Folge 156: Power of Compounding – CIO-Gespräch mit Johanna Handte

Shownotes

Im Podcast „Das große Bild“ spricht Christian Hammes mit Johanna Handte, Chief Investment Officer der Bethman Bank (ABN AMRO-Gruppe), über die strategischen Konsequenzen der aktuellen makroökonomischen, geopolitischen und geldpolitischen Umbrüche für die Kapitalanlage 2026. Handte ordnet die vergangenen Jahre als Übergang von einem Deflations- in ein strukturelles Inflationsregime ein und plädiert für ein aktives, top-down-getriebenes Investmentmanagement, das Opportunitäten konsequent vor Risiken priorisiert. Im Fokus stehen die geldpolitische Unsicherheit rund um die US-Notenbank, die strukturellen Schwächen Europas sowie die Notwendigkeit einer stärkeren Globalisierung von Portfolios – insbesondere durch Schwellenländer, Rohstoffe und zyklische Industrien. Die Diskussion macht deutlich, dass klassische Benchmarks, Punktprognosen und rein passive Strategien den Anforderungen der kommenden Jahre nicht mehr gerecht werden.

Unsere drei Schwerpunkte:

  1. Regimewechsel in Geldpolitik und Inflation – warum die Zeit der Deflation vorbei ist und „die Zeit der Tauben“ beginnt
  2. Aktives Management als Pflichtdisziplin – Europa, Schwellenländer und Rohstoffe als Felder für Alpha
  3. Strategische Globalisierung der Vermögensallokation – weg von Heimatbias, hin zu Umsatz- und Opportunitätslogik

Das große Bild ist eine Produktion der pensum Pictures GmbH im Auftrag des private banking magazin und der Eta Family Office GmbH. Kontakt zur Redaktion und zur Einreichung taktischer Ideen: per Mail an bild@pensum.pictures und über den WhatsApp-Briefkasten unter +49 151 4160 1133. Sie wollen im „großen Bild“ werben? Kontaktieren Sie Vanessa Blome unter vanessa.blome@private-banking-magazin.de oder marketing@private-banking-magazin.de.

Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.

Transkript anzeigen

00:00:17: Ist Europa strukturell abgehängt oder nur temporär im Gegenwind?

00:00:22: Welche Rolle spielt die politische Einflussnahme auf Zentralbanken für meine Investments?

00:00:27: Warum sind Rohstoffe plötzlich wieder relevant für Portfolios?

00:00:30: Wie sinnvoll ist ein Europa-Bais aus Vermögensschutzperspektive wirklich?

00:00:35: Welche Chancen bieten Schwellenländer jenseits der klassischen Indizes?

00:00:41: Nicht in Unternehmensinvestierung auf Hoffnung.

00:00:44: Der andere Verschuldungsgrad bleibt hier immer noch.

00:00:46: Den Schweiß ist doch so teuer!

00:00:49: Und damit

00:00:50: reduziert

00:00:50: sich die Zinsdefinanz.

00:00:51: Man ist die Gegenanlage.

00:00:53: Das Geschäftsmodell der Bank, ja, die Transformation der Fristigkeit.

00:00:56: Die Besprechen hat man viel mehr Sensitivität

00:00:58: zu disastern.

00:00:59: Die Unternehmen sind eigentlich in zwanzigtausend Jahren noch kundfältig.

00:01:02: Welche lösen

00:01:02: vielleicht sogar gesellschaftliche

00:01:04: Probleme?

00:01:04: Wenn es einen

00:01:05: Call gibt, der ist hundert

00:01:06: Prozent sicher.

00:01:07: In Springfield, they're eating the dogs.

00:01:10: Herzlich willkommen in das große Bild, dem gemeinsamen Podcast von Private Banking Magazin und Eta Family Office.

00:01:17: Das ist die Folge onehundertsechsenfünfzig.

00:01:19: Heute sprechen wir zum ersten Mal, wie auch in den nächsten Folgen, mit bedeutenden CIOs aus der deutschen Private Banking-Markt.

00:01:28: Und heute beginnen wir unseren Rundgang durch die verschiedenen Maschinenräume mit Johanna Hante.

00:01:33: Sie ist CIO bei der Bedmann Bank.

00:01:36: einem Haus, das sich in den letzten Jahren stark vergrößert hat.

00:01:39: Und sie hat bei der Wohlgeschätzten, aber manchmal in der Vergangenheit etwas konservativ eingeschätzten, Beatmann Bank, frischen Wind reingebracht.

00:01:48: Und wir erfahren von ihr, wie sie reininhaltlich in einen großen Maschinenraum, bedeutsamen Maschinenraum, Veränderungen gebracht hat und wie diese Veränderungen sich auf ihr Portfolio auswirken.

00:02:00: Das heißt, welche Akzente setzt die Betmann Bank heute?

00:02:03: Wie geht man damit um, dass Technologie vielleicht überbewertet ist, dass Europa vielleicht zu wenig wächst und dass die Welt insgesamt größer wird und immer mehr Möglichkeiten bietet, aber auch immer komplexer wird?

00:02:14: Freuen Sie sich auf ein spannendes Gespräch mit Johanna Hante von der Betmann Bank.

00:02:21: Zum ersten Mal im großen Bild freue ich mich Frau Johanna Hanke im Podcast begrüßt.

00:02:26: So dürfen.

00:02:26: liebe Frau Hanke herzlich willkommen im großen Bild.

00:02:30: Ich freue mich sehr bei Ihnen zu sein und ich glaube gerade heute ist es sehr sehr wichtig über das große Bild zu sprechen, denn es sind ja sehr bewegte Zeiten wie Sie und wir und auch die Zuhörer selbstverständlich auch wissen.

00:02:42: Das ist so und wir sprechen mit der Kapitänin eines großen Maschinenraums.

00:02:47: Die Betmann Bank ist mittlerweile nicht nur durch organisches Wachstum, auch durch unorganisches Wachstum.

00:02:53: einer der größten Privatbanken im Deutschsprachigen Markt.

00:02:57: und lassen Sie uns vorhanden vielleicht am Anfang mal kurz einordnen, für welchen Maschinenraum Sie sprechen.

00:03:03: Wenn man sich das so vorstellt, welche Häuser, welche Kompetenzen da jetzt angedockt sind, dann könnte man ja denken, da gibt es verschiedene Türen, verschiedene Maschinenräume und wir sprechen jetzt mit Ihnen, mit welchen Maschinenraum genau.

00:03:17: Das ist eine sehr gute Frage und ich würde gerne so ein bisschen mit einem Scherz anfangen.

00:03:22: Die Senior Management der Bank hat das Tragi-Papier gelesen und weiß, dass wir starke große Banken in Europa brauchen.

00:03:29: Und wir sind Teil dieser europäischen Erfolgsgeschichte, denn wir haben vor anderthalb Jahren erklärt, dass wir als ABN Amdo eben die Haukauffäuser-Lampenbank erwerben werden.

00:03:39: Das wurde letztes Jahr bestätigt, ist durch alle regulatorischen Gremien durchgegangen.

00:03:44: Und dieses Jahr starten wir die Integration.

00:03:47: Bis aber die Integration wirklich vollständig abgeschlossen ist, arbeiten beide Banken sozusagen separat, als zwei Töchter eines Unternehmens, aber unabhängig voneinander.

00:03:57: Und ich momentan hier mit meiner Wenigkeit vertrete eben die Meinung der Bedmann Bank, der ABN-Amtwort.

00:04:03: Das heißt, alle Kollegen und Kunden der HALT dürfen natürlich auch andere Meinungen hören die eben direkt die Meinung eben dort der Bank und der Banker ist.

00:04:14: Wir haben eben unsere eigene Strategie.

00:04:16: die will noch momentan unabhängig voneinander formulieren was aber in Zukunft anders sein wird.

00:04:22: Sie haben ihre Verantwortung.

00:04:27: Richtig, am ersten Januar, also am zweiten Januar, im Jahrzehntausend vierundzwanzig, davor war ich fünfzehn Jahre bei DWS im Bereich Portfoliomanagement, das heißt im Herzen.

00:04:36: Und das ist, glaube ich, wichtig, zu sagen, bin ich immer noch Portfoliomanagerin und ich muss ein bisschen hier auch Werbung machen, denn dieser Beruf scheint nicht mehr so attraktiv zu sein.

00:04:45: Wir sind immer auf der Suche nach neuen, jungen Talenten, die mit viel Begeisterung eben das Tagesgeschehen sowohl in der Politik als auch an der Börse verfolgen.

00:04:53: Also das heißt, ich möchte mich stark machen für Folio Managerinnen und Portfolio Manager, wir suchen euch.

00:05:00: Wir brauchen sie und die Branche ist wahnsinnig spannend.

00:05:02: Insofern, das ist mein Thema.

00:05:05: Mein Thema ist Portfolio Management und jetzt seit zwei Jahren vertrete ich natürlich jetzt auch die Anlage Strategie.

00:05:11: In meiner beruflichen Tätigkeit war ich immer top-down orientiert und das ist eben das, was mir jetzt hier sehr gut zugutekommt.

00:05:17: Ich bin selbst ausgebildete Wittersmathematiker und habe also schon einen quantitativen Hintergrund, der auch heute sehr gut in die Zeit passt.

00:05:24: Denn ohne AI, ohne quantitative Modelle können wir die Welt nicht begreifen und zusammenfassen.

00:05:30: Aber ich denke auch immer, dass es notwendig ist, durch Erfahrung auch die Intuition für den Markt zu haben.

00:05:36: Das ist ein Miteinander.

00:05:38: Beide Säulen sind relevant und wichtig.

00:05:40: Und beides versuchen wir auch in unserem Investmentprozess, dementsprechend auch zu gestalten und zu prägen.

00:05:47: Wir stützen natürlich, dass sich junge Menschen für das aktive Portfoliomanagement interessieren, denn die Schwächen und Fehlallokationen von ETFs kritisieren wir hier hin und wieder im großen Bild und wir glauben, dass die kognitive Auseinandersetzung mit Kapitalmärkten nicht nur für das liquide Vermögen, sondern für alle anderen Assetklassen gleichermaßen wichtige Impulse liefert, genauso wie unser Gespräch heute vorhanden.

00:06:13: Zweitens, Sie haben die Top-Down-Perspektive angesprochen, die, glaube ich, immer wichtiger wird.

00:06:19: Ich darf das jetzt mal aus meiner Perspektive sagen, gerade ist Reportingsaison, wir gucken zurück auf die Ergebnisse der einzelnen Portfolio-Manager, der verschiedenen Vermögensverwalter.

00:06:27: Und die rein bottem abgetriebenen Maschinenräume haben sowohl in den meisten Fällen große Probleme gehabt und geben dann auch nur unzureichend Antworten auf das, was gerade aktuell passiert.

00:06:41: Das nur am Rande und mit diesen Eindrücken, Frau Hante, steigen wir mal ins Geschehen ein.

00:06:48: Beziehungsweise, ich möchte Sie einladen, meinen kurzen Rückblick zu üben.

00:06:51: twenty-five war ja auch ein nicht unspannendes Jahr und vielleicht auch eines, in dem es viele Überraschungen gab.

00:06:59: Frau Hante, was war denn für Sie?

00:07:00: twenty-five die größte Überraschung, die Sie erlebt haben.

00:07:06: Ich glaube, das Thema wurde schon sicherlich nicht nur bei Ihnen, aber auch generell thematisiert.

00:07:10: Und ich würde gerne damit anfangen, was mich nicht überrascht hat und dass sicherlich auch eine kontroverse Meinung war.

00:07:15: Und das ist die Lockerung des Schuldenbrems.

00:07:16: Ich habe dem Sommer, im Sommer, auch schon im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im in dem damaligen Plenum erlebt, aber Fakt ist, dass wir momentan einfach keine andere Möglichkeit haben, als kreditfinanziert wachstum in Europa oder in Deutschland auch zu bewerkstelligen.

00:07:37: Und das ist dann auch viel schneller passiert, als ich gedacht habe.

00:07:40: Ich glaube, das war die überraschende, das überraschende Moment.

00:07:42: Das ist eben so schnell passiert.

00:07:45: Im März, um um zu kommen, das war glaube ich, das war ein bisschen überraschend, aber nicht, dass es dazu kommt, auch wenn das Thema PC.

00:07:53: ist, das wissen wir, wir kennen die Argumente, die dafür und dagegen sprechen, aber momentan aus unserer Sicht etwas, was uns nicht überrascht hat.

00:08:03: Das, was uns wirklich überrascht hat, ist auch nicht Trump, denn auch hier waren wir eigentlich gut vorbereitet auf das, was er bewirken würde, die Art und Weise, wie er seine Präsidentschaft prägt, war keine Überraschung.

00:08:15: Das Bild vom Orangenen Schwan oder Orange Swan, glaube ich, beschreibt es sehr gut.

00:08:21: Allerdings Das, was mich am meisten erschüttert hat, war wirklich der Angriff auf die FED und die permanenten Angriffe, die gehen ja auch sogar in das Jahr, ja, sechsundzwanzig weiter und zwar auch eine Art und Weise, die wirklich sozusagen an den Grundfesten des Wertesystems und des Finanzkonstruktes rüttelt, für das ich mich stark mache, denn eine unabhängige FED ist notwendig, ist wichtig, relevant, kaut, schafft.

00:08:46: in die Währung.

00:08:47: und das ist eben davon abgeleitet die größte Finanzmarkt Überraschung, nämlich die Schwäche des US Dollars.

00:08:52: Das war Wenn man etwas hätte noch besser machen können letztes Jahr, dann wäre es wirklich da eine Währungssicherung einzuziehen, die Bewegung im ersten halb Jahr einfach ein bisschen abzufedern.

00:09:04: Aber darüber hinaus, wir haben Aktien nicht verkauft, wir haben die übergewichtete Aktienpositionierung beibehalten.

00:09:10: Wir haben im Jahr twenty-fünfzig sehr schnell, weil wir schon im Jahr vierundzwanzig darüber diskutiert haben, Rüstungsaktien und Portfolio aufgenommen, da womöglich.

00:09:18: Wir haben auch im Jahr vierundzwanzig eine signifikante Goldpositionierung aufgebaut.

00:09:23: Das heißt, Sie kennen unser Haus ja auch schon.

00:09:25: Ich weiß, dass Sie mit uns ja schon gesprochen haben, also vor meiner Zeit.

00:09:28: Und Sie sehen natürlich auch anhand der Aussagen, die ich getroffen habe, dass sich unser Haus auch wandelt.

00:09:33: Und natürlich auch mit der Zeit, die Schwerpunkte setzt, die auch relevant sind.

00:09:38: Wir sind nicht dogmatisch unterwegs.

00:09:41: Das ist immer das, was ich für mich als relevant sehe.

00:09:43: Mein Job ist es.

00:09:45: Optionen aufzuzeigen, Opportunitäten aufzuzeigen.

00:09:48: Und das ist immer die Aufgabe eines Schiefinvestment-Offices zu zeigen, was kann passieren, wo müssen wir hinschauen.

00:09:55: Und in diesem Universum der Opportunitäten, auch wenn viele sehr gerne über Risiken sprechen, ich möchte sehr gerne eben das Universum der Opportunitäten betonen, dafür suchen wir uns einfach zu orientieren.

00:10:05: Und diese Themen haben wir, glaube ich, sehr gut hinbekommen.

00:10:08: Wir haben auch rechtzeitig so ein bisschen auch die Assets aus den USA nach Europa übergeführt auf der Aktienseite.

00:10:16: Wir haben schon einen stärkeren Europa-Bajas in unseren Portfolien, das wissen Sie auch, aber auch das haben wir gemacht.

00:10:22: im Jahr ist Jahr zwanzig.

00:10:24: Wir haben eine US-fokussiertere Vermögensverwaltung auch ins Leben gerufen, denn zum Thema europäische Aktien werden wir sicherlich auch kommen.

00:10:35: Da kann man geteilter Meinung sein und ich wollte einfach, dass unsere Kunden auch die Möglichkeit haben, sich stärker an einer marketkapitalisierten Wenschmack zu orientieren, nämlich MSR Welch.

00:10:44: Also insofern, ich glaube, der US-Soller war die größte Überraschung und wirklich diese, ja, ich will jetzt nicht sagen Aggressivität, aber doch diese kontinuierliche Beschuss von Herrn Trump gegen diverse Governors, insbesondere natürlich Ron Paul.

00:10:58: Das ist schon für mich eine harte Linie gewesen.

00:11:03: Und was ist ihnen taktisch?

00:11:05: Sie haben schon ein paar Aspekt, was sie in taktischem letzten Jahr gut gelungen, weil sie ja bei der gerade der Allokation zwischen Europa und USA gab es viele Fehlermöglichkeiten.

00:11:14: Ja und viele Vermögenserwalter, die sich, zwei tausend, vierundzwanzig gegen den Druck ihrer Kunden sehr stark in Europa aufgehalten mit ihren Allokationen, sind dann auf Druck der Kunden Anfang des Jahres.

00:11:27: in die USA gegangen, dann kam der Liberation Day, dann sind sie wieder relativ schnell aus der amerikanischen Übergewichtung zurück und haben damit eigentlich alles falsch gemacht.

00:11:38: Das können Sie auch am Jahresende in den Performance-Ergebnissen ablesen.

00:11:42: Was ist Ihnen besonders gut gelungen im letzten Jahr auf der taktischen Ebene?

00:11:47: Beide Themen, die ich gerne herausgreifen möchte, die ich erwähnt habe.

00:11:51: Wir haben wirklich eine Goldposition reingenommen in die Portfolien.

00:11:55: Fünf Prozent, das ist schon für uns natürlich signifikant.

00:11:57: Wir kommen nicht aus dieser Welt, wo man eben außerhalb Aktien und Rente noch allokiert.

00:12:02: Das ist sicherlich aber das Haus neu gewesen.

00:12:04: Und es gehört schon natürlich auch Mut dazu, den Goldpreis dann auch auf dem Niveau zu kaufen.

00:12:09: Also man muss natürlich auch diese Sicht haben, dass der irgendwann bei viertausend, siebenhundert, fünftausend US Dollar pro Unzel steht.

00:12:17: Die hatten wir zu dem Zeitpunkt und haben da auch Entsprechend agiert.

00:12:20: das Seite-Thema, das ist ganz wichtiger und das ist immer noch dieses Thema, das waren eben vor dem Hintergrund des Liberation Days und dieser großen Unsicherheit, die im Prinzip jeder hatte, nicht nur, nicht nur wir am Kapitalmarkt, sondern insbesondere die CEOs der amerikanischen Unternehmen, aber auch der europäischen Unternehmen.

00:12:39: Wenn Sie sich von damals diese Earnings-Report aus nochmal auswerten lassen über AI, dann lesen Sie überall das Wort Unsicherheit, Unsicherheit, Unsicherheit.

00:12:48: Das war wirklich wie so ein Peek in der Auswertung.

00:12:50: Insofern vor dem Hintergrund diese Unsicherheit zu sagen, dass was Trump da macht, ist ein Deal-Making-Prozess, den er in seinem Buch beschrieben hat.

00:13:00: Er möchte stark auftrumpfen, den Gegner überraschen.

00:13:04: an eben ein Ziel zu erbieren und im Prinzip an diesem Narrativ zu bleiben und davon abzuleiten.

00:13:09: Nein, wir verkaufen Aktien nicht.

00:13:11: Nein, wir gehen nicht auf Underweight oder neutral.

00:13:14: Nein, es wird keine Rezession geben.

00:13:16: Und das habe ich in einem Atokvideo an unsere Kunden auch so gesagt.

00:13:20: Das ist ein wirkliches Szenario, aber nicht unser Basis-Szenario.

00:13:23: Das ist es nicht.

00:13:24: Ich glaube, vor dem Hintergrund der Situation, um in Liberation Day herum alles zu machen, darauf bin ich besonders stolz, dass wir das so hinbekommen haben.

00:13:35: Das finde ich schon eine sehr gute Leistung und deswegen freue ich mich also über diese zwei Themen, die wirklich für uns letztes Jahr doch zu einem erfolgreichen Jahr haben werden lassen.

00:13:49: Und statt zu darf ich fragen, wo Sie insgesamt mit Ihrem Aktienblock im letzten Jahr rausgelaufen sind.

00:13:55: in der Performance?

00:13:56: In den aggressiveren Mandaten sind wir bei elf zwölf Prozent.

00:14:02: Also jetzt wirst du für sechs.

00:14:04: Ja, und damit deutlich höher als die Kapitalgewichtete und gleichgewichtete Performance des MSIA World All Country, was ich immer so als Maßstab nehme.

00:14:15: Interessant übrigens, dass der gleichgewichtete MSCI World All-Country stärker performt als der Kapitalgewichtete.

00:14:24: Was auch wieder ein Indiz dafür ist, dass diese Übergewichtung im Technologiebereich alleine gar nicht erforderlich war, um eine gute Performance zu erzielen.

00:14:35: Aber wir kommen nachher noch so auf die taktischen Betrachtungen für das Jahr.

00:14:39: Ja, vorhanden, wenn wir mal so in das neue Jahr einsteigen, dann könnten wir jetzt im Prinzip wieder da einsteigen, wo es alte Jahre aufgehört hat bei Donald Trump und der Aufmerksamkeitsökonomie, bei Geopolitik und bei solchen Themen.

00:14:58: Vielleicht ist das auch der Punkt, wo wir mal die Rahmen setzen können.

00:15:06: Ganz grob gesagt, Aus der Vogelperspektive eines ganz neutralen Beobachters kann man ja sagen, dass sich mal bei den Hauptrahmendaten für die Volkswirtschaften Europa und USA sowohl die Zinsen als auch die Inflationsraten und die Inflationserwartungen wieder relativ stark normalisiert haben, auch die Erwachsungsraten sind wieder so bei vor Covid-Niveau.

00:15:30: Also wir sind in Europa bei einem erwarteten Wachstum von ein bis zwei Prozent, in den USA bei zwei Prozent.

00:15:38: Es gibt in den USA Sicherheitshinsenkungen, da kommen wir noch drauf.

00:15:42: Aber alles normalisiert sich wieder und ich glaube, eine der wichtigsten Beobachtungen ist zumindest mal so aus der Warte.

00:15:50: der Bepreisung von Inflationsversicherung, dass sowohl die Inflation in Europa, bei einer erwarteten Inflation in zwölf Monaten von einem Prozent, zumindest mal so wie sie sich gegen Inflation versichern können, als auch zwei Prozent in den USA wieder völlig normal und gesund aussieht.

00:16:09: Das war vor allem Quartal beispielsweise in den USA noch überhaupt nicht der Fall.

00:16:12: Also das alles nimmt schon mal das Risiko einer Rezession in den USA und auch in Europa ein bisschen stärker vom Tisch.

00:16:23: Aus ihrer Vogelperspektive betrachtet sieht da die Welt relativ volkswirtschaftlich gesehen, nicht geopolitisch, sieht da die Welt auf ein klassisches späzügliches, gesundes volkswirtschaftliches Szenario in den USA und Europa.

00:16:40: Aus aktueller, volkswirtschaftlicher Sicht, wenn wir jetzt die Geopolitik außen vorlassen, würde ich sagen, ja.

00:16:46: Wir haben für das Jahr-Zweißen-Sächsen-Zwanzig so ein bisschen, ich bin da gerne, so in diesen englischen, griffigen Slogans unterwegs, haben wir drei Themen identifiziert, die relevant sind.

00:16:58: Zum einen ist es das Thema FED-Fun, also ein bisschen überspitzt gesagt, es wird alles darum gehen, wie das neue Governing Body der FED aussehen wird, wer wird der neue Präsident.

00:17:10: der dann sicherlich auch natürlich eine wichtige Aufgabe tragen wird, denn das beeinflusst langfristig wirklich die monetäre Politik des Landes und damit ist es insgesamt für den Kapitalmarkt und allergrößter Wichtigkeit.

00:17:22: Denn die Infektionszahlen haben sie selber gesagt, wir kommen von einem anderen Niveau und trotzdem hat die Fett angefangen, Zinsen zu senken.

00:17:29: Insofern, das Mandat der Fett ist eigentlich festgeschrieben.

00:17:34: Man kann das aber mal so mal so auslegen und die Frage ist, wie wird das in Zukunft ausgelegt?

00:17:39: Insofern, das ist das eine Thema, das uns definitiv begleiten wird.

00:17:43: Das zweite Thema, das Sie so ein bisschen ansprechen, und in die Richtung gehe ich, wir haben dazu gesagt, run it hot baby.

00:17:49: Das heißt ein bisschen, ja, wir haben schon eine, wir sehen schon wirklich eine zyklische Erholung.

00:17:53: Wir sehen auch eine, eine auch Industrialisierung, die da vonstatten geht, zumindest in den USA weniger in Europa.

00:18:00: Auch da haben wir ja unsere Themen noch Hausaufgaben zu machen.

00:18:03: Aber insgesamt ist es ein positiver Impulse, den wir sehen.

00:18:07: Insofern so ein bisschen überspitzt, so in der Trumpischen Art, run it hot baby, so wie Drill it.

00:18:12: Ja, so ein bisschen überspitzt.

00:18:14: Und das letzte Thema am Ende, Cash is trash.

00:18:17: Ich glaube oder wir glauben immer noch, dass man eben nicht im Geldmarkt verbleiben sollte, dass man eben nicht sparen sollte, sondern immer am Kapitalmarkt investiert ist.

00:18:27: Und dass es nicht zu spät ist, einzusteigen, auch wenn natürlich wir überall Das geschieht neue höchststände Seen und insbesondere für die europäischen Bürger sich immer die Frage stellt, wie kann der DAX bei twenty-fünfzehntausend sein?

00:18:39: oder drüber?

00:18:39: und gefühlt ist auch in diesem Land nichts.

00:18:43: Nicht so, wie es eigentlich sollte.

00:18:45: Wir sprechen ja von dieser K-Shaped Thematik und die sehen wir ja an so vielen Stellen emotional an den Börsen in der Geopolitik.

00:18:56: alles verändert sich.

00:18:57: Aber an den drei Themen kann man das ganz gut erkennen und ich würde Ihnen dazustimmen.

00:19:03: Die volkswirtschaftliche Welt ist fast schon ein Goldilocks-Szenario für dieses Jahr, wenn nicht Herr Trump wäre.

00:19:10: Aber Herr Trump, und wenn wir beim ersten Punkt anfangen wollen, wird ja den neuen Fed-Präsidenten aussuchen.

00:19:20: und das Risiko Oder das Szenario könnte ja sein, dass wir schon mal in der Türkei gesehen haben, nicht dass sein Schwiegersohnnotenbankpräsident wird, aber dass ein Präsidient kommt, der die Zinsen stärker stängt, als der Wirklichkeit gerecht wird und wir dadurch nochmal eine Inflation anspringen sehen.

00:19:40: und das ist ja mal so die mathematischen Beurteilungen.

00:19:46: der Schuldenrückzahlungsfähigkeit der USA nicht ganz so realitätsnah im Beißenhaus gesehen werden.

00:19:53: Das spricht dafür, dass man wahrscheinlich zwischen Leitzinssatz und Inflationsrisiko auch nicht so scharf unterscheiden möchte, zumindest im Beißenhaus.

00:20:04: Das heißt, wenn sozusagen eine Taube in der Fett landet, dann könnten wir zwar große freude bei technologiewerten haben bei allen long duration aktien und anlage formen aber irgendwo steigt das inflationsrisiko wieder und gleichzeitig liegt ja über dem jahr so als dunkle wolke.

00:20:32: das Narrativ, dass die Zinssenkungszyklen in Europa geendet haben und dann auch nach diesem Jahr in den USA enten könnten, sofern ein Fettpräsident kommt, der sich auch für den Inflationsraten interessiert.

00:20:46: So, wer setzt sich jetzt durch?

00:20:48: Haben Sie da eine Tendenz und sagen, die Amerikaner werden, weil das Trump will, auch eine wirklich leichtere Fettpolitik erleben und deutlich leichter als bisher?

00:21:01: Also wir beobachten natürliche Diskussionen und wir wissen ja, dass, glaube ich, im November und da schauen wir ja auf Polymarkets.

00:21:10: Polymarkets hat ja doch an vielen Stellen ein sehr gutes Gefühl für das, was da etwas passiert.

00:21:15: Insofern wissen wir, dass er Hessen ja eine Zeit lang sehr hoher, großer Favorit war.

00:21:20: Das wurde jetzt abgelöst durch Kevin Walsh.

00:21:23: Das sieht also ein bisschen anders aus.

00:21:26: Wir beobachten das und das kann sich ja jederzeit alles noch mal ändern.

00:21:31: Am Ende gehen wir davon aus und ich habe eine Kolumne, die ich ins Leben gerufen habe, die nennt sich CIO Insights, die da ich dann wirklich selber schreibe und eine dieser Kolumne im letzten Jahr war eben die Zeit der Tauben, genau in der Anlehnung an das, was sie auch angesprochen haben.

00:21:47: Das heißt, wir gehen davon aus, dass es vielleicht eben eine Übertreibung nach unten hingeben wird, was den Leitzins in den USA angeht und dadurch davon abgeleitet, schon noch eine zweite Welle.

00:21:59: der Inflation durchaus möglich ist.

00:22:01: Wir sehen momentan ein bisschen fallendet Tendenzen in den USA, in Europa sowieso, aber danach können wir wieder eben steigende Inflationsraten sehen und das zückt sich ja ganz gut in dieses große Bild, das wir ja auch haben, dass diese Zeit der Deflation vorbei ist, wie wir ja in einem Inflationsregime uns befinden.

00:22:23: Und da auch verbleiben werden.

00:22:24: Das ist immer natürlich eine Schwankung.

00:22:26: Aber ich glaube, die Grundstudentie ist da.

00:22:28: Und natürlich, ja, ich meine, Sie wissen auch selber, dass die Finanzierung der Stadtschulen, der USA, momentan am kurzen Ende stattfindet.

00:22:35: Um einfach eben von den fallenden Leitzenden dann möglichst schnell profitieren zu können.

00:22:40: Und das ist mittlerweile ja signifikant, ich glaube.

00:22:43: Von den dreißig Teilionen US-Dollar, das ist in amerikanischer Sprachweise, sind sechs Komma sechs im kurzen Bereich, also bis zu einem Jahr finanziert.

00:22:51: Das ist für die Verhältnisse, aus denen wir kommen in der Vergangenheit, ein sehr, sehr großer Anteil.

00:22:56: Insofern, man versucht natürlich, diese Staatsschulden diesen Berg vor sich hinzuschieben, möglichst.

00:23:03: kosteneffizient eben in der Hoffnung auf allende Zinsen, was nicht nur eben die Staatskassen entlasten würde, sondern natürlich auch den amerikanischen Konsumententlastung bedeutet, aber da sprechen wir ja insgesamt natürlich über.

00:23:17: Ich habe das neue Phänomen, das ist in DC, gibt eben diese Affordability Crisis, also das Thema, was kann sich eigentlich der amerikanische Konsument noch leisten, muss man ihn nicht noch stärker entlasten, also mit Caps auf Kreditkarten, Zinsen etc.

00:23:30: was natürlich.

00:23:32: die Kreditkartenunternehmen nicht so gut finden.

00:23:34: Aber Trump möchte diese mit Trump Elections gewinnen.

00:23:38: Und wenn er jetzt sagt, er muss den Konsumenten auf seine Seite bringen, in dem Öl weiter fällt, haben wir ja gesehen.

00:23:46: Gott sei Dank.

00:23:46: Sonst werden wir einfach zumstechnisch noch ganz so an, dass ich glaube, also alle sind sehr froh darüber, dass die Ölpreise einfach eine fallende Tendenz haben.

00:23:53: Sonst würden wir einfach nicht dastehen, wo wir sind.

00:23:56: Aber in der Summe ist es schon natürlich auch für den amerikanischen Konsument schwierig und von dem her denken wir auch, dass da eben eher die Zeit der Tauben kommen wird.

00:24:07: Und die amerikanische Notenbank, da habe ich ganz viele Wetten verloren, hat schon angefangen mit QE.

00:24:14: Ich hätte damit gerecht, dass die Europäer es deutlich nötiger hätten und auch die Inflationssituation haben, um das wieder zu beginnen.

00:24:22: Ich würde mal meine Wette für Europa für in Europa nachlegen werden mit QE im Laufe des Jahres.

00:24:31: Spätestens, wenn in Frankreich gewählt worden ist.

00:24:35: Und dann werden wir mal sehen.

00:24:38: Aber all das spricht dafür, dass wir sozusagen in ein altes Geldregime zurückkommen.

00:24:43: und um jetzt den Ausblicksbogen mal ein bisschen weiter zu spannen, dann sind wir doch wieder in einem Szenario, das wir eigentlich schon kennen, in dem die Asset Inflation wieder etwas größeren Raum hat, bis wir Und da würde ich sagen, ist Europa vielleicht gefährdeter als die USA, da kommen wir auch noch drauf, dass das dann doch irgendwann noch mal eine strukturelle Inflation zuschlägt und wir merken, okay, der Instrumentenkasten hat es doch vielleicht nicht mehr so ganz gut funktioniert oder wir können ihn nicht mehr so unangeschränkt nutzen wie bisher.

00:25:13: Das heißt, eigentlich damit schaffen wir eine ganz gute Voraussetzung, zumindest mal für die Kapitalanlagen in den USA und Europa in diesem Umfeld.

00:25:23: Es ist ja immer so spannend, dass wir denken, dass die Zentralbanken wirklich die Integration steuern können auf eine bestimmte Zielgröße.

00:25:31: Wir wissen ja, dass es eigentlich nicht möglich ist, so ein komplexes Gebilde wie eine Volkswirtschaft auf zwei Prozent hinzusteuern.

00:25:37: Das muss man zumindest aus der Sicht der Kapitaleinlage immer als Tendenz sehen.

00:25:42: In welche Richtung gehen wir?

00:25:44: Mir ist die Punktprognose weniger wichtig als eben diese Änderung in welcher Rate wir uns befinden, steigend fallend.

00:25:52: schneller, steigend, langsamer.

00:25:54: Das sind eher die Kriterien, die für uns wichtiger sind.

00:25:57: Die Punktprognosen per se, die wir auch immer haben, für die Jahre finde ich immer ein bisschen schwierig.

00:26:04: Wenn wir mal auf Ihren zweiten Punkt kommen, dann sind wir und die Trumpisierung Ihrer Thesen, Sie haben es selber gesagt, hat er schon eines zugehalten, dann lässt sich in dieser spätzüglichen Situation aus vielen Gründen noch sehr viel erreichen.

00:26:22: Und dann ist es aus Ihrer Sicht zu früh, sich sozusagen aus einer vielleicht langsam mühenden Konjunktur zurückzuziehen und schon das Szenario zu spielen.

00:26:34: Jetzt sind die Zinssenkungen zu Ende.

00:26:36: Jetzt hören die Impulse auf.

00:26:39: Wir haben ja auf der fiskalischen Seite in USA noch jede Menge Impulse, die jetzt, sie haben diese K-shaped Economy angesprochen, die ja gerade erst anfangen zu greifen.

00:26:49: Und was ist denn Ihre Konsequenz aus dem, was die One Big Beautiful Bill, den kleineren Unternehmen, den realen Industrieunternehmen, den verarbeitenden Sektoren eigentlich verspricht.

00:27:03: Das könnte ja dazu führen, dass man sich von der Bewertungsrisik oder Technologie, die wir unabhängig davon, ob man jetzt Betmann-Bankerunde ist oder nicht, die wir alle irgendwo im Portfolio sehr, sehr stark spielen, ob wir es uns jetzt bewusst tun oder nicht, dass man sich da etwas immer zepieren kann und auf andere Industrien verzweigen kann, weil sich ja auch zum Jahresende hin die Märkte insgesamt etwas verbreitert haben und die Performance ein bisschen ausgeweitet hat, was ja für eine gesunde Situation spricht, dass die anderen Sektoren so ein bisschen nachziehen.

00:27:39: Wo sind denn dafür Sie die spannendsten Felder in den USA, in der amerikanischen Industrie?

00:27:48: Wir haben schon letztes Jahr uns erstag dafür, also zumindest immer Anfang des Jahres, formulieren wir, so wie alle Häuser, auch unsere Internet-Thesen.

00:27:56: Was denken wir?

00:27:57: Müssen wir sozusagen auf unserer Watchlist haben, was könnte funktionieren, was könnte nicht funktionieren?

00:28:03: Eines der Themen, die super funktioniert haben, auch dieser Watchlist war das Thema Ihren Verteidigung, Defense, wissen wir.

00:28:09: Aber eines der Themen, das eben nicht so gut funktioniert hat, war, wir haben schon letztes Jahr darauf gesetzt, dass eigentlich IT nicht mehr den Markt tragen wird, sondern es eigentlich in die Praunchen geht.

00:28:19: Und insbesondere das Thema Small Caps.

00:28:22: Also amerikanisches Small Caps war schon eben zumindest in der Diskussion bei uns, im Anfang des Jahres, eben relevant.

00:28:29: Ich glaube, die hatten ein bisschen nach dem Trump gewählt worden.

00:28:32: Es gab so einen ganz großen Performance-Schub, aber danach hebte alles wieder ab.

00:28:38: und eigentlich für uns aufgrund seiner Weil Themen war schon eben einfach auch die Disturzung des amerikanischen Marktes, der Unternehmen eben auch mit der kleineren Markkapitalisierung irgendwo auch die Ableitung.

00:28:53: Ist nicht passiert, wir sind auch nicht reingegangen.

00:28:55: Also wir haben die ganze Zeit nur überlegt und geguckt, aber so richtig überzeugt haben uns die Signale nicht.

00:29:00: Das ist aber trotzdem für dieses Jahr nochmal auf unserer Watchlist.

00:29:04: Und jetzt so langsam sieht man eben, dass die Marktteilnehmer auch andere Themen in ihrem Portfolio haben, dass sie nicht mehr diesen extremen, ja, eindimensionalen Raum der IT-Themen sehen, das ist der mal IT-Blaise, ja oder nein, wird auch überall diskutiert.

00:29:21: Sie sehen ja auch ein anderes Verhalten der Unternehmen, sie verschulden sich jetzt auch, um eben die Infrastruktur hinzubauen, dass es auch was Neues, was eben auch in den letzten Monaten der Stadt gefunden hat.

00:29:32: Insofern, ich glaube, Gerade auch das Thema Small Cips, auch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass wir ja eine Zinssenkung bekommen oder bekommen werden.

00:29:40: Davon gehen wir ja aus, dass auf allen Zinsen in den USA die Finanzierungsmöglichkeiten oder Refinanzierungsmöglichkeiten für diese Unternehmen auch nochmal erleichtern.

00:29:49: Das kann durchaus die eine Säule sein und natürlich auch eben diese Steuererleichterungen, die wir haben.

00:29:54: Und wenn man sich insgesamt so die letzten Jahre anschaut, diese Margin in den USA und in Europa.

00:30:03: Ein Großteil der besseren Margen in den USA kam zustande, weil einfach die Steuerbelastung viel geringer war.

00:30:09: Und das ist einfach so.

00:30:10: Und dieser Effekt wird ja fortgeführt.

00:30:11: Insofern möchte ich mich nicht so ganz vom amerikanischen Aktienmarkt verabschieden.

00:30:16: Auch wenn ich manchmal denke, ja und will alle das denken, er ist so teuer und eigentlich ist es nicht mehr gerechtfertigt, aber ja, das sind die weltbesten Unternehmen auf dieser Welt immer noch.

00:30:28: Die Marktkapitalisierung ist riesig, insofern bleiben wir dort.

00:30:32: Wir möchten gerne stärker Richtung Industrie gehen, also zyklische Themen stärker im Portfolio betonen.

00:30:42: Das ist ein Thema, aber insgesamt immer noch beim Thema IT verbleiben.

00:30:47: Das ist für uns immer noch das, was auch in den Portfolienplatz hat.

00:30:51: und vielleicht auch noch mal ausgebaut wird.

00:30:54: Das diskutieren wir gerade, inwieweit wir da vielleicht noch mal eine stärkere Positionierung brauchen.

00:30:59: Es gibt viele Themen, die da relevant sind, aber wirklich, das ist schon, was wir jetzt sehen, natürlich auch relevant für eben zyklische Nausee, insofern hier Industriewerte in den Portfolien.

00:31:14: Und Small Caps ist ein großes Thema, das vielleicht wirklich kommen kann.

00:31:18: Strukturell, wir grenzen gleich die USA und Europa mal so ein bisschen gegenseitig abstrukturell.

00:31:24: Haben wir beim S&P für Fundert ein durchschnittliches Gewinnwachstum, was erwartet wird von zwölf Prozent.

00:31:30: Das sind Zahlen von Goldman Sachs, die ich gehört habe.

00:31:33: Und das sind ja schon ganz vielversprechende Daten.

00:31:39: Also um das nochmal zu übersetzen oder nochmal zusammenzufassen, was Sie gesagt haben, der Tech-Bereich bleibt bei Ihnen eine tragende Säule.

00:31:49: Und der Industriebereich, der zyklische Bereich spielt damit.

00:31:53: Ich kenne ihr Haus und das ist jetzt geht es zurück auf die Zeit, lange bevor sie im Maschinenraum die Kapitänsbitze aufgesetzt haben.

00:32:02: Da war die Beatmann Bank immer sehr sehr spätzüglich aufgestellt und immer recht Unsensitiv, bewusst konjunktur-unsensitiv, mit vielen spät oder nichtzüglichen Branchen und starken Gewichten dort.

00:32:18: Das ist etwas, das haben Sie im Maschinenraum wahrscheinlich wirklich signifikant geändert.

00:32:25: Ja, wir haben also, wie ich erwählte, wir haben eine Top-Down-Allokations-Meinungsbildung und haben auch im Kontext der sektoralen Logik immer eine Top-Down-Meinung.

00:32:37: Das heißt also, wir versuchen wirklich die Sektortreiber zu finden und natürlich immer auch den Katalysator, der eben dann den Anleger dazu bringt, jetzt hier in dieses Segment einzusteigen oder es eben belassen.

00:32:53: Also das spannende Thema, das wir auch in den Portfolien hatten, zumindest in Europa waren die Banken.

00:32:58: Und auch da hatten wir eine Übergewichtung in dem Segment, die jetzt auch noch mal neu diskutiert wird, ob wir dabei bleiben oder nicht, aber wir haben da sehr gut auch letztes Jahr davon profitiert.

00:33:12: Und auch hier waren natürlich die Katalysatoren schon durchaus klar, die Zinsstrukturkorben, die sich verändernde Zins, der wieder da ist, eine extrem günstige Bewertung bei den europäischen Banken.

00:33:23: Insofern, viele der Themen sind da aufgegangen, aber ja, es ist uns schon sehr, sehr, sehr stark wirklich ein großer Wunsch da.

00:33:31: mehr Flexibilität, Agilität zu zeigen, stärker den zyklischen Rahmen oder überhaupt so ein bisschen defoktswirtschaftlichen Themen stärker einfließen zu lassen in der Diskussion und immer wieder in diesem Kontext der Opportunitäten zu denken.

00:33:47: Insofern denke ich schon, dass sich einiges getan hat in den letzten zwei Jahren, wenn Sie uns von früher kennen und das jetzt mit heute vergleichen.

00:33:55: Und die Banken in den USA haben schon gespürt und gezeigt in den Quartalsergebnissen, dass der M&E-Markt auch wieder anspringt.

00:34:04: Das ist auch der goldische Knoten für den Private Equity-Markt.

00:34:10: der aufgrund der Transaktionsarmut auch stark eingefroren ist, ist ein anderes Thema.

00:34:14: Können wir vielleicht am Schluss nochmal darüber sprechen, ob Sie da auch Hinweise für uns haben oder ob wir das mal als Thema aussparen.

00:34:21: Aber sicherlich die Finanzwerte haben wir noch in den USA zumindest das Potenzial, das vielleicht auch nicht ganz eingepreist ist.

00:34:29: Sehr wichtig, in welcher Bandbreite bewegen Sie denn in ihren, sagen wir mal, globalen Standardaktien, Allokationen, die USA-Quote und die Europakquote?

00:34:40: lehnen Sie sich da an den MSIA World an und wir sehen bei Ihnen bis zu siebzig, achtzig Prozent USA.

00:34:45: oder sind wir da deutlich drunter?

00:34:48: Wenn wir in unserer Standardstrategie wirklich die jetzt auch unsere Kunden kennen über diese Strategie sprechen, dann haben wir schon einen Europa-Fokus.

00:34:56: Das heißt, wir haben hier eine fünfzig-prozentige Wenn wir nur den Aktienblock nehmen, eine fünfzig-prozentige Positionierung in europäischen Aktien ergänzt ihm und um dann den Block MSCI Vault X Europe mit vierzig Prozent und, das ist, glaube ich, sehr wichtig, strategischer asset allocation Position in Schwellenländer-Aktien.

00:35:16: Und das ist natürlich schon auch mutig.

00:35:18: Sie wissen natürlich auch die letzten zehn Jahre waren jetzt nicht unbedingt das Umfeld für Schwellenländer-Aktien.

00:35:24: Wir haben das durchgehalten.

00:35:25: Und ich glaube, dass wir jetzt auch gerade in einer guten Situation sind, denn das ist auch eines dieser Kernthemen, das wir haben, was ja schon letztes Jahr angefangen hat, zu funktionieren.

00:35:36: Die Dollarschwäche, die wir haben, eine zyklische Erholung, die neue Stärke der neuen Welt, die wir sehen, eine politische Stabilität, will ich nicht sagen, aber zumindest eine andere Art und Weise eben zu reagieren, vor allem aber auch eine Datenschuldenthematik, die eben wesentlich geringer ist als die westlichen Länder.

00:35:59: Und das sind viele Faktoren, die einfach neben Demografie etc.

00:36:03: kennen wir ja alle, die Punkte endlich endlich kommen.

00:36:06: Und ich glaube, der Katalysator da war einfach die Schwäche im US-Dollar, was wirklich dann dazu geführt hat, dass vor dem Jahrzehnt sich plötzlich alle geschaut haben, was passiert da.

00:36:17: Und natürlich jetzt auch die chattechnischen Ausbrüche, die wir sehen, also es passiert schon viel.

00:36:21: Und das sind immer so Signale, wo Momentumstrategieplayer reinkommen und sagen, okay, das müssen wir uns anschauen.

00:36:27: Aber und das ist das große Thema.

00:36:29: Schwellenlande Aktien sind einfach nicht ein Universum.

00:36:32: Wir haben drei große Regionen.

00:36:34: Jede dieser Regionen funktioniert anders.

00:36:37: Und vor allem aber auch haben wir das fantastische Wilde Frontiermarketz, über die wir ja nicht reden.

00:36:41: Wir wissen natürlich, kleinere Market Cap, aber wahnsinnig spannende Länder, die man einfach da sich anschauen kann.

00:36:51: Also dann lassen Sie uns bevor wir, ich würde jetzt gerade, wollte gerade die Brücke zur Europa bauen, aber lassen Sie zuerst mal über das Thema sprechen, weil das bei Ihnen auch eine große Rolle spielt.

00:36:59: Ich sage mal ganz kurz so aus meiner Vogelperspektive in meiner Rolle als Family Officer, dass ich tatsächlich glaube, dass die Launcher-Markets, die Sie erwähnt haben, ein ganz, ganz, ganz wichtiges Thema sind.

00:37:10: Und wenn jede Vermögensallokation nur den allerdünmsten Afrika ETF in einer ganz kleinen Gewichtung hat, um einfach mal zu sehen, was da für funktioniert und wie das läuft, ist das schon mal viel besser als das Thema Komplettzugnüren sagen.

00:37:27: Die sind allen noch nicht so weit.

00:37:28: Und wir haben das an Indien gesehen, wir haben gesehen, wenn Märkte sich in gewissen Reife gerade entwickeln, wie spannend das ist.

00:37:37: Fangen wir aber vielleicht mal zuerst bei den Emergen Markets an und Sie haben gerade schon diese drei Regionen skizziert.

00:37:43: Vielleicht geben Sie uns mal eine Idee, wie Sie das umsetzen, wie Sie das machen, wenn Sie in die Emergen Markets gehen.

00:37:53: Hier haben wir geopolitisches Momentum gehabt.

00:37:55: Das ist jetzt ein bisschen zur Seite geschoben, weil wir jetzt gerade nicht wissen, wer auf der Seite steht eigentlich oder wie sich sozusagen die geopolitischen Kräfte in der Welt verschieben werden.

00:38:09: Ich persönlich hätte Angst gehabt davor, dass vor vier, fünf Jahren es vielleicht mal irgendwann Beschränkungen geben könnte, dass deutsche Bankionskassen chinesische Aktien kaufen oder sich wirklich so internationalisieren, dass sie in diesem Bereich sich beteiligen können.

00:38:26: Sieht momentan nicht so aus, aber wenn wir mal ihren Blick auf die emerging markets nehmen, wie strukturieren sie das und was sind da so ihre Themen, die sie ihren Kunden für ihre Kunden umsetzen?

00:38:39: Also in erster Linie, wenn wir jetzt über die Beethoven Bank sprechen, sprechen wir eigentlich über eine europäische Bank, denn wir sind Teil des ABN andere Konzerns und haben deswegen auch einen europäischen Anlageprozess, der dann sozusagen diese Straße baut, auf der unsere lokalen Strategien sich bewegen.

00:38:57: In Abhängigkeit der Kunden wünschen Abhängigkeit der Kundenziele.

00:39:00: Wir versuchen hier auch gar nicht so sehr von den Standardstrategien zu sprechen, sondern wirklich im Bereich Private Wales.

00:39:06: Suchen wir immer die Kundensituation, immer in den Fokus zu stellen, aber auch bewusst zu sagen, wo ist unsere Kompetenz und wo ist sie nicht.

00:39:15: Das heißt im Bereich der Schwellenländer Aktien sagen wir jetzt nicht, dass wir als europäische Bank wirklich die Selektionskompetenz haben im chinesischen Markt, die drei Aktien zu picken und sie dann im Portfolio zu haben.

00:39:28: Das heißt also, was Schwellenländer Aktien angeht.

00:39:31: Nutzen wir die Expertise anderer Häuser und nehmen quasi hier die Allokation entweder über Fonds oder eben über passive Instrumente vor.

00:39:40: Und ich glaube, dass wir da in der Art und Weise, wie wir das machen, auch authentisch sind, Fokus ist.

00:39:45: Und das ist unsere Kernkompetenz, die Selektion, also natürlich die marktrotaktische Allokation, mikrotaktische Allokation.

00:39:52: So nennen wir das in unserem Allokationsprozess.

00:39:54: Und dann am Ende die Selektion, sehr stark natürlich im Bereich europäischer und amerikanischer Aktien.

00:40:00: Also Schwellenländer-Aktien eben über Fremdprodukte oder ETFs.

00:40:04: Insofern, in einem ersten Schritt und weil einfach der Markt bisher ja nicht so wirklich spannend war auf Index-Ebene, war das ein global anliegender Aktienfonds, der eben so die, die im Portfolio allokiert war.

00:40:18: Wir fangen jetzt seit drei, vier Monaten das Thema Schwellenländer-Aktien uns anzuschauen und eben zu überlegen, wollen wir das verbreitern, wollen wir das anders akzentuieren.

00:40:27: Seit dem Ich glaube, dritten Januar denken wir auch nochmal verstärkt, zumindest auf dem Papier.

00:40:34: Ich sage jetzt nicht, dass wir so weit sind, aber die Dynamik in Lateinamerika ist eine ganz besondere natürlich jetzt auch über Venezuela.

00:40:42: Das kann natürlich auch nochmal für die Region nochmal ein positiver Impuls sein, wenn es da zu einem anderen System oder zu einem Übergang in ein demokratisches System kommen wird und da hier auch eine stabile.

00:40:56: vor allem auch eine wirtschaftliche Erholung stattfindet.

00:40:58: Wir wissen, dass natürlich hier mit Venezuela, wir hier in einer Wirtschaftskrise sind, die dazu geführt hat, dass einfach auch viele Menschen das Land verlassen haben, was auch belastend ist, natürlich für alle Länder drumherum.

00:41:09: insofern.

00:41:10: Da kann viel an ein Dynamik stattfinden.

00:41:13: Und am Ende natürlich müssen wir auch über China und Länder wie eben, die da sind, auch sprechen.

00:41:21: Und China ist ein zeigeteiltes Bild für uns, auf der einen Seite nach wie vor IT.

00:41:25: Und ich glaube, dass da in dem Bereich Ziele, die Chinesen unterschätzt haben, die Patentanmeldungen im Bereich IT in China sind sozusagen eine Linie, die quasi wie diese Technologie-Scover verläuft.

00:41:40: Also exponentielles Wachstum schießt nach oben durch, fast schon auf dem höheren Niveau als in den USA.

00:41:47: Wer China nicht mit Innovationen verbindet, macht einen großen Fehler.

00:41:50: Dieses Modell aus dem wir kommen, das in Deutschland noch oftmals irgendwie zitiert wurde, die kopieren nur und dann machen nichts Innovatives.

00:42:00: Dieses Stadium haben sie schon lange sozusagen abgelegt und sind woanders.

00:42:04: Das sind wirklich ein Wettbewerber für uns, der gute Qualität günstiger herstellt und natürlich auch einen eigenen Stolz hat, was eigene Produkte angeht.

00:42:13: Insofern China.

00:42:15: Was Technologie angeht, sehr gut.

00:42:17: Was aber wirklich den Konsumenten und seine Stärke angeht, ein schwieriges Thema.

00:42:21: Das merken wir auch in Europa, denn wir haben viele europäische Unternehmen, die gerade auf den chinesischen Konsumenten setzen.

00:42:29: Aber auch da sehen wir noch nicht so die große Erholung punktuell schon.

00:42:35: LVMH hat zum Beispiel berichtet, dass sie neue Filialen eröffnen wollen.

00:42:38: Auch jetzt in China, sie sehen eine Belebung.

00:42:41: Deswegen auch ein bisschen bessere Performance in den letzten Monaten, aber das muss noch ein bisschen nachhaltiger werden.

00:42:47: Aber es gibt andere Länder dort, die auch positiv sind, Fakt ist, und das ist eben das, was Sie schon angesprochen haben.

00:42:55: In dieser geopolitischen Rankordnung müssen wir das scheinbar das Koordinatensystem neu bauen, denn auch das Konzept der NATO wird noch mal gerade eben neu diskutiert, in meinen Augen zumindest.

00:43:09: Insofern ist das ein bisschen schwierig, was die Geopolitik angeht, aber inhaltlich günstige Bewertungen wirklich viel günstiger als eben im SMP oder anderen Regionen.

00:43:22: Und da hatte ich schon auch spannend natürlich, wenn man wirklich nach Perlen sucht.

00:43:27: Und die große Frage für einen Vermögensarbeiter ist, glaube ich auch, gerade wenn man so top-down denkt, ob ein Vermögensarbeiter seinen Kunden, gerade im Privateverse-Management, wo man sich auch ein bisschen durch die Beratung an die Hand nehmen lässt und führen lässt, ob man sein Vermögen, mit dem liquiden Vermögen, dass man ihn anvertraut, ob man es sozusagen... Internationalisiert, also ob man als Deutscher sein Vermögen europäisiert, ob man es dann auch teilweise nur amerikanisiert, über das Europäisieren hinaus oder ob man es wirklich globalisiert.

00:43:57: Und da kann man sich ja natürlich auch daran orientieren, wo denn ihr gesamtes Aktienportfolio konsolidiert, seine Umsätze erzielt.

00:44:07: Und dadurch wird ja der Bereich der Emerge Markets immer noch ein bisschen stärker akzentuiert, als man es jetzt alleine über die, über die Herkunftsländer der einzelnen Gesellschaften sieht, haben sie, wenn sie ihr Portfolio so top-down steuern, eine Idee, inwieweit sie sozusagen die Umsatzverteilung ihrer Unternehmen global streuen.

00:44:31: Und ist das ein Aspekt, der ihre Portfolio-Konstruktion auch mitbestimmt?

00:44:36: Oder sagen Sie, das ist dann eher ein Ergebnis der Top-Down-Allocation nach den Domizilen der einzelnen Unternehmen und was dann an Umsatzverteidigung rauskommt, ist gar nicht für Sie so relevant?

00:44:50: Nein, also die klassische Lenderbrille haben wir nicht, aber das ist immer das, was unsere Kunden ja sehr gerne auch mit uns diskutieren.

00:44:57: Denn Sie schauen sich unsere regionale Aufteilung an und sagen, wieso habt ihr so viel in diesem Land?

00:45:02: Dann müssen wir sagen, ja, das ist leider nur im Standort des Unternehmens, aber Fakt ist, dass die Umsätze global sind oder sehr stark in Asien sind.

00:45:10: Insofern, darauf machen wir schon immer aufmerksam.

00:45:14: Es ist aber immer noch zumindest für uns schwierig, eben nicht nur dieses globale Setup zu wählen, sondern einfach stärker in Richtung Umsatzerzeugung zu gehen, um da einfach nochmal wirklich zu zeigen, wie globale eigentlich.

00:45:27: europäische Unternehmen sind in Anführungszeichen.

00:45:29: Die sind eben nicht immer in diesem Heimatmarkt nur unterwegs, sondern sehr oft eben auch in anderen Regionen.

00:45:35: Ich müsste jetzt lügeln, wenn Sie mich wirklich explizit fragen, wie sind die Umsätze bei uns so verteilt.

00:45:40: Ich denke wesentlich.

00:45:43: weniger europäisch als es auf den ersten Blick scheint.

00:45:46: Aber das, was Sie sagen, ist natürlich eine relevante Frage für unsere Kunden.

00:45:50: Einige unserer Kunden wollen explizit eben nicht europäische Aktien haben, weil sie einfach in Europa leben und sagen, ich hab ja schon ein Risiko hier durch meinen Wohnen.

00:46:02: Ich möchte explizit meinen Vermögen ex-Europa allokiert haben.

00:46:05: Und das sind eben die Möglichkeiten, die wir auch haben, weil wir am Ende auch natürlich eine individuelle Vermögensverwaltung anbieten, auch hier Portfolio-Manager haben, die eben genau diese Themen aufgreifen können.

00:46:16: Und auch vor allem, und das ist das, was ich auch noch mal am Anfang erwähnt habe, ist, dass wir schon auch eine Vermögensverwaltung zumindest ins Schaufenster gestellt haben, die sich stärker am MSCI-Welt orientiert, das heißt da auch eine größere Gewichtung in amerikanischen Aktien hat um die sechzig-sechzig-prozent-sechzig-prozent aktuell.

00:46:36: Und das auch noch mal haben, um eben noch mal ein Gengewicht zu haben, denn Europa ja, schwieriges Thema sicherlich für uns.

00:46:47: Wir sehen eine Erholung auf, was das Wachstum in der Eurozone angeht.

00:46:52: Wir sehen endlich eine positive Zahl für Deutschland, für das Jahr

00:46:57: Aber die

00:46:58: wird gerade neu diskutiert.

00:46:59: Wenn ich mal ganz kurz die Klammer um die emerging markets mache.

00:47:05: Wir waren gerade bei der Gewinnerwartung, zwölf Prozent Gewinnwachstum in USA erwartet, sechzehn Prozent Gewinnwachstum, MSCI, APAC ohne Japan, das ist auch schon ganz enorm.

00:47:19: Oft hat man so kritisiert, dass sich das volkswirtschaftliche Wachstum gar nicht in Gewinnwachstum übersetzen lässt.

00:47:25: Das ist jetzt schon wirklich auf einem ganz anderen Weg und deswegen ist es spannend das Thema anzuschauen.

00:47:32: Also ich glaube mal auch nach vorne gedacht und an die jüngeren Generationen, die die großen Portfolios mal erben übernehmen werden, die jetzt vielleicht noch die alten Unternehmergenerationen bei ihnen allokieren.

00:47:44: Da ist es glaube ich wichtig, die jüngeren Generationen an die Hand zu nehmen und sozusagen in die Globalisierung mit reinzunehmen.

00:47:52: Und jetzt Frau Handel kommen wir sozusagen zum, ja sie sagt es selber schon, zum nüchternen Teil des Gesprächs.

00:47:58: Wenn wir dann dazwischen Europa sehen, Dann gebe ich Ihnen einfach mal kurz meinen Eindruck.

00:48:05: Ich habe eingangs gesagt, eine meiner Befürchtungen ist, dass viele Portfolios tatsächlich in der Wachstumskontribution sich sehr stark vom US-Technologiemarkt abhängig machen.

00:48:17: Und da gibt es auch genug Descriptionsrisiken, haben wir noch gar nicht so stark diskutiert.

00:48:22: Und das zweite Risiko ist, dass wir nach dem sehr, sehr, sehr guten Aktienjahr, Nicht so starken Sichtbarkeit unserer politischen, wirtschaftlichen, geopolitischen Abgehängtheit in Europa, in der Performance, glauben, wir sind da in einer guten Ausgangslage.

00:48:43: Ich persönlich glaube, dass wir geopolitisch, wirtschaftlich und weltpolitisch Nicht mehr der erste Ansprechpartner sind auf der Welt und dass wir uns gerade mit unserer Rolle selbst beschäftigen.

00:48:59: Ich weiß nicht, ob Sie sehen, dass Europa sich selbst ein Zukunftsbild gibt oder Deutschland auch und andere Regionen machen das sehr klar.

00:49:06: Manchmal auch sehr radikal.

00:49:07: Manchmal auch so in der Form, dass es uns nicht schmeckt.

00:49:10: Aber da gibt es eben einen Weg, den man sieht und wir sind irgendwie gefühlt immer nur in der Defensive.

00:49:14: Übrigens, wo wir gerade bei den Gewinnwachstums raten, waren Gewinnwachstum für uns Docs sixhundert plus fünf Prozent.

00:49:22: fällt ganz weit ab.

00:49:24: Und wenn man jetzt sozusagen bei all der Trist-Tests und bei all den Themen, die man Europa vorwerfen kann mit der Überregulierung und dieser politischen Trägheit dann noch was abgewinnen möchte und wir auch keine großen Zinssenkungen mehr hier erwarten können, dann sehen wir vielleicht auf der positiven Seite den Eintritt von QI, ob das jetzt das Kursfeuerwerk auslöst.

00:49:50: weiß ich nicht.

00:49:51: Aber was ich weiß, ist, dass es natürlich eine große Spreizung gibt bei Wachstumsraten, der einzelnen Unternehmen, der einzelnen Sektoren.

00:49:59: Da gibt es schon sehr, sehr starke Wachstumsthemen.

00:50:01: Aber vielleicht sagen wir da mal in Ihr Portfolio und Ihre Perspektive ein.

00:50:06: Was ist denn aus Ihrer Sicht für im Jahr im Jahr im Jahr und in Europa eine gute Aufstellung?

00:50:14: Wir hatten diese Value-Rallye.

00:50:17: Das war vor allen Dingen eine Banken-Rallye, da waren auch viele Rüstungen dabei, Industriewerte.

00:50:23: Aber trotzdem gibt es nach wie vor viele Sektoren, viele Unternehmen, die einfach nur sehr, sehr geringe Wachstumsraten aufweisen.

00:50:31: Wie gehen wir damit um, dass dieser Markt so heterogen ist und was ist aus Ihrer Sicht eine gute, sinnvolle Allokation für Europa für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr

00:50:40: für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den.

00:50:48: mit Sicherheit sagen, dass das für Europa zutrifft ist, dass Aktivismanagement relevant ist.

00:50:54: Wir haben ja schon das Thema Aktivismanagement kurz angesprochen.

00:50:57: Im amerikanischen Aktienmarkt haben wir ja eine andere Dynamik.

00:51:01: Ich glaube, da ist es extrem schwierig, den Index auszubeformen.

00:51:06: Aber die Möglichkeiten sehen wir stärker in Europa und wir sehen sie auch stärker auch in Schenländer-Märkten natürlich, weil einfach da die Informationsverfügbarkeit immer noch eine andere ist etc.

00:51:17: In Europa haben wir wirklich nur viele unterschiedliche Trends, die Sie angesprochen haben.

00:51:21: Deswegen haben wir die Industriebereiche, die es schwer haben oder generell das Thema Industrie, denn wir haben ein großes Thema, mit dem wir im internationalen Wettbewerb extrem abgeschlagen sind, das ist das Thema der Energiekosten.

00:51:41: Und das trifft uns immer, immer wieder, wenn die Marge eben maßgeblich davon, also die Marge der Unternehmen maßgeblich davon beeinflusst wird, was wir Energiekosten haben, das ist natürlich schon ein schwieriges Thema für uns.

00:51:53: Und das heißt, die Standortvorteile, die wir jemals hatten, die jemals eine Stärke Deutschlands waren, werden momentan einfach für uns zu großen Nachteilen.

00:52:03: Das ist das Thema Energie.

00:52:04: Und das zweite Thema, das wir haben, ist einfach, dass wir unser Modell was exportorientiert ist und die Erwartung, dass die chinesischen Konsumenten unsere Waren kaufen.

00:52:12: Das haben wir auch irgendwie vielleicht überstreckt oder nicht nicht nicht nicht nicht adaptiert oder schnell genug adaptiert.

00:52:19: Ich glaube, das sind die großen Themen, die wir hatten.

00:52:21: Wir haben ein großes Problem in Deutschland, dass wir in meinen Augen kein gemeinsames Narrativ haben, also kein zentrales Narrativ, dass sowohl die Politik als auch die Wirtschaft irgendwie zusammenführt an einen Tisch und wir vor allem auch Und das ist das, was wir immer wieder merken, denn unsere Kunden sind auch Unternehmer in Deutschland.

00:52:41: Und das, was die amerikanischen Unternehmen haben und das man jetzt wieder hört, wenn man die earnings Berichte sich durchliest, die haben wirklich die Konfidenz in die wirtschaftliche Entwicklung in die Zukunft ihres Landes.

00:52:57: Das haben deutsche Unternehmen oder überhaupt europäische Unternehmen ein bisschen weniger.

00:53:02: Das schweigt uns.

00:53:02: Wir haben diese Konfidenz, dieses Vertrauen nicht.

00:53:05: bei den Unternehmern.

00:53:06: Wir haben sie aber auch nicht beim Konsumenten.

00:53:08: Wir sparen immer noch sehr viel wie wir investieren nicht.

00:53:12: Und das ist glaube ich so ein bisschen das, was mir fehlt, ein zentrales Narrativ.

00:53:17: Wir haben eine neue Regierung, die viel versprochen hat, eine Herbstreformen.

00:53:21: Jetzt haben wir, ich übertrage das mal so ein bisschen, einen arktischen Winter.

00:53:25: Sie verstehen auch die Handspielung so ein bisschen.

00:53:27: Wir haben momentan eine extrem schwierige Situation, die Zumindest wenn man unseren Volkswirten jetzt Glauben schenken darf und sie haben gerade was Neues publiziert, welche Auswirkungen hätten die neuen Zölle, die hat Trump ja jetzt ab ersten Februar und dann ab Sommer verhängt hat.

00:53:44: Da sprechen wir über eine Hilferlangsamung im Wachstum oder ein Abgabe bis zum halben Prozent.

00:53:50: Das heißt von einem Prozent, das wir für Europa prognostizieren werden, dann fünfzig Prozent schon mal weg.

00:53:56: Das heißt diese Fantasie, die ja viele Anleger nach Europa gebracht hatte, Stimuluspakete, also Fiskalstimulus, was dann sozusagen die konjunkturelle Wiederbelebung zur Folge hat.

00:54:11: Das Thema steht wieder zur Diskussion.

00:54:13: Deswegen ist es für uns, deswegen habe ich so ein bisschen gesagt, wenn ich Trump wäre, dann hätten wir durchaus schon auch gute Perspektive für den europäischen Aktienmarkt gehabt.

00:54:25: Ich glaube punktuell, wir finden immer noch Unternehmen, die super spannend sind und die die wichtig und relevant sind.

00:54:31: Wir glauben immer noch, also wir haben jetzt auch das Thema der Lack, also Finanzwerte haben wir im Portfolio, das auch insbesondere in Europa.

00:54:40: Wir haben hier auch insbesondere jetzt im letzten Jahr nochmal das Thema Lacksharing reingenommen.

00:54:45: Wir denken auch, wenn es momentan erste Zahl der Pflänzchen sind, dass durchaus der chinesische Konsument sich erholen kann und wir hier auch baptizieren können, das haben wir auch im Portfolio diese Werte.

00:54:57: Insofern, diesen Spagat haben wir.

00:55:00: Wir haben, und deswegen dann natürlich auch rein optisch gesehen, eine größere Frankreich-Positionierung, denn das ist da, wo eben diese Themen stattfinden.

00:55:10: SAP hat letztes Jahr enttäuscht, zumindest, was die Kursentwicklung angeht.

00:55:13: Ich glaube, das gilt für viele Software-Unternehmen.

00:55:16: Das ist so ein bisschen die große Überraschung des Jahres, das war das Jahr dasselbe.

00:55:20: Da fragen wir uns, wann ist diese Korrektur im Preis eigentlich?

00:55:26: sozusagen zu Ende und wann ist der richtige Moment, um diese Themen wieder aufzugreifen?

00:55:30: Denn das sind skalierbare Modelle, eigentlich perfekte Anführungszeichen und immer noch inhaltlich passend.

00:55:41: Aber in der Summe haben wir eben diese Positionierung.

00:55:46: Insofern, ich glaube, in Europa muss man wirklich jedes Unternehmen betrachten und natürlich, ja, wir sprechen über die Industrie, über die Automobilbranche.

00:55:57: Also alleine eine günstige Bewertung wird nicht helfen.

00:55:59: Ich glaube, das wissen Sie auch.

00:56:00: Sachen können günstig sein und noch günstiger werden.

00:56:04: Es braucht irgendwie eine Veränderung in der Wahrnehmung, in der Rechtsprechung oder in irgendetwas.

00:56:11: Also wir brauchen einen Katalysator, um zu sagen, diese Branche, die wird wieder zurückkommen.

00:56:17: schwierig für eben die Automobilbranche, schwierig eben verdient für das Thema der Industrie per se in Deutschland, auch wenn wir inheitlich gute Ingenieure haben und eigentlich die Forschung funktioniert.

00:56:27: Und diese Abwanderung der US-Wissenschaftler, die wir ja noch letztes Jahr so überall vorher gesehen haben oder vorher gesagt haben, die hat ja nicht stattgefunden, zumindest weiß ich es nicht.

00:56:36: Also eine große Aufregung.

00:56:38: am Ende ist aber nichts passiert.

00:56:40: Das heißt, jeder forscht da, wo er war.

00:56:41: Aber wir haben ja diese Schwächen, also diese Stärken haben wir ja in Deutschland durchaus auch.

00:56:46: Aber es fällt uns schwer, da ein gemeinsames Bild zu machen.

00:56:49: Insofern muss man in Propa jedes Unternehmen für sich betrachten, mit starken Schwächen und die Opportunitäten aussehen, die vielleicht entstehen.

00:56:58: Und um das strukturell nochmal kurz zu ergänzen, interessant finde ich die Beobachtung, dass sie ja die Zuflüsse von Aktienvermögens, wenn sie an den ETF-Flows das festmachen wollen, sehen konnten, dass eigentlich die Welt schon auf Rittrich Merz gewettet und gesetzt hat.

00:57:18: Und da kamen viele Flows nach Deutschland rein.

00:57:21: Das hat sich aber im Mai wieder umgekehrt und seitdem hat sozusagen der Deutsche Anteil immer wieder abgebaut und das einzige Land, das gewonnen hat, das war die Schweiz.

00:57:34: Also wenn man sich sozusagen schon verzweifelt in die Schweiz fliegt, da gibt es auch viele tolle Unternehmen, aber in der Breite ja vielleicht nicht so wie in Gesamteuropa, dann ist das schon ein klares Zeichen dafür, wie auch die nicht-europäischen Investoren auf Europa blicken.

00:57:52: Und das ist etwas, was mir schon Sorge macht, dass das, was wir letztes Jahr mal zumindest temporär so als Rückenwind gesehen haben und was sich ja über die Ziellinie gerettet hat bis zum Jahresende.

00:58:03: Und zum Jahresende sieht ja auch die Performance in Europa toll aus, überraschend gut, dass sich das in diesem Jahr nicht wiederholt.

00:58:12: Es deutet sich momentan nicht an.

00:58:14: Also es sieht ja momentan alles ganz gesund aus und nicht stark verändert.

00:58:18: Aber trotzdem müssen wir ja nicht nur für die Abnehmer unserer Güter auf der Welt, sondern auch für die Investoren in unsere Aktien, was anzubieten haben, was sie woanders nicht bekommen außer der niedrigen Bewertung natürlich dann.

00:58:34: Ja, ich glaube, wir brauchen, also ich kann mich immer nur dafür aussprechen, dass wir Europäer auch unseren eigenen Markt besitzen müssen als Aktionäre.

00:58:44: und das tun wir einfach nicht und das tut mir immer so in der Seele weh, weil es diese For One K-Plane gibt in den USA.

00:58:52: Das bewegt den Markt, das trägt den Markt, das supportet ihn, weil da sind stetige Infos, die immer wieder kommen, egal was passiert.

00:59:00: Diese Aktienkultur haben wir immer wieder versucht in Deutschland und auch Europa zu schaffen.

00:59:05: Leider kam es dann immer zu einem abrupten Ende, das wissen wir auch.

00:59:09: Und ich glaube, da muss man sich von dieser Idee verabschieden, dass man jetzt in einem Jahr diese eine Aktie kauft, die sich dann verdoppelt.

00:59:18: Kapitalmarkt hat ein Gesetz und das ist die Zeit.

00:59:21: Die Zeit, die spielt immer für mich.

00:59:24: Das Grundgesetz ist die Power of compounding.

00:59:27: Ich glaube, das wird nicht genug in der Schule beigebracht, aber es ist ein Zins-Zins-Effekt bewirkt.

00:59:32: Und das wissen Sie auch.

00:59:34: Sie haben jetzt gerade die Schweinändermärkte angesprochen.

00:59:36: Fünfzehn Prozent wachstum.

00:59:37: Ich glaube, wir sind dann nach fünf Jahren haben das Kapital verdoppelt.

00:59:42: Das muss man einfach so sehen.

00:59:43: Und das ist ein Effekt, der ja überall im Leben greift.

00:59:47: Nicht nur das.

00:59:47: Also wenn man jeden Tag sich ein bisschen verbessert, sind einfach die Effekte exponentiell.

00:59:52: Und das ist so wichtig.

00:59:54: Wir brauchen einfach eine Kultur, eine Aktienrente, die von Anfang an irgendwo per Gesetz da.

01:00:00: Und dann haben wir auch vielleicht stärkere, größere Unternehmen in Deutschland und Europa, wenn wir einfach eben diesen Support haben.

01:00:11: Also durchaus ein Thema, das ja die folgende Regierung ja auch schon auf der Agenda hatte, wo man eigentlich ja nicht weitergekommen ist.

01:00:20: Ich fasse mal für Europa das Gesamtbild zusammen, also richtige Euphorie haben Sie mir jetzt bei mir jetzt auch nicht entfacht.

01:00:26: Das heißt, das könnte durchaus sein, dass Ihr Maschinenraum auch noch mal aktiv die Quoten im Laufe des Jahres in die Hand nimmt und Top-Down auch mal die vielleicht bei Ihren Kunden lange bekannte Europa Gewichtung stückweise reduziert und dass Sie ja den Globalisierungsprozess Ihrer Mandate dann Schritt für Schritt weiter vorantreiben können.

01:00:51: Das ist eine sehr gute Zusammenfassung.

01:00:53: Auf jeden Fall ein Bereich, über den wir nicht gesprochen haben, die ich nur so ganz kurz erwähnt habe, aber das muss man nicht weiter erwähnen, ist natürlich das Thema der nationalen Sicherheitsinteressen, die wir haben und davon abgeleitet, das Thema der Verteidigungsindustrie.

01:01:08: Ich glaube, da sind wir uns alle einig, dass wir in Europa hier auf jeden Fall diese Investitionen sehen werden.

01:01:14: Und das natürlich auch positiv ist für die Unternehmen, die in dem Bereich tätig sind.

01:01:20: Wir kennen auch hier die Bewertungen.

01:01:21: Natürlich wissen wir, dass das alles auch nicht sofort abgearbeitet werden kann, die ganzen Aufträge, die da kommen.

01:01:29: Ich habe noch so ein bisschen eine andere Sorge.

01:01:31: Ich weiß jetzt nicht, ob Sie Also wir haben es jetzt noch nicht erwähnt, aber ob Sie darüber in Ihren Podcasts berichtet haben.

01:01:38: Wir haben zwar diese Pakete ja geschürt, aber wir müssen sie ja am Ende wirklich auch in die Wirtschaft bringen.

01:01:43: Also erstmal wirklich die Verteilung sicherstellen und dann die Mittel dann auch wirklich sozusagen zielgerichtet allokieren.

01:01:51: Das ist das eine, aber das andere ist, worüber wir nicht sprechen, was wir aber oftmals auch ausgesprochen mit unseren Kunden, die in dem Bereich Industrie tätig sind, sie sagen, auch wenn ich das Geld bekäme, und die Aufträge bekämen.

01:02:03: Ich habe ja gar keine Leute, die das machen können.

01:02:05: Der Fachkräftemangel ist so riesig.

01:02:07: Das heißt also, wir glauben immer noch, dass wir in der Lage sind, diese ganzen Infrastrukturprojekte zu stemmen.

01:02:14: Fakt ist, und das ist die bittere Realität, das können wir gar nicht und schon gar nicht in der Geschwindigkeit.

01:02:19: Das heißt, dieser Multiplikator, von dem wir alle so sprechen, der wird noch kämpfen.

01:02:25: Und ich glaube, das ist wirklich das Thema, das noch Also zumindest ich noch nicht gehört habe so in der größeren Wahrnehmung, aber das zeigen uns die Unternehmer, mit denen wir sprechen.

01:02:33: Weil ich will mal so ein bisschen den Unternehmensdialog, den wir als Grund haben, immer nur zu so ein bisschen um zu sagen oder zu hören, was passiert bei euch in der Branche.

01:02:44: Und da haben sie nach dem den Energiepreisen, die sie schon genannt haben, die hier als.

01:02:49: schwieriger Faktor in Europa wirken und die aus meiner Sicht durchaus auch ein Inflationsrisiko bergen noch sozusagen den Fachkräftemangel.

01:02:56: Die Lohnkosten der Inflationsrisiko bergen, haben sie den Eindruck, dass Europa nach der letzten Inflationswelle zumindest mal angefangen hat, die Hausaufgaben zu machen, wie das die Amerikaner getan haben, indem sie viel Industrie wieder repatriieren wollten und Produktionsketten nach Hause holen wollten?

01:03:16: oder ist das für Sie ein Narrativ?

01:03:18: Ich meine, das politische Vorhaben, das ist ja hin und wieder mal formuliert worden, aber wie schätzen Sie denn da die Umsetzung ein?

01:03:27: Also momentan findet in meiner Augen keine Umsetzung statt.

01:03:31: Wir sehen eigentlich immer noch einen Trend aus Deutschland raus und nicht nach Deutschland.

01:03:37: Und das Thema der Lohnkosten ist einfach so relevant.

01:03:43: Natürlich wissen Sie auch hier die Realität unserer Systeme.

01:03:50: Wir können nur betriebsbedingt kündigen.

01:03:52: All diese Themen, d.h.

01:03:54: die Karte, die gespielt wird, ist sozusagen der natürliche Exit.

01:03:57: D.h.

01:03:57: die Arbeitnehmer, die dann aus dem Berufsleben ausscheiden, die werden einfach nicht ersetzt in Deutschland, sondern woanders an anderen Standorten, um einfach die Kostenbasis nochmal zu... zu vereinfachen Anführungszeichen.

01:04:09: Das ist etwas, was einfach stattfindet.

01:04:11: Und es ist eine große Frage, wie wir mit dem Thema Industrialisierung in Europa weiter gehen werden.

01:04:20: Also wir haben noch Industrie, die die Gute und Stärksten.

01:04:23: Wir haben Research, aber die Themen, die Sie angesprochen haben, sind da Fachkräfte, Mangel und Steuerlohnkosten.

01:04:32: Ich glaube auch die Regierung weiß das alles.

01:04:35: So, jetzt müssen wir einen positiven Ausgang des Gesprächs finden.

01:04:42: Könnten das die Anleihen sein?

01:04:46: Jetzt muss ich tief durchatmen, weil wir gerade am Zinsenmarkt mit ja gerade momentan Japan sehr stark diskutiert, denn was wir ja gerade in Japan erleben, ist ja eine rasanten Anstink der langfristigen Zinsen, die Japaner sind ja.

01:05:04: In ein Land ist, glaube ich, die höchste Staatsverschuldung überhaupt halb zweihundertfünfzig Prozent.

01:05:08: Mit Abstand war nur machbar realisierbar, wenn natürlich die Zinsen niedrig sind und das waren sie bisher.

01:05:14: Jetzt haben wir ja seit ... vielen, vielen Jahren der Deflation wirklich inflationärer Tendenzen.

01:05:19: Das heißt, wir haben einen inflationsgetriebenen Anstieg am langen Ende.

01:05:22: Das haben wir heute noch verifiziert in unseren Gesprächen.

01:05:26: Das ist das, was stattfindet.

01:05:27: und das natürliche große Frage wird, jetzt der japanische Anleihenmarkt dazu führen, dass wir Erschütterungen im Finanzsystem haben.

01:05:34: Denn bisher waren die japanischen Bistonen allen anderen Ländern unterwegs, um das Ziel, weil sie einfach Rendite gebraucht haben.

01:05:39: Wenn Sie jetzt sagen, wir gehen zurück in unseren Heimatmarkt, weil da haben wir jetzt auch Rendite.

01:05:43: Was kann das für eine Kaskade verursachen?

01:05:48: Im Kontext der Staatsanleihen eher vorsichtig.

01:05:51: Ich glaube, wir glauben eher die Unternehmensanleihen sind einfach das neue sichere Anführungszeichenumfeld, in dem man sich positionieren muss.

01:06:01: Auch wir als Deutschland emittieren einfach mehr.

01:06:03: Natürlich, wir müssen ja auch die Infrastrukturpakete bezahlen.

01:06:06: Insofern eher nicht, wenn überhaupt, Staatsanleihen.

01:06:12: Sind denn wir eben Opportunitäten wieder im Schwellenländerbereich leihen?

01:06:17: Einfach gesündere Bilanzen in Anführungszeichen, wenn man das so sagen darf.

01:06:22: Oder einfach auch eine bessere grundsätzliche Situation.

01:06:27: Das heißt, lange Ende der Anleihen meiden.

01:06:32: Auch in Deutschland sind wir ja bei kurz um die drei Prozent.

01:06:37: Es wird sehr spannend zu sehen, was passieren wird, ob wir jetzt im zehnjährigen Bereich über die drei Prozent gehen oder nicht.

01:06:42: Also den Merz von whatever Attakes Moment hatten wir ja vor einem Jahr im März, wo dann eben die Zinsen so stark angesprungen sind wie schon lange nicht, weil das natürlich eine komplette Veränderung in der Fiskalpolitik des Landes bedeutet hatte.

01:06:57: Aber ich glaube, der Staatsanleihenbereich ist es nicht.

01:07:02: Was ich sehr spannend finde insgesamt ist, Das haben wir glaube ich nur marginal erwähnt, das Thema der Rohstoffe.

01:07:09: Das haben wir natürlich schon auch ein bisschen besprochen, weil wir natürlich auch in den Portfolien das Thema Gold aufgebaut haben, aber in diesem Bereich der Precious Metals haben wir natürlich auch Silber, was extrem performt hat, also weit besser als erwartet.

01:07:28: Da gibt es natürlich auch so eine Art Dual Use, es geht nicht nur um eben die Edel.

01:07:34: Metallkomponent, sondern auch um die zyklische Komponente.

01:07:36: Silber wird auch bei erneuerbaren Energien im Produktionsprozess verwendet.

01:07:41: Insofern darf er auch wichtig, hintergrund der Geschichte natürlich die Elektrifizierung über die wir sprechen und auch der allgemeine Energierungen der Datenzentren, die wir ja haben und unsere LGBT-Abfragen, die wir alle starten, permanent für alles.

01:07:57: Die haben ja auch einen Energiebedarf insofern.

01:08:03: Wir glauben, dass in diesem Kontext nach vielen, vielen Jahren ähnlich wie Schwellen in der Aktien, die einfach nicht beachtet worden sind, ist der Bereich der Rohstoffe, physischen Rohstoffe, aber auch Rohstoffaktien, einfach unterinvestiert in globalen Portfolien.

01:08:18: sicherlich historisch auch das Thema Gold verankert war, weil natürlich wir seit Jahrzehntausend acht eigentlich diskutieren können, dass dieser Welt ja nur existiert, weil wir monetären Stimulus einer nach dem nächsten betreiben und irgendwann sich das in realen Assets widerspiegeln würde.

01:08:34: Im Anstieg dieser Preise haben wir gesehen, Gold hat, glaube ich, wenn man das so viel mal auch genimmt, gar nicht so viel schlechter, bevor das SMP, wenn man wirklich diesen langen Zeiträumen nimmt.

01:08:46: Aber das ist jetzt so die eine Ausnahme, aber wir sehen momentan auch sehr viel positive Dynamik im Bereich der Industriemetalle.

01:08:52: Also wir nehmen natürlich alle Agrarstoffe und diese Themen raus.

01:08:55: Ihr Livestock ist das nicht da, wo wir uns befinden wollen.

01:08:57: Ich habe vor dem Hintergrund des Themas Energie.

01:09:01: Auch hier gehen wir davon aus, dass wir eigentlich mehr Öl haben und eine Überkapazität im Markt.

01:09:06: Das wird nicht der spannende Bereich sein, aber das Thema Industriemetalle.

01:09:11: vor der züglichen Erholung, die wir jetzt angesprochen haben, vor dem Hintergrund des Energiethemas, des Energiehungers, der Elektrifizierung.

01:09:20: Das kann nochmal eine etwas neuere oder andere Art der Portfoliokonstruktion sein, die eben bisher noch gar nicht so stark vertreten ist, die auch interessant sein kann.

01:09:30: Insofern noch mal eine neue Idee für das Jahr für das Jahr.

01:09:34: Dann haben wir doch einen positiven Abschluss, dafür bin ich sehr dankbar.

01:09:37: Und ich gehe davon aus, dass Sie schon seit, ich sage mal, grob Herbst, im Jahr zwanzig bis unter das Dach Goldminen-Aktien im Portfolio gehabt haben, dann hatten Sie eine

01:09:49: Wunderbarkeit.

01:09:50: Nein, nein, nein.

01:09:51: Wir haben nur physisch.

01:09:52: In der ersten Ableitung haben wir nur physisch gehabt, aber auch das war eine gute Entwicklung, muss man hier sagen.

01:10:00: Und lassen uns vielleicht die Klammer schließen bei einem Thema, mit dem sie eingestiegen sind, das fand ich sehr, sehr spannend.

01:10:06: Sie haben in ihr Portfolio relativ früh, und da haben sich ganz viele Häuser sehr schwer getan, Rüstung mit aufgenommen.

01:10:14: Und ich weiß, dass die Betmann-Bank für viele kirchliche Organisationen tätig ist und Vermögen verwaltet.

01:10:20: Natürlich kennen wir die klassischen Anlagerichtlinien der Großkirchen.

01:10:25: Wir wissen aber auch, dass diese Denkschrift der EKD vor kurzem vor zwei Monaten publiziert worden ist, in der man nach meiner Interpretation die Scheu vor Rüstung, vor Selbstverteidigung bis hin zu Atomkraftwerken eigentlich argumentativ sehr stark abgebaut hat.

01:10:46: Und man kann das so ein bisschen als als ein Öffnen und Nachziehen in die Realität bezeichnen.

01:10:57: Ich will nicht sagen, dass die ESG-Kriterien der Großkirchen vielleicht zu gestrigt sind, denn das, was man damit erreichen wollte, hat ja nach wie vor eine bestimmte Relevanz, aber vielleicht ist die Selbstverteidigung dann doch ein neues Thema geworden.

01:11:15: Wie schätzen Sie denn die Bedeutung dieser ESG-Kriterien im Kontext ihrer privaten Vermögen ein?

01:11:21: Also die Situationellen haben nach wie vor natürlich ESG-Kriterien, die eine große Rolle spielen, die ganz wichtig sind und die auch gelebt werden.

01:11:28: Und natürlich sind auch da Diskussionen im Gange.

01:11:30: Aber wir sprechen jetzt mal heute aus der Sicht der Family-Offices, der Privatinvestoren, der Unternehmerfamilien.

01:11:36: Und wir können uns beide daran erinnern, da waren sie ja auch noch beim anderen Haus.

01:11:41: Da gab es viele Diskussionen, inwieweit das denn sinnvoll ist und wie man das jetzt seinen Kunden sozusagen auch regulatorisch unter die Nase reiben muss, das ESG-Thema.

01:11:50: Wie ist denn aus Ihrer Sicht heute die Nachfrage nach diesen Kriterien und nach diesen Themen?

01:11:59: Teilung sozusagen, die sie vorgenommen haben, also diese Zeitblöcke, die sie erwähnt haben.

01:12:04: Ich glaube, in diesem Kontext befinden wir uns immer noch, die institutionelle Welt, die einfach an diesen Regeln und dieser Logik auch festhält und sagt, also wir haben einfach einen sehr langen Atem.

01:12:16: Wir leben also als Institution haben sie ja kein Entdatum in Anführungszeichen.

01:12:20: Das heißt, wir legen für die Ewigkeit an und langfristig halten wir an den nachhaltigen Kriterien fest.

01:12:26: denn wir sind überzeugt das und das ist sehr oft einfach auch richtig so und deswegen sagen wir ja auch, dass wir immer kundener Dequate agieren.

01:12:34: Und ich glaube, dieses Denken in den institutionellen Mandaten ist auch so verankert und ich glaube, das wird auch gar nicht neu diskutiert oder irgendwie verändert.

01:12:47: Was natürlich gelitten hat ist, ich würde sagen, dieses Worthing der Nachhaltigkeit, aber wenn man das abschrecht in Anführungszeichen und Vielleicht ein anderes Wort, dem wir gegenüberstellt, nämlich Transformation.

01:12:59: Da gehen doch wieder alle mit, denn am Ende müssen wir eine Transformation hinbekommen, wenn wir ein nachhaltiges Erwachstum auch an Neuropa oder Global erreichen wollen.

01:13:08: Insofern, ich glaube, mit dem Begriff Nachhaltigkeit tut man sich insgesamt ein bisschen schwerer jetzt.

01:13:14: Ich glaube, das muss man ein bisschen entemotionalisieren und vielleicht ist einfach Transformation der bessere Begriff einfach nicht mit diese Emotionalität mitträgt.

01:13:25: sehr stark das Thema Nachhaltigkeit belastet oder so ein bisschen unschamanteil scheinen lässt, ist die größere Regulatorin, die da drum herum entstanden ist.

01:13:34: Und ich glaube, das macht die Kundin müde, den nächsten Bericht zu bekommen und irgendeine Auswertung, die man machen muss.

01:13:40: Ich glaube, da wollten wir zu viel und das ist das wilde Kunde eigentlich gar nicht.

01:13:47: Und jetzt komme ich zu dem zweiten Block, den Sie angesprochen haben, was unsere Privatkunden angeht.

01:13:55: Man muss sagen, dass wir auch hier zwei Gruppen haben, wirklich von überzeugten ESG-Anlegern, die sagen, ich möchte genau diesen Weg gehen und sogar noch einen Schritt weitergehen, denn wir haben auch seit ein paar Jahren eine Impact-Strategie, die wirklich auf die SDG-Ziele der UN einzahlt, also wirklich eigentlich gar kein Benchmark-Konstrukt sein kann, wo wirklich dieses to-gutes im Vordergrund steht.

01:14:21: Und da haben wir auch viele, viele Kundinnen und Kunden, die eben sich mit das Thema erwärmen können und das auch sehr spannend finden.

01:14:28: Das ist wirklich also eine Fortführung dieses Thema Nachhaltigkeit.

01:14:32: Aber wir haben auch viele Kunden, die sagen am Ende möchte ich eine Rendite und wo die herkommt, das ist euer Job.

01:14:41: Und deswegen haben wir auch schon im Jahr vierundzwanzig eben auch das Thema Verteidigung diskutiert mit unserem Nachhaltigkeitsbeirat und auch die Meinung des Nachhaltigkeitsbeirats.

01:14:51: war eine sehr harte Diskussion, die wir da hatten und es ist auch so, denn sie entspricht einfach auch der Diskussion, so wie sie in der Gesellschaft stattfindet.

01:14:57: Aber die Empfehlung des Beirats war eben, dass nicht in den klassisch, also nachhaltigen Strategien zu haben.

01:15:02: Und haben wir auch nicht.

01:15:03: Also wir haben die Themenverteidigung nur in den Mandaten, wo eben die Richtigen eben entsprechend anders geschaltet sind.

01:15:11: Aber auch diese Diskussion haben wir schon Vierundzwanzig geführt.

01:15:14: Das heißt, als Vierundzwanzig eben Die Rede von JD Vance in München war, wo im Prinzip jedem klar wurde, Europa ist auf sich alleine gestellt.

01:15:23: Da waren wir sozusagen schon bereit zu handeln und vorbereitet.

01:15:26: Und das fand ich war auch natürlich zu dem Zeitpunkt keine schöne Sitzung.

01:15:30: Natürlich, also sehr emotional und überhaupt, wie kommen wir als Bank dieses Thema überhaupt zu diskutieren.

01:15:36: Aber man hat im Nachhinein gesehen, dass wir da schon auch so ein bisschen Zwei Meter weiter geschaut haben.

01:15:42: und das finde ich ist immer unsere Aufgabe, ich sage jetzt nicht zehn Meter, ich würde mir wünschen, wenn wir das sagen könnten, aber ein bisschen weiter zu gucken.

01:15:50: Sehr gut.

01:15:51: Und dann haben wir im Prinzip die Zukunftsfähigkeit schon als guten und positiven Abschluss des Gesprächs gefasst.

01:16:00: und können außer ihren drei Thesen, die sie eingangs formuliert haben, vielleicht zusammenfassen, das Jahr, es wird aktives Management dringend benötigen.

01:16:12: Und vielleicht haben wir mit dem, was wir jetzt in diesem Gespräch nicht so stark diskutiert haben, nämlich die völlig offene Frage, was Donald Trump geopolitisch eigentlich auf der Welt vorhat und was für Konsequenzen das haben kann.

01:16:29: oder die verschiedenen Disruptions-Szenarien bezüglich der künstlichen Intelligenz, der Datensenter in USA als Thema.

01:16:38: Da haben wir vielleicht schon vieles abgetastet, was im nächsten Jahr relevant wird.

01:16:44: Liebe Vorhante, das hat sehr, sehr großen Spaß gemacht.

01:16:47: Und wir müssen dann demnächst nochmal prüfen, inwieweit ihre Strategie und ihre taktischen Ausblicke für das Jahr zutreffen fahren und müssen gucken, wo wir uns da updaten.

01:16:58: Ich bin sicher, dass wir dringend nötig sein und hoffe, dass es nicht die großen Shocks in diesem Jahr geben wird, das hätten wir uns alle mal verdient, dass es ausbleibt, dass es kein Liberation Day gibt, sondern dass wir ein ganz normales Jahr mit vielen taktischen, guten Entscheidungen und Weggabeln vor uns haben und uns da einfach rationalen, vernünftig entscheiden können.

01:17:22: Ich danke Ihnen ganz herzlich für das Gespräch und wünsche Ihnen für im Jahr ist ein gutes Händchen.

01:17:29: Ich danke Ihnen ebenfalls.

01:17:30: Auch wer hat sehr viel Spaß gemacht und hoffentlich bis bald.

01:17:34: Dankeschön.

01:17:38: Das war eine neue Folge von Das Große Bild.

01:17:41: Mein Name ist Christian Hammes, ich bin Family Officer, Beirat und Treasurer und wir machen diesen Podcast für meine Berufskollegen, für professionelle Anleger, für alle, die in unserer Branche arbeiten und für alle, die sinnvolle und schlaue Anlageentscheidungen treffen wollen.

01:17:56: Wenn Sie uns nicht verpassen wollen, abonnieren Sie uns gerne.

01:17:59: Und wenn es Ihnen gefallen hat, dann hilft es uns sehr, wenn Sie uns eine positive Bewertung auf Ihrer Podcast-Plattform hinterlassen.

01:18:05: Schreiben Sie uns auch gerne einen Kommentar.

01:18:07: Und wenn Sie sich bei allen Themen gerne unter BILD at pensum.pictures an mich und Ihrer Aktion.

01:18:15: Und wenn Sie über die Taktiktafel hörbar und sichtbar werden wollen, hinterlassen Sie ein Video oder eine Sprachnachricht auf unserer WhatsApp-Mailbox unter.

01:18:29: Und wenn Sie als Werbepartner ermöglichen wollen, dass es diesen Podcast überhaupt gibt, sind Sie in besten Händen bei Vanessa Blome und dem Marketingteam der Edelstoff Media GmbH.

01:18:39: Alle Kontaktdaten finden Sie in den Show Notes.

01:18:43: Ich bedanke mich bei Ihnen sehr herzlich fürs Zuhören.

01:18:45: Das große Bild ist eine Produktion von Pensum Pictures für das Private Banking-Magazin und Eta Family Office, Audio-Redaktion im Studio des Private Banking-Magazins Martin Fornweck-Brückner.

01:18:57: Vermarktung Vanessa Blome.

01:18:59: Wir freuen uns auf Sie in der nächsten Woche.

01:19:01: Alles Gute, bis dahin.

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