Folge 157: Disziplin schlägt Drama – CIO-Gespräch mit Lutz Welge

Shownotes


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Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.

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00:00:02: Wo liegen denn jetzt eigentlich im Jahr im Jahr die größten Chancen für aktives Portfolio-Management?

00:00:08: Können Aktien und Gold gleichzeitig steigen?

00:00:11: Welche Bedeutung hat Gold in einem modernen Portfolio?

00:00:14: und kommen wir auf Aktien?

00:00:15: Was haben klassische Qualitätsstrategien in dem Jahr?

00:00:20: Falsch gemacht oder warum haben sie versagt?

00:00:22: Welche Rolle spielt Geopolitik heute bei der Kapitalanlage?

00:00:25: Ist Europa immer noch investierbar?

00:00:28: Welche Sektoren profitieren am meisten von Investitionsprogrammen?

00:00:31: Wie verinnert KI das Geschäftsmodell etablierter Tech-Konzerne?

00:00:34: Und warum sind Toro Kappax ein Wahnsignal für frere Wachstumsfavoriten?

00:00:39: alles jetzt im großen Bild?

00:00:41: Nicht im Unterleben?

00:00:43: investiert Timo auf Hoffnung.

00:00:44: Der andere Verschuldungsgrad bleibt hier immer nix.

00:00:46: Den Schweiz ist doch so teuer, wir umso immer weg.

00:00:49: Und damit reduziert sich die Zinsdefinanz.

00:00:53: Das Geschäftsmodell der Bank ja die Transformation der Fristigkeit.

00:00:56: Die Besprechung hat man viel mehr Sensitivität zu disastern.

00:00:59: Die Unternehmen

00:00:59: sind eigentlich in zwanzig talsig Jahren

00:01:01: noch kundfähig.

00:01:02: Welche lösen

00:01:02: vielleicht sogar gesellschaftliche

00:01:05: Probleme?

00:01:05: Sagen wir, wenn es einen Call gibt, der ist hundertprozentig sicher.

00:01:07: In Springfield, they're eating the dogs.

00:01:10: Herzlich willkommen zu Folge.

00:01:12: onehundert fünf fünfzig in das große Bild dem gemeinsamen Podcast des Private Banking Magazin und Eta Family Office.

00:01:18: Mein Name ist Christian Hammes.

00:01:19: Ich bin immer noch Family Officer, Beirat und Treasurer.

00:01:22: Und in dieser Funktion spreche ich auch in diesem Podcast mit Lutz-Welge, aber auch in meiner beruflichen Funktion.

00:01:29: Wir haben regelmäßig Kontakt und Reportinggespräche und ich freue mich, dass er wieder am Jahresanfang in unserer kleinen CIO-Runde zu Gast ist.

00:01:38: Wir klappern ja mehrere große Maschinenräume ab und fragen, wie der Ausblick fürs kommende Jahr aussieht, was sind gute Impulse für ihr Portfolio?

00:01:46: oder warum könnte der Maschinenraum, den wir da in der jeweiligen Folge gerade besuchen, eine guter Baustein für ihr Gesamtvermögen sein, nehmen Sie auch das gerne mit als Impuls mit.

00:01:57: Wir sprechen mit Lutz Welge über die Frage, wie denn der Paradigmenwechsel in der Kapitalanlage zu verstehen ist, warum man von einer sektoralen Ausrichtung zu einer eher geoeconomischen Ausrichtung kommt und damit die regionale Betrachtung wichtiger wird als zuvor.

00:02:13: Wir vergleichen die Investitionsprogramme und die politischen Berechenbarkeiten in Europa und den USA und leiten ab, was sich für Opportunitäten daraus ergeben, aber auch natürlich welche Risiken.

00:02:24: Und wir stellen und das ist keine Überraschung fest, dass aktives Management wieder viel, viel breiteren Raum gewinnt und dass die gleichgewichteten Indizes, die kapitalgewichteten Schlagen, denn nach langen Jahren sieht es so aus, als ob der große dominante Textsektor in seiner Performancefähigkeit etwas ermütet und da leuchten wir auch genau rein.

00:02:46: Was sind die Hinweise von Lotz-Welge und von Julius Baer zum Techsektor?

00:02:50: Welche einzelnen Aspekte lohnen sich noch zu investieren?

00:02:53: Wie bilden wir das am besten ab?

00:02:55: Denn wir haben gesehen, dass der Softwarebereich und der Speicherbereich sich sehr, sehr unterschiedlich entwickeln.

00:03:01: Also auch da entsteht eine große Heterogenität, die man aktiv nutzen kann.

00:03:05: Und wie das funktioniert, besprechen wir, freuen sich auf ein spannendes Gespräch und ich sage viel, viel Spaß mit Lotz-Welge von Julius Baer.

00:03:15: Ich freue mich erneut zum Jahresauftakt, ein CIO-Gespräch mit Lutz Wäge von Julius Bär führen zu dürfen.

00:03:21: Lieber Herr Wäge, willkommen zurück im großen Bild.

00:03:23: Ich freue mich.

00:03:25: Ja, vielen Dank, Herr Hammes.

00:03:26: Schön, dass ich wieder dabei sein kann.

00:03:28: Wir haben ja vor einem Jahr gesprochen und haben versucht, so die Beobachtung, ihre Beobachtung zum Jahr zwei Tausendfünfundzwanzig zu ergründen.

00:03:36: Und mir ist eine Erinnerung geblieben, dass Sie im Gegensatz zu mir sehr... positiv über Europa gesprochen haben.

00:03:42: Die Wachstumsraten, die man so von außen gesehen hat, haben das eigentlich noch nicht hergegeben, aber am Ende des Tages muss ich sagen, ihre These war richtig.

00:03:50: Es war gut in Europa investiert zu sein.

00:03:52: Lassen Sie uns vielleicht mal zu Beginn, bevor wir mal alle Aspekte aufarbeiten, die für im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.

00:04:19: Und was können wir vielleicht aus dem Jahr zwei tausendzehn fünfundzwanzig daraus lernen für das kommende Jahr?

00:04:26: Ja, wie viel Zeit haben wir?

00:04:27: Wir haben es.

00:04:28: Das wäre schon ein sehr schönes Gespräch für die nächste eineinhalb Stunden.

00:04:32: Ja, okay.

00:04:33: Ja, jetzt muss man ordnen, wo ich da, wo ich da anfange, denn das Jahr fünfundzwanzig war in der Tat sehr bewegt.

00:04:39: Ich fand es sehr anspruchsvoll, weil die Analyse Methode, die uns durch die letzten Jahre sehr erfolgreich gebracht hat, nämlich auf Qualitätsaktien zu setzen, das wurde im ganzen Jahr vor allem im zweiten halben Jahr, sechs, fünfundzwanzig, nicht belohnt.

00:04:52: Also da haben gerade die Aktien outperformt, vornehmlich in den USA, die Losmaking sind oder wenig profitabel sind oder sehr zyklisch sind in ihrer Profitabilität, wenn wir das am Russell zweitausend Mal sehen, da sind ja allein schon über dreißig Prozent der Titel sind nicht profitabel.

00:05:10: und die haben eben seit April, seitdem dieses Solthema dann in dieser revolvierenden Zeitpenster von von Trump in so neunzig Tageszeitgrenzen da transferiert wurde, haben wir stark outperformt gegenüber Qualitätstiteln.

00:05:23: Am Anfang des Jahres schien alles so klar, denn wir kamen aus dem Jahr vierundzwanzig, wo Trump ein starkes Mandat hatte.

00:05:31: Alle Swing-States gewonnen in der Wahl im November vierundzwanzig und man dachte, von Analysten-Seite Amerika müsste steigen, vor allen Dingen in der breite Reindustrialisierung wurde ihr als Narrativ genommen und gar nicht mal so die großen Tech-Titel.

00:05:45: Das ging dann auch der Dollar sollte steigen.

00:05:47: Gold brauchte man nicht mehr.

00:05:48: Das waren so die Voraussagen für Fünfundzwanzig.

00:05:51: Und ich habe das noch nie erlebt, dass das alles nicht nur anders gekommen ist, sondern wir mittweil anders.

00:05:57: Und deshalb ist eine gewisse Anpassungsfähigkeit in diesem veränderten Umfeld, dass viel stärker von der Geopolitik beeinflusst wird als in den letzten Jahren, ja schon Jahrzehnten.

00:06:08: Es war ja nicht mehr modern, sich praktisch nach Regionen zu diversifizieren.

00:06:13: Sondern die moderne voldo-theorie sprach immer nur von sektorauswahl, dass man globalsektoren definiert, meist nach msci, diese elfstück.

00:06:22: Und dann eben die besten titelraussuch.

00:06:24: Das reicht aber heute nicht mehr.

00:06:26: Heute muss man ja die geokolitik, die geoeconomie mit einbeziehen.

00:06:30: Und deshalb war das Jahr zwanzig, zwanzig dann auch

00:06:34: viel viele

00:06:35: Vermögensverwalter so schwierig, denn es ging in den USA bis Mitte Februar ging so.

00:06:40: Sechstausend einundundzwanzig S&P fünfundhundert Punkte all time high und dann kam so dieses Zoll Chaos langsam durch, was dann seinen Hochpunkt am zweiten April fand.

00:06:50: Im Osengarten, wo es eben nicht um Ritze, hohe Zölle, sondern um Sprachzölle ging.

00:06:55: Ja und da, wenn der, wenn der Scott Besant eben der der Mastermind in Washington ist, der Zusammenhänge als, aus meiner Sicht als einziger wirklich völlig durchdringt und sehr großen Einfluss auf Trump hat, wenn der nicht zu ihm gegangen wäre und er hat gesagt, lieber Donalds, so kann man nicht weitermachen, denn die Bondmärkte rebellieren wichtiger eben auch als die Aktienmärkte.

00:07:18: Man sei ja zeitweise die zehnjährige US-Rendite dann auf fünf Prozent gehen.

00:07:23: Das mit einer extremen Geschwindigkeit.

00:07:26: Und von, nachdem man eben diese revolvierenden Zollkenste dann auch wie laterale Verlagerungen verlagert hat mit den einzelnen Handelspartnern, hat man dieses Zollgespenst so aus den Markt genommen.

00:07:38: Ja, und das war dann eben auch die Schwierigkeit, denn Kapitalfloss von Mitte Februar, vor allen Dingen bis Anfang April nach Europa, Europa hat Ort beformt.

00:07:47: Ja, und das war es dann aber auch, so von April oder Mai bis zum Jahresende war Europa dann ziemlich flat.

00:07:54: und die totgesagten Titel aus den USA, vornehmlich die großen Tech-Titel, die im ersten Quartalen starken Durchhänger hatten, die haben dann Ort beformt, aber eben auch unprofitable Titel.

00:08:06: aus dem Russell zweitausend oder liegen sie so, wenn ich mal ein einzeln Beispiel machen darf, liegen sie in der Intel, wo der US-Staat eben eine Beteiligung gekauft hat.

00:08:16: Die haben letztes Jahr über hundert Prozent zugelegt und da sieht man eben, dass eben dieser Staatseinfluss oder der Staatskapitalismus bei einzelner Titel dann auch einen großen Einfluss hatte.

00:08:25: Was hätte man machen sollen?

00:08:26: Nun, man hätte im Endeffekt in Tumon zwanzig in Dollar absichern müssen, der dreizehn Prozent gefallen ist.

00:08:33: zum Euro.

00:08:38: Ja, wir machen das in unseren Strategien teilweise.

00:08:41: Also in meinem Unternehmen Vermögensarbeitungsspektrum haben wir das wenige gemacht.

00:08:46: Auf der Achsenseite sowieso nur wenige oder wenn dann symbolisch und dann auch nicht mit messbarem Erfolg.

00:08:50: Auf der anderen Seite waren die Dollar-Absicherung, wenn dann schon drin.

00:08:54: Ja, aber im Dollar gerechnet war es für Investoren gutes Jahr.

00:08:59: Selbst eine zehnjährige Staatsanlehrer hat acht Prozent gemacht.

00:09:02: Ja, der Warren Buffett wurde mal so ein bisschen beleckelt, als er gesagt hat, es ist ein gutes Investment.

00:09:06: Klar, wenn man es dann umregnet in Europa, wird fast fünf Prozent Verlust daraus.

00:09:11: Aber das war so die Lösung.

00:09:13: Und das haben wir auch ein bisschen, ja, partiell falsch eingeschätzt, ja, dass wir eben, wir haben gesagt, auch im

00:09:19: Q.I.,

00:09:19: man muss stärker noch aus Amerika raus.

00:09:22: Aus den Titeln hätte man nicht raus müssen, gerade aus den Wachstums- und Technologietiteln, sondern man hätte aus dem Dollar raus müssen.

00:09:28: Weil wir einen Beerenmarkt und Vertrauen haben, ja, und Vertrauen in die institutionellen Liveklanken, die von den Amerikanern, gerade von der Regierung, von Trump in Frage gestellt werden.

00:09:39: Und eben nicht so sehr, was die einzelnen Unternehmen angeht, worum ab sieht das in Amerika weiter, sieht sehr gut aus.

00:09:44: Das war so das erste Halbjahr.

00:09:45: Und dann kam im zweiten Halbjahr eben diese Schwäche der Qualitätsaktien dazu, die sich besonders dann im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr, im zweiten Halbjahr Analyse Methode, dass eben diejenigen Aktien, die unverlässlich hier, so genannten Kompound da über drei bis fünf Jahre, der Verlässlich, ihre Gewinne steigern, dass das eben an der Börse auch belohnt wird.

00:10:07: Das war kein Narrativ für das zweite Halbjahr, das war eben das schlechteste Abschneiden, muss man sagen, seit zwanzig Jahren von Qualitätsaktien im Verhältnis zum breiten Markt zum MSCI World.

00:10:21: zwei Beobachtungen, die ich aufgreifen möchte.

00:10:22: Erstens, dass Kapital nach Europa geflossen ist.

00:10:25: Das ließ sich zumindest mal bei den Fundflows so nachvollziehen, dass auch ziemlich viel Geld nach Deutschland geflossen ist.

00:10:31: Bis Mai und dann ist es wieder abgeflossen.

00:10:34: Es klang so ein bisschen wie ein Vertrauensvotum für Friedrich Merz und wie ein Votum für all das, was mit diesem Schuldenpaket verbunden war.

00:10:42: Und dann ist wieder Geld aus Europa rausgeflossen.

00:10:45: Eigentlich kann man an diesen Funflows sehen, dass nur Geld in die Schweiz geflossen ist, aber aus den anderen Ländern letztlich auch wieder ab.

00:10:52: Ist das eine Beobachtung, die eigentlich dafür spricht, dass sich das in diesem Jahr nicht wiederholt?

00:10:58: Also, wenn wir da mal kurz ein Link zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum Jahr, zum.

00:11:10: diese administrative Leistung das Schuldenpaket so umzusetzen, dass außen die Investoren dadurch angezogen werden, vielleicht auch weil sie geflohen sind letztes Jahr, das können Sie ja erklären.

00:11:20: Aber was ist sozusagen die Konsequenz daraus für dieses Jahr?

00:11:22: Also wer verirrt sich denn dann unter den Umständen nach Europa?

00:11:25: Naja, also auch diese geografische Niversitätsmöglichkeit durch die verschiebenen Blöcke, die wir durch die Geopolitik haben.

00:11:32: Es geht natürlich auch für amerikanische Investoren, denn auch wenn die eben sehr patriotisch teilweise sind.

00:11:37: Sehen die ihren Kunden auch Performance verpflichtet und ist halt was im letzten Jahr gut war nämlich auch Europa zu machen in Europa zu kaufen, den Dach zu kaufen, hat einen amerikanischen Investor, thirty-fünf Prozent Rendite beschert, wo man das dann in Dollar zurückrechnet und das geht so weiter, das sieht man in den Floors auch gar nicht so richtig, weil da braucht es auch nicht viel, weil die europäischen Märkte immer noch sehr ja nicht tief und liquide sind, da reiten schon.

00:12:04: Doch kleine Summen für in amerikanischen oder britischen Verhältnissen, um eben hier die Kurse auch zu bewegen, nehmen sie so ein Aktie die Siemens Energy, das ist die die meisten amerikanischen Aktionäre hat als im DAX Beispiel, um das mal so zusammenzufassen, denn all das was die Amerikaner zuhause nicht richtig investieren können, bei Investitionen in Dugasturbinen und so, das gilt als Vogue in den USA.

00:12:29: Oder dem sind Rüstungssektor, das spielen die über die System in Großbritannien.

00:12:34: Weil Trump eben wirklich eingreift, auch das freie Unternehmertum, das gilt generell, aber im Einzelnen eben nicht mehr, weil Staatskapitalismus, Merkantiler Autoritalismus, wie das viele nennen, diese Mikroeingriffe in zum Beispiel Geschäftsmodelle wie Rüstung, wenn er sagt, die... sollen keine Aktienrückkäufe mehr machen dürfen, wenn sie nicht genug produzieren in den USA oder dass die CEOs dann Cap haben auf ihrer Vergütung oder das Kreditkartenunternehmen zehn Prozent Cap haben auf dem Zins oder haben sollen.

00:13:12: Das führt eben dazu, dass man eben nicht mehr so das freie Unternehmertum in den USA hat.

00:13:16: und da sucht man, ob man Investorenseite aus den USA dann.

00:13:19: auch Antworten drauf, das heißt Verlagerung auch in anderen Regionen.

00:13:22: Und das ist eben auch Europa, weil anders als wir hier selber dieses fünfhundert zwölf Milliarden US-Dollar-Euro-Paket, Infrastruktur und Verteidigung wird im Ausland sehr positiv gesehen.

00:13:35: Der Gestalt, dass wir uns auch nun endlich haben liefernstanden, die größte Volkswirtschaft in Europa, nämlich die Deutschen, dass man sich auch kaputt sparen kann und dass man investieren muss.

00:13:46: Ich sage bewusst investieren, nicht Sozialtransfer, sondern investieren, um eben hier die Grundlage zu legen für zukünftige Erträge und Gewinne.

00:13:54: Und so wird es momentan beurteilt.

00:13:55: Die große Herausforderung ist eben, dass du das auch auf den Straße kriegst, aber es braucht eben keinen neuen Deutschlandfonds mit hundert Milliarden oder sonst was.

00:14:03: Das hat man in den vergangenen Jahren auch schon.

00:14:06: Z.B.

00:14:06: eine Lage von zu wenig Geld, sondern einfach von Strukturreformen.

00:14:10: Da muss man wirklich sagen, dass was man in Berlin dann Herbst der Reformen und Ja, Frühling des Aufschwungs genannt hat im letzten Jahr, dass es kommt langsam, also in den letzten zehn Monaten, aber mehr Reformen gesehen als in den letzten zehn Jahren.

00:14:24: Ich finde jetzt gar nicht so pessimistisch.

00:14:27: Das ist immer so.

00:14:28: auch eine Frage, wie weit kann man gehen, also wie der Herr Merz und die Regierung zumindest der konservative Teil, die wissen, dass man machen muss, nämlich angebotsorientierte Wirtschaftspolitik, aber der Wähler-Aufprache ist ein anderer und deshalb muss man da eben auch Kompromisse machen.

00:14:44: Es geht alles ein bisschen langsamer als gedacht.

00:14:46: Aber ich bin da ganz zuversichtlich, auch andere Länder in Europa scheinen da aufgebracht zu sein, auch eine Strukturreform zu machen.

00:14:54: und ja, wahrscheinlich sprechen wir da ja auch im weiteren Verlauf noch darüber.

00:14:58: Das einige Sektoren gibt in Europa, die auch sehr, sehr interessant sind, Rüstung, Bank und Gesundheit.

00:15:03: Wir würden das schon auch favorisieren.

00:15:08: Da sprechen wir gleich noch mal drüber.

00:15:10: Vielleicht mal kurz, was im Jahr im Jahr ist aus Ihrer Sicht gut gelungen, also sicherlich das Europaexposure.

00:15:19: Sie haben zwei Sektoren genannt, die im letzten Jahr schon gut gelaufen sind, Banken und Rüstung, die viele Indizes auch nach oben getrieben haben.

00:15:28: Rüstung gar nicht durch das große Gewicht, einfach durch die enorm hohe Performance.

00:15:33: Und es war, glaube ich, dann schwer, bei dieser wieder relativ hohen Dispersion in Europa am Index eine Performance zu erzielen durch eine breite Streuung.

00:15:45: Ja, das ist richtig.

00:15:46: Aber wenn Sie sich den Stocks-Sixhundert anschauen, auch die Risiken in der Konzentration, die man in Amerika mal so sieht, dass da im S&T bei den Hundert über vierzig Prozent von den zehn größten Chippeln, Klammer auch Tech-Chippeln, Klammer zu.

00:16:02: Er symbolisiert werden, was in Europa anders sagt, eine bessere Risikoverteilung, auch neben den Performance-Chancen.

00:16:08: Da machen die zehn größeren Titel ca.

00:16:10: fünfzehn Prozent aus und es gibt eben, wie gesagt, einige interessante Sektoren.

00:16:15: Rüstung ist einer und da braucht man auch gar nicht so in die, ich habe häufig die Frage, wo welchen Drogenhersteller muss man jetzt kaufen?

00:16:21: oder wie kann man sich daran beteiligen, weil vieles ist ja noch privat, muss man gar nicht.

00:16:25: Man kann auch eben hier exemplarisch eine Reihenmetall oder andere Titel nennen.

00:16:29: die investierbar sind weil so viel kapital ist noch gar nicht reingeflossen und wir waren zuletzt eine produktion städte von rein mit halbensichtig jemand aus meinem team.

00:16:38: Es waren dann auch zehn leute zwei amerikanische investoren von pensionsfonds und die haben alle noch noch gar nicht investiert sondern interessieren sich dafür weil sie eben auch kapital zumindest partiell aus amerika raus und nach europa verlagern möchten einfach aus aus risikostreuungs würden und dann eben natürlich die interessanten sektoren suchen.

00:16:56: Ja auch der banksektor weiter ist ja also.

00:16:59: Banken sind ja für uns traditionell eher als Qualitätsinvestoren nicht investierbar, auch gar nicht Teil der Benchmark in einem Qualitäts-Benchmark-Ansatz.

00:17:11: Das muss man überdenken, denn mehr als auf taktische Atem, doch Banken jetzt seit anderthalb Jahren starke Formen gab.

00:17:18: Wir haben das begleitet durch unseren individuellen Mandaten mit Banken-ETF in Europa, wenn man eben doch ein bisschen zurück schreckt zu sagen, naja.

00:17:28: Qualität von der deutschen Bank oder einer bvb von der französischen Banken, der will man sich nicht exponieren.

00:17:33: Wahrscheinlich kauf man dann auch mit falsche und dann hat man eben den Bankensektor insgesamt, den wir hier ein bisschen länger begleiten.

00:17:40: Der letztes Jahr der beste Sektor war mit plus neunzig Prozent und wir denken, dass das auch noch weitergehen kann.

00:17:45: Die Banken sich strukturell die besser aufgestellt haben und aus der Kreditkrise zwei tausend acht zwei tausend neun dochs ihre Schlüsse gezogen haben und sehr sehr.

00:17:53: viel besser aufgestellt sind, eben als damals.

00:17:55: Und überdies die Konjunktur läuft besser als erwartet.

00:17:58: Darf ich da ganz

00:18:00: kurz einhaken, weil das ja auch ein Punkt ist, der auch das makrochonomische Umfeld zurückgeht.

00:18:05: Die Zinsstrukturkurve ist ja in Europa wie in USA steiler geworden.

00:18:09: Und damit drückt man ja letzten Endes ein politisches Risiko aus.

00:18:13: wenn die langfristigen Staatsschulden teurer werden und davon profitieren Banken natürlich und haben über die Fristentransformation ihre Zinsmarge gut ausbauen können.

00:18:23: Ich glaube, das ist jetzt ein Beispiel dafür, dass Banken vielleicht nicht unbedingt durch Digitalisierung oder andere Effizienzen eine höhere Marge haben.

00:18:36: Freuen wir uns für die Banken, da gehören sie auch dazu.

00:18:39: Ist ja nicht verkehrt, aber Also steckt dahinter ja auch ein Risiko.

00:18:45: Und dem Risiko kann man dadurch begegnen, dass Notenbanken vielleicht dann irgendwann wieder gerade auch in Europa anfangen, diese Zinshöhe zu versuchen, zu managen.

00:18:57: und die Staatsschuldenlast bei am langen Ende zu managen.

00:19:01: Am kurzen Ende haben die Amerikaner damit angefangen und wir haben in Europa Zinssenkung gesehen und so weiter.

00:19:08: Aber letzten Endes gibt es doch hier das Risiko, dass die Zinsstrukturkurve dann doch nochmal am langen Ende nach unten gemanaged wird, was für Banken schwierig sein könnte.

00:19:19: Aber letztendlich ist auch so ein Beweis dafür, dass wir wieder in eine Phase zurückkommen, in der Zinsen niedrig sind, in der die Asset Inflation, auf die kommen wir noch zurück.

00:19:30: Sind wir schon drin, wenn man nicht in die Asset Inflation tobt und die Nominalwerte gar nicht so viel wert sind.

00:19:37: Sehen Sie das als Indiz oder ist das für Sie ein nebensächlicher Aspekt?

00:19:41: Nee, also in Europa nicht.

00:19:42: Also ich finde auch gar nicht, dass da so... die Zinskurve gemanagt wird, da mache ich mir in den USA mehr Sorgen, das können wir gleich auch noch mal diskutieren, was damit Kevin Washington kommt.

00:19:51: Das ist ja für viele zunächst nicht einordnbar gewesen, warum der nominiert worden ist und was da der Hintergrund ist.

00:19:58: Also nochmal zu Europa, ich sehe das gar nicht kritisch.

00:20:02: Wir haben acht Zinsenkungen gesehen, nach den aktuellen Inflationszahlen, also Gangreich, Null, vier Prozent, das muss man sich mal vorstellen.

00:20:08: Eurozone, eins, sieben sind die auch bestraft worden in ihren Gedanken gesagt haben, naja, jetzt geht die Inflation wieder hoch.

00:20:14: Klar, zugegebenermaßen lag immer noch uns andere Effekten aus den Energiepreisen.

00:20:20: Aber ja, auch in den USA.

00:20:23: True Inflation ist unter zwei Prozent, wenn man das mal so vom Grau-Markt da sieht, anders als die offiziellen Zahlen zeigen.

00:20:30: Da bin ich also ganz zuversichtlich, dass zumindest keine Zinserhöhungen kommen.

00:20:34: Das war ja nach der Aussage von Froschnabelt am letzten Dezember aus so eine kleine Drohkulisse.

00:20:39: Kann sogar sein, dass die Zinsen nochmal runtergehen.

00:20:41: Wahrscheinlich bleiben sie aber erst mal.

00:20:43: Da wo sie sind, zumindest die Leidzinsen, und wenn man auf das lange Ende schaut, die zehnjährige, übrigens dieses Jahr Deutschland bringt ja eine zwanzigjährige raus, um die Schuldenlasten, die fünfhundert zwölf Milliarden, die man auch nehmen muss, auch ein bisschen besser zu verteilen über die Laufzeiten.

00:20:58: Da gibt es nicht so den Eindruck, dass da aktiv was gemacht wird, sondern man hört der EZB zu und stellt sich vor, diese Wirren, die es in Frankreich gab vor ein paar Jahren, da wären die Spreads doch deutlich hochgegangen, die gehen jetzt runter.

00:21:11: weil man eben sagt, auch durch die Diskussion da um die Ukraine hilft.

00:21:15: Eigentlich haben wir ja die Faktor schon Eurobonds, nur wir haben es nicht ausgesprochen, sodass eben die einzelnen Risikoaufschläge auch immer stärker zusammenlauchen.

00:21:23: Und ja, in der Eurozone sind die, wenn Witten ja hochgegangen, nachdem Herr Merz, Anfang März, mit dem er mit dem Schuldenpaket kommt, also ich würde es eher Investitionspaket nennen als Strukturoptimist, dass man eben hier nach vorne denkt und wirklich investiert und nicht transferiert.

00:21:41: Und in den USA sind die Renditen untergegangen, seitdem Trump Präsident ist, nämlich von vier Sechzig auf vier Dreißig.

00:21:49: Und das können auch viele nicht übereinanderlegen, weil es ja immer heißt, der macht so viel Schulden.

00:21:52: Aber da kommt es eben gerade auch an, dass die zehnjährigen da unter fünf Prozent bleiben.

00:21:57: Immer dann, wenn es biopolitische Schwierigkeiten gibt, dann versucht der Markt ihn zu stoppen.

00:22:01: Wir haben jetzt Anfang des Jahres auch gesehen mit Grönland.

00:22:04: Das Jahr hat ja so viele Schlagzeilen schon geboten.

00:22:06: Das würde eigentlich wie das jetzt, wir sind heute Anfang Februar.

00:22:11: Das reicht ja eigentlich für ein ganzes Jahr.

00:22:13: Und der Bondmarkt, ja, hegt ihn dann immer ein, wenn er einfach sagt, na ja, jetzt geht es mal dreißig Stellen hoch und darauf wird eben in Washington sehr, sehr stark geguckt.

00:22:21: Aber nochmal zurück zu den europäischen Banken.

00:22:24: Also ja, also die benutzen KI, nehmen sie so eine ING, Onboardingprozess, Geldwäsche und so weiter auf einen spanischen Banken.

00:22:30: Das ist alles relativ stark digitalisiert.

00:22:33: Man spart dadurch unheimlich viel Kosten.

00:22:34: Die KI ist ja eigentlich deflationär, ja, zumindest langfristig.

00:22:39: Und ja, auf der auf der Kredit-Seite ist es so, dass man nicht so viele Rückstellungen bilden muss, weil die Konjunktur viel besser läuft als erwartet.

00:22:48: Auch das Differenzial.

00:22:49: Das ist immer eine Frage in der Geldanlage relativ und auch in der Ökonomie.

00:22:54: Wo komme ich her und wo geht es hin?

00:22:55: Und wir kommen halt aus zwei Dezessionsjahren in Deutschland.

00:22:59: Hatten dann in den fünfundzwanzig, haben wir uns so knapp über die Nulllinie gereffet mit null, zwei Prozent Wachstum.

00:23:05: Aber jetzt, wenn Sie die Auftrass-Eingänge sehen.

00:23:07: und das differenzial zu den Erwartungen von einem Prozent Wachstum in sechsundzwanzig, das ist eben mehr, als wenn die USA jetzt von vier auf fünf Prozent Wachstum geht, durch das One Big Beautiful Bill und durch die Fiskalausgaben.

00:23:19: Also diskutiert man eben an der Börse und sagt, endlich kommt jetzt das Wachstum, auch wenn es natürlich nicht alles wahnsinnig aufregend ist, mit einem Prozent, aber die Länder wie Spanien zum Beispiel, die wachsen mehr und die politischen Rahmenbedingungen sind jetzt.

00:23:35: Den SPD-Finanzminister hören mit einem Klicken, weil der sagt, naja, wir brauchen Europa, der zwei Geschwindigkeiten.

00:23:41: Diese Eurozone fünf Plus, das man sagt, ja, die großen Länder in Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, Niederlande plus Polen, die sollen eben vorangehen, weil Polen ist ein sehr, sehr starker Wirtschaftsfaktor in der Ostplankte und hat eine positive Bevölkerungsimmigration durch die... Viele qualifizierten Flüchtlinge aus der Ukraine, genauso wie Spanien, eben aus Lateinamerika.

00:24:06: Ich bin für die Eurozone recht optimistisch, dass wir eben, wenn sich mal die Verlaut anschauen kommen, Euro Stocks-Fünfzig, dann ist das Schattisten, wir würden sagen, klares Kaufsignal, der ist nämlich aus einer twenty-fünfjährigen Seitwärtsbewegung ausgebrochen, hat neue hochgemacht und diese auch bestätigt.

00:24:25: Naja, ich hatte, glaube ich, hier im Gespräch vor zwei Jahren mal den Kursdachs mitgebracht, der sagt vor zwei Jahren ähnlich aus, der steht halt dreißig Prozent höher, natürlich keine Gewehr auf diese Performance dann im Euro Stocks, aber das sieht wirklich mehr als gut aus und die Wirtschaft spricht dafür, viele haben das noch gar nicht richtig erkannt.

00:24:42: Ökonomen sind ja mit verlaubt, wir sagen immer ein bisschen, naja, wie soll ich es formulieren, Rückwärtsgerichtet und projizieren das dann nach vorne, aber es hat sich viel geändert, wir haben viel Dynamik.

00:24:53: Auch in den Vereinigten Staaten durch diese neue Gesetzgebung.

00:24:55: und Trump versucht eben alles, um die Midterms zu gewinnen.

00:24:59: Auch wirtschaftlich eben auch.

00:25:01: Es läuft alles über die Wirtschaft, die E-Wahl-Chancen.

00:25:03: Und das sorgt eben für eine positive Konjunktur.

00:25:07: Übrigens weltweit.

00:25:08: Ich habe das so noch nicht erlebt und auch nicht nachlesen können, dass man Synchron in solchen Zeiten, wo die Börsen auch auf Bildständen sind, viele Orts, dass man da Synchron ankurbelt.

00:25:21: Also China.

00:25:22: Covid fiskalisch an Japan, vor allen Dingen jetzt auch nach der Wahl.

00:25:26: Sehr mutig von der Frau Kaichi, dass sie da nochmal in die Wahl gegangen ist und ein klares Mandat erhalten hat, klarer als vorher.

00:25:33: Europa und dann eben auch auch Amerika mit dem Fiskalprogramm.

00:25:36: Das ist schon eine sehr, sehr starke Unterstützung von der Geldpolitik.

00:25:40: Mal wollen wir mal gar nicht sprechen.

00:25:41: Das kommt ja dann noch dazu.

00:25:44: Genau, aber letztendlich ist gerade in den USA auch alles zu Lasten der Schulden.

00:25:49: Wir kommen vielleicht am Schluss noch mal darauf zurück, wenn ich versuche, ihr konstruktives Bild mit ein paar Risikoszenarien herauszufordern.

00:25:58: Mal sehen, wie weit das gelingt.

00:25:59: Aber gehen wir vielleicht mal, also den Blick nach Europa, den können wir vielleicht nochmal kurz vertiefen.

00:26:06: Sie haben für sechsundzwanzig wieder ein konstruktives Bild formuliert.

00:26:10: Gibt es aus Ihrer Sicht Sektoren, die da herausstechen, die nach der Wahrnehmung, die haben wir schon besprochen, im Jahr zwei tausendundzwanzig, da gab es nur wenige, gibt es Sektoren, die jetzt in diesem Jahr vielleicht sich ein bisschen stärker aufträngen und die das brillt es dann ein bisschen breiter nach oben tragen, außer dass die Banken weiterlaufen, außer dass Rüstung weiterläuft.

00:26:32: Und man vielleicht hofft, dass sich durch die tatsächliche Auftragsvergabe aus diesem Infrastrukturpaket jetzt konkrete Gewinnerwartungen ableiten lassen.

00:26:43: Ja, der Gewinnsprung ist natürlich dieses Jahr kommend.

00:26:46: Also letztes Jahr war es schon auch so eine Model expansion, also Ausweitung der Bewertung stärker als in anderen Regionen.

00:26:54: Und deshalb war die Bewegung in Europa dann auch nicht das ganze Jahr nur um zwanzig Trakt fähig, sondern war auch teilweise eben auf ein paar Monate beschränkt.

00:27:03: Das muss jetzt kommen.

00:27:03: Die Erwartung, das ist schon das Jahr der Wahrheit dann auch.

00:27:06: Der sechstenszwanzig für die Gewinne Erziehung bei vielen europäischen Unternehmen, aber man kann es gar nicht oft genug betonen.

00:27:13: Banken haben ihre Gewinne stärker gesteigert als die Kurse das Spiegeln, also da gibt es immer noch Nachholbedarf.

00:27:19: Ja klar, das Kursbuchwertverhältnis ist jetzt zum ersten Mal seit der Finanzkrise wieder über eins, also da wird eben auch Wachstum erwartet und nicht mehr nur Restrukturierung und Kostensenkung.

00:27:29: Die Banken müssen da jetzt auch liefern, weil sie noch ganz süpersichtlich.

00:27:32: Ja, dann Gesundheitstitel haben auch wohl Bedarf, weil da hat man ja durch dieses Most-Favorite-Nation-Prinzip in den USA die Sorge, dass die Medikamentenpreise deutlich nach unten gehen würden und da eben auch europäische Exporteure besonders leiden würden.

00:27:47: diese hohen Gewinne in den USA dann nicht mehr verhandeln werden.

00:27:50: Das hat Trump ja auch gelöst.

00:27:52: oder die Pharmaunternehmen, die sich in Große glaube ich, dass sie eben bilateral dort verhandelt haben.

00:27:57: und das sehen wir jetzt eben auch an den großen Pharmafirmen, die wieder laufen wie eine Rorsch oder Novates auf Büskos gewesen.

00:28:03: Aber das bildet nicht nur die Schweiz ab, sondern auch panneuropäisch.

00:28:08: Industrie wird weiterlaufen als Sektor eben auch durch die Rüstung, aber eben auch durch die... durch die breite, breitere Verankerung des Konjunkturaufschwungs, übrigens auch in den USA, wo Transportsektoren neues hochgemacht hat und und und.

00:28:23: Das ist also nicht mehr alles von technologieabhängig und von daher sehen wir da auch, dass nach Europa kommen, diese verstärkte Beite auch im Bereich der Versorger, die eben auch den Strom liefern für die Rechenzentren, die hier in Europa auch fleißig gebaut werden.

00:28:42: Und also es ist breit und das ist eben auch gut für den Anleger und zeigt sich eben auch, wie ich vorhin gesagt, im Euro Stocks.

00:28:52: Und dennoch würde ich jetzt sagen, so als Beobachter aus der weiten Distanz, dass es ja eigentlich geopolitisch, politisch und wirtschaftlich keine richtige Attraktivität gibt, nach Europa zu kommen im Vergleich zu anderen Regionen, was Wachstum angeht.

00:29:07: Vielleicht findet man in Europa eine größere Berechenbarkeit und eine Zuverlässigkeit der politischen Institutionen, jetzt wo die USA da vielleicht zu erratisch sind.

00:29:18: Aber so wie sich Europa letztendlich auch geopolitisch in den letzten eineinhalb Jahren geriert hat oder versucht zu gerieren, aber eigentlich gar nicht so richtig gestalten konnte, da haben wir den Amerikanern zugeschaut und haben gefragt, dürfen wir da irgendwie mitmachen oder helfen?

00:29:34: Ich übertreibe natürlich jetzt, ist das doch Kein Ort, an dem sich ein asiatischer Großinvestor lange aufhalten möchte.

00:29:43: Oder sehen Sie das anders?

00:29:44: Ja, das ist schon richtig.

00:29:46: Aber da reichen ein paar Krümel, weil der Kuchen eben so groß ist, wenn Sie das aus Asien sehen.

00:29:51: Klar, wenn die Japaner eben sagen oder Chinesen, wir wollen weniger strukturell weniger Staatsanleihen in den USA haben, dann wollen die nicht nochmal die Währung tauschen.

00:30:00: Ja, die wollen im Dollar bleiben.

00:30:03: Staatsanleihen nicht mehr so der Hort der Sicherheit sind und der US-Dollar nicht mehr so der Hort der Sicherheit ist, macht man dann, dann kauft man das, was man ursprünglich immer gekauft hat als Absicherung gegen den Fallen und Dollar des Gold.

00:30:14: Ja, so ist der Goldpreis anstieg auf zu erklären.

00:30:16: Unter anderem, es gibt andere strukturelle Treiber.

00:30:18: Dann fällt halt ein bisschen auch was ab für den Euro, aber eben nicht viel.

00:30:22: Also für europäische Anlagen, das reicht schon, weil wir hier, wenn man die Kapitalisierung anschaut, nehmen Sie Deutschland in NSCI-Gold, ist Das ist das Hälfte des Bedichtes von einem großen Tech-Titel in den USA.

00:30:33: Also da reichen auch Mittel, die jetzt nicht so besonders hoch sind im internationalen Vergleich und hier auch die Kurse nach oben zu bewegen.

00:30:40: Und das ist das, was sehr geopolitisch, muss ich sagen, wenn man so sieht, die National Defense Strategie anschaut, die im Weißen Haus Ende November letzten Jahres veröffentlicht wurde, da steht nichts drin von NATO-Ausdritte, dann NATO-Abschaffung, sondern... dass man die stärker machen will, die NATO dadurch, dass man eben die europäischen Partner, dass sie sich selber stärker machen, also mehr Ausgaben für Verteidigung, dass dann auch wieder in den Rüstungssektoren gut sein wird.

00:31:04: Da ist noch gar nicht so viel Geld reingepostet, wie ich wohlhin sagte.

00:31:08: Ja, und da steht auch drin, dass die Amerikaner uns da als Brückenkopf sehen, als den man braucht, in Mitteleuropa gegenüber Russland und vor allen Dingen auch China.

00:31:19: Und das ist geopolitisch schon bedeutsam.

00:31:21: Wir haben gelernt daraus, dass man Trump die Stirn bieten muss, ja.

00:31:25: Denn dieses, wie es immer heißt, Trump always chickens out, das Taco Trump, das sehe ich nicht so.

00:31:33: Denn World always chickens out war so die Losung im letzten Jahr, war von Seiten der Europäer.

00:31:40: Und da hat man mal nach China geschaut.

00:31:42: In China, die haben den USA da im Zollstein auch die Stirn geboten.

00:31:46: Klar, die haben natürlich auch seltener Erden und vieles, was die Amerikaner brauchen.

00:31:50: für die Industrie, gerade für die Rüstungsindustrie, das umgeben und nehmen.

00:31:54: Aber man hat dann gerade im Grünland, in der Grünlandgeschichte gesehen, dass eben ein gewisses Momentum auf europäischer Seite ist, auch selbstbewusster zu sein.

00:32:03: Das ist auch ein Verdienst von Narz übrigens, der dort auch als gleicher Augenhör, als Gesprächspartner von Trump akzeptiert ist.

00:32:13: Und sorgt eben dafür, dass wir eben jetzt die Erfahrung gemacht haben, okay, wenn wir dann sagen, wir bieten den Amerikanern die Stirn und Versuchen dann vielleicht große Konzerne aus dem Tech-Bereich einzuhägen, durch Digitalsteuern oder Androhungen zumindest oder Gegenzölle zu machen.

00:32:29: Davor hat er Respekt.

00:32:30: Respekt hat er dann nicht.

00:32:31: Und man sagt, okay, ich akzeptiere alles, sondern dann ist es eher schlägt in seinem Ansehen.

00:32:37: Und das haben wir, glaube ich, gelernt.

00:32:38: Und das spielt auch der Kapitalmarkt.

00:32:40: Der Kapitalmarkt spielt dieses Momentum, was wir auch in der Konjunktur dann sehen.

00:32:44: Und nochmal, du bist differenzial von ... ... Null, zwei auf eins.

00:32:48: Das ist eben ... viel mehr als erwartung über eins, zwei, die es dann wirklich kommt.

00:32:53: Wo man manchmal den pessimistischen Prognosen der Bundesregierung dann folgen, die das Wachstum, die Wachstumserwartungen eher runtergesetzt haben, auch das für mich viel zurückwärts gerichtet.

00:33:02: Ich erwarte eben, oder wir erwarten als Bank, dass das eben doch über ein Prozent liegt, das Wachstum in der Eurozone und auch in Deutschland sowieso.

00:33:09: Und dass dann, man am Ende des Jahres auch sagen kann, wir haben eine gewisse Dynamik gehabt, die in Amerika weiter auch da ist aber eben nicht mehr so.

00:33:19: Das inklementell nach oben bringt weil man eben dort schon gut zu wirtschaftswachstum hatte.

00:33:25: das Momentum in Amerika ist momentan ein bisschen geringer als in der Eurozone.

00:33:33: Und wahrscheinlich auch das.

00:33:37: Kapitalmarktmomentum.

00:33:38: Gehen wir mal vielleicht dann in die USA, weil sich da ja gerade viel tut und auch viele Finale für dass der Tech Sektor in der Breite als Performance Träger nicht mehr so einfach zu sehen ist, sondern dass man differenzieren muss, dass man vielleicht einzelne Teilaspekte umsortieren muss.

00:34:00: Da gab es als erstes die Entwicklung, dass Softwareunternehmen wegen dieser AI Agents disruptiert wirkten oder dem Destruktionsrisiko ausgesetzt wirkten.

00:34:12: und deswegen zum Teil sehr stark verloren haben.

00:34:14: Herr Wege, ist das eine Einschätzung, die Sie teilen oder haben Sie Softwareunternehmen schon vorher abgebaut?

00:34:20: Haben Sie sie vielleicht nachgekauft?

00:34:21: Wie ist Ihr Blick auf die Einschätzung?

00:34:25: Ich mache jetzt ein dummes Beispiel.

00:34:26: SAP und die Kunden von SAP sich künstlich darauf freuen, dass irgendwelche AI Agents von der Seite versuchen, das wahren Wirtschaftssystem eines Großkonzerns zu optimieren.

00:34:40: Auch da könnte man jetzt lange drüber sprechen, Herr Hammes.

00:34:43: Deshalb muss ich Ihnen noch mal als Randhübsch sagen, momentan macht mir das arbeiten so viel Spaß wie noch nie.

00:34:48: Ja, denn man kann sich, man darf sich mit so vielen verschiedenen Sachen beschäftigen und muss wirklich die Sachen durchdenken.

00:34:57: Ja, vielleicht anders als früher, wo man so von sechzehn bis vierundzwanzig mal gesagt hat, naja, einfach das Narrativ, je mehr Amerika, je mehr Dollar, je mehr Wachstum, desto besser.

00:35:07: und das andere brauchen wir alles nicht.

00:35:09: Jetzt ist die Welt eben viel komplexer geworden.

00:35:12: Aber, um so ein Schlagwort zu nehmen, Disziplin schlägt Drama.

00:35:17: Das ist so die Lösung für uns für uns für das Jahr zwanzig, dass man eben genau hinschaut und sich mit den Dingen beschäftigt.

00:35:23: Und ich komme zu Ihrer Frage zurück.

00:35:25: Nehmen Sie, ich gehe mal auf SAP.

00:35:27: Die sind tief in den Unternehmen drin mit ihren Daten.

00:35:30: Da müssen auch Rechnungsabschlüsse gemacht werden und und und, die offiziell anerkannt werden.

00:35:34: Die Daten können der KI kommen immer noch zu vierzig Prozent von Reddit.

00:35:39: Die KI ist nicht intelligent, sondern sucht eben nach einer Normalverteilung nach dem nächsten Outcome sozusagen.

00:35:48: Menschliche Intelligenz ist da wichtig, um das Ganze zu beurteilen, was die KI denn macht.

00:35:53: Aber kein Sektor ist momentan sales, wie man so schön sagt, also gerade seit Anfang Februar.

00:36:02: Ich habe das auch noch nicht so erlebt, doch vielleicht Anfang der Jahr zweitausender Jahre.

00:36:07: dass man so eine Sektorreportation hat und alles wirklich in Frage stellt.

00:36:11: Also das hat ja Stilblöten, nicht nur im Software bereit, wo man eben sagt, okay, einzelne Unternehmen gibt's in ein paar Jahren nicht mehr.

00:36:19: Das geht über Datenlieferanten, über Gebursenbetreiber teilweise, die auch einen Anhängsel haben mit Datengeschäft oder vor allen Dingen dann, wenn sie so Datenbanken nehmen, wo das klug war, über Juristerei und so weiter, da wird man nach den neuen... nach der Ankündigung dieses Cloud von Entropic als neuen Programms.

00:36:41: Denkt man, dass Juristen dann morgen nicht mehr gebraucht werden.

00:36:43: Klar, das ist hoch deflationär.

00:36:46: Was wir dort sehen, nehmen Sie auch nur Microsoft, die haben sechs Prozent ihrer Workforce schon zurückgebaut und entlassen, haben den höchstpunkt im Personalbestand also überschritten und das sind ja keine gering bezahlten Jobs.

00:36:58: Also das verändert vieles.

00:37:02: Das Disruptive ist da.

00:37:04: Nehmen wir noch mal so ein SAP, wie ist jetzt für uns im Endeffekt eher ein Kaufkandidat, als das man jetzt sagen wollte, okay, die gibt es übermorgen nicht mehr.

00:37:15: Anders zum Beispiel an der Salesforce oder Adobe, die eben da schon Probleme haben werden, weil der Burggraben nicht mehr so weit und tief ist, wie man das gedacht hat, weil die KI eben dort auch in diese Dinge reingeht.

00:37:29: Aber es ist ja gut.

00:37:31: Darüber kann man sich dann auch differenzieren und der markt ist nicht so effizient, wenn man denkt, nehmen sie diese oracle geschichte letztes Jahr.

00:37:38: Jemand hochgejast hat da im september.

00:37:42: Als der Auftrag kam, dreihundert Milliarden rechenzentren zu bauen für open ai.

00:37:47: Übrigens ein geschäft, was oracle noch nie gemacht hat.

00:37:49: Und als man dann ein bisschen dahinter geschaut hat, hat man erkannt, dass das ja Schulden finanziert ist und nicht aus dem cashflow kommt und und und.

00:37:58: Und hat das den ganzen Anstieg dann auch wieder zurückgehandelt.

00:38:00: Das bietet eben auch Chancen, für den Vermögensverwalter, für die Kunden.

00:38:05: Und die sollte man wahrnehmen.

00:38:06: Nicht alles wird richtig sein.

00:38:09: Denn vieles versucht der Markt erstmal auszuloten.

00:38:12: Und wenn Sie die Senioros nehmen von den großen Tech-Gesellschaften, nehmen Sie eine Meter, Zuckerberg hat ja angefangen und gesagt, na ja, mir ist es lieber, ich schreibe in den zwei Jahren, hundert Milliarden ab, als jetzt gar nicht dabei zu sein.

00:38:27: Vorsicht wird da nicht belohnt.

00:38:28: momentan, wenn man das Geld hat aus den cash flows zumindest größtenteils, will man da auch weiter Geld ausgeben.

00:38:35: oder Sunder, Pichai hier von Alphabet hat auch gesagt, also, diese CapEx, was wir machen eben im Bereich von hundert Milliarden plus oder immer sind ja jetzt sogar mit zweihundert Milliarden CapEx für sechsundzwanzig Anschlag.

00:38:48: Das ist Wahnsinn, wie sich das gesteigert hat in den auch die Schätzungen allein in den letzten drei bis sechs Monaten.

00:38:54: Sunder bei Pichai ist da dem Max Sacker wird beigetreten und gesagt, ja, wir wissen auch nicht, was sich da jetzt genau morgen durchsetzen wird, aber die Gefahr eben nicht dabei zu sein ist größer, als nicht zu investieren.

00:39:09: Und so spielt das momentan der Kapitalmarkt, der sagt, na ja, eigentlich haben wir von den großen Tech-Unternehmen erwartet, dass die Esset Light arbeiten, also mit kurzen Bilanzen.

00:39:23: Das kennt man ja so aus der Vergangenheit, Skalierung auf globaler Ebene von Geschäftsmodellen.

00:39:27: Und jetzt auf einmal, habt ihr eine schwere Bilanz als zum Beispiel die Luftfahrtindustrie, die ja ihre Kapitalkosten selten vertreten kann, außer Ryanair, wenn man das mal rausstellt.

00:39:38: Also, das ist schon eine deutliche Veränderung in ihrem Narrativ.

00:39:41: Und das sieht man eben auch in den Kurseentwicklungen, das zum Beispiel S&P-Fünfhundert-Eagle-Wates, wo man mit mir die großen Schlagschiffe, die großen Tech-Titel hier mit einer höheren Gewichtung hat, sondern wo man Fünfhundert Titel hat, an Null, zwei Prozent Gewichtung.

00:40:02: Die haben ein neues Hoch gemacht oder das auch die Tech-Titel insgesamt gegenüber dem Markt in den USA ein bisschen schwächeln und das eben Transportsektor Russell, zweitausend deutlich widerspiegelt, das ist der Konjunktur.

00:40:14: Wir haben jetzt über die USA gefragt, dass der Konjunktur in den USA viel besser geht als erwartet.

00:40:20: Da hat man auch den Fehler gemacht, von der Ökonomenseite zu projizieren, die Schwäche aus Q.I.

00:40:28: zu Q.I.

00:40:29: zu Q.I.

00:40:31: zu Q.I.

00:40:33: zu Q.I.

00:40:34: zu Q.I.

00:40:36: zu Q.I.

00:40:36: zu Q.I.

00:40:36: zu Q.I.

00:40:40: zu Q.I.

00:40:40: zu Q.I.

00:40:41: zu Q.I.

00:40:44: zu Q.I Aber wenn Sie Q.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O Ja,

00:41:09: aber vielleicht mal kurz um den Tech Sektor abzuschließen.

00:41:13: Wie ist denn jetzt Ihre Perspektive auf den Tech Sektor?

00:41:15: Also ich höre raus, Sie gewichten Ihnen ganz bestimmt nicht über.

00:41:18: Natürlich ist es ein Risiko, Ihnen stark unterzugewichten.

00:41:22: Wie ist es bei Ihnen aktuell im Portfolio und gibt es vielleicht neben der Handhabung?

00:41:28: diese opportunistischen Softwareperspektive dem Auslassen und dem hinzunehmen oder vielleicht eventuellen Nachkaufen von Softwareunternehmen, die gelitten haben, noch andere Schwerpunkte.

00:41:38: Wir haben aktuell gerade diesen Boom von Speicherkapazitäten.

00:41:45: Muss man auch erst mal auf dem Radar haben, also die Wertschöpfungskette und das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten ist da offenbar nicht ganz im Gleichgewicht und da gibt es vielleicht noch andere Ungleichheiten oder Ungleichgewichte, die vielleicht noch auf uns zukommen.

00:41:59: Ja, spannende Zeiten, ja.

00:42:00: Also vor allen Dingen, deshalb ist mir auch wohler jetzt als zum Beispiel, zwanzig, zwanzig, zwanzig, da konnten sich nirgendwo verstecken, da war alles teuer.

00:42:09: Wir kamen aus der Negativ-Zins-Phase aus der Pandemie und und und, da waren auch Consumer Stapels wie Nestle oder Unilever mit einem dreißig Fakten PI bewertet und da ging dann alles runter.

00:42:21: Und das sehen wir jetzt halt anders, dass sie zum Beispiel, sie haben den Software Sektor genannt, dass sie da inherrennt schon auch im selben Sektor eine gewisse Möglichkeit haben zu diversifizieren und auch Risiken zu reduzieren, wenn eben die großen Tech-Titel nicht mehr laufen oder dass sie eben auch nach kina gehen können zum beispiel ja oder nach korea nach taiwan, weil die unternehmen dort günstiger sind auch nicht mehr so zyklisch wie gedacht sind in samsung.

00:42:46: sie haben über speicher chips gesprochen, die haben ihre preise seit jahresbeginn um sechzig prozent erhöht, da sind wir reingegangen in den letzten jahr, in einer position auch ottsnc samsung alibaba nsi china, weil die chinesen zum beispiel haben viel viel weniger capex weil sie nicht so vermessen sind zu sagen ich haunde k.i.

00:43:06: die allumfassend ist, sondern die spezialisieren sich auf verschiedene Bereiche und haben deshalb viel weniger Capex, also fünfzehn bis zwanzig Prozent der Amerikaner und sind deshalb auch, sondern was die Gewinnentwicklung angeht, hier momentan hervorzuheben.

00:43:21: Und damit kann man eben auch, wenn es in Amerika mal Schwierigkeiten gibt und ich sagte, dass die großen Tech Titel gehen über den Gesamtmarktzwecken innerhalb der USA, aber auch gegenüber Europa, zum Beispiel, wenn sie die Magnificent Seven nehmen gegenüber Europa, dass das technisch etwas rein dreht und dass man da eine gewisse andere Formel zeigt.

00:43:41: und das führt eben dazu, dass wir das geringste Gewicht haben in den großen Tech Titeln in der Gesamtheit seit einigen Jahren.

00:43:49: Wir haben auch jetzt in den Erholungen nach den Zahlen, jetzt gehen wir zuerst runter und dann gab es eine Erholung, haben wir nochmal einen Titel reduziert, aber eben reduziert.

00:43:59: Wir bleiben da auch dabei, denn wir denken, dass die Gewinnentwicklung weiter auch ansprechend sein wird.

00:44:05: Ohne die großen Tech-Titel wird der Markt ja auch nicht nach oben gehen können.

00:44:10: Naja, also ich bin jetzt nicht aus dem Fenster lehnen, aber die Möglichkeit in die Weltaktiennärkte zu schlagen ist, also die Chancen sind besser als in den letzten Jahren, weil eben die großen bestimmenden Titel, die auch schwergewichtet sind aus unserer Sicht eher... Ja, zwar auch ganz ansprechend laufen werden, aber wahrscheinlich andere Promo sind gegenüber anderen Anlagemöglichkeiten, die Europa, Japan oder auch der Tech-Titel in China oder den amerikanischen Gesamtmarkt auch.

00:44:38: Equal-Bate-Anlage in den USA sehen wir momentan auch als chancenreich an.

00:44:45: Also ein gutes Umfeld für aktives Management und das ist ja mal eine ganz wichtige Beobachtung und die natürlich Unterstützer und Teile.

00:44:53: Sie haben gerade schon so ein bisschen Schlaglicht geworfen auf Aspekte neben der Technologie in USA, auf Industrie.

00:44:59: Vielleicht lassen wir das nochmal komplettieren, weil die große Frage ist, wer dann von dieser One Big Beautiful Bill profitiert?

00:45:05: Sie haben die Konjunkturlage in USA angesprochen.

00:45:08: besser als erwartet.

00:45:09: Wir haben natürlich auch immer aus der europäisch Perspektive so einen kritischen Blick auf das, was Trump macht.

00:45:16: Aber ich glaube, das, was die US-Politik am Ende des Tages dort bewirkt, wünschen wir oder würden wir uns in Europa in der Klarheit wünschen.

00:45:26: Auch wiederum, und da kommen wir am Schluss nochmal drauf mit dem Aspekt, dass ich gewinne.

00:45:32: die beiden Unternehmen verbleiben und nicht versteuert werden, dann eher zu Lasten einer steigenden Staatsverschuldung gehen, aber das erst mal gut für die Unternehmen.

00:45:41: Wo sind Ihre Favoriten?

00:45:42: Was sind Ihre Themen für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für

00:45:49: den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den starke Ankurbelung.

00:46:02: und das ist eben die Stärke der Amerikaner, die geben den Unternehmen in die Hand, das zu händeln, weil sie denken, dass die Unternehmen am besten wissen, was sie mit ihrem Geld machen wollen, sollen.

00:46:12: Also, beispielsweise Text Credits, ja, das ist wirklich sehr, sehr wichtig in den USA.

00:46:16: Sie haben jetzt als amerikanische Unternehmen die Möglichkeit, also in den USA, steuerlich veranlagt werden, Aufwendung für Forschung und Entwicklung, Sachaufwendung im ersten Jahr voll abzuschreiben.

00:46:30: Das ist ein wahnsinniges Konjunkturprogramm.

00:46:32: Wir in Europa machen das auch teilweise, aber eben nur in Scheibchen.

00:46:35: Da geht es auch vorwärts hier in Deutschland durch die Regierung, die da ein paar Weichen gestellt hat.

00:46:41: Aber in Amerika ist es schon brutal.

00:46:42: Das wird aus unserer Sicht zu Null, neun Prozent zusätzlich im Wachstum führen.

00:46:47: Und dann haben sie aus dem One Big Beautiful Bill auch eine Entfestigung der Banken, dadurch dass die Banken weniger Risiko aktiver erhalten müssen.

00:46:57: weniger Eigenkapital halten müssen für Risiko aktiver, zum Beispiel auch die Staatsanleihen, das setzt Bilanzung frei, die dann auch wieder in Kreditgeschäft eingesetzt werden können.

00:47:07: Dann das Kartellrecht wird beschnitten, also es wird weniger respektiv.

00:47:12: Das wird gut sein für M&A.

00:47:13: Wir erwarten da schon ein Rekord für M&A.

00:47:16: Dann haben sie eben auch noch die Börsegänge von Starlink.

00:47:20: Ganz geschickte Macht von Elon Musk ist da.

00:47:23: durch diese Prusionierung und dann den Börsengang, der dann irgendwann kommen wird in den ersten halb Jahr oder vielleicht ein bisschen später.

00:47:30: Da noch deutlich reicher wird, zumindest jetzt erstmal auf dem Papier.

00:47:33: Das sieht alles ganz gut aus.

00:47:35: Du wirst immer gucken, im Jahresverlauf, dass da nicht zu viele Aktienangeboten auch im Markt kommt, wenn jetzt sich zum Beispiel Enstropic entscheidet oder Open AI, aber das scheint ja sich ein bisschen dahinten zu verlagern, was ich begrüßen würde.

00:47:46: Also das Umfeld ist gut für Banken, für Industrie, weil diese Reindustrialisierung kommt jetzt.

00:47:52: Auch aus dem Ausland die Investitionen, wenn man in Taiwan Nesen sieht, Japaner, Korea, da sind teilweise die Währungspaare schon runtergegangen, weil niemand im Beispiel die Koreaner haben gesagt, wir machen dreieinhalbfünfzig Milliarden realen Investitionen in den USA und da ist der Bonn in den letzten sechs Monaten schon deutlich nach unten gegangen, dass man eher Sorge hat, dass das eben das Währungsverhältnis längerfristig dann auch belasten kann.

00:48:15: Also diese realen Investitionen, die stehen wirklich vor der Tür und sorgen eben auch eine Dollar-Nacht-Tage.

00:48:21: physisch so dass ich da auch nicht glaube das oder nicht denken das der dollar da ins bodenlose durchgereicht wird sondern irgendwo knapp über ein zwanzig da aus seinen halt findet denn überhaupt.

00:48:32: Weil sie eben neben diesen bärenmarkt im vertrauen auch viele in der konjunktur unterstützende faktoren gibt.

00:48:38: durch realen investitionen also industrie banken kann auch fahren unternehmen in den usa zumindest zumindest teilweise eben auch davon profitieren.

00:48:47: Dass jetzt unsicherheit aus dem markt raus ist und ja der breite der breiten markt der uns in mann zeigt dass die konjunktur besser leucht als als als erwartet.

00:48:59: Okay, dazu kommt also soweit gut ausbegriffen.

00:49:03: Ja,

00:49:04: dazu kommt

00:49:05: dann

00:49:05: die unterstützung von der geldpolitik.

00:49:07: ja da haben wir jetzt noch gar nicht darüber gesprochen.

00:49:09: Das ist für mich dann aus sie wollten ja riesigen ausloten.

00:49:12: Also was man natürlich sagen muss.

00:49:14: Ja, jeder in der nacht bis seit jeder notenbankpräsident.

00:49:19: In den ersten sechs Monaten seiner Amtszeit, da gibt es keine Ausnahmen in der Vergangenheit, ist getestet worden auf seine Flexibilität und Standfestigkeit.

00:49:27: Und wenn man das eben als Risiko für zweizig, sechs und zwanzig Bescheid, dann kann das dazu führen, dass wir da ab Mai bis November doch ein bisschen Volatilität sehen, um dem Herrn Worsch auf den Zahn zu fühlen und zu fragen, naja, ist es denn wirklich so, dass er die Blanz jetzt verkürzen will, dass er eher Zimsen senken möchte?

00:49:47: Mit gleichzeitig aber auch aus seinen vergangenen Aussagen heraus, die Notenbank Bilanz jetzt zumindest nicht weiter aufblähen möchte.

00:49:54: Also ich kann mir vorstellen, dass der Markt das testet, ein bisschen tumult in den Bond Renditen, um zu fragen, bei Herrn Warschen anzuklopfen, Kevin bist du bereit, ein QE-Programm auch zu legen im Notfall, wenn die Bond Renditen eben hier ja zirkulieren sozusagen um die fünf Prozentmarke.

00:50:12: Ja, es kann mir jetzt in den letzten Tagen auch wieder ein bisschen downside in den Dollar, weil man gesagt hat, das ist dieser Fett Treasury Act aus dem Jahr einundfünfzig, wo Truman seinerzeit ja die Notenbank in die Unabhängigkeit eigentlich Freiheit entlassen hat.

00:50:30: Dass man das zumindest mit dem Fragezeichen versehen hat und der Kapitalmarkt nicht so richtig weiß, ja, wie ist das jetzt einzuordnen?

00:50:36: Haben wir jetzt doch einen Cap dann auf den Zinsen wieder, weil die sonst eher hoch geht.

00:50:41: Das muss man.

00:50:42: das bleibt abzuwarten.

00:50:43: Vielleicht test ist das der Markt dann ab Mai.

00:50:47: Wir werden sehen.

00:50:47: Ich bin aber ganz so versichtlich, dass eben das eben da reagiert wird, wenn dieser Test kommt und dass das dann vielleicht sogar noch mal ein größerer Anschub ist in der in der zweiten Jahr.

00:50:57: Das hilft, als man jetzt, als man jetzt denkt.

00:51:01: Also man sieht ja auch, dass eigentlich die Aufmerksamkeitsökonomie aus dem weißen Haus momentan ein bisschen pausiert.

00:51:12: Und dass alles, was in den USA passiert, eher nach innen gerichtet und konstruktiv ist und vielleicht schon die Midterm-Elections ein bisschen anmoderieren soll.

00:51:20: Die Umfragen sind gerade nicht zugunsten von den Republikanern.

00:51:26: Und vielleicht trägt das auch mit dazu bei, dass die außenpolitischen Aktivitäten und diese ganzen, ja, diese ganzen taktischen Narrative da gerade ein bisschen ruhiger sind.

00:51:40: Wenn Sie sich mal vorstellen, dass wieder irgendwelche geopolitischen Spielchen anfangen, vielleicht auch um davon von irgendwelchen internen Problemen abzulenken.

00:51:51: Und ich glaube, so lässt sich vieles Außenpolitisches in den USA auch lesen.

00:51:56: Dann gibt es ja genug Spielmöglichkeiten und dann gibt es hier vielleicht irgendwas im Iran.

00:52:02: Da gab es ja schon Ankündigungen.

00:52:04: Man kann wieder in Südamerika irgendwas machen.

00:52:07: Gibt es aus Ihrer Sicht ein... geopolitisches Szenario für im Jahr ist, dass Länder involviert, die uns in den Kapitalmärkten interessieren.

00:52:22: Denn man muss ja so sagen, diese ganzen Spielereien funktionieren so lange, solange es Krisen gibt in Ländern, die für die Börsen in Anführungszeichen nicht so interessant sind.

00:52:32: Und das ist ja meistens auch ganz gut gelungen in Anführungszeichen.

00:52:38: Es ist zynisch, aber letzten Endes bestünde ja das Risiko, das irgendein Ablenkungsmanöver.

00:52:45: Und ich glaube, das haben wir dann auch bei der beim Involvieren von Dänemark in solche geopolitischen Dinge gesehen, dass das dann gefährlich werden kann und dass das für die Staatsanleihen und auch für das, was das Vertrauensrisiko, das sie geschildert haben, betrifft durchaus ein Risiko ist.

00:53:02: Gibt es aus Ihrer Sicht einen Risiko her?

00:53:06: Ja, also vielleicht, da muss ich noch ein bisschen ausholen, denn über Trump haben wir jetzt im Endeffekt noch gar nicht gesprochen.

00:53:11: Sie haben recht, das ist ein bisschen ruhiger geworden, weil er braucht eben eine starke Wirtschaftsleistung.

00:53:18: zu den Midterms.

00:53:19: Die Wirtschaft läuft zwar gut, wenn sie die Wippzahlen anschauen, aber dem einzelnen Bürger, zumindest in der Breite, geht es nicht gut und das betrifft viele Trump-Fehler, weil die laborieren immer noch unter dieser Inflation, dem Lebensmittelbereich, im Grundenausmittel, dass man da auch nicht über die Runden kommt, sich von Monat zu Monat irgendwie hangelt und die Kreditkarten schulden, wann größer werden.

00:53:42: Und wenn die Wirtschaft, oder wenn die Wirtschaft leuchtet, das muss eben bei dem einzelnen Ankommen, so ist dann eben auch diese Mikromassnahmen von Trump, mit denen zu verstehen, mit dem Cap auch den Kreditkartenzinsen oder das institutionelle Investoren keine Einfamilien äußern mehr kaufen sollen oder die Eingriffe in verschiedene Geschäftsmodelle oder dass man aus den Zolleinnahmen hier an die Bürger unter einer Einkommensgrenze.

00:54:07: Zwei tausend Dollar auskehren möchte, also Schicks raus schicken möchte.

00:54:12: Das aber auch bei den Republikanern relativ relativ umstritten ist.

00:54:16: Und Trump ist ihn ja sehr selbst bezogen, der wird das Jahr achtzig.

00:54:22: am vierzehnten Juni, dann haben wir am vierten Juli werden die USA zweieinhalbfünfzig von der Pähigkeit von Großbritannien.

00:54:30: Und dann haben wir am neunzehnten Juli wieder den WM Pokal übergeben.

00:54:35: Also sehr viel Öffentlichkeitswirksame Termine, wo er und er möchte natürlich Wirtschaft nicht gut dastehen, um eben auch die Midterms zu gewinnen.

00:54:43: Und so sind eben die Maßnahmen zu verstehen, die er macht, konzentriert sich auf die Wirtschaft, geopolitisch schwenkt dazu kommen Daten.

00:54:51: Das ist also das Risiko.

00:54:52: Also in der amerikanischen Bevölkerung gibt es eine breite Zustimmung, nicht nur von der Magerbewegung und von den Republikanern.

00:55:03: Die Sache, wie man so schön sagt, muss auch mit dem Iran klärt, weil es ist seit siebundvierzig Jahren, seit der iranischen Revolution, ist das so ein Stachel bei den Amerikanern, den man damals zubefügt hat.

00:55:12: Und da kann ich mir schon vorstellen, wenn es da dann eben im Nahen Osten eskaliert und auch im Middle East, also in Dubai, ist der Sechzig Kilometer von Iran weg und die ganzen Staaten, wo jetzt Herr Natz war, die am Moment eine sehr, sehr hohe Wirtschaftsdynamik haben und auch wichtig sind, zum Beispiel den... Flüssigassebleichen in Deutschland, das hat aus Katar raus.

00:55:34: Und wenn die Iraner da zwei Raketen schicken auf die Mehrwasser- und Seilzugsanlagen in Katar oder auf die Flüssigasseanlagen, das dauert fünf Minuten.

00:55:44: Also die haben da schon auch wirklich die Mittel.

00:55:47: Das ist für mich so ein größeres Risiko, als jetzt Russland, wie wirtschaftlich relativ unbedeutend sind oder geworden sind oder auch China, Taiwan.

00:55:56: Da gehe ich jetzt nicht von der militärischen Eskalation aus oder Bier.

00:56:00: Also das Iran-Risiko ist momentan am höchsten und dieser Truppenaufmarsch am Golf, das ist auch viel stärker als zu früheren Operationen, der jetzt auch ein bisschen zurückgerudert, aber dieses Risiko bleibt natürlich gestehen von geopolitischer Seite.

00:56:19: Aber ja, geopolitische Risiken gibt es immer, wenn man die ins Fadenkreuz der Betrachtung nimmt als... Vorher schon den Faktor, dann können sie eigentlich nie investieren und wir jetzt vernünftig sind ja dafür da Risikopremien zu verdienen.

00:56:35: Für unsere Kunden, bis mal wieder irgendwo eine größere Krise kommt, die kommen wird.

00:56:40: Woher wissen wir jetzt nicht, aber das wäre so hier mein Faktor im Hinterkauf für Iran, der dieses Jahr nochmal an den Märkten gespielt werden könnte.

00:56:53: Halten Sie eigentlich, wo wir gerade bei diesen Schreckensszenarien sind, das, was von vielen auch bei Umfragen auf den Bestorenkonferenzen, auch auf den Westenbankenkonferenzen, immer als das Hauptrisiko in der Welt bezeichnet wird, nämlich der Angriff Chinas auf Taiwan.

00:57:14: Halten Sie das Risiko für Reduzierter, seit Donald Trump mit den Chinesen zumindest widerspricht.

00:57:23: und es da eine Kommunikation gibt, auch wenn sie zum Teil rupig ist und zum Teil natürlich geprägt ist von irgendwelchen Zollthemen und haschen Reaktionen, vielleicht auch auf beiden Seiten, aber man kommuniziert mehr als unter Joe Biden und kann dieses Risiko dann vielleicht zumindest durch diese Kommunikation auch einhegen.

00:57:45: Ist das auch Ihre Sicht oder würden Sie sagen, das Thema ist gleichbleibend wie so ein Damoklich-Schwert ganz im Hintergrund im Raum und man kann es nicht wegdiskutieren.

00:57:56: Ich meine, die Knesen haben ja den Westen in der Hand durch die seltenen Erden, die ja gar nicht so selten sind.

00:58:00: Die gibt es woanders auch, nur wir haben eben uns nicht die Gemühe gemacht, um die zu explorieren oder auch eben das Know-how nach der Exploration dann über die Verarbeitung völlig in China anzusiedeln.

00:58:11: Also nehmen Sie, neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- neun- ne In der Solarer Wüstungsindustrie und nur das kommt aus China.

00:58:22: Oder ein neunzig Prozent des Boas und und uns können wir jetzt endlos, endlos fortsetzen.

00:58:27: Also die haben da ein Asset und bis man hier.

00:58:30: Critical Mineral Act ja auch in den USA.

00:58:33: Project Vault, zwölf Milliarden für rare Materials.

00:58:37: Das sind die Amerikaner am Verstanden, was das bedeutet.

00:58:39: Aber das dauert Jahre, wenn nicht ein Jahrzehnt da auch zu schließen, auch wenn man da derzeit Schiene schneller macht.

00:58:47: Und ich muss ihnen sagen, in China ist eher so die Meinung, die fühlen sich wohl mit Trump, weil er ist einfach auszurechnen.

00:58:54: Da weiß man eigentlich jetzt so mittlerweile, geht uns ja auch so ein bisschen so.

00:58:58: Man meint zu verstehen, was der macht und die Chinesen analysieren das noch genauer als wir.

00:59:04: Die sagen, okay, solange der Trump da ist, wissen wir eigentlich, was wir machen müssen.

00:59:07: Und wenn sie eben in dieser Zeit nichts gegenüber Taiwan machen, dann ja.

00:59:12: da machen sie später auch nichts, weil sie eben Angst haben vor Bands oder vor einem Nachfolger, der unberechenbarer oder vielleicht auch radikaler sein könnte.

00:59:21: Und wir denken nicht, wenn das bei unserem Secular Outlook sehr thematisiert, im letzten Oktober uns mit diesem Konflikt beschäftigt und mit einigen doch nahmachen geopolitischen Statttägen geredet, die unsere Meinung da auch angereitert haben, dass die Chinesen das Thema Taiwan eher langfristig betrachten und eher durch Einzelmaßnahmen wie beeinflussung von social media der bürger in taiwan angehen.

00:59:50: übrigens die taiwanese die haben drei jahre wehrdienst.

00:59:52: ja Das ist die best ausgebildete armee in südost asien.

00:59:57: die chinesen haben dafür einen richtigen respekt.

01:00:01: und Ja, es ist auch eine insel da kann man nicht einfach um die panzer hinschicken.

01:00:06: Außerdem der welthandel er würden sich ins eigene fleisch schneiden.

01:00:09: der chinesische konjunktur geht es ja nur auch nicht so besonders wie wir aus dem zahlen sehen, auch wenn die da weiter in die fünf Prozent leicht ranreichen, Wachstum, aber die brauchen dieses Wachstum.

01:00:19: Aber die Probleme sind noch nicht so groß, als dass man jetzt außenpolitisch da eine Ablenkung suchen sollte.

01:00:24: Nehmen Sie ein Beispiel.

01:00:25: oder nehmen Sie Fluggesellschaften aus unserer Sicht und man dann eher so westlichen Fluggesellschaften sagen, na ja, wenn ihr eben attraktive Landeslots in China, in Peking, in Shanghai und woanders haben wollt, dann bitte fliegt doch nicht mehr nach Taipei.

01:00:39: Also so versucht man da irgendwie... die Bevölkerung so zu beeinflussen, dass das mehr hohe Mainland China ist in Taiwan, aber die Wirtschaft und die Verflechtungen sind eh so hoch, die Taiwanese investieren wahnsinnig stark in China selbst, also militärisch eher unwahrscheinlich aus unserer Sicht.

01:01:01: Okay.

01:01:04: Wir sind beim Rest der Welt, also Europa, die USA haben wir abgeschritten.

01:01:08: Was ist Ihre Empfehlung und Ihre Investitionsstrategie für den Rest der Welt?

01:01:17: Europa gesagt Wachstum etwa ein Prozent.

01:01:19: Es kommt besser und lässt sich auch besser verarbeiten und in Anführungszeichen auf der Kapitalmarktseite ausbeuten, als man das vielleicht von außen sehen mag.

01:01:29: und das ist auch weiterhin ihre Meinung.

01:01:31: In USA haben sie ertragreiche Branchen und Impulse angesprochen, aber letztendlich wächst ja der Rest der Welt nicht in einer homogenen Einheit schneller, aber es gibt ja viele Regionen, die wirklich stärker wachsen und die dann vielleicht auch Opportunitäten bieten.

01:01:46: Zumal sich ja der globale Süden immer weiter bin globalisiert und sich zusammenfindet.

01:01:52: Und das wird ja auch durch die Politik von Donald Trump, aber auch schon durch die von Joe Biden, ganz stark beschleunigt und eigentlich auch eingefordert.

01:02:00: Das ist ja nun eine logische Konsequenz aus dem, was westliche Politik eigentlich getan hat.

01:02:05: Was sind sozusagen aus ihrer Perspektive dann im globalen Süden Investment-Opportunitäten?

01:02:13: Was ich sehe, aus meiner Perspektive ist, dass oft diese Märkte über ETFs Indizes abgebildet werden.

01:02:21: Das ist sozusagen dann der Schuss mit der Schrotflinte.

01:02:23: Das kann gut funktionieren, hat letztes Jahr auch gut funktioniert, aber es sind ja eigentlich die ineffizienteren Märkte.

01:02:29: Und es sind die Märkte, die sie durch Stockpicking, wenn sie vor Ort sind und wenn sie sich da auskennen, vielleicht leichter outperformen können.

01:02:38: Müssten wir uns als europäische oder sie als Schweizer global aufgestellter Vermögensarbeiter frei stärker um eine aktive Verwaltung in diesen Bereichen in Anführungszeichen bemühen und das in ein globales Konzept integrieren, damit wir künftig da ein bisschen schärfer aufgestellt sind?

01:03:02: Ja, also ganz klares Jahr, dass man eben durch die Regionen Diversifikation nicht nur das Risiko mitigieren kann in Portfolios, sondern eben auch zusätzlich die Performance Quellenchancen hat.

01:03:12: und da muss man gar nichts in die emerging markets sofort gehen, sondern gehen wir nach Osten ist mein Japan, also wo viele ja gar nicht so angelegt haben durch den letzten, zehn, zwanzig Jahren, weil man gesagt hat, die kommen nicht aus der Deflation raus.

01:03:25: Diese Frau Takaiichi, wie macht genau das, die kurbelt fiskalisch an?

01:03:30: Klar, das geht zum Teil auch über eine schwere Verlierung, aber wir haben... zum Beispiel eine japanische Bank in unserer Portfolie aufgenommen, letzten Oktober, die sehr, sehr gut gelaufen ist.

01:03:40: Also ja, es geht um Stockpicking.

01:03:42: Ich glaube nicht, dass man da einfach nur ganz im Märkte spielen sollte, auch wenn man jetzt sieht, dass der Nikkei ein neues, neues Alltime High gemacht hat und, und, und.

01:03:51: Das ist eben anzumerken.

01:03:54: und dann, wenn man von Japan weitergeht, nach Osten, China, dass wir wieder aufgenommen haben in unserer Strategie.

01:04:03: große auf Investmentbanken in den USA.

01:04:05: Wir haben gesagt, China ist uninvestable.

01:04:08: Wir haben gesagt, wir kommen eines Tages wieder, nachdem wir uns verabschiedet haben.

01:04:11: Das war jetzt eben der Fall im letzten Jahr, dass wir hier mit dem MSCI China, der taglastig ist oder der taglastigste unter den großen Initias hier in der erste Position aufgebaut haben.

01:04:21: Und hier haben wir dann verstärkt mit einem Investment in Alibaba.

01:04:24: In die zweite, dritte Reihe würde ich da eher nicht gehen aus Transparenzgründen.

01:04:29: Aber ja, die Chinesen haben da auch so eine ihre Vorgehensweise geändert.

01:04:34: Früher hat man ja versucht, die Marktanteile zu gewinnen und hat auch Profitabilität nicht so wertgelegt.

01:04:39: Ja, diese evolution Politik auf des chinesischen Staates, dass man versucht hat, die nationale Champions zu formen.

01:04:48: Man schaut jetzt stärker auf die Gewinnentwicklung und das ist eben gut.

01:04:51: Auch eben für Investoren die.

01:04:53: Ja, wenn es mal wackeln sollte in der westlichen Welt an den Tech-Märkten und es nicht läuft, was ich wohin sagte.

01:05:00: Ich glaube, dann kann man da in China ganz gut auch überwinteren sozusagen.

01:05:05: Und wenn oben EI Schwierigkeiten hat, auch mit dem Börsengang oder mit der Geschäftsfähigkeit, profitieren eher chinesische Unternehmen und können einen Kurs auch zulegen.

01:05:14: Indien ist ein Thema letztes Jahr nicht gut gelaufen, weil da vieles am Start hängt und auch viel Bürokratie immer noch da ist.

01:05:22: kein Kreditwachstum.

01:05:23: Das kommt jetzt zu langsam, man macht Beformen und man hat eben auch hier den Nachteil gehabt, dass man sehr, sehr stark im Soch der Sektor exponiert ist.

01:05:31: Gar nicht im Hardware Sektor in USA, in Indien.

01:05:35: Und wenn der Soch der Sektor so einen Boden ausbildet, wie wir es erwarten, dann ist auch Indien wieder ein Blick wert.

01:05:41: Wir haben letztes Jahr auch eine kleine Position im MSCI India aufgenommen.

01:05:47: Da würden wir aber eher von Einzeltiteln jetzt zunächst absehen.

01:05:51: So die ganzen ASEAN-Staaten, ja, kann eben auch schiefgehen, in so Thailand nehmen oder Immunäsien, die ja lange Zeit hoch gehandelt worden sind.

01:05:58: Die haben wir zwischendurch eher Schwierigkeiten.

01:06:01: Auch da muss man gar nicht so in die kleineren Länder gehen, ob in Indonesien oder das Völkungs-Eichseland da in Südgastasien ist.

01:06:11: Also wenn man Japan erlokiert, wenn man China Indian macht, dann ist man, glaube ich, schon sehr, sehr gut aufgestellt.

01:06:20: Und um jetzt die... die Runde zu beenden.

01:06:26: Viele Vermögensholter haben hier letztes Jahr gesagt, als ich mich beschwert habe, dass der MSCR World der Aktienperformance davon gelaufen ist, wir durften ja gar kein Gold machen.

01:06:37: Ich habe jetzt nicht rausgehört, dass sie sagen, wir brauchen Gold im Aktienmarkt zu schlagen.

01:06:42: Aber was ist denn Ihr Blick auf das, was wir momentan bei Rohstoff-Aktien sehen?

01:06:47: Und da gehören Goldminen-Aktien ja auch dazu.

01:06:50: Das ist so ein Nischen-Thema, das von Vermögenserwaltern entweder kaum angefasst wird, weil natürlich, das haben wir alle beobachtet und diskutiert, die Rohstoff-Unternehmen erstens sehr schlechte Wachsumsaussichten hatten, zu zyklisch sind, zu schmutzig sind, nicht ESG-konform sind und denen eigentlich im Konzert der vielen Geschäfts- Verhältlichkeiten wenig zugetraut worden ist.

01:07:13: Das scheint sich gerade zu ändern.

01:07:15: Und würden Sie diesen Bereich auch aus Ihrer Perspektive immer noch als uninteressant, vielleicht auch als überschätzt bezeichnen, nach dem, was wir im letzten Jahr gesehen haben und was jetzt auch nach den Goldminen im letzten Jahr in diesem Jahr im Rohstoffbereich dazugekommen ist?

01:07:33: Ja, okay, fangen wir mal mit der Grundlage an, nämlich physisches Gold.

01:07:38: Das haben wir lange Zeit nicht betrachtet.

01:07:42: Wir sind dann jetzt im Anfang letzten Jahres denkgekommen, Gold wieder positiver einzuschätzen durch diese strukturellen Treiber, die wir auch gesprochen haben, Konversion von US-Dollar, der physischen US-Dollar wegen Sanktionen usw.

01:07:58: und auch Misstrauen in amerikanischen Staatsanleihen in Gold und haben in den gemischten Portfolios eine Goldposition von drei vier prozent aufgebaut.

01:08:07: das ist jetzt so.

01:08:08: performance bei sechs haben das nicht rebalanced sondern würden auch weiter dran festhalten bei schwächer sogar zu kaufen.

01:08:15: denn Die strukturen haben sich da verändert.

01:08:18: ja wir sehen auch wieder mehr nachfrage nach physischen gold nach haptischen gingen ja weg vom bitcoin her hin zu traditionellen Werden die gold aber auch andere edelmetalle.

01:08:32: wir haben jetzt auch eine erste silberposition in diesem ganz kleine Silberpositionen in den Abschwung gemacht.

01:08:38: Und wenn man das dann projiziert, auf die Unternehmen, die haben momentan Gewinnspannung wie noch nie, können die Goldpreise auch deutlich runtergehen Richtung viertausend.

01:08:47: Es sind immer noch Gelddruckmaschinen, wenn ich das so nennen darf.

01:08:50: Also da sollte man auch weiter auf steigende Kurse gefasst sein in dem Bereich.

01:08:55: und die Frage, die dann auch bestellt wird von Kunden, wie ist das denn, weil traditionell ist doch so, dass Gold und Aktien nicht gleichzeitig steigen können.

01:09:05: Ja, das ist so, wenn Gold eben steigt, weil die Inflation hochgeht.

01:09:09: Ja, das ist für Aktien nicht so ein gutes Umfeld, wenn man dann nicht mehr so planen kann.

01:09:14: Aber das haben wir momentan nicht.

01:09:15: Wir haben momentan die Phase, dass die Inflation runtergeht, dass wir eher keinen Bullenmarkt im Gold haben per se, sondern einen Beerenmarkt vertrauen.

01:09:24: Das führt eben dazu, dass bei niedrigeren Inflationsraten sowohl Aktien als reale Assets, als auch Gold gleichzeitig steigen können.

01:09:33: Wenn man sich mal so anschaut, Gold zum S&P, das sind sehr langfristige Zyklen.

01:09:40: Und wenn so ein Zyklus mal dreht, dann ist der nicht nach einem Jahr zumindest historischer Betrachtung zu Ende.

01:09:46: Und das zeigt uns momentan an, dass Gold auch in den nächsten Jahren gute Chancen hat, wie soll ich es formulieren, zumindest mit dem Aktienmarkt mitzuhalten, wenn nicht gar auch zu beformen.

01:09:57: Also aus unserer Sicht ist Gold auch in einem reinen Aktienportfolio, jetzt ein sehr wertvoller Bestandteil und auch in den nächsten Jahren.

01:10:05: Aber und dann lassen Sie sich Applaus dafür geben, dass Sie sozusagen mit dem Gold selbst den Aktienmarkt outperformt haben.

01:10:12: Das mag ja sein.

01:10:14: Aber die Goldminen-Aktien selber?

01:10:17: Ja, sind auch interessant.

01:10:18: Ich meine, Sie haben den Qualitätsansatz eingangs beschrieben.

01:10:22: Das ist natürlich herausfordernd, diese auch die Rohstoffminen-Aktien in den Qualitätsbereich einzuordnen.

01:10:28: Ja, ich sprach ja Eingangs von dieser veränderten Welt und Agilität und Anpassungsfähigkeit, dass man eben nicht nach Dokumen handelt, sondern nach guten Gründen.

01:10:40: Und da haben sich doch viele Dinge verändert.

01:10:42: Und da sind Goldminen-Aktien, aber nicht nur Goldminen, sondern auch Minen-Aktien generell wieder ein Blickwert für die Allokation, auch im Aktiensegment selbst.

01:10:54: Aber doch nicht in Ihrem Portfolio drin?

01:10:58: Ja, ich weiß nicht, wann wir das ausstrahlen.

01:11:00: Vielleicht dann schon, ja.

01:11:02: Morgen.

01:11:04: Ja, morgen schon.

01:11:06: Wenn

01:11:07: wir in einem Jahr wieder sprechen, dann haben wir es, dann sollten, dann denke ich, können wir darüber sprechen, wie die Minenwerte sich entwickelt haben, auch im Portfolio.

01:11:18: Ja.

01:11:20: Sie haben einen Punkt angesprochen.

01:11:21: Und das möchte ich vielleicht als Schlusspunkt mit Ihnen diskutieren.

01:11:24: Die Inflation ist in weiter Ferne.

01:11:26: Das kann man messen.

01:11:28: Auch die Inflationsversicherungsraten deuten an, dass Inflation in den USA wieder relativ normal aussieht in Europa irgendwie.

01:11:36: Einz, sieben, eins, acht Prozent.

01:11:38: Also als also wie vor Covid-Zeiten.

01:11:41: Das ist alles schön.

01:11:42: Da freuen wir uns.

01:11:43: Aber andererseits steigen eben die Bewertungen von Aktien, wie gesagt, haben Gold und Silber steigen Rohstoffe.

01:11:50: und das kann ja durchaus dazu führen, dass der Aktienmarkt schon oder nicht der Aktienmarkt diese Real-Güter-Märkte in gewisser Weise eine Inflation anfangen zu spielen und so auch ihre Güter preisen, weil auf der anderen Seite die Geldmenge und die Schulden natürlich weiter munter steigen.

01:12:13: Ohne jetzt hier Du-Szenarien aufzuzeichnen.

01:12:17: Wenn wir noch mal eine neue Inflationsfälle bekommen, dann haben sie gesagt, ist Gold sicherlich eine Versicherung gegen die Inflation.

01:12:27: Aktien sicherlich auch.

01:12:29: Aber alles das, was ihre Kunden sonst noch im Portfolio haben, wie Private Equity, wie Anleihen, vielleicht auch irgendwo hingezirkelt, inflationsgesicherte Anleihen und Immobilien.

01:12:46: Wie würden Sie denn diese anderen Assets klassen, als im Charakter Ihres Inflationsschutzes einordnen?

01:12:54: Und was bedeutet das dann letzten Endes für Ihren Auftrag als Portfoli-Manager für das liquide Vermögen?

01:12:58: Denn wenn ich jetzt mal meine Beobachtung vorwegnehmen darf, letztes Endes liegt es dann an Ihnen, die einzigen inflationsrobusten Assets zu managen, die bleiben, weil aus meiner Sicht die anderen Assets, die ich gerade genannt habe, nicht inflationsrobust waren.

01:13:14: Das haben wir bei BibliQ gesehen, das haben wir bei Nobilien gesehen.

01:13:18: Es ist schwierig.

01:13:19: Also dann haben Sie die Aufgabe.

01:13:23: Ja, also hängt ein bisschen davon ab, auch gerade die größte Essigklasse, auch unsere Investoren, die haben fast alle eine Übergewichtung im mobilen Bereich, also da kommt es halt schon drauf an.

01:13:33: Was machen die Zinsen?

01:13:34: Wenn man so die langfristigen Zinszyklen sich anschaut, könnte man vermuten, dass die Zinsen auch noch mal höher gehen, vor allem Kapitalmarktzinsen, die zehnjährigen, aus der Historie heraus.

01:13:44: Das können die Notenbanken aber nicht so richtig zulassen, dann sind wir dann schon beim Ja.

01:13:50: beim Yield-Curve-Management, was wir Eingangs besprochen haben.

01:13:54: Und das wird das verhindern, werden dann immobilien Outperformen wahrscheinlich nicht.

01:13:59: Was andere Formen wird, sind nominale Ansprüche, also Renten, wenn das Szenario eintritt, was Sie beschrieben haben.

01:14:06: Aber dafür sind wir ja da, um dann auch die Gewichte zu verschieben, Aktienquoten zu erhöhen, Quoten zu erhöhen von Edelmetallen, von Beamunternehmen und und und.

01:14:15: Und da haben wir ja mehr Möglichkeiten.

01:14:17: als nur dem Narrativ dann zu folgen, dass man Tech-Titel kaufen sollte, wie von sechzehn bis vierundzwanzig.

01:14:24: Also die Welt ist, im Endeffekt, durch auch die geogelitschen Verschiebungen besser geworden für ein Investor, wenn man mehr Möglichkeiten hat.

01:14:32: Und ja, reale Assets zu haben, ist dann auch die Lösung für die nächsten Jahre.

01:14:37: Aktien zusammen mit harten Assets im Edelmetallbereich, Gold, Silber.

01:14:45: Gefolgt dann von Immobilien, aber die werden wahrscheinlich auch an der Beform in Verhältnis, wie auch Private Equipment, wir haben sie weg, im Verhältnis zu den zu den Public Markets und auch zu, zu Gold und Silber.

01:15:00: Und das kann natürlich dann in so einen Boom auch ermünden, aber den haben wir noch nicht, denn niemand ist so richtig euphorisch, sondern diese Mauer der Angst, die ich immer wieder hervorhole, die The Wall of Warrior, wie das die anderen Sachsen sagen, die ist weiter da und man geht da und sagt, naja, Wie kann das denn sein?

01:15:17: Weil die Konjunktur läuft ja vermeintlich nicht so gut, Aktienmärkte steigen.

01:15:21: Und solange das so ist, so ist noch nie ein Aktienmarktaufgang zu Ende gegangen.

01:15:25: Diese Euphorie, die haben wir nicht an den Märkten, die kommt irgendwann.

01:15:28: Wann das ist, kann ich Ihnen auch nicht sagen, vielleicht bei achttausend S&P-Punkten.

01:15:33: I don't know.

01:15:36: Also ich fass mal zusammen.

01:15:38: Sie sind gut mutig, dass wir ein viertes gutes Aktienjahr sehen werden.

01:15:43: Infolge, die Rahmenbedingungen werden dadurch durch die Politik geschaffen.

01:15:50: Und die Risiken einer Überschuldung spielen noch keine große Rolle.

01:15:55: Zumindest nicht Ideen, was wir jetzt mit unseren Scheinwerfern nach vorne ableuchten können.

01:15:59: Und damit wird der Weg geöffnet für aktives Management, für diversifikation, für gute Ideen.

01:16:09: Und ich glaube, Darüber haben wir heute sehr, sehr viel gehört.

01:16:12: Wenn Sie uns vielleicht noch Hinweise geben wollen, zu anderen Esset-Klassen wie Bitcoin oder anderen Kryptowährungen, dann haben Sie jetzt noch die Möglichkeit.

01:16:23: Und wenn nicht, vielleicht haben Sie noch ein Motto.

01:16:28: Ich habe hier aufgeschrieben, dass Ihr Bärenmarkt im Vertrauen so narrativ ist, dass Ihre Kollege von der Bedmann Bank beim letzten Mal vor zwei Wochen als FED-Fan bezeichnet hat.

01:16:39: Also man kann mit dem Phänomen, das wir gerade in den USA sehen, sehr, sehr unterschiedlich bezeichnen.

01:16:47: Vielleicht haben Sie dann noch so ein Narrativ für uns bzw.

01:16:49: auch eine Beobachtung, die man einfach als Investor für im Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr

01:17:05: für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für Ja, ich würde es nennen Optimismus mit Verstand, Disziplin schlägt Drama, das wäre so meine Schlagzeile.

01:17:14: Und ja, wie gesagt, nochmal nachsagt.

01:17:14: zum Bitcoin, ich habe gestern mit einem Experten gesprochen, der sich da sehr tief auskennt und der meinte, der Quantencomputer, der wird den Bitcoin-Code nicht hacken können.

01:17:22: Also, na ja, vielleicht ist man dazu negativ, aber soll jetzt keine Prognose sein, wir bevorzugen weiter Gold.

01:17:27: Also Disziplin schlägt Drama, das wäre so das Motto für S.

01:17:34: Dann haben wir die Überschrift für diesen Podcast formuliert.

01:17:37: Und nach dem, was Sie gesagt haben, frage ich mich, wozu braucht man den Quantencomputer dann, wenn er den Bitcoin nicht knackt.

01:17:43: Aber wir werden es sehen.

01:17:44: Das wird die Wirklichkeit dann zeigen.

01:17:48: Aber vielleicht sind dann andere Kryptowährungen obsolet.

01:17:51: Wie war Welge?

01:17:52: Vielen, vielen Dank für heute, für den Ausblick.

01:17:54: Ich meine, das war wieder konstruktiv und ich hoffe, dass Sie recht haben.

01:17:57: Das wäre für uns alle gut.

01:17:59: Ich hoffe, dass aktives Management und auch Ihr Management sehr erfolgreich sein werden.

01:18:03: kommenden Jahr oder im vor uns vorliegenden Jahr und dass wir da alle viel lernen und viele Gesprächsmöglichkeiten haben.

01:18:09: Und aufs nächste Mal freue ich mich schon jetzt.

01:18:11: Wir sehen uns zwischendurch immer wieder in unseren Reportinggesprächen und da bin ich sehr gespannt, welche Beobachtungen sie machen und was sie aus den Nischen erzählen, in die wir so aus unserer normalen Investorenperspektive selten hinleuchten.

01:18:28: Insbesondere glaube ich, dass wir verstärkt über emerging markets sprechen werden.

01:18:33: Und da bin ich gespannt, was Ihr Haus dann in diesem Bereich anbietet und wo neue Ideen aus den emerging markets herkommen.

01:18:44: Ganz herzlichen Dank schon heute.

01:18:46: Vielen Dank für die Einladung und den Austausch.

01:18:48: Es hat wieder viel Spaß gemacht

01:18:50: mit Ihnen.

01:18:54: Das war eine neue Folge von Das Große Wild.

01:18:57: Mein Name ist Christian Hammes, ich bin Family Officer, Beirat und Treasurer und wir machen diesen Podcast für meine Berufskollegen, für professionelle Anleger, für alle, die in unserer Branche arbeiten und für alle, die sinnvolle und schlaue Anlageentscheidungen treffen wollen.

01:19:12: Wenn Sie uns nicht verpassen wollen, abonnieren Sie uns gerne und wenn es Ihnen gefallen hat, dann hilft es uns sehr, wenn Sie uns eine positive Bewertung auf Ihrer Podcastplattform hinterlassen.

01:19:21: Schreiben Sie uns auch gerne einen Kommentar.

01:19:23: Und wenn Sie sich bei allen Themen gerne unter BILD at pensum.pictures an mich und Ihre Aktion.

01:19:31: Und wenn Sie über die Taktiktafel hörbar und sichtbar werden wollen, hinterlassen Sie ein Video oder eine Sprachnachricht auf unserer WhatsApp-Mailbox unter.

01:19:45: Und wenn Sie als Werbepartner ermöglichen wollen, dass es diesen Podcast überhaupt gibt, sind Sie im besten Händen bei Vanessa Blome und dem Marketing der Edelstoff Media GmbH.

01:19:55: Alle Kontaktdaten finden Sie in den Show Notes.

01:19:58: Ich bedanke mich bei Ihnen sehr herzlich fürs Zuhören.

01:20:01: Das große Bild ist eine Produktion von Pensum Pictures für das Private Banking-Magazin und Eta Family Office, Audio-Redaktion im Studio des Private Banking-Magazins Martin Fornweck-Brückner.

01:20:12: Vermarktung Vanessa Blome.

01:20:14: Wir freuen uns auf sie in der nächsten Woche.

01:20:17: Alles Gute.

01:20:17: Bis dahin.

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