vielleicht gar nicht finde?
00:25:54: Das kann ja sogar ein positiver Aspekt sein, dass sich dort Engpaste ausgleichen kann oder muss ich, kann ich weniger stellen besetzen höhere Produktivität?
00:26:01: Das sehen wir teilweise in den USA und wo die Produktivitätszeilen deutlich nach oben gegangen sind.
00:26:06: Was natürlich dann auch langfristig Implikation haben kann.
00:26:08: Wir glauben, dass dort klassische Industrieunternehmen, die das Thema früh aufgreifen sehr gut positioniert sein können.
00:26:15: Es gibt natürlich diesen großen Block von Robotics, da spielen klassische Unternehmen eine Rolle aus Europa im Chip-Bereich aber auch natürlich aus dem Automatisierungsbereich die dort hineingehen können.
00:26:26: Wir selber in den Portfolios sind jetzt keine klassischen thematischen Investoren das wir jetzt ein Themen ETF oder Themen Fonds einsetzen dann auch über die Breite abzudecken.
00:26:36: Aber wir glauben auch, dass es vielleicht schon so eine gewisse Regionale oder eine Style-Allokation ist.
00:26:42: Wir glauben im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen sind viele dieser innovativen Player vorhanden, dass man eben auch diese kleinen und mittleren Unternehmen hochgewichten sollte nicht nur auf die Large Cap Indices geht, denn die kommen mir da nur rein und wachsen dort entsprechend und könnten für Outperformance in diesen Segmenten
00:26:58: sorgen.".
00:27:00: Auch ein ganz spannender Punkt der Dr.
00:27:01: Wiesner, weil diese kleinen mittleren Unternehmen ja unter der Corona-Krise gelitten haben.
00:27:07: es gab maligfaltige Probleme.
00:27:09: dann hatten die keine Möglichkeit sich den Inflationskräften zu entziehen insbesondere in Europa.
00:27:16: Dann gab's große Förderungen in USA.
00:27:19: nur die großen Konzerne konnten Produktionsstandorte in den USA verlagern.
00:27:23: Und jetzt sieht man, dass die kleineren und mittleren Unternehmen in den USA zumindest so aus meiner Perspektive schon durch den One Big Beautiful Bill und seine Effekte Rückenwind bekommen.
00:27:37: In Europa lässt sich das punktuell auch ausmachen sind aus ihrer Sicht genau dieses Segment, was sie gerade beschrieben haben aus ganz vielen Gründen wirklich gelitten hat und absurd niedrig bewertet war.
00:27:51: Sind die jetzt sozusagen aus dem gröbsten raus?
00:27:53: Und sind da die großen Risiken vom Tisch, oder hat man sich sozusagen mit Inflationsrisiken oder Inflation an Fälligkeit und der Nicht-Mobilität von der Verlegung von Produktionsstandorten abgefunden KI seine Vitalität wieder aufleben lassen?
00:28:20: Definitiv.
00:28:21: Wir setzen auch dieses Segment, wir haben das relativ prominent in unseren Portfolios gewichtet, Small and Mid-Caps sowohl in den USA als auch Europa als Schwerpunktthema.
00:28:29: Warum Sie haben die Punkte angesprochen und sie sind weiterhin relativ günstig bewertet vor allem im Vergleich zu den Nachcapinices wenn man USA hoher anzieht.
00:28:37: Wir glauben auch dass sie durch das gröbste Durchsend Also die Punkte, die Sie angesprochen hatten, Inflationsdruck oder Kostendruck in dem Fall.
00:28:44: Das hohe Zinsumfeld das geht weg und verschwindet.
00:28:48: gleichzeitig profitieren sie auch davon dass es oftmals Unternehmen sind wo ihr da trennt momentan dazu hinget dass die echte Dinge herstellen ja die stark gefragt sind in dieser Marktrotation also oftmals auch marktführer sind in ihren segmenten unter natürlich auch von dem thema Produktivitätswachstum, vielleicht leichter Arbeitskräfte zu finden oder nicht mehr so viele zu brauchen profitieren.
00:29:09: Das sind ja meistens die Unternehmen, die vielleicht auch eher auf dem Land sitzen, nicht so leicht sich getan haben top qualifizierte Leute zu finden und dadurch natürlich neue Möglichkeiten entstehen.
00:29:19: also wir glauben dass dieses Segment weiterhin attraktives vor allem auch vor dem Hintergrund wenn wir ein bisschen Gegenwind haben auf der Bewertungseite bei den großen Indizes, bei den grossen Top-Unternehmen aus dem Techbereich und Co.
00:29:33: relativ günstig bewertet sind, das sollte auch für Rückenminzern.
00:29:36: Wir sehen es in diesem Jahr ganz deutlich schon
00:29:40: und Sie haben Ihren Ausführungen jetzt eine wunderbare Brücke gebaut zum nächsten Narrativ dass durch den Markt Geist hat was ich aufgreifen wollte nämlich zur Flucht in reale Assets.
00:29:51: diese Bewegung hatten natürlich Bezeichnungen und verschiedene Interpretationen aber man kann Als Interpretation zum Beispiel sehen, dass man sagt die Investoren gehen tendenziell aus Soft Assets raus.
00:30:05: Also aus Software Lizenzen gehen zu Hard Assets also zu real produzierenden Unternehmen mit echten Gütern, mit Kapitalbindung, mit eften Bilanzen und Fabriken.
00:30:16: Man geht teilweise in Unternehmen, Factoring Sicherheit haben, weil sie als Telekom-Unternehmen um ein Beispiel zu nennen eine Millionenzahl an Schuldnern Kunden und dadurch eine extrem hohe Streuung haben.
00:30:33: Was jetzt zum Beispiel das Gegenteil ist zur Rüstungsunternehmen deren Kunden in der Regel starten sind.
00:30:40: Und diese Bewegungen in dieser neu empfundene Sicherheit bei der man dann auch gerne mal Kompromisse macht bei Wachstumsraten, die man normalerweise aus Aktien-Geschäftsumdellen erwartet zeigt ja doch schon irgendwo eine komische Richtung.
00:30:58: Also entweder sowas weiß ich nicht wie Ihre Mutation ist entweder so was in Richtung Asset Inflation also man bildet hier schon sozusagen den Weg aus diesen Soft Assets vielleicht auch aus monetärem Kapital aus Nominalwerten in reale Assets ab oder... Was ist Ihre Beobachtung dazu?
00:31:18: Also ich glaube, das ist wirklich eine ganz spannende Bewegung die wir da derzeit sehen also dass diese mehr klassischen Sektoren wieder zurückkommen.
00:31:26: Ich glaube auch dort mehrere Gründe werden es angesprochen alles was im Bereich ihr Intangibles ist was ja eigentlich der Sektor oder die Bereiche waren in den letzten Jahren sehr gut funktioniert haben vor allem nach der globalen Finanzkrise.
00:31:40: Die waren sehr gefragt, war noch teilweise hochgewichtet.
00:31:43: Dieses Gewicht ist ein Portfolio jetzt teilweise komplett wieder umgetreten worden und geht in den Sektoren rein die reale Güte herstellen.
00:31:48: Ich glaube dort hat man vor allem auch das Thema dass wir dass man weniger Sorge hat von KI disruptiert zu werden.
00:31:54: ich glaube das ist momentan so ein Haupt ein Argument dort hineinzugehen.
00:31:58: also diese Dinge braucht man.
00:31:59: sie können nicht einfach von Anthropic oder von Open AI oder einem anderen Unternehmen dort so leicht ersetzt werden.
00:32:05: vielleicht profitieren diese Unternehmen sogar davon.
00:32:07: ja wenn mal wieder bei Produktivität sind Das ist sicherlich ein Punkt.
00:32:11: Und es sind natürlich auch Sektoren, die ja die komplett links liegen gelassen wurden viele Jahre lang und wenn dort natürlich so eine Untergewichtung da ist und etwas kapital wieder hinein fließt dann sieht man auch gleich natürlich so einen ordentlichen, eine ordentliche Bewegung nach oben.
00:32:28: aus unserer Sicht sollte man trotzdem aufpassen welche Expectations also welche Erwartungen man sich dann einkauft ja denn diese sind natürlich teilweise schon gut gelaufen letztendlich, dass man dazu viel dafür bezahlt.
00:32:42: Sie haben ja Wachstumsraten angesprochen.
00:32:44: auch die sollte man im Kopf behalten.
00:32:46: was bekomme ich dort für ein wachstum?
00:32:47: Was zahle ich für dieses wachsten gegebenenfalls?
00:32:49: welche kapitalkosten haben diese unternehmen?
00:32:52: also?
00:32:52: auch dort sollte man nicht blind kaufen nur weil der sektor jetzt gefragt ist.
00:32:55: aber der trend der ist absolut da.
00:32:58: und wir glauben auch das vielleicht wichtiger punkt in diesen makro umfeld was wir haben es noch ganz kurz bisher gestriffen das marko umfeld ist positiv für Unternehmen aus klassischen zyklischen Bereichen, Industriematerials also Hilfbetriebstoffe die nicht gefragt waren.
00:33:15: Teilweise Chemie-Unternehmen die auch mehr oder weniger tot waren.
00:33:19: Die Sektoren kommen natürlich auch bei so einer wirtschaftlichen Belebung wieder zurück.
00:33:22: Aber lass uns das gleich nochmal aufgreifen vielleicht vor noch mal das Narrativ von der Flucht in reale Assets.
00:33:29: eigentlich steigen jetzt Unternehmen die zuletzt in der Inflationsüberraschung relativ gut dastanden, weil durch die geringen Wachstumsraten die Anfälligkeit für Bewertungen auf Abzinsungsfaktoren weniger belastet hat.
00:33:49: Aber die Inflationeraten selber, die wir jetzt in USA und Deutschland oder Europa sehen in der Eurozone ich nehme jetzt immer die Daten, die man als Versicherungsrate zahlt um sich gegen die Inferitionen zwölf Monaten abzusichern.
00:34:02: Die ist in Europa bei Und in den USA, ich glaube bei zwei Prozent, also total gesunde inflationsferne Daten.
00:34:12: Das kann nicht so der Treiber sein.
00:34:14: Also man hätte ja sagen können dass der Kapitalmarkt jetzt schon irgendwo eine gewisse Inflationsrück- oder Rückunanfälligkeit spielt aber davon ist momentan auch den Versicherungstraaten die mal sehr reagiert sind nichts zu sehen.
00:34:29: Also das beteilen wir, wir glauben nicht dass diese Unternehmen steigen weil man noch Sorge vor Inflation, dass man deswegen dort reingeht.
00:34:34: Das ist glaube ich nicht der Grund sondern wirklich eben das eine ist wirtschaftliche Belebung.
00:34:38: Dass man das Thema spielt, sektoren die da irgendwie left for dead waren also hat kein mehr interessiert.
00:34:43: Die kommen jetzt zurück.
00:34:44: denn wenn man sich Faktoren anschaut wie PMIs oder ISM in den USA, die sprechen ja für eine wirtschaftlich Belebungen.
00:34:50: und was macht man dann normalerweise?
00:34:52: Kauft man in so einem Makrozyklus dann das dort eben dann gefragt ist, also bei wirtschaftlicher Belebung kauft man diese Real Assets dann wieder rein und da nehmen die produzieren und ähnliches.
00:35:02: Und in Phasen wo wir vielleicht eher seitwärts gehen, vielleicht sogar Schwäche zeigen, dann will man natürlich eigentlich diese Capital Light Businesses haben, die klassisch aus dem Software subscription also, wo man unabhängig davon ist wie der wirtschaftliche Zykus verläuft.
00:35:19: Momentan haben wir noch diese KI Ängste dazu, also eher Software Out muss man sagen old economy in, wo ich von Wirtschaftswachstum oder einem anziehenden Wirtschaftswachsen profitiere und die Sorge nicht habe momentan diskutiert zu werden.
00:35:31: Inflationen würde ich dann eher dort als Rangthema sehen.
00:35:36: Und um jetzt mal den Rissen in dem ökonomisch guten Bild, das Sie gleich noch einmal beschreiben müssen zu suchen kann man auf den Finanzsektor zurückkommen der ja im letzten Jahr viele sehr überrascht hat mich persönlich auch.
00:35:52: Das hat mit der Stinzo Tour Kurve zu tun und damit dass es in den USA Models wieder angesprungen sind.
00:35:58: aber Gleichzeitig haben wir so ein schwarzes Datenloch, dass diesen Private Credit-Markt ist.
00:36:05: Besonders in den USA infrage stellt und man weiß nicht genau was für einen Kreditrisiko da schlummert und welche Kaskadeneffekte losgetreten werden könnten.
00:36:14: Das kann ja ein Grund sein dafür das man sich aus vielleicht dem finanznahen Bereich im Real-Assetbereich zurückzieht und dann auch die Finanzwerte, die dieses Jahr sowohl in Europa als in der USA nicht gelaufen sind meidet.
00:36:29: Also ich glaube das ist definitiv, sag' ich mal eines dieser kritischen Themen die man betrachten muss wenn man sich die Risiken für zwanzig sechs und zwanziger anschaut.
00:36:37: Ist es sicherlich ein Thema?
00:36:38: Denn dort wurde ja auch viel Geld investiert.
00:36:40: Gerade wir haben das Thema Software schon angesprochen, viele Unternehmen aus dem Bereich Venture Capital oder Private Credit Brech haben mir dann auch ein Softwareunternehmen oder andere Unternehmen aus diesem Bereich stark investiert, die haben eine massive, deswegen Kursverluste auch erlitten.
00:36:57: also sind ja nicht nur die Software-Unternehmen sondern auch Unternehmen, die dann quasi in diese Firmen oder diese Geschäftsmodelle investieren und es kann natürlich diese Kaskadeneffekte auslösen, die für Druck sorgen im Kreditbereich usw.. Das wäre sicherlich eines dieser negativen Events, die eintreten könnten um den Finanzmarkt stark unter Druck zu setzen würden.
00:37:14: Da wird man einfach dann beobachten müssen wie schlagend wird es tatsächlich denn?
00:37:21: zum Glück verdienen diese Unternehmen weiterhin Geld.
00:37:23: also es ist nur ein Sentiment Thema und Bewertungsthema.
00:37:26: oder kommt da wirklich Druck auf die Geschäftsmodelle auch?
00:37:28: Ich glaube das wird sich in den nächsten Monaten zeigen ob das real wird für diese Unternehmen also schwächere Datengeschäfte oder ob die Stimmungslage dort aktuell nur sehr schlecht ist.
00:37:39: Haben Sie letztes Jahr die Bankkarte in Europa und USA gespielt, in Ihrem Portfolio?
00:37:46: Wir hatten die Bank-Karte gespielt im breiten Index Investments natürlich.
00:37:50: wir sind ja da in Portfolios stark auch in Euro also in Stocks Six Hundred beispielsweise investiert und natürlich Banken ordentliche Gewichtung machen.
00:38:01: Teilweise auch einen einzelnen Portfolis mit Banken.
00:38:03: dann müssen wir sagen bei den einzigen Portfolius zu früh verkauft Ja, wenn man wieder selbst kürzer sein möchte.
00:38:08: Im Bankenbereich auch das haben wir, soll ich sagen nicht gedacht dass da dieser Run so weiter geht der dort eigentlich schon vierundzwanzig gestartet ist dann fünfundzwanzig reingehen.
00:38:19: Wir sehen aber natürlich außer einigen monat und dass man eher auf einem hohen Niveau jetzt zeitwärts läuft mit dem Index.
00:38:24: Denkt, dass dort der größten move durch die Bewegung auf der Zinsseite wahrscheinlich stattgefunden hat.
00:38:29: Aber grundsätzlich wenn man beispielsweise sich europäische bank anschaut sind sie sehr gut kapitalisiert, profitieren natürlich von dieser wirtschaftlichen Belebung.
00:38:37: Also man kann sie definitiv im Portfolio haben?
00:38:39: Absolut!
00:38:40: Wir glauben aber nicht dass diese massive Outperformance wie über Sie im letzten Jahr gesehen haben, zwar ja ein Großteil der europäischen Index-Outperformance kam ja von Banken.
00:38:48: Wir glauben nicht das sich dieser dieser Move noch mal in derselben Stärke zeigen wird, die
00:38:55: ist auch geschäftsmodelle, die der Kapitalmarkten in Jahren davor auch wirklich starke Mieten hat.
00:39:00: Jetzt muss man auch sagen, aus rationalen Gründen.
00:39:04: Absolut.
00:39:04: Genau.
00:39:05: Zinsservativ natürlich stark zyklisch aber auch da.
00:39:08: das spricht natürlich für diese Unternehmen in Europa.
00:39:11: dann auch wenn man beispielsweise europäische Bank anschaut wenn man die jetzt Portfolium mit aufnimmt weil wir dort einfach davon ausgehen dass sie eine Belebung haben aus guten oder schlechten Gründen kann man darüber diskutieren.
00:39:21: Infrastruktur Ausgaben Rüstung und Pro.
00:39:24: Das muss finanziert werden und da werden Banken natürlich eine Rolle spielen.
00:39:28: Das geht ja dann auch quasi durch die Wirtschaft durch, wenn man mit Bauunternehmen spricht hat, mit eingesprochen.
00:39:33: Da sagt dann zum Beispiel jetzt kommen Aufträge von der Bundeswehr und Ähnliches, also von öffentlichem Handboot an Dinge gebaut werden das geht dann weiter zu Versorgung
00:39:39: etc.,
00:39:39: pfee.
00:39:40: Da wird vielleicht ein investiert in Hallen und Läger, da wird Kredit dafür aufgenommen und das sollte natürlich am Ende des Tages auch europäische Banken damit unterstützen.
00:39:49: Aber weil sie mir so schöne Vorlagen heute zuwerfen, die ich gerne auffange.
00:39:54: Ein anderes Narrativ das bei Immobilien Investoren und auch mir als Family Officer gerade sehr sichtbar wird Ich war für Immobilian Leute als Family Office Teil interessant.
00:40:06: Die ganze Zeit bekommen wir jetzt seit ziemlich genauer zwei bis drei Monaten unglaublich viele Nachrichten von irgendwelchen Projektentwicklern und irgendwelche Leuten, die Immobilienprojekte zu verkaufen haben.
00:40:18: Und wir wissen ja dass wir in Europa in der Niedrigzinsphase vor gut zehn Jahren sehr viel Immobilenfinanzierung gemacht haben das die Beleihungswerte der Immobilie jetzt gesunken sind und dass die Refinanzierungen solcher Immobilientrojekte sagen wir es vorsichtig schwierig wird, auch für den Bankensektor mit Risiken verbunden ist.
00:40:37: Auch uns vorsichtig zu sagen Wie kann man denn als Portfolio-Manager der den Bankenbereich in einem bestimmten Zeitfenster spielen möchte?
00:40:48: Stärker spielen möchte das Timing!
00:40:51: Ist das für sie noch kein Risiko?
00:40:52: Denn also die ganzen Investitionsprogramme, die wir jetzt gerade feiern haben ja mit diesen Refinanzierung erstmal gar nichts zu tun.
00:41:01: Das sind andere Projekte.
00:41:02: Es sind Straßen, es sind sonst irgendwas.
00:41:04: aber das sind nicht die Immobilien in die jetzt das Geld fließt dass wir da als Schulden aufgenommen haben Nicht die Infrastruktur sondern das sind einfach private Projekten die finanziert werden müssen.
00:41:15: Da könnte ja sozusagen Die Luft aus den Segeln genommen werden wenn man Auf der einen Seite feiert dass der Staat mehr Schulden macht und mehr Finanzierungsbedarf Und Finanzumschichtungsbedarf besteht, Intermediär-Bedarf durch die Banken.
00:41:28: Aber gleichzeitig der Immobiliensektor auf so eine Refinanzierungstrockenheit stoßen wird?
00:41:34: Also ich glaube, der Immobiliensektor kann ich auch wieder, sage ich mal, die Ennig-Total-Evidence bringen.
00:41:40: also ich glaube dann sieht man eine langsame Belebung ja.
00:41:44: Ich glaube viele, gerade Sie haben mir ein Projekt in Wichern ähnliches angesprochen und natürlich massiven Druck gehabt, die jetzt die dort aktiv werden was ich so höre können deswegen auch ganz gute Schnäppchen machen, ja?
00:41:53: Wenn man solche Projekte dann eben ablösen kann und über entsprechende Liquidität und Bonität verfügt.
00:41:59: Und das ist glaube ich deswegen auch ein wichtiger Punkt dass dieser Bereich dort wieder als einer der Prämiersektoren so bisschen ins Laufen kommen weil er dann auch wieder die Kaskadeneffekte durch die Wirtschaft durchgehen.
00:42:09: Das wird ganz wichtig und wir sehen eine so zarte Pflänz in Hoffnung muss ich sagen.
00:42:12: Ja, also wenn man jetzt auch einen Kreditanfragen im Bankenbereich schaut und sage ich mal das Markumfeld anschaut wie viel Wert wird abgeschlossen.
00:42:22: Das ist noch nicht so viel, nicht vergleichbar mit denen was wir in den Vorjahren hatten aber es fällt nicht weiter.
00:42:27: eine Bodenbildung hat stattgefunden zieht langsam anders sollte auch unterstützen.
00:42:31: ja also wir glauben dass dort sag ich mal diese Talsuche durchschritten ist und dort ein bisschen Support eigentlich reinkommen sollte.
00:42:39: Ich glaube generell im Krebsbereich ein Bank, wo ich es natürlich wichtig wie sagt man so schön also die schlechtesten Kredite werden in den besten Zeiten geschrieben.
00:42:47: Da muss man natürlich generell immer aufpassen, wo man in Zyklos unterwegs ist und Banken sollten über entsprechendes Risiko-Management verfügen.
00:42:53: dann muss man als Investor auch die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen walten lassen aber die gelten immer Egal aus meiner Sicht, in welchem Zügel man sich befindet.
00:43:03: Nie zu viel auf einen Sektor setzen sei es im mobilen Banken
00:43:06: etc.,
00:43:07: sondern auch dort entsprechend breit verteilen.
00:43:11: Also genug mit meinen schlechten Szenarien.
00:43:13: jetzt würde ich gerne mit Ihnen noch kurzer läutern was Sie in USA an Themen die sie bewusst im Portfolio drin haben und Übergewichten noch aufwarten oder auffahren?
00:43:26: Und wie das auch für die europäische Seite aussieht geht, bevor wir uns dann dem Rest der Welt zuwenden.
00:43:32: Also wir haben ja schon besprochen und das können Sie vielleicht an dieser Stelle nochmal aufgreifen da wollten sie gerade ansetzen habe ich sie leider unterbrochen dass die konjunkturelle Lage ja durchaus ein anderes Bild zeichnet und dass das für bestimmte Sektoren sicherlich vorteilhaft ist.
00:43:48: Vielleicht setzt ihr in der Stelle noch mal ein und dann lernen wir welche Sekturen Sie aus dieser Beobachtung heraus übergewichten?
00:43:56: Ja Also wir glauben grundsätzlich, dass die markulage also die volkswirtschaftliche Lage relativ robust ist.
00:44:02: Also viele Daten, die wir sehen, deuten darauf hin, dass wir eher eine leichte Beschleunigung sehen, vor allem auch im produzierenden Gewerbe nachdem wir dort jahrelang nichts gesehen haben und man eher so nach unten gegangen ist, also das eine gewisse beschleunigung dort zu sehen.
00:44:16: und weiter wichtiger Punkt den hatten Sie schon angesprochen.
00:44:18: Inflationsdaten sind auch relativ In Ordnung, ja.
00:44:23: Also wir sehen keinen Trend hin zu einem überschließender Inflation vielleicht sogar wenn man das Wort in den Mund nehmen will teilweise leicht deflationäre Tendenzen.
00:44:32: aus China kommt ja, kommen günstige Güter vor allem auch richtungen Richtung Europa.
00:44:38: da geht diese Überschuße auch hinhin teilweise der produziert mit der nicht direkt in die USA kann.
00:44:44: Wir sehen kein Lohndruck.
00:44:45: Das ist ganz wichtig.
00:44:46: also Es wäre gut für Arbeit nebenan natürlich, wenn sie höhere Löhne verhandeln können.
00:44:50: Schlecht für die Margen.
00:44:51: aber kein Lohndruck bedeutet natürlich auch dass die Inflation dadurch relativ im Griff sein sollte.
00:44:56: und wenn man diese Kombination hat vernünftiges Markumfeld keine Inflations- und dann eben noch die Zentralbanken.
00:45:02: sind wir wieder bei den USA tendenziell zinsen senken sollten ja der Marktpreis derzeit drei Zins senken in USA die halten wie auch für relativ realistisch.
00:45:10: warum Herr Walsh?
00:45:11: ja der dort Zentralbankchef hat wahrscheinlich einen gewissen Auftrag von Herrn Trump mitbekommen Glauben wir, dass diese Kombination robustes Markt umfällt.
00:45:20: Inflation ist im Griff.
00:45:22: Dann Liquiditätsunterstützung durch Zentralbanken.
00:45:24: eigentlich dafür sorgen sollte das auch Aktienmärkte gut funktionieren.
00:45:28: ja weil wir ein gutes volkswirtschaftliches Umfeld haben.
00:45:32: Darauf kommt es natürlich an.
00:45:34: so lange die Volkswirtschaft leucht spricht der Arbeitsmarkt nicht zusammenrecht und ähnliches die Inflations nicht durch den Deckel schießt.
00:45:39: Sollte auch das sechsundzwanziger Jahr eigentlich gut laufen für Aktien.
00:45:44: So sind wir positioniert.
00:45:46: Volatilität jederzeit möglich.
00:45:48: Und um genau diesen Zeithorizont nochmal aufzugreifen, jetzt muss ich wieder negativ werden oder versuchen Wasser in den Wein zu schütten.
00:45:57: die Zinsdenkungszyklen in Europa sind weitestgehend durch.
00:46:00: da gibt es vielleicht noch mal was.
00:46:02: aber das ist marginal und symbolisch.
00:46:05: Da haben wir eigentlich alles gespielt.
00:46:08: Wenn wir es positiv denken wollen, da kommen wir gleich noch mal drauf.
00:46:12: Aber in den USA wird der Zinssenkungszyklus auch nicht so lange erwartet und das könnte sein dass er dann wirklich nach Andi des Jahres, ist die bestliche Welt quasi wieder an ihrem alten Zinsfahrwasser.
00:46:26: Die Partydroge, mögliche Zinssenkung kommt dann vom Tisch.
00:46:30: Dann bleibt noch ein bisschen quantitative easing mit den Inflationsrisiken.
00:46:34: Schmeckt uns vorbehaltlos gar nicht mehr so gut wie früher also es gar keinen Inflation risiko gab.
00:46:39: aber das ist doch eigentlich für die westlichen Märkte in der Vorausschau auch kein so richtiges tolles Bild.
00:46:49: und dann kann man sich bewusst machen dann haben wir vielleicht noch sechsundzwanzig ein gutes Aktienjahr Und dann haben wir vier tolle Aktienjahre gehabt.
00:46:58: Und wo kommt der Schub her?
00:47:01: Ja, ich glaube ein ganz valider Punkt.
00:47:03: Das Gute ist, Bullenjahres werden normalerweise vier Jahre alt oder etwas länger und Bullenmärkte sterben nicht einfach so, sondern wenn die Fetze umbringt, da gibt es ja auch diesen schönen englischen Spruch.
00:47:17: Es stimmt wahrscheinlich weil dann Liquidität zurückgefahren wird, weil Zinsen steigen gegebenenfalls.
00:47:24: Das ist ein wichtiger Punkt.
00:47:27: Wir glauben, wenn man sich aktuell positioniert sind diese zyklischen Kräfte die aktuell wirken jetzt gerade noch in der ersten halb Jahr, sechsundzwanzig die Dominierenden ja bekommen in dieser wirtschaftliche Belebung hinein.
00:47:37: Wir haben ja global viele Zinsenkungen gesehen auch in den Schwellenländern auf.
00:47:40: über die können wir gleich entsprechen.
00:47:41: das sollte eher unterstützen weiterhin und auch die Aktienmärkte dort am Laufen halten was meiner Sicht immer ganz schwierig dann schon in das Jahr siebenundzwanzig, achtenzwanzigt an der Zeit zu sehen.
00:47:52: Das werden wir wahrscheinlich dann im Sommer diskutieren.
00:47:54: ja wenn wir Richtung sieben und zwanzig schauen Und dementsprechend macht es durchaus sind jetzt noch Wir fahren so ein taktisches Übergewicht im Portfolio zu haben weil wir glauben Ja diese züglichen Kräfte sind da Wenn dieses Thema natürlich durchgespielt ist.
00:48:07: wir sind wieder beim Thema Bewertungen.
00:48:09: Wie weit sind Märkte gelaufen?
00:48:11: Macht's wahrscheinlich Sinn auch mal wieder die neutrale Positionierung zu nehmen vielleicht sogar einmal einen Notch herunterzugehen in der Aktienquote.
00:48:19: Wir waren aber immer davor, radikale Entscheidungen zu treffen und sagen ich gehe jetzt ganz aus Aktien raus weil wer weiß was im Jahr siehnundzwanzig ist und ich glaube die Vergangenheit hat gezeigt in der Regel entwickeln sich da doch die Märkte etwas besser.
00:48:31: es gibt neue Chancen die sich auch tun Aber wir steuern es dann in einem Rahmen aus plus fünf Prozent nach oben minus fünf nach unten um diese taktische Gewichtung zu machen.
00:48:41: Aber ein kompletter Ausstieg aus Aktien oder ähnliches haben wir nicht auf der Agenda.
00:48:44: Da müsste es schon eher ein systemisches Risiko geben.
00:48:48: Okay, Herr Doktor Wissler lassen Sie uns nach Europa schauen?
00:48:54: Der Gesamteindruck für mich vor dem Jahreswechsel auf Europa war sehr negativ.
00:49:01: Man hat gesehen dass Gelder aus Europa wieder abgeflossen sind die im Jahresanfang und im Zuge dieses Zollker aus nach Europa rein investiert worden sind.
00:49:09: Nur die Schweiz war Nutznießer von Geld zu flüssen.
00:49:13: Aus Deutschland ist beispielsweise Geld abgezogen worden, da wurden viele Hoffnungen in der Reformfähigkeit unserer Regierung gesetzt.
00:49:19: das hat der Kapitalmarkt schon beurteilt.
00:49:23: quasi dann kann man sagen dass wir geopolitisch immer so am Rand stehen und man kann interpretieren Grönland-Forderung von Donald Trump und seinem sehr aggressiven Team.
00:49:38: Europa wieder hat besser, mehr und einiger zusammenstehen lassen was ja also wirklich überraschender und guter Moment war bis wir dann wieder auf der Münchner Sicherheitskonferenz den man Rubio Applaus gespendet haben als der mal das was Donald Trump eigentlich nicht ausgedrückt hat genau Geopolitisch, wirtschaftlich, regulatorisch, wachstumsseitig für Europa eigentlich kein so richtig ideales Szenario.
00:50:06: Trotzdem seit Jahresanfang sind die europäischen Märkte und da spielt jetzt die Währungsveränderung seit Jahres anfang wirklich mal aus umso weise keine große Rolle.
00:50:15: Sind die Europäer schon wieder besser unterwegs als die Amerikaner?
00:50:20: Also war mein Bild so negativ, ist das was Europa noch zu bieten hat?
00:50:25: Noch gar nicht ausgeschöpft.
00:50:26: Gibt's da positive Überraschungen?
00:50:27: haben wir dieses Schuldenpaket und auch die steigenden Staatsverschuldung zugunsten eines Wirtschaftswachstums im letzten Jahr noch gar nicht richtig angefangen einzupreisen?
00:50:37: gibt es dann noch viel Potenzial dass wir das wir im letzten ja vielleicht nur besprochen aber noch gar Nicht eingepreist haben?
00:50:44: also ich glaube in europa war ein punkt dem am letzen jahr gesehen haben Wir haben diese schnelle Bewegung nach oben gesehen gerade auch nach dem trump Thema und als Deutschland im Grunde genommen, ich muss mal sagen es hat ja auch nach Selensky ihren weißen Haus angefangen.
00:50:56: Das ganze Thema Infrastruktur Aufrüstung erstarke spielt wurde, Hauptperformance von Europa.
00:51:00: danach war es eher so ein Seitwärtslauf.
00:51:02: jetzt nimmt das Thema wieder Fahrt.
00:51:04: auch wir glauben dass macht auch wirtschaftlich ökonomisch Sinn.
00:51:08: die ganzen Dinge die in Deutschland beschlossen wurden diese große Ausgabenpakete zum Infrastrukturbereich hoffentlich auch etwas was langfristig wirkt und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und das Potenzialwachs zu steigern und nicht nur Strohfeuer ist.
00:51:21: Aber diese Dinge, die wirken erst in den Schaupenster gestellt wurde, konnten gar nicht so schnell ausgegeben werden.
00:51:28: Das ist ja auch eine Challenge in der Beschaffung, dass das gar nicht sehr schnell geht.
00:51:32: Und das kommt jetzt ins Wirken.
00:51:34: Auch einige Reformen, die angestoßen werden, kommen langsam zu wirken.
00:51:37: Deswegen glauben wir... Europa hat letzten Jahr auf der Bewertungsseite eine Ausdehnung gesehen, also ein bisschen Vorschusslor werden geerntet.
00:51:45: In diesem Jahr sehen wir aber auch jetzt in der Gewinnsaison, die jetzt abgelaufen ist das auch die Gewinne steigen bei europäischen Unternehmen.
00:51:52: Die ziehen an ja kommen aus ihrem Tal der Tränen heraus und dann haben wir eigentlich zwei positive Effekte immer noch relativ günstlich im Vergleich zur USA.
00:52:00: Wir sehen diese Beschleunigung beim Wachstum und auch bei den Unternehmensgewinnen Und das sollte eigentlich die Europäer weiterhin unterstützen, deswegen sind wir auch positiv auf Europa.
00:52:11: In unserer Positionierung fahren wir dort ein taktisches Übergewicht wenn wir jetzt längerfristig schauen fünf Jahre zehn jahre.
00:52:18: ich glaube auch dort sollte man ordentliches us-Gewicht im Portfolio haben.
00:52:21: warum?
00:52:22: die usa profitiert natürlich von stärkerem Bevölkerungswachstum.
00:52:25: Das treibt normalerweise das pip.
00:52:27: ja sie sind an der wirklich an der vordersten Front, was KI-Entwicklungen angeht.
00:52:33: Produktivitätswachstum angeht haben einen homogen Wirtschaftsraum müssen sich nicht mit X Regierungen herum schlagen und das abstimmen.
00:52:42: Das spricht weiterhin für die USA.
00:52:43: deswegen sagen wir auch zu unseren Investoren die Mischung macht.
00:52:46: es ist momentan eine gute Zeit um Europa Höhe in Parkfolio zu gewichten Die USA etwas niedriger.
00:52:51: aber Wir waren davor radikale Schritte zu machen sozusagen ich schmeiß die USA raus sagen wir dass macht keinen Sinn.
00:52:57: Aber Man kann die geringer Gewichten des Exposer dort abbauen und Europa derzeit etwas stärker ins Portfolio hineinnehmen, als man es vielleicht in den letzten Jahren gemacht hat.
00:53:07: Was die Schildertöchter Wiesner führt uns ja schon zu der Frage, was der Rest der Welt eigentlich zu bieten hat.
00:53:12: Und wenn ich die technologische Führerschaft von amerikanischen Unternehmen in den verschiedenen technologischen Nischen vergleiche – da gibt es beispielsweise einen Überblick einer anderen Privatbank aus der Schweiz, die das mal regelmäßig macht -, dann kann man sehen dass sich Chinesen doch in sehr vielen Feldern technologisch einfach führend sind, auch wenn wir jetzt aus europäischer Brille vielleicht nicht unbedingt sofort alle Unternehmen beraten haben die da Börsen notiert sind.
00:53:36: Die wir für transparent halten und deren Governance wir sofort unser Portfolio aufnehmen möchten.
00:53:42: aber trotzdem da passiert ja auch sehr viel.
00:53:45: und neben diesen technologischen Wachstums Themen gibt es halt auch sehr starkes Volkswirtschaftliches Wachstum, dass dann die europäischen Staaten und die Amerikaner um ein Weites überholt.
00:53:58: Und das setzt ja den Imperativ, dass wir das in irgendeiner Form Hand haben müssen zumal die Emerging Markets letztes Jahr aber auch schon seit Anfang diesen Jahres auf der Achsenseite ganz gut laufen.
00:54:12: Wie ist der richtige Weg aus Ihrer Sicht?
00:54:15: Kann ich Ihnen nur zustimmen... Ich glaube, in der Asien passiert extrem viel.
00:54:20: Natürlich muss sich natürlich die Region anscheinend teilweise wachsende Bevölkerung, teilweise aber auch stagnieren vielleicht sogar leicht fallen wenn man nach China schaut, ja?
00:54:28: Aber natürlich zentral organisiert.
00:54:30: Denn nichtsdestotrotz technologisch sehr offen und sehr aufgeschlossen passiert extremviel.
00:54:34: Dementsprechend sind wir auch an dem Markt stark gewichtet.
00:54:38: Wir machen es in der Regel dort über Investments, über Active Manager oder auch über ETF's.
00:54:44: das kommt doch an was am besten passt.
00:54:46: Am Ende des Tages wollen wir dort unseren Anteil haben und ich glaube, Sie hatten es angesprochen.
00:54:51: Das ist eine Region die ja eigentlich in den letzten Jahren nicht gut funktioniert hatte oder lange Jahre anders performt hat.
00:54:56: zwar Wirtschaftliches Wachstum aber keine Börsenkursentwicklung.
00:55:00: das spielt halt ein Thema Regulatorik, eine Rolle.
00:55:02: wie viel Gewinne werden da tatsächlich produziert?
00:55:04: Welche Filmen sind dort auch tatsächlich investierbar?
00:55:09: Und das hat sich jetzt natürlich etwas zum besseren gewandelt.
00:55:13: Es sind aufstrebende Nationen dazugekommen die dann eine starke Rolle spielen, wenn man in Vietnam denkt Indonesien oder die auch gewisse Hubs werden für Produktionen, die aus China vielleicht rausgeht, Indien Thema.
00:55:23: Also wenn wir das alles zusammenfassen, glauben wir, die emerging markets Schwellenländer sollten in jedes Portfolio rein.
00:55:27: Wir haben es sehr prominent gewichtet mittlerweile, wir haben es mehrfach aufgestockt im letzten Jahr und heuer auch noch mal.
00:55:34: Ich glaube, das ist also eine Chance, die Investoren haben.
00:55:36: Wir hatten uns auch einmal die Statistiken angeschaut.
00:55:39: Schwellendinner machen hier so circa zwölf Prozent, sage ich mal ganz grob, in einem globalen Aktien Basket aus.
00:55:44: Ähm, die Investoren wenn wir so Flow Daten uns betachten und Gewichtungsdaten sind vielfach nur vier fünf sechs Prozent gewichtet.
00:55:52: Also wenn da mehr Geld reingeht, ähm damit sie auch weiter nach oben gehen.
00:55:55: Wir haben Übergewicht dort in den emerging Markets.
00:55:58: Wir glauben was
00:55:59: heißt das etwa?
00:56:00: Wie groß ist es?
00:56:01: Wir sind so je nach Portfolio zwischen zwölf und vierzehn Prozent gewichtet.
00:56:05: Je nachdem wie man abgrenzt was man nimmt.
00:56:07: man dazu nimmt man Hongkong nicht welches Unternehmen aber wir haben schon ordentlichen Anteil dorthin Portfolios und wir glauben auch deutlich mehr als das vielleicht üblicherweise Investoren machen, die das Thema nur ganz am Rand betrachten.
00:56:19: So ein anderes Thema wäre ja auch Japan beispielsweise was ja auch von vielen europäischen Investoren Stichwort Homebuyers gar nicht so beachtet wird.
00:56:26: und wir glauben in Asien, Schwellenländer ist einfach ein großer Teil in Asiens allokiert dass es eine wichtige Rolle im Portfolio spielt und dieser Trend durchaus anhalten kann aufgrund der hohen wirtschaftlichen Dynamik die man dort sieht.
00:56:39: Das machen sie aber breit gestreut denn die Umsetzungswege
00:56:45: Da muss man sagen Schuster bleibt bei deinen Leisten.
00:56:47: Das kann eben über ein aktiven Manager sein, wir nutzen auch gerne so Tools zum Bereich Enhanced Indexing wo man sagt okay ich will dort vielleicht die besseren Unternehmen aus dem Index investieren, vielleicht ganz schlecht und vielleicht weglassen oder wo es vielleicht ein bisschen Probleme hat was dir regulatorisch angeht.
00:57:00: Über solche Tools machen wir das.
00:57:02: da wollen wir breite Smart Exposure haben dieser Region dort eben investiert sind.
00:57:06: dann geht's nicht in die Einzelakze die wir herauspicken sondern wirklich das Exposure eben auch zu bauen.
00:57:12: Wenn wir da mal gemeinsam nach vorne denken, dann kommt für mich so der Eindruck dass die Maschinenräume sich wahrscheinlich schon mittelfristig damit beschäftigen müssen den Emerging Marketsbereich anders abzubilden als heute.
00:57:31: Heute ist das über EDF sicherlich gut und richtig und was man überhaupt macht ist ja schon mal ein Schritt weil es viele ganz vermeiden.
00:57:39: Aber dass die Emergent Markets bei Weitem nicht so systematisiert sind und das man dort durch Stockpicking, durch Allokationen und durch ungleich verteilte Informationen auf Performance über Alpha erzielen kann.
00:58:02: liegt ja so ein bisschen auf der Hand, also zumindest schulbuchmäßig praktisch natürlich sehr schwer umzusetzen.
00:58:08: Aber wenn Sie sagen dass sie auch aktive Modelle umsetzen dann ist das ja schon mal ein wichtiger Schritt.
00:58:15: Das heißt man muss sich dort Manager suchen die vor Ort sitzen und die vorort bestimmte Nischen oder bestimmte breite Märkte mit einem Alpha abbilden können.
00:58:25: Wir machen das oftmals dann dual, weil ein Thema was Sie ansprechen ist ganz wichtig.
00:58:30: Man wird der Manager aus.
00:58:31: dieser Manager hat oft ein Stil ja eine gewisse stil treue die wir auch gerne mögen und was für Unternehmen mehr investiert wo auch nachvollziehbare Strategie dahinter steckt.
00:58:39: Wir wissen all diese Stile die können gute und schlechte Zeiten haben.
00:58:42: über einen ganzen Zyklus performen sie hoffentlich gut aber in einzelnen Jahren kann es natürlich auch gegen einen Mensch erlauben oder gegen einen Stil wesentlich kombinieren bei den oft aktiven Manager gegebenenfalls mit einem breiten Index Investment wo man dann vielleicht auch leichter den Anteil steuern kann, ja und hat dann sozusagen hoffentlich das Beste aus beiden Welten die Chance eben Alpha zu generieren über einen aktiven Manager.
00:59:02: Und eben die Chance das Beta also den Markt mitzunehmen über vielleicht ein passives Vehikel.
00:59:08: und natürlich ähnlich wichtig ist es auch im Bereich Portfolios, die vielleicht eine stärkere ESG-Ausrichtung haben.
00:59:14: Da will man vielleicht sogar noch genauer hinschauen in was für Unternehmen man dort investiert.
00:59:17: also beide Ansätze haben für uns die Wichtigkeit und das auch spannend sein wird.
00:59:22: ich glaube in den nächsten Monaten und Jahren der Trend zum Passiven investieren war so stark dass wir natürlich ja auch gewisse Verzerrungen dort erleben jedenfalls wenn wir uns diese massiven Gewichte natürlich im US Tech Bereich anschauen die eine sehr hohe Indexkonzentration dort eben bedingen.
00:59:41: Das kann natürlich auch bedeuten, dass aktive Manager oder bestimmte Dinge, die man mit passiven Instrumenten umsetzen kann wie EqualVate ja?
00:59:49: Oder bei Small and Mid Cap zu gehen.
00:59:51: Da man vielleicht auch aktieve Manager gegebenenfalls sehen, das da eine gewisse Renaissance kommt und beide Dinge auch nebeneinander existieren können, wo man dann so ein bisschen die Kirschen herausblickt und die beste Kombination bildet im Portfolio.
01:00:02: Was aktiv und passiv!
01:00:04: was ja auch ein ganz starkes Problem für ihre eigene Arbeit ist.
01:00:07: Also wir führen diese Gespräche, weil wir keine rein ETF-Investoren sind und weil wir nicht glauben dass wir die Welt über einen Index ideal typisch abbilden sollen, weil kognitive Entscheidungen und kognitiver Analysen einen Portfolioerfolg erzielen sollen.
01:00:24: und auch wenn in der Vergangenheit vielleicht eine sehr übergewichtete Technologielastigkeit dazu geführt hat das es schwer war diese kapital gewichteten Indizes zu schlagen ist doch eigentlich klar, dass bei all den Veränderungen die in der Welt stattfinden eine kognitive Entscheidung auch in den emerging markets dann Outperformance erzielen kann.
01:00:46: Und das vielleicht noch mal ein bisschen abzurunden wenn sie diese Themen wir haben schon skizziert über die Technologie Sektoren hinaus vordenken und wir in bestimmten Themen denken.
01:01:02: Sie haben schon gesagt, Themeninvestor sind sie an sich nicht.
01:01:05: aber gibt es Satelliten, Themensatelliten die sie im Portfolio haben und die sie mal hin- und wieder taktisch dazunehmen und gibts da auch ein Idee und ein paar Planungen für dieses Jahr was Themen sein könnten die sie dann thematisch mit in den Blumenstrauß dazu packen?
01:01:23: Ja Also sind natürlich Stile, die wir dann geben und Themen.
01:01:26: Wir haben schon über Small Caps gesprochen.
01:01:28: auf denen sind wir weiterhin drauf vor allem in Europa, in den USA.
01:01:32: ein wichtiger Punkt Schwellennetna ob aktiv oder passiv.
01:01:35: ganz klar Europa das Gewicht.
01:01:37: und in den Portfolios wenn man tiefer hinein drillt schaut man natürlich an wie viel Gewicht möchte ich denn auf Sektoren haben?
01:01:42: ja also stichwort Industrials Wo wir versuchen auch dort, ein bisschen Lieferketten eben abzudecken.
01:01:47: Also wir brauchen ja viele Zulieferer, um beispielsweise auch Chip zu produzieren.
01:01:51: wenn man das zur Ende denkt.
01:01:52: Wer stellt denn die Schaufeln her und die hacken für diese Unternehmen am Ende des Tages?
01:01:56: Und es fängt halt bei der Chemieindustrie an.
01:01:57: Das geht halt weiter über Industrieunternehmen
01:02:00: etc.,
01:02:01: pp.
01:02:01: Wir versuchen da wirklich so Wertschöpfungsketten abzodecken in den Portfolios, die dann dazu führen kann im Bereich Chip sein oder KI Technologie, wenn man sieht, dass kann im Bereich Gesundheit sein.
01:02:11: Ja, wenn man an solche Themenfelder denkt als eine Bevölkerung
01:02:15: etc.,
01:02:15: die da eine Rolle spielt.
01:02:18: Das sind Themen, die wir dann gerne einwornen werden.
01:02:19: Wir glauben, die haben so einen großen Rückenwind und bleiben längere Zeit erhalten.
01:02:23: Dann versuchen wir das eigentlich über den kompletten Wertschöpfungskette oder über Sektoren in dem Portfolio abzudecken.
01:02:29: Verstehe?
01:02:31: Brauchen Sie Gold um den Aktienmarkt zu schlagen?
01:02:35: Herr Gold ist ein heißes Thema!
01:02:37: In unseren gemischten Mandaten haben wir auch Gold im Einsatz Hat auch sehr gut funktioniert.
01:02:41: Im letzten Jahr hat man natürlich gesehen, starker Lauf, Zentralbankkäufe, Unsicherheit.
01:02:46: die Themen sind dort eben da.
01:02:48: Wir glauben eine Allokation macht Sinn.
01:02:50: ja weil einfach dort der Markttrend stark ist.
01:02:53: aber auch das stellen wir natürlich immer zu.
01:02:54: Disposition mit unseren Investoren.
01:02:55: Manche sagen Ja das ist für mich so die private Vorsorge Dann lassen wir das aus dem Portfolio weg Da andere Investoren sagen Ja ich möchte das komplette Package haben dass auch dieses Thema gesteuert wird dann nehmen wir es gerne mit.
01:03:05: Für uns ist es eine Absicherungskomponente, wir würden davon abraten jetzt Gold als nur als Rendite Tool zu sehen.
01:03:13: Denn für mich was ich danach habe gold in wenn man ganz langfristig denkt haben wir natürlich das Thema.
01:03:18: wir bekommen keine Dividenden da wir noch keine Innovation drin in diesem thema.
01:03:22: ja Wir haben auch keine coupons die gezahlt werden.
01:03:24: wir haben eigentlich nur lager kosten wenn man so sieht also sehr eine absicherung und ein bisschen länder auf last resort wenn man sich die probleme anschaut wie Inflationssorgen, die aufpoppen könnten.
01:03:34: Zentralbank Unabhängigkeit das ist ja auch der große vielleicht Kassus-Knaxos, der Finanzmärkte unter Stress setzen könnte, hohe Verschuldungsraten da möchte man einfach heute ein Portfolio haben.
01:03:47: also für uns gehört es dazu.
01:03:48: wir sagen in diesen Bereichen die man wirklich weiß hat zwischen fünf und zehn Prozent für eine mütige Allokation
01:03:54: Ja sehr gut.
01:03:55: dann fehlen noch Rohstoffe weil Rohstoffes seit Jahresanfang auch überraschen.
01:03:59: Rohstoff waren.
01:04:00: Wir haben's schon so bisschen einklassifiziert bei den langweiligen Themen.
01:04:05: Aber der Rohstoff an sich und nicht nur die Rohstoffaktien haben sich auch ganz gut entwickelt, vielleicht weil man jetzt wirklich feststellt dass man für den Ausbau dieser Datenzentren in den USA und vielleicht auch für die Infrastrukturmaßnahmen in Europa Rohstoffe braucht?
01:04:20: Ja Kann man einbauen, wir sind derzeit nicht investiert in unserem Portfolis.
01:04:25: Wir haben aber einen engen Blick drauf, weil natürlich auch die Metalle, die in dem Bereich benötigt werden wie sie es angesprochen haben wahrscheinlich das Klassiker dort als Beispiel Kupfer oder der natürlich gebraucht wird in diesem Segment.
01:04:37: also wir glauben hat eine Berechtigung.
01:04:40: am Ende spielt man da natürlich diese Knappheit sorgen und diese starke Nachfrage Kann man das Portfolio einbauen, wir sind dort bei der Gewichtung noch etwas vorsichtiger.
01:04:47: Warum kleine Marktmärkte, enge Märkte viel Volatilität?
01:04:51: Man muss nur mal zurück schauen.
01:04:54: Preisblasen in China und ähnliches da sind wir ja etwas vorsichtig.
01:04:58: Da denken wir dass man gute Unternehmen finden kann die vielleicht auch von diesen Themen profitieren die die Kabel herstellen die eingesetzt werden oder die Versorger die man braucht oder die Unternehmen aus dem Bereich Energieinfrastruktur, die so etwas zur Verfügung stellen.
01:05:15: Wo man vielleicht auch ein sehr gutes Investment machen kann und nicht unbedingt den Rohstoff braucht sondern diese Unternehmen, die die Rohstoffe einsetzen das hoffentlich dann mit noch höherer Wertschöpfung an ihre Kunden verkaufen.
01:05:27: Sehr gut!
01:05:29: Ich fasse mal Ihre Aktieneinschätzung zusammen.
01:05:31: Es kann wieder ein gutes Jahr, zwanzig werden.
01:05:35: die Wahrscheinlichkeit dass irgendwelche starken Gegenwinde oder irgendwelchen disruptiven Risse das Bild zerstören ist aus Ihrer Sicht momentan relativ gering.
01:05:46: Ja ich würde sagen Volatilität kann jederzeit kommen.
01:05:48: also wir sind hochbewertet.
01:05:49: Das haben Sie gesagt
01:05:51: genau.
01:05:53: Der Rückenwind ist grundsätzlich noch da vor allem durch den Zentralwagen und Marktobild ja.
01:05:58: Und wenn man dann keinen großen Gefallen in Aktien erfindet, kann man anleihen bei ihnen investieren.
01:06:04: Beziehungsweise würden sie natürlich nur bei bestimmten Szenarien den Anleihen ein Teil aufstocken.
01:06:10: Aber jetzt für uns aus europäischer Sicht hat es im letzten Jahr weh getan, wenn wir da einen großen Dollaranteil im Anleinblock hatten.
01:06:18: und eigentlich hat die Staatshandleihe sowohl in Europa wie in USA von ihrem Charakter sehr viel abgegeben und viele Investoren dies nicht müssen gehen lieber von Staatsanleihen, tendenziell in Unternehmensanleien weil sie die für kalkulierbarer und zuverlässig erhalten.
01:06:37: Wie gehen Sie denn in Ihrem Anlein-Portfolio damit um?
01:06:40: Wir sind auch wenn man, wenn ich mir die Gewichtung anschaue, sind wir auch Fans von Unternehmsanleinen.
01:06:44: also wir haben einen größeren Teil mittlerweile unter Nehmens Anleihen als im Staatsanleihen.
01:06:48: ja natürlich ein Euro Unternehnensanlei.
01:06:52: Wir haben die Staatsanlagen weiterhin allokiert, vor allem aus dem Euro-Bereich.
01:06:54: Weil wir auch denken in Zeiten von Unsicherheit ist es weiterhin stabile Anker.
01:06:58: Man muss betrachten Unternehmen, sondern die Spreads also die Risikoaufschläge sind sehr, sehr gering.
01:07:02: Ja deswegen haben ja auch nicht unmittelbar vor dort Unternehmensamt noch höher zu gewichten weil dort ist schon viel Gutes eingepreist.
01:07:09: aber wir haben dort weiterhin unter diesen ja sag ich mal robusten Marko umfällt was wir beschrieben haben gute Bonitäten im Portfolio mit vernünftiger Laufzeit.
01:07:20: Man muss dann nicht jetzt ins Extrem gehen.
01:07:22: Also wir sind keine super Long-Duration-Fans und kann halt eine vernünftige Grundrendite erwarten, drei Komma fünf, drei Koma sieben Prozent Entfälligkeitsrenditen.
01:07:31: Wir glauben das ist ein guter, guter Schnitt für einen Euro Investor.
01:07:34: eben als stabiles Fundament.
01:07:35: so muss man das sehen ja.
01:07:37: Und das ist sage ich mal die Grundlast, die wird dort im Portfolio abbilden über die Anleihen Die Aktien als risikoreiche Reiseklasse bringen dann hoffentlich noch den Schnaps dazu dem er ihm brauchen um je nach Investor auf den entsprechenden Ziele-Rendite zu kommen, aber das Wichtige und ich glaube, dass ist die Kernaussage für eure Investoren.
01:07:55: Diese ganz mauen Jahre wo wir Null hatten sind zum Glück vorbei.
01:07:59: mit dreieinhalb Prozent nach vorne blicken kann man sehr gut arbeiten und da ist die jetzige Entfälligkeitsrendite immer der beste Schätzer nach vorn.
01:08:05: Deswegen sagen wir dreieinhalb Prozent ist mal so unsere Basisannahme und ein schöner Start für jedes Portfolio.
01:08:13: Und damit aus Ihrer Sicht auch kein abgesangt der assetklasse.
01:08:16: Anleihe an sich Ja, weil die an vielen Stellen ja schon wieder so infrage gestellt wird.
01:08:24: Von meiner Seite übrigens auch... Ich glaube, das Wohntzwanzig
01:08:27: war ein totales Jahr, dass ich das quasi als tiefe Narbe natürlich eingeträgt habe und es zeigt natürlich was auch bei Anleihen passieren kann.
01:08:34: Das ist völlig klar, wenn wir bei Null sind und Nullpuffer haben, da haben wir dann auf einmal zehn Prozent Kursbewegung.
01:08:41: Auch damals haben wir schon durchgerechnet, wenn man gute Bonitäten hat und das nicht ausfällt.
01:08:44: Wir haben diese drei Jahre, die man durchstehen muss Zwischendurch, das war immer unser Call.
01:08:48: Wir haben dann eher Tuberzonen erhöht.
01:08:50: Wir waren Plötzer Naturationen und haben aufgebaut und wie gesagt bleiben sie investiert.
01:08:54: Nehmen wir attraktiv Anleihen dazu.
01:08:55: man konnte schöne Renditen erzielen aber es waren natürlich dann.
01:08:59: vor allem ist Jahr zweiundzwanzig mühsam Man hat nur Puffer.
01:09:02: jetzt der große Unterschiede ist dass hat mein letztes Jahr gesehen wir hatten ja sogar eine Ausweitung beim Zins in Europa durch diese ganzen Investitionsprogramme Verschuldungen Co.
01:09:11: trotzdem hat meine gute Anleiner die zielt denn jetzt haben wir wieder diesen Puffa.
01:09:15: Ich glaube, das ist das essentielle Wichtige.
01:09:17: Man isst nicht beim Nullmann-Hackenpuffer.
01:09:19: Durch den Zins durch den Kupfraum kann man gegebenenfalls auch diese Kurschwankungen auffangen und deswegen sind wir ... Wir sind nicht euphorisch auf Anleihen aber aus unserer Sicht gehören Sie absolut in die Portfolios dazu bieten eine gute Grundrendite und das ist, glaube ich, ein essenzieller Baustein in dem Portfolio.
01:09:34: Sehr
01:09:36: gut!
01:09:36: Und bevor wir den Bogen wieder zum Anfang des Gesprächs Dem Spannenden gibt es so weitere Anlageklassen, weitere Aspekte die Sie Ihren Kunden momentan raten.
01:09:48: Der Bitcoin ist günstig geworden.
01:09:50: Ja,
01:09:52: das lassen wir weg.
01:09:54: Wir können unsere Kunden natürlich machen und haben auch unsere Meinung dazu.
01:09:58: aber ich glaube man sieht ganz schön Bitcoin ist immer noch kein Wertspeicher oder wenn man sich die Volatilität betrachtet.
01:10:04: Also das ist nicht bei uns in den Portfolios.
01:10:05: Wir sind noch verfechter, wir nennen es Alternative Investments also Anlageklassen wie keine oder nur eine sehr geringe Korrelation mit dem klassischen Aktienanleihenmarkt haben andere Risikprogrammen ins Portfolio hineinholen.
01:10:17: die haben wir relativ hoch gewichtet.
01:10:19: Mit ca.
01:10:20: zehn Prozent per Zeit.
01:10:21: warum genau diese Themen wie Sie beschrieben am Anleihenmark uns davor etwas zu schützen?
01:10:25: ja Wenn es doch dort vielleicht Disruptionen oder Indies geben, oder Rückschläge geben sollte auf der Innovationen-Seite stärkere Zinsanstiege ist das einfach nochmal ein zusätzlicher Faktor.
01:10:36: Der wird Stabilität und Sicherheit bietet weil man diese Risikoprämien sonst nicht so leicht investieren kann.
01:10:41: Und das kommt eigentlich auch gut an bei den Kunden.
01:10:44: Was genau ist das dann was Sie da haben?
01:10:46: Wir haben dann Basketmix aus verschiedenen Strategien die man investieren können.
01:10:50: Ein Beispiel wäre z.B.
01:10:52: in Vent-driven Strategies, also so eigene Strategien aus dem Bereich Unternehmensübernahmen, Katastrophenschutzer nein aber auch Absicherungsstrategien die einiges Schutz ins Portfolio bringen.
01:11:03: es kann aber auch aus den Bereichen Trading Strategien sein.
01:11:08: Also da spielen wir eigentlich die komplette Klavier Tour.
01:11:10: dort ist das Wichtige diese Mischung zu machen verschiedene Strategie Blöcke zu nutzen damit wir eine stabile Grundrendite dort erreichen.
01:11:17: Ziel ist dort, drei bis fünf Prozent per Anruf zu verdienen mit sehr geringer Volatilität gesprechen und über zwei Prozent Volatilitieschwankung.
01:11:23: Und circa zwei maximal drei Prozent Jordan ist da unser Ziel also als stabiler Portfolio an das zu bespielen für unsere Kunden.
01:11:30: Okay dem Begriff Hedge vor haben sie jetzt gut im Kurv und du schiffst.
01:11:35: Aber da sind Hedgefondsstrategien mit drin, wenn ich es richtig verstehe.
01:11:38: Katastrophenanleihen natürlich nicht aber... Genau!
01:11:41: Da ist schon heißes Zeug drin.
01:11:43: Wie
01:11:43: weit macht man das Feld?
01:11:44: Für uns ist ganz wichtig ein liquides Produkt.
01:11:46: also wir haben ja keine Lock-in-Effekte oder ähnliches sondern wirklich immer börsen täglich handelbar.
01:11:52: katastrophenschutz allein werden das längste mit fünf Tagen ist ein Usagefonds also keine Offshoregeschichten oder ähnlichest.
01:11:58: Das ist für einfach für uns einen Grund investen um einfach diese Unabhängigkeit von Aktien an den Anleihen hineinzubringen innovative Strategien einzubauen, die eigentlich für den normalen Kunden sonst nicht kreifbar werden.
01:12:08: Und das ist genau unser Job, das in die Portfolis zu bringen und für die Kunden das auch zugänglich zu machen, wo wir ein bisschen dieser Intermediär sind für eine Anlageklasse, die vielleicht sonst nicht so leicht zu greifen ist um investierbar wäre?
01:12:20: Ich verstehe!
01:12:22: Ich habe noch eine letzte Frage weil Ihr Bankhaus wahnsinnig spannend aufgestellt ist für vier Nationalitäten tätig sind.
01:12:31: Wahrscheinlich viel mehr, aber sie sind in vier Ländern vor Ort.
01:12:37: Die wahrscheinlich ist sich in der Nationalität schon so ein bisschen unterscheiden.
01:12:42: wenn ich jetzt an die süddeutschen Unternehmer denke, die Sie da betreuen oder den Südtiroler oder die Österreicher, die Schweizer, die ticken ja ein bisschen anders.
01:12:55: Gibt es da sächlich bei Ihnen im Maschinenraum irgendein Faktor, den Unterschied macht?
01:13:01: oder ist das eigentlich mit dem was Sie abbilden gar nicht berücksichtigt?
01:13:09: Dass die Mentalität am Ende des Tages beim Anlegen sich bei Portfolomathematische Rationalität zusammenfindet?
01:13:16: und dann gilt das für Südtirol wie für Stuttgart oder andere Regionen so gleich.
01:13:24: Die Kunden und der Kunde stehen natürlich immer im Mittelpunkt, also am Ende muss die Strategie zu den Kundinnen und Kunden passen.
01:13:29: Das ist das A&O Und natürlich gibt es da gewisse Unterschiede.
01:13:33: Also es gibt vielleicht den Unternehmer, der durchaus ein bisschen aggressiver ist Der sagt okay ich vertrag mehr Aktien weil er kennt vielleicht auch unternehmerische Risiken.
01:13:42: Das sehen wir dort öfter.
01:13:43: dann können wir die Portfolio ein bisschen sportlicher gestalten mit einer höheren Aktienquote ausstatten oder Stärker Richtung Einzeltitel aufbauen.
01:13:51: In diese Richtung gehen wir auch ganz bestimmte, ja vielleicht Sichtbeisen oder Themen gespielt werden die auch diese Kunden dann interessieren.
01:13:58: Wir haben vielleicht die konservativen Anleger, die dann den Raum Schweiz ganz bewusst suchen, wo Themen halt eine Rolle spielen wie ein Schweiz-Portfolio aufzubauen.
01:14:07: Robuste Schweizer Werte aus dem Pharma Bereich und ähnlich, aber man sagt das sind so die Champions, die man dort hat.
01:14:13: Super stabiles Wirtschaftslese umfällt in der Regel raus aus der EU, raus aus dem Euro.
01:14:17: Das sind so Themen die man sieht, die aufgespielt werden.
01:14:21: Je nach Investor ist das Goldthema auch im Punkt.
01:14:23: ja es ist vielleicht auch ein bisschen Marktrendabsicherung, die da eine Rolle spielt und so versuchen wir es eigentlich zu balancieren und das Wichtigste wirklich immer den Kunden im Mittelpunkt zu stellen oder das Portfolium nach Möglichkeit so auszugestalten wie es eben zu einer Risiken passt und dass er sich damit wohlfühlt.
01:14:42: Sagen Sie zum Schluss noch, Herr Dr.
01:14:44: Wiesner ab welchem Volumen man bei Ihnen voll individuell investieren kann mit eigener Anlagerichtlinien anklopfen kann?
01:14:51: Genau in der Regel starten wir mit invasierten Portfolis bei fünfhunderttausend bis einer Million.
01:14:55: aber wir haben natürlich auch standardisierte Strategien die wir anbieten wo es in einen Formantel hineingeben da starten in der Regeln schon nach fünfundweißig bis fünfzigtausende Euro.
01:15:07: Wunderbar das ist doch keine Hürde.
01:15:10: dann Darf ich Ihnen für heute und diese Einblicke sehr, sehr herzlich danken?
01:15:14: Lieber Dr.
01:15:15: Wiesner!
01:15:15: Wir haben ganz viele Dinge abgeschritten und ich glaube insgesamt ein konstruktives Bild von im Jahr zwanzigzehnt gezeichnet, dass ich Ihnen diesen ganzen Doom-Szenarien immer zugeworfen habe... ...zieht nicht beeindruckend.
01:15:31: Aber das
01:15:31: ist ja absolut wichtig und vielleicht müssen wir das nächste Mal dann über Risiko sprechen.
01:15:39: Da freue ich mich auf jeden Fall schon sehr drauf und danke Ihnen für heute.
01:15:42: Sehr, sehr herzlich dass Sie uns zur Verfügung standen das wir uns in Ihrem Maschinenraum geführt haben und dass wir jetzt sehr gut verstehen wie sie investieren mit welchen Gedanken, mit welcher Ideen und wie breit sie investiert.
01:15:53: Vielen Dank!
01:15:54: Ich danke auch fürs Gespräch und hoffe bis bald.
01:15:58: Danke!
01:16:02: Das war eine neue Folge von Das große Bild.
01:16:05: Mein Name ist Christian Hammes, ich bin Family Officer, Beirat und Treasurer.
01:16:09: Und wir machen diesen Podcast für meine Berufskollegen, für professionelle Anleger, für alle die in unserer Branche arbeiten!
01:16:16: und für alle, die sinnvolle und schlaue Anlageentscheidungen treffen wollen.
01:16:39: Und wenn Sie über die Taktiktafel hörbar und sichtbar werden wollen, hinterlassen sie ein Video oder eine Sprachnachricht auf unserer WhatsApp-Mailbox unter.
01:16:48: Null-Eins-Fünf-Einz.
01:16:50: Vier Eins Sechs Null Elf Drei Drei!
01:16:53: Wenn Sie als Werbepartner ermöglichen wollen dass es diesen Podcast überhaupt gibt sind Sie im besten Händen bei Vanessa Blome und dem Marketing der Edelstoff Media GmbH.
01:17:03: Alle Kontakte an finden Sie in den Shownotes.
01:17:06: Ich bedanke mich bei Ihnen sehr herzlich fürs Zuhören.
01:17:09: Das große Bild ist eine Produktion von Pensum Pictures für das Private Banking-Magazin und Eta Family Office, Audio Redaktion im Studio des Private Banken-Magazzins Martin Fornweck Brückner.
01:17:20: Vermarktung Vanessa Blome – wir freuen uns auf Sie in der nächsten Woche!
01:17:24: Alles
01:17:25: Gute bis dahin.
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