Folge 154: Future Forces – Wie in Zukunft investiert werden kann und in welche. (Teil 2)
Shownotes
Jánszky ordnet die Zukunftstechnologien entlang zweier fundamentaler Strömungen: künstliche Intelligenz und synthetische Biologie. Beide wirken als Basistechnologien, aus denen sich nahezu alle künftigen Geschäftsmodelle ableiten lassen. Besonders betont wird die Rolle der Energieversorgung – insbesondere der Kernfusion – als Voraussetzung für Skalierung von KI, Rechenzentren und neuen industriellen Anwendungen. Das Gespräch vertieft, wie KI sich nicht nur als Software, sondern als physische Kraft entfaltet: mit Rädern (Robotaxis), Händen (humanoide Roboter) und Flügeln (Drohnen). Parallel dazu verändern Fortschritte in Genetik, Longevity, Stammzell- und Gentherapien sowie Tissue Engineering das Verständnis von Gesundheit, Altern und Lebenserwartung grundlegend. Jánszky skizziert eine Welt, in der biologische Grenzen zunehmend verschoben werden und neue Märkte entstehen, die klassische Branchen verdrängen oder in Nischen zurückdrängen. Abschließend diskutieren beide die Konsequenzen für Kapitalmärkte und Machtstrukturen. Während große Tech-Konzerne über enorme Kapitalmacht verfügen, eröffnen Technologiesprünge immer wieder Chancen für neue Akteure. Frühphasen-Investments in Deep-Tech-Startups bieten aus Sicht der Zukunftsforschung den größten Hebel. Die gesellschaftliche Frage bleibt offen: Ob Technologie die Schere zwischen Arm und Reich schließt, hängt weniger von der Technik selbst als von politischen, regulatorischen und kulturellen Rahmenbedingungen ab.
Für mehr Infos zum Thema Zukunftsforschung, zu Herrn Sven Gábor Jánszky und zu seinem Buch "2030 – Dein Weg zum Zukunfts-ICH“ finden sie unter diesem Link: https://www.2bahead-ventures.com/
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00:00:04: Wie verändert sich unser Leben, wenn Energie plötzlich kein knappes Gut mehr
00:00:08: ist?
00:00:09: Was bedeutet es für Arbeit und Gesellschaft, wenn humanoide Roboter alltäglich werden?
00:00:14: Wer profitiert vom technologischen Wandel, etablierte Konzerne oder ganz neue Akteure?
00:00:20: Wer realistisch ist eine Lebenserwartung von hundertzwanzig oder sogar hundertfünfzig Jahren in den nächsten Jahrzehnten?
00:00:27: Welche heutigen Geschäftsmodelle stehen durch Tokenisierung und KI besonders unter Druck?
00:00:31: Und vor allem, warum liegen die großen Investmentchancen vor der Börsenotierung?
00:00:36: und wie kann man sich an solchen modernen Ideen beteiligen?
00:00:41: Nicht den Unternehmenden investiert die auf Hoffnung.
00:00:44: Der andere Verschuldungsgrad bleibt hier immer nicht.
00:00:46: Den Schweiz ist doch so teuer, wir hören uns ja immer gleich.
00:00:49: Und damit reduziert sich die Zinsdeferenz.
00:00:51: Das ist die Gegenanlage, also das Geschäftsmodell der Bank, ja die Transformation der Fristigkeit.
00:00:56: Die Besprechen hat man viel mehr Sensitivität zu Disaster.
00:00:58: Die Unternehmen sind eigentlich in den zwanzig Drasig Jahren noch kürzungsfähig.
00:01:02: Welche lösen vielleicht sogar gesellschaftliche Probleme?
00:01:04: Wenn es einen Call gibt, der ist hundertprozentig sicher.
00:01:07: In Springfield, they're eating the dogs.
00:01:10: Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer, zu Folge onehundertfünfzig des großen Bildes, dem gemeinsamen Podcast des Private Bank Magazine und Eta Family Office.
00:01:19: Das ist unsere Silvester Ausgabe, nachdem wir unsere Weihnachtsausgabe schon hatten und sie sich sehr darüber gefreut haben, dass wir mal sehr weit in die Zukunft geblickt haben.
00:01:27: Das setzen wir heute mit Sven Gaborjanski von To Be Ahead fort.
00:01:32: Und wir bringen heute seinen Investmentarm ins Spiel.
00:01:35: Wenn Sie sich das mal anschauen wollen, wie man in Zukunft investiert, die nicht Börsen notiert ist, dann schauen Sie doch mal unter ToBeAhead-Ventures.com nach.
00:01:44: So ist ein Weg aufgezeigt, wie man sich in diese Themen hineingraben kann und sie auch investierbar machen kann.
00:01:52: Und was wir in dieser Folge inhaltlich besprechen, geht ein bisschen tiefer in die Verästelung der künstlichen Intelligenz, ihrer Anwendbarkeit und in all die technologischen Verzweigungen, die auf uns warten.
00:02:03: Und diese Gesamtbetrachtung, die ein Zukunftsforscher uns formuliert, ist insgesamt, das haben wir beim letzten Mal schon festgestellt, was sehr, sehr positiv und sehr weisungsvoll ist, stellen sich eine Welt vor, in der die Energieknappheit kein Thema mehr ist und in der auch Länder, in denen die Abhängigkeit von Energieexporten so stark ist, sich die Zahlungsströme einfach verändern.
00:02:26: Das heißt, da werden viele Dinge auf dem Kipppunkt zurasen, die wirklich Kräfteverschiebung und Zahlungsstromverschiebungen mit sich bringen.
00:02:35: Das ist die makroskopische Ebene.
00:02:37: Deswegen rate ich diese mikroekonomischen Aspekte und diese Forschungsthemen und diese Geschäftsmodelle immer im Kontext zu sehen, dessen, was es ein gesellschaftlich und makoeconomisch für Konsequenzen mit sich bringt.
00:02:50: Und die anderen säkularen Kräfte, die wir hier schon immer wieder diskutiert haben, spielen ja weiterhin eine große dominante Rolle.
00:02:58: Also damit auch verbunden die Frage, wie eigentlich Gesellschaftssysteme funktionieren, in denen nicht mehr jeder arbeiten muss, weil die Arbeit von anderen Maschinen erledigt wird.
00:03:07: oder wie Gesellschaften funktionieren, in denen ein demografischer Bruch ins Haus steht.
00:03:13: Und Sven Gaborjanski schlägt an einer Stelle auch eine Art Grundeinkommen vor, dass diejenigen aufhängt, die arbeiten wollen oder die aufhängt, die nicht mehr so viel arbeiten wollen, damit jeder kreativ sein kann.
00:03:27: Über Anreize bei Menschen und Psychologie können wir in anderer Stelle diskutieren, aber das sind wirklich spannende Themen, insbesondere dann, wenn wir sozusagen diese langfristigen, säkularen Kräfte auf unsere Überlegung zu diesen mikro- und umschen Themen treffen lassen.
00:03:42: Dabei wünsche ich Ihnen jetzt viel, viel Spaß.
00:03:44: Ich wünsche Ihnen für im Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für.
00:04:00: haben Sie Zuversicht und es hat mir großen Spaß gemacht, Sie jetzt schon sechs Jahre mit diesem Podcast begleiten zu dürfen.
00:04:03: Wichtig ist, ab im Jahr ist das große Bild wieder zwei-wöchentlich.
00:04:05: dazu eine kleine Anmerkung.
00:04:06: Wir haben das jetzt mal ein Quartal versucht im Wochenrhythmus.
00:04:09: Das ist mit Unterrecht anstrengend gewesen.
00:04:12: Nicht jeder auf unserer Seite konnte damit Schritt halten und wir wollen Ihnen auch ein bisschen mehr Zeit zum Durchatmen geben.
00:04:19: Aber keine Angst, in der Zeit oder in den Wochen, in denen es kein großes Bild gibt, wird es andere Publikationen von meiner Seite geben.
00:04:27: Hören Sie mal genau hin.
00:04:28: Auf meinem Linken Profil gibt es dazu mehr.
00:04:31: Ich freue mich darauf, auch diese Themen mit Ihnen teilen zu dürfen.
00:04:35: Kommen Sie gut ins neue Jahr.
00:04:37: Haben Sie viel Spaß bei dem jetzt folgenden Gespräch, dass ich auch extrem spannend fand und vielen Dank nochmal an Sven Gaborjanski, dass er diese Gespräche mit mir geführt hat über zwei Folgen.
00:04:46: Ich habe enorm viel gelernt und es macht durchaus Sinn, sich diese ganzen Aussagen mal systematisch zusammenzuschreiben und zu überlegen, was es eigentlich für meine Investitionspolitik bedeutet und was von den Themen eigentlich jetzt schon in meinem Private Equity Portfolio und in meinem Börsen notierten Portfolio, in meinem Public Portfolio, abgebildet ist und wie sichtbar.
00:05:09: Und da wird mit Blick auf viele Vermögensarbeitungsportfolios für mich klar, da ist sehr viel Vergangenheit mit drin, die hat auch ihre Berechtigung und da ist auch viel Taktik mit drin.
00:05:21: Aber die Abbildung dessen, was wir als Zukunft beschreiben, braucht, glaube ich, ein größeres Gewicht.
00:05:27: Machen Sie sich Ihr eigenes großes Bild im folgenden Gespräch.
00:05:30: Viel Spaß und kommen Sie gut in die ersten Tage des neuen Jahres.
00:05:38: Herzlich willkommen in unserer Silvester Ausgabe.
00:05:40: Lieber Janski, wir führen unser zweites Gespräch.
00:05:44: Willkommen wieder im großen Bild.
00:05:46: Ich freue mich sehr.
00:05:48: Ich hoffe, es war ein ganz erfolgreiches Jahr für alle, die zuhören.
00:05:50: Und über das nächste Jahr werden wir gleich sprechen wahrscheinlich.
00:05:53: Absolut, zwar nicht über das nächste Jahr, sondern über die nächsten, sagen wir, dreißig Jahre.
00:05:58: Dazu haben wir sehr hier und das erste Gespräch, das war richtig spannend.
00:06:01: Wir haben ganz viele strukturelle Dinge besprochen, die Zukunftsforschung und die zukünftige Geschäftsmodelle ausmachen.
00:06:09: Was wir uns
00:06:10: aufgehoben haben, war die Durchdeklinierung der einzelnen technischen Bereiche, die man im Rahmen der Zukunftsforschung in ihrem Institut beforst und die man auch investieren kann.
00:06:21: Und jetzt freue ich mich, mit Ihnen mal in die einzelnen Sälder reinzugeben.
00:06:26: Sie haben schon ganz viel angesprochen und das als teaser war schon richtig spannend.
00:06:32: Ich habe immer so als Grundtenor wahrgenommen, dass die Energieversorgung extrem wichtig und herausfordernd wird und ein Schlüsselfaktor sein wird, wie zukünftige Geschäftsmodelle oder auch wie künstliche Intelligenz eigentlich auf diesem Planeten funktionieren kann.
00:06:52: Das vielleicht mal als einfällt.
00:06:54: Aber wir fangen dort an, wo Sie letzten Endes Ihre Strukturierung der ganzen technologischen Felder, die sie beforschen, die sie beraten und in diese Investieren aufsetzen.
00:07:07: Geben Sie uns mal eine Hilfestellung.
00:07:08: Wir haben ja sozusagen aus der Kapitalmarktperspektive alles das, was uns die einzelnen Börsenindices, die Aktienindices als Subindices suggerieren, aber wir gehen dabei nicht so stark in die einzelnen Themenfelder.
00:07:24: Es gibt irgendwelche Themen ETFs, die dann börsennotierte Unternehmen beispielsweise aus dem Bereich Quant Computing abdecken und da vielleicht Modelle investieren, die in ihrem Entwicklungsschritt schon länger bekannt sind und deswegen auch börsennotiert sind.
00:07:41: Aber wie kann man aus der Perspektive eines Zukunftsforschers die Technologie der Zukunft klastern und ordnen.
00:07:52: Also wir haben technologisch gesehen zwei große Strömungen in der Welt.
00:07:59: Und diese großen Strömungen, das ist einmal die Entwicklung von künstlicher Intelligenz.
00:08:06: Bitte nicht verwechseln mit Chatchibiti.
00:08:08: Chatchibiti ist eine ganz kleine Anwendung sozusagen, aber da steckt viel mehr dahinter, kann ich gleich ein bisschen erklären.
00:08:14: Aber wirklich, dass das Aufkommen von einer... von einer Intelligenz, einer Art von Intelligenz, die jetzt nicht biologisch wie das menschliche Hirn sozusagen sich herstellt, sondern sich künstlich herstellt und damit auch Steigerungsmöglichkeiten hat über die biologischen Möglichkeiten hinaus.
00:08:34: Das ist eine der wichtigen Technologiearten und da kommen dann ganz viele Untertechnologien unter anderem Quantencomputer und so weiter und so fort, können wir gleich darüber sprechen.
00:08:43: Und das andere, das nennen wir die synthetische Biologie.
00:08:47: Also der Mensch ist inzwischen in der Lage, in den Entstehungs... Prozess und in den Wachstumsprozess von Lebewesen, egal ob das jetzt Menschen sind oder ob das Tiere sind oder Pflanzen sind, einzugreifen und sich zu steuern, sogar künstlich herzustellen.
00:09:09: Und das ist ganz wichtig, weil das führt einerseits zu ganz wesentlichen Ableitungen im Feld der Medizin, longevity, wie lange können wir eigentlich irgendwann leben, aber natürlich auch zur Ableitung.
00:09:22: Darf ich da kurz einhaken?
00:09:23: Wie lange werden wir denn leben?
00:09:26: Also, ich sage immer, wenn Sie es schaffen, die nächsten zehn Jahre zu überleben.
00:09:31: dann haben Sie eine Wahrscheinlichkeit auf hundert Jahre.
00:09:34: Wenn Sie es schaffen, die nächsten dreißig Jahre zu überleben, dann haben Sie eine Wahrscheinlichkeit auf hundertzwanzig Jahre.
00:09:40: Wenn Sie es schaffen, die nächsten fünfzig Jahre, also unsere Kinder sozusagen, zu überleben, dann mögen diese hundertzwanzig sogar auf hundertfünfzig Jahre steigen.
00:09:50: Also ein extremes Anwachsen an Lebenserwartung, was es so innerhalb von einer Generation quasi noch nie gibt.
00:10:00: geben hat, was natürlich auch zu ganz vielen, also erstens führt zu wahnsinnig vielen lukrativen Märkten, ja, wenn wir über Investments sprechen.
00:10:08: Andererseits führt es natürlich auch zu gesellschaftlichen Fragen, ja, die dann eben auch alle kommen.
00:10:13: Aber ja, das ist die größte
00:10:14: Rendergebiete nach Berlin, genau.
00:10:16: Aber ich wollte es nicht unterbrechen.
00:10:17: Ich wollte einfach nur kurz das nachfragen.
00:10:19: Vielen, vielen Dank.
00:10:20: Ja, also ich war auch schon, also erstens künstliche, also zwei Dinge, künstliche Intelligenz, synthetische Biologie und darunter schlüsseln sich dann jeweils die die wesentlichen Technologien auf.
00:10:33: Da haben wir bei der synthetischen Biologie, da haben wir dann Nahrungsmittelproduktion, also Kaltscherzels, also quasi Herstellung von Fleisch beispielsweise in Bioreaktoren, dann haben wir die Genetik, die in die Pflanzen reingeht und Pflanzen ganz gezielt auf bestimmte Eigenschaften bringt.
00:10:54: Übrigens, ich rede jetzt nicht über so eine Frankensteingenetik, also ich werde nicht darüber, dass eine fremde da reingebracht wird und irgendwas völlig unerwartetes entsteht, sondern dass die DNA, die schon da drin ist in der Pflanze, ein bisschen manipuliert wird, ein bisschen einige Trades abgeschaltet werden, andere angeschaltet werden und so weiter.
00:11:12: Das ist das, was durch eine natürliche Züchtung... auch passieren kann.
00:11:16: Es passiert halt nur viel schneller, viel gezielter.
00:11:19: Wird übrigens, wenn wir jetzt aufs nächste Jahr, schau'n, mit hoher Wahrscheinlichkeit die EU-Kommission sogar grünes Licht dafür geben, die Genetikrichtlinie verändern, damit nicht nur international die ganzen Unternehmen in diesem Bereich mitspielen dürfen, sondern auch die europäischen Unternehmen mitspielen dürfen.
00:11:36: Also das haben wir alles auf der... auf der Seite der Biologie und dann eben auf der Seite der Intelligenz, der Herstellung von künstlicher Intelligenz, haben wir all diese Themen von Quantencomputing über die Tokenisierung, also die Blockchainwelt, über... Brain-Computer-Interfaces, also das Verbinden von Computer mit menschlichem Hirn, die ganzen Robotik-Sachen sowieso und so weiter und so fort.
00:12:06: Da können wir ja vielleicht im Detail ein bisschen...
00:12:08: Ja genau, perfekt.
00:12:10: Sagen Sie, wo Sie starten möchten.
00:12:12: Was ist sozusagen der originäre Startpunkt für die Zukunftsforscher, um diese Technologien zu diskutieren?
00:12:17: Also, fangen wir mal an, tatsächlich vielleicht mit diesem Feld der künstlichen Intelligenz.
00:12:23: Und vielleicht für den einen oder anderen oder die einen oder anderen ein bisschen überraschend.
00:12:28: Ich rede dabei nicht über Chatchibiti, sondern ich habe das in der letzten Folge schon mal ganz kurz gesagt, künstliche Intelligenz, die Entstehung von künstlicher Intelligenz hat für uns Zukunftsforscher, wenn man sich das so als Pyramide vorstellt, hat die fünf Ebenen.
00:12:42: Die erste, die grundlegende Ebene, Also und je tiefer diese Ebenen liegen, desto fundamentaler, desto wichtiger und natürlich auch als Investor auch desto mehr Wertsteigerung steckt da drin.
00:12:54: Unterster Ebene Energie.
00:12:57: Unsere Welt hat viel zu wenig Energie.
00:12:59: Wissen wir, es um den Zugang zu diesen, zu Ressourcen gibt es schon seit Ewigkeiten, Kriege, Konflikte und so weiter.
00:13:08: Wir haben inzwischen eine Technologie vor Augen.
00:13:11: Das ist die Kernfusion.
00:13:13: Eine Technologie vor Augen, die verspricht, dass im Jahr zwei Tausendundvierzig, ungefähr, zwei Tausendvierzig unsere Welt mehr Energie zur Verfügung hat, als sie verbrauchen kann.
00:13:25: Bei einem bis dahin sich verdreifacht haben, denn Weltenergie bedarf.
00:13:29: Und trotzdem haben wir mehr.
00:13:31: Wie geht das?
00:13:33: Ich rede über eine Technologie, also ich rede im Prinzip rede ich über zwei starke Laserstrahlen, die Atome aufeinanderschießen.
00:13:40: Und zwar im Augenblick scheint Wasserstoff und Bohr.
00:13:42: also Brun, die beste Kombination zu sein.
00:13:45: und durch diese Kraft, nicht durch kein radioaktiver Stoff dabei, nichts radioaktives, durch die Kraft der Laser verschmelzen die und es entsteht Energie.
00:13:52: Vor etwa drei, nicht ganz drei Jahren, etwa drei Jahren hat es in der Wissenschaft zum ersten Mal eine Demonstration gegeben, dass aus so einer Reaktion zum ersten Mal mehr Energie herausgekommen ist, als was reingesteckt werden musste.
00:14:07: Die Experimente gibt es schon, Ewigkeiten, musstest du immer mehr Energie reinstecken, als was rauskommt, was Wissenschaftlich ganz lustig ist, aber wirtschaftlich natürlich Quatsch.
00:14:15: Aber seit drei Jahren ist es anders.
00:14:17: Und seit genau dieser Zeit sagen uns Zukunftsvorschern in unseren Interviews, die wir natürlich auch mit Investoren machen, die großen Investoren im Silicon Valley und so weiter, sagen die uns alle hundert Prozent auf die Frage, wo hast du gerade rein investiert?
00:14:31: Kernfusion.
00:14:33: Und wenn du dann fragst, warum, ist die Antwort, naja, weil eben die Welt im Jahr zwei Tausend Vierzig zum ersten Mal die Chance hat mehr Energie zur Verfügung zu haben, als sie, als sie, als sie verbrauchen.
00:14:44: Das ist die Basis für alles, worüber wir reden.
00:14:46: Also wenn es das nicht gäbe, dann, dann gäbe es all das, worüber ich gleich rede, nämlich die Entwicklung von künstlicher Intelligenz und soweit gäbe es gar nicht.
00:14:52: Oder hätte, hätte starke, starke Schranken.
00:14:56: Was machen wir jetzt bis zwei Tausend Vierzig?
00:14:59: Das ist vielleicht auch wichtig in der Energiefrage.
00:15:03: Die Amerikaner und die Chinesen, also die großen KI-Infrastrukturen bauen und übrigens auch die arabische Welt, die da inzwischen Trillionen, also nicht Millionen, nicht Millionen, Trillionen investiert hat in die Infrastruktur.
00:15:19: Die setzen stark auf Atomkraft.
00:15:22: Also... Mini-Kraftwerke im Prinzip, das sind quasi unsere großen Atomkraftwerke im Mini-Format, ist aber dieselbe Technologie dahinter, sagen dadurch sind die Gefahren weg, was teilweise stimmt, anderweise nicht stimmt, hat immer noch radioaktive Abfälle usw.
00:15:42: Aber egal ob wir das jetzt als gut oder schlecht betrachten, die machen das einfach.
00:15:47: Die machen das bis zum Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den Jahr um den was diese lasergestützte Wasserstoff-Bohr-Fusionen macht und vorantreibt.
00:16:22: Die heißen HPE Lemon Energy, wie gesagt in Australien.
00:16:26: Interessanterweise gegründet von einem deutschen Professor Heinrich Hora, der in der deutschen Forschungslandschaft in den siebziger Jahren letztes Jahrhundert keine Förderbengelder für seine Technologie bekommen hat, weil alle in eine andere Richtung und so weiter, dann ist ja durch die Welt, dann ist irgendwie in Australien gelandet.
00:16:42: Naja, und jetzt hat er dieses gegründet.
00:16:46: Aber ja, es gibt natürlich auch in Deutschland Startups, die haben eine gute PR, die stehen in meiner Zeitung, gibt in der Welt ein paar Unternehmen, kann man investieren.
00:16:56: Aus meiner Sicht ist in diesem Kernfusionsbereich noch nichts im... oder noch nichts wesentlich relevantes wirklich an der Börse gelandet, sondern das sind alles noch wirklich Grundlagen Start-ups, die mit viel staatlicher Förderung auch ihre Forschung vorantreiben.
00:17:17: Aber man kann investieren, man kann dabei sein.
00:17:20: Und wenn man sich von Finanzierungsrunde zu Finanzierungsrunde in dieser Start-up-Belt die Steigerung der Bewertungen anschaut, dann ist das ein echt... interessantes investieren.
00:17:35: Das ist diese Lage von Energie.
00:17:38: Dann hast du als zweites darüber die Lage Infrastruktur.
00:17:43: Das sind die großen Rechenzentren.
00:17:45: Das ist die Frage, wie entwickeln sich Rechenzentren, wie entwickeln sich Computer überhaupt weiter?
00:17:50: Gibt es eine neue Art von Computern?
00:17:53: Da kommen die Quantencomputer stark ins Spiel, weil... weil nach unseren Prognosen wir etwa im Jahr, also zwischen die sich auch wirklich wirtschaftlich rechnen.
00:18:12: Also die, wo Unternehmen sich Rechenzeit kaufen drauf und das wesentlich kostengünstiger ist und sie Dinge machen können, die sie mit ihrem bisherigen Rechenzentrum überhaupt nicht mehr überwachen können.
00:18:24: Wir sind sehr stark in Quantencomputern und sehr von Anfang an in Quantencomputern investiert.
00:18:29: Achtung, bei Quantencomputern gibt es zwei Grundtechnologien, die einen müssen ihren Quantencomputer quasi, also es gibt mehrere Grundtechnologien, aber ich mache es mal sehr einfach.
00:18:40: Die einen, die müssen ihren quasi einfrieren auf dem Kältepunkt, Null, zero, eins, vier Kälvien oder minus zweihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, dreihundert, Wir haben an dieser Stelle in einem Unternehmen, also wir als Zukunftsforscher nehmen im Augenblick nicht Teil an diesem, wie soll ich sagen, ich würde mal sagen, wir nennen das manchmal das Mäuserennen, wo einer sagt, ich habe jetzt hier Hundertfünfzig Cubits und der andere sagt, ich habe Hundertachzig und der Dritte sagt, ich habe zwei Hundert, für uns fängt es an, relevant zu werden, wenn zum ersten Mal ein Unternehmen in der Lage ist.
00:19:28: wirklich so zu skalieren, dass sechsstellig, also hunderttausend Cubits verschränkt werden und dann im nächsten Schritt über eine Million Cubits verschränkt werden.
00:19:37: Wir haben da in der Technologie investiert, die das, die das, die das möglich, also in der Grundtechnik, die das möglich machen wird.
00:19:43: Bei den hunderttausend Cubits werden wir wahrscheinlich im Jahr zwanzig, neunzwanzig sein und dann schauen wir mal, wann wir zu der, zu der Million Cubits kommen.
00:19:52: So, das ist also die Infrastrukturlage.
00:19:54: Dann darüber hast du die, die Chip Hersteller, Da wird es für uns als Zukunftsforscher tatsächlich schon ein bisschen, wie soll ich sagen?
00:20:06: zu operativ, hätte ich was gesagt sozusagen.
00:20:10: Warum?
00:20:10: Weil die ganzen Chiphersteller, die sind im Wesentlichen schon an der Börse, an der Börse notiert, die funktionieren schon nach dem, also klar, Nvidia kennt ja jeder, ja, ist jetzt auch eine schöne Geschichte da an der Börse, aber wir investieren eben nicht an der Börse.
00:20:24: Wir sind die Spezialisten dafür, zu wissen, was kommt da, was noch nicht an der Börse ist.
00:20:29: Und wenn du da investierst bei den Startups und richtig investierst, dann hast du auch viel, viel höheren Hebel als du es an der an der Börse hast.
00:20:36: Also die Chipwelt, die ist inzwischen an der Börse, dann kommen die Large-Language-Models da drauf, also die foundational Models sozusagen, so die Open AI's dieser Welt, Perplexity, da hatten wir einen guten Einstieg, da haben wir tatsächlich investiert, haben wir einen guten Einstieg erwischt, die sind inzwischen in nicht einmal drei Jahren von null auf auf achtzehn Milliarden US-Dollar Bewertung gegangen.
00:21:02: Auch auch eine schöne Sache.
00:21:03: Und ganz oben hast du eben diese diese diese Agents und und und Applications.
00:21:08: Da gibt es inzwischen über vierzig tausend in der Welt.
00:21:10: Das ist also relativ viel.
00:21:13: Vielleicht noch einen noch noch in die Zukunft geschaut.
00:21:16: Was passiert?
00:21:19: Also wenn man das jetzt vor Augen oder das so als Grund als Denkbasis hat, was passiert eigentlich?
00:21:25: gerade jetzt und in den nächsten Jahren.
00:21:30: Ich sage manchmal ein bisschen flapsig, die AI bekommt Räder, bekommt Hände und bekommt Flügel.
00:21:38: Es gibt in der Welt, ich fange mal bei den Rädern an, ja jetzt reden wir also über Robotaxis, über selbstfahrende Autos.
00:21:44: Es gibt inzwischen in dreißig Städten dieser Welt gibt es Robotaxis, selbstfahrende Autos.
00:21:52: schon seit drei Jahren im Silicon Valley, Weymo, Inchengen, die Chinesen, Pony AI und so weiter.
00:21:58: Die Pony AI haben übrigens vor ein paar Wochen an der Hongkonger Börse knapp eine Milliarde sich geholt für die internationale Expansion.
00:22:05: Also wir werden das auch demnächst in europäischen Städten sehen in den nächsten zwei, drei Jahren.
00:22:10: Also kurz, KI bekommt Räder.
00:22:13: KI bekommt Hände und Beine.
00:22:15: Das sind die humanoiden Roboter.
00:22:17: Wenn du heute mit den, es gibt es, es gibt achtzig Hersteller von humanoiden Robotern in der Welt, die so ungefähr auf einem Level sind.
00:22:24: Sechzig davon in China, zwanzig im Rest der Welt.
00:22:27: Wenn du mit denen redest und fragst, wann, wann kommt denn das?
00:22:30: Wann seid ihr denn serienreif sozusagen für die Serienproduktion?
00:22:34: Sagen die, die ersten sagen, zwei tausend sechsten zwanzig.
00:22:37: Also das ist nächstes Jahr.
00:22:39: Nächstes Jahr kommen humanoide Roboter.
00:22:41: werden verkauft an andere Unternehmen.
00:22:43: Und wenn du dann fragst, ja, was kostet das Zeug dann?
00:22:47: Dann sagen die Amerikaner im Augenblick, das kostet dreißigte.
00:22:50: Also wir wollen runter bis zum Verkaufsstart auf dreißigtausende US-Dollar.
00:22:54: Da gibt's ein paar, die orientieren sich nicht auf andere Unternehmen, also nicht im BtoB-Geschäft, sondern im BtoC-Geschäft für Haushaltshilfen sozusagen.
00:23:01: Die sagen, dreizigtausend ist zu viel für den Haushalt, die machen so fünfzehn, zwanzigtausend.
00:23:06: Für zwanzigtausend konnte man es schon ordern dieses Jahr, ja.
00:23:09: Und dann gibt's die Chinesen, die machen quasi alles.
00:23:12: Und dann wenn du da fragst, was kostet's, sagen die zehntausend.
00:23:14: Und in den nächsten Jahren wird der Preis runter runter auf fünf oder zweitausend und so weiter.
00:23:18: Also kurz gesagt, KI mit Händen dran ist... wird nächstes Jahr, in unserem Welt kommen, wird irgendwann überall sein.
00:23:28: Also es gibt inzwischen in unseren Studien, gibt es die Prognosen, dass etwa im Jahr im Jahr es mehr von diesen humanoiden Robotern auf der Welt geben könnte, als es Menschen auf der Welt gibt.
00:23:40: Das ist noch eine Fünfzehn Jahre hin.
00:23:44: keiner weiß es so genau, aber also die Dimension, in der das unsere Welt bewegen wird, die ist wirklich groß.
00:23:53: Und nicht zuletzt KI mit Flügeln dran oder mit Rotoren dran, das sind Drohnen.
00:24:00: Nichts anderes als Drohnen.
00:24:01: Wir wissen seit dem Ukraine-Krieg, dass es eine neue Massenvernichtungswaffe auf der Welt gibt und das sind Drohnen, weil die... Na ja, also weil man sich kaum verteidigen kann gegen einen Schwarm von Drohnen, also gegen zwei, drei, das ist kein Problem.
00:24:18: Aber gegen zwei Hundert, die da irgendwie kommen, kann man sich kaum verteidigen, gibt es heute kaum Verteidigungsmöglichkeiten.
00:24:28: Und das Problem ist, also jetzt hat man das natürlich im Ukraine Krieg, das sieht man da.
00:24:33: Aber das eigentliche Problem haben wir, glaube ich, bin auch gar nicht vor Augen.
00:24:37: Zum Glück haben die Terroristen noch nicht festgestellt, dass man das machen kann und dass man dafür irgendwie Drohnen aus dem Mediamarkt benutzen kann, quasi die irgendwie zwei Hundert Euro kosten.
00:24:47: Weil aus meiner Sicht kein deutsches Stadion, Fußballstadion, ein Sicherheitssystem hat, was den Angriff von zwei Hundert Drohnen gleichzeitig abwehren kann.
00:24:57: Es gibt es nicht.
00:24:59: Da entsteht ein völlig neuer Bereich, jetzt wir reden über Investments, ja, ich will nicht über, über, über Doomsday-Raten, sondern über Investments, ein völlig neuer Bereich von Technologie, New Defense Technologien, die alle da mehr Rolle spielen.
00:25:14: Spannend, das heißt aber, dass sich die Welt in den nächsten fünfzehn Jahren, wenn sie auch dieses Jahr, zwei Tausend Vierzig, paar Mal genannt haben, stark verändern wird, die Energieverteilung und die Energiegenerierung der Welt wird sich komplett auf links stülpen.
00:25:27: innerhalb von fünfzehn Jahren, nachdem wir, keine Ahnung, mehr als hundertfünfzig Jahre im fossilen Zeitalter
00:25:37: waren.
00:25:38: Und wenn wir mehr humanoide Roboter auf der Welt haben in fünfzehn Jahren als Menschen, dann würde sich ja tatsächlich der Arbeits- und Lebensalltag komplett gewandelt haben.
00:25:52: Das ist die Prognose.
00:25:53: Das ist tatsächlich, und wie gesagt, das habe ich ja beim letzten Mal erklärt, diese Prognose, die haben wir uns nicht ausgedacht.
00:25:59: Wir zukunftsforscher sind nicht kreativ oder visionär.
00:26:01: Wir denken uns nichts aus.
00:26:02: Wir analysieren einfach nur, was die prägenden, die auch die mächtigen Menschen, die also die Macht haben, dass andere ihnen folgen werden, im Augenblick tun und im Augenblick selbst prognostizieren.
00:26:15: Das folgt genau diesen Prognosen.
00:26:17: Und übrigens, diese Prognosen sind, ob man jetzt nach Silicon Valley schaut oder nach China schaut, die sind ziemlich gleich.
00:26:27: Und da kommen wir auf das säkulare Feld, das wir uns neben der technologie oder technologische Entwicklung, die sich gerade skizzieren, ausgeblendet haben, nämlich der Frage, wie wird denn dieser Wandel mit welcher Machtkonzentration, welcher Kapitalkonzentration vonstatten gehen?
00:26:43: Was wir an den Kapitalmärkten oder gesamtwirtschaftlich beobachten ist, dass es einige wenige Unternehmen gibt, die immer größer werden, die jetzt auch sehr, sehr starke Wachstumsraten haben, die eine enorm hohe Börsenbewertung haben, die diesen Wandel aus der westlichen Perspektive augenscheinlich zu dominieren scheinen, aber die vielleicht nicht in allen Feldern forschen und so aktiv sind, wie sie es gerade skizzieren.
00:27:12: Aber trotzdem hätten die ja die Kapital macht, sich sozusagen diese Forschungsgebiete in ihr Portfolio mit reinzukaufen und damit sicherzustellen, dass hier weiterhin nicht nur auf einer Ebene der Plattformökonomie, nicht nur auf der Ebene von Software oder auf Cloud-Geschäften, sondern auch dann, wenn die künstliche Digenz, die daraus entstanden ist, Räder und Beine und Hände bekommt.
00:27:39: die Welt dahingehend zu verändern.
00:27:41: Wie sehen Sie denn sozusagen den Einfluss der großen Unternehmen, über die wir alle sprechen, die wir alle auch im Portfolio haben, wenn wir irgendwie Aktien haben oder wenn wir irgendwelche Welt ETF haben und die da ganz dominant gewichtet sind, den Einfluss auf diese Entwicklungen, die Sie gerade beschrieben haben?
00:27:55: und wie viel Raum wird dann sozusagen den kleinen Unternehmen gelassen, in die Sie investieren?
00:28:00: Denn letztendlich ist das, was Sie über Ihr Vehikel anbieten oder das, was Sie investieren mit Ihrer Ventures Gesellschaft.
00:28:08: Ja, die Gegentehse dazu, dass man einfach nur die großen Unternehmen kauft und sich dann darauf verlässt, dass die Google und Alphabet und Meta Entschuldigung und wie sie da alle heißen, ihre Forschungsarbeit schon machen und dann sozusagen auch die künftigen Märkte erobern werden.
00:28:28: Ja, also ich glaube, dass beide Thesen, das stimmt, das sind, wenn man so will, gegen Thesen sozusagen.
00:28:33: Interessanterweise glaube ich, dass trotzdem beide Thesen funktionieren.
00:28:38: Allerdings mit einem, wie soll ich das sagen, mit einem unterschiedlichen Wachstumsgrad, den man daran legen kann.
00:28:45: Also was aus meiner Sicht in der Welt der Technologie passiert, ist das natürlich die großen Unternehmen, also... Die, die das Kapital haben, wo das Kapital konzentriert ist, eine eine größere, eine eine größere Chance, eine größere Power haben, sozusagen sich die, sich die guten Leute reinzukaufen, die Technologien reinzukaufen und so weiter.
00:29:07: Was auf der anderen Seite schlägt bei den großen Unternehmen halt und das sieht man eben schon sehr deutlich, nicht nur bei den Nokias und Kodaks dieser Welt, sondern inzwischen auch bei den Googles dieser Welt, das sogenannte Innovators Dilemma zu, dass man, also Clayton Christensen wissen viele wahrscheinlich, die zuhören.
00:29:26: Tolles Buch von Clayton Christensen, lange Jahre einer der weltbesten Management Theoretiker, der beschrieben hat, dass große Systeme dazu neigen, ihr bisheriges Geschäftsmodell zu schützen und deshalb sich zu wenig auf neue Technologien konzentrieren.
00:29:45: Das ist glaube ich im Augenblick, wenn man auf die Google-Welt schaut und auf die KI-Welt, die wir heute sehen, hat ja Google doch diverse, also kann man glaube ich sagen, diverse Probleme gehabt und vielleicht nach wie vor da Schritt zu halten.
00:30:02: Wenn es so wäre, dass die höchste Konzentration von Kapital.
00:30:06: Automatisch zu den zu den wichtigsten technologischen Vorsprungen führt, dann hätte sich Perplexity nicht als nicht als Google-Konkurrent sozusagen jetzt entwickeln können, weil dann hätte Google das gemacht, haben sie aber nicht gemacht.
00:30:24: Perplexity hat inzwischen eine Bewertung von achtzehn Milliarden US-Dollar, die sind nicht mal drei Jahre alt.
00:30:33: Und zwar warum, weil sie sich nicht haben kaufen lassen.
00:30:39: Also, ja, na klar, hätte Google sie irgendwann kaufen können.
00:30:42: Ja, aber und das ist auch für für für ein Investor wie mich.
00:30:46: Also, ich habe da relativ zeitig ein Proplex investiert und ich hätte mich auch gefreut, hätte Google die gekauft.
00:30:51: Und dann hätte ich da irgendwie.
00:30:55: weiß nicht, irgendwie Fünfzig X oder sowas ähnliches gemacht, das wäre schön gewesen für mich als Investor.
00:30:59: Aber jetzt haben die nicht verkauft, sondern haben sich Geld geholt und bauen sich selber auf zum quasi zum Google-Konkurrenten, ob sie das schon sind, wahrscheinlich nicht, aber ein bisschen PR ist da immer mit dabei, aber jetzt werden die noch wertvoller.
00:31:14: Also was ich damit sagen will ist, in jedem In jedem Technologie, in jeder Technologie Entwicklung, in jedem Technologie Sprung, gibt es immer die Chance, dass neue Teams Technologien entwickeln, die einen wesentlich schnellen Wachstumsgeschwindigkeit haben als.
00:31:33: als andere als die bisherigen Technologie.
00:31:36: Wenn du als Investor, als Zukunftsforscher, das prognostizierst, was da mit Studien und wissenschaftlicher Arbeit, was da in den nächsten fünf Jahren, welche Technologie, wie wichtig wird und welche Rolle sie in den Geschäftsmodellen spielen wird.
00:31:51: und du investierst ganz am Anfang, dann hast du quasi zwei Chancen.
00:31:54: Dann hast du die eine Chance, entweder dieses Start-up wird irgendwann von einem Großunternehmen gekauft.
00:32:01: Warum?
00:32:01: Weil die Grunde einfach verkaufen wollen oder es wird nicht verkauft und die Finteneinweg sich tatsächlich als Konkurrent zu entwickeln.
00:32:12: Beide Möglichkeiten gibt es und beide Möglichkeiten führen dazu jedenfalls nach meiner Interpretation, dass in diesem sehr frühen Stadium.
00:32:23: tatsächlich die Hebewirkungen, die man als Investor hat, halt viel, viel größer sind.
00:32:28: Natürlich, jetzt muss man natürlich sagen, das Risiko ist auch größer, ist ja logisch, ja.
00:32:31: Also das Risiko, dass durch was auch immer irgendwie so ein KI-Starter-Pleite geht, ist natürlich viel höher, als das Google-Pleite geht, das ist ja logisch.
00:32:40: Aber da haben wir eben unsere wissenschaftlichen Studien davor und glauben, dass wir dieses Risiko sehr, sehr gut in der Hand haben.
00:32:49: Was vielleicht noch ein ein Gedanke auf die gesellschaftliche Ebene weil weil natürlich diese Kapitalkonzentration ja.
00:32:57: Manchmal auch kritisch gesehen wird in der in der Gesellschaft ja oder hemmt das dann die Wirtschaft oder so weiter.
00:33:03: Ich glaube, dass wir das wir.
00:33:06: Dass wir in der Geschichte.
00:33:09: nicht gesehen haben, dass das die Entwicklung hemmt, sondern eher gesehen haben, dass das die Entwicklung tatsächlich fördert.
00:33:15: Also eine gewisse Kapitalkonzentration ist wirklich förderlich.
00:33:19: Es kann dann tatsächlich theoretisch an Dinge kommen, wo es wirklich hemmt, aber dafür hat der Staat dann... Mechanismen, also Unternehmen zu zwingen, sich zu splitten, vielleicht sogar zu zerschlagen, wie man es dann nennt oder sowas.
00:33:35: Das ist dann eher eine gesellschaftlich staatliche Geschichte, aber das hat eigentlich kaum Auswirkungen darauf, wie sich Technologien entwickeln.
00:33:42: Technologien entwickeln sich halt einfach weiter.
00:33:45: Und es kann ja auch sein, dass diese... technologischen Veränderungen, bestimmte alte Machtverhältnisse zerschlagen, wenn wir uns vorstellen, dass Quantcomputing beispielsweise die Vormachtstellung der großen Tech-Giganten infrage stellen könnte.
00:34:00: Ich weiß nicht, ob das so ist.
00:34:01: Ich habe wirklich beim Thema Quantcomputer nicht die Einblicke, ob das ein Risiko ist, weil die ja selber im Bereich Quantcomputing forschen, aber viele andere eben auch.
00:34:16: Ja, es ist schon ein Risiko, also klar machen die auch die Googles und die EBMs und wie sie alle heißen, irgendwie Quantencomput.
00:34:24: Aber es gibt halt in so einer Technologie, in so einer sich wichtig entwickelnden, richtig entwickelnden Technologie mehrere Technologiearten und ich habe das ja vorhin beschrieben.
00:34:35: Es gibt beispielsweise beim Quantencomput die Technologiearten, wo du das einfrieren musst.
00:34:40: Das hat rein physikalisch.
00:34:43: hat das ein gewisses limit also es kann nicht nicht unendlich skalieren, die andere technologie die das mit magneten und laser und so weiter macht also in raum temperatur möglicherweise die kann halt höher skalieren und dann hast du auf einem auf einer auf einem technologiefeld hast du limit und auf dem anderen und dann dann bist du wenn du dich.
00:35:04: zu sehr auf das eine fokussiert hast.
00:35:06: Das scheint mir bei Quantencomputern im Augenblick so zu sein.
00:35:08: Ich will das sehr vorsichtig sagen, aber es scheint mir so zu sein.
00:35:13: Dann, du kannst halt eine Entwicklungsarbeit von zehn, fünf, zehn Jahren, die da drin steckt, jetzt nicht einfach einfach dir reinkaufen.
00:35:22: Das wird schwierig, das wird schwierig sein.
00:35:23: Also an der Stelle kann es schon sein, dass auch, genau wie Sie sagen, gewisse, wie soll ich das sagen, gewisse marktbeherrschende Positionen abgegeben werden, dann, wenn es eben zu diesem Technologiewandel kommt.
00:35:37: Wenn
00:35:38: man sich die Liste der verschiedenen Innovationsfelder und Geschäftsfelder der Zukunftsforschung anschaut, dann wird ja auch klar, dass bestimmte bestehende, auch aktuell hochkapitalisierte Geschäftsmodelle wahrscheinlich spektis ruptiert werden.
00:35:55: Wenn ich an tokenized Finance denke, dann fahre ich mich, wie die Zukunft der Kreditkartenanbieter aussehen soll.
00:36:02: die ja ohnehin schon, also Obst und Hiromagen-Vereinnahmen für eine relativ geringe Leistung.
00:36:10: Das Thema Longevity könnte die klassische Medizin disruptieren.
00:36:17: Was ist aus Ihrer Sicht sozusagen das Don't?
00:36:20: Also was sind die Felder, die Sie im heutigen normalen Leben auch vielleicht im Investitionsverhalten ganz vorne sehen und die durch das, was Sie beschrieben haben, tatsächlich gefährdet werden.
00:36:34: Also gefährdet werden heißt immer im Sinne, wir haben dann immer so Kultensegment Pyramiden der Zukunft vor Augen und gefährdet werden heißt heißt in aller Regel nicht, dass die komplett verschwinden, sondern, dass die abgedrängt werden in einen kleinen Bereich, wo es noch ein paar Kunden gibt, so meistens der Premium-Bereich, die bereit sind, sehr viel Geld zu bezahlen und dann eben irgendwie halt noch ein bisschen überleben können.
00:37:05: Also, Beispiel, was für Blackberry.
00:37:09: Das gab es auch noch eine ganze Zeit lang für einige Liebhaber in Anführungsstrichen.
00:37:16: und bis es dann irgendwie halt keinen Sinn mehr machte.
00:37:21: Also was sind diese Felder, die das betrifft in der Zukunft?
00:37:27: Wir haben mit hoher Wahrscheinlichkeit, haben wir im Bereich von Nahrungsmitteln und auch Landwirtschaft.
00:37:38: diese Prozesse, die eben die bisherigen Prozesse ersetzen.
00:37:41: Also ich sage mal so, Unternehmen, die sich bisher darauf spezialisiert haben, irgendwelches Saatgut zu züchten oder meinetwegen auch Tiere zu züchten oder so etwas auf eine natürliche Art und Weise durch Kreuzung und so weiter, die werden eine harte Zeit haben, weil diese... weil diese Züchtungen zwar passieren, aber durch die Anwendung von Genetik.
00:38:05: Man geht einfach rein und verändert da ein paar Traits.
00:38:10: Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit viel präziser, viel schneller und viel kostengünstiger usw.
00:38:17: sein als eben diese natürlichen Art und Weise.
00:38:24: Dasselbe gilt tatsächlich für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in allen Arten von von Tierzüchtungen, von Pflanzen usw.
00:38:33: durch den Einsatz.
00:38:34: Du kannst das quasi alles per Roboter, per KI überbachen, per Roboter machen usw.
00:38:41: Also da werden viele menschliche Expertise, wird an der Stelle ersetzt werden.
00:38:49: Wenn wir auf die Frage von Energie schauen, ob wir Deutschen das jetzt nun wahrhaben wollen oder nicht, wir werden irgendwann in den nächsten Jahren Punkt kommen, wo wir feststellen, dass diese ganzen Solarpanäle und diese ganzen Windräder, die wir die letzten Jahre verbaut haben, dass die wesentlich weniger Wirkung und Wirkungsgrad haben als Kanfusionskraftwerke, ob die jetzt klein oder groß sind, egal, dann werden wir uns fragen, wie nachhaltig war denn das, dass wir jetzt diese Dinger da irgendwie überall aufgestellt haben?
00:39:24: Was machen wir denn hinterher damit und so weiter?
00:39:26: Also da werden nochmal ein paar ganz neue Fragen entstehen, aber vielleicht nochmal auf das Thema menschliche Gesundheit, weil das für mich ein ganz wesentliches Thema ist.
00:39:43: Ich habe vorhin gesagt, wer die nächsten zehn Jahre überlebt, der steigert seine Lebenserwartung auf hundert Jahre ungefähr.
00:39:52: Das hat etwas zu tun mit der Auswirkung von vier medizinischen Technologien, die es alle schon gibt.
00:39:59: Das eine ist die Genanalyse, also das Analysieren des menschlichen Genomens.
00:40:03: Das ist inzwischen quasi durch, also das kostet in der Anwendung nicht mehr als hundert Dollar pro Person individuell seine Genetikanalyse zu lassen.
00:40:13: Dann durch diese Genetikanalyse, dann machst du eine Mikrobiomanalyse, dann machst du noch eine Full Body Kernspintomographie.
00:40:21: Und auf diese Weise bekommst du heute schon heraus, kostet noch ein bisschen viel Geld, aber wie gesagt, in zehn Jahren wird das Massenmarkt.
00:40:28: Bekommst du heute schon heraus, wo fangen bei dir genetisch angelegte Krankheiten an, wo fängt ein Krebs an und so weiter?
00:40:36: Und wenn du das irgendwie fünf Jahre vorher weißt, dann gibt es in der normalen Medizin schon die Therapien, die dich eben nicht krank werden lassen.
00:40:45: Das gibt es eigentlich heute schon.
00:40:48: Was innerhalb der nächsten dreißig Jahre, habe ich gesagt, wer die nächsten dreißig Jahre überlebt, der hat die Chance, hundertzwanzig zu werden.
00:40:56: Was da noch dazukommt, ist Stammzeltherapie, Gentherapien und Ersatzteilorgane, also Tische, also Tisch für Ingenieur.
00:41:11: Stammzelltherapie haben die meisten wahrscheinlich schon gehört.
00:41:16: Da werden sozusagen Stammzellen, also entweder die eigenen Zellen, entweder man hat Stammzellen von sich eingefroren.
00:41:23: Wenn man das gemacht hat, ist das eine gute Geschichte.
00:41:25: Man kann auch Körperzellen zurückprogrammieren, zu Stammzellen inzwischen.
00:41:29: Oder man kriegt fremde Stammzellen, wie auch immer.
00:41:32: Man bekommt die in den Körper, kostet heute noch... fifty tausend ungefähr ist nicht ganz billig aber aber repariert repariert den den körper.
00:41:43: das einzige was die nächsten jahre passieren wird ist dass diese fifty tausend dieser preis rund geht und damit zum zum konsumentenmarkt stammt.
00:41:53: gentherapien.
00:41:54: ich hab Ich habe vor ein paar... Im Sommer dieses Jahres habe ich eine Genforscherin eingeladen auf meinen Zukunftskongress.
00:42:01: Hier in Leipzig hat er stattgefunden.
00:42:03: Liz Parrish.
00:42:04: Und Liz hat sich auf die Bühne gestellt und hat gesagt, Leute, ich bin dreinfünfzig Jahre alt, aber ich sehe aus wie fünfundreißig.
00:42:13: Und es stimmt.
00:42:15: Und dann hat sie gesagt, das liegt daran, dass ich Gentherapien und zwar zehn Stück an mir selbst gemacht habe.
00:42:21: Also ich habe... mehr so ein kleines Cocktail, gespritzt sozusagen.
00:42:28: Und was das macht, ist, dass verlängert die Länge der Telomere.
00:42:32: Also das biologisch messbare Alter des Menschen wird hauptsächlich, es gibt auch andere Dinge, aber hauptsächlich durch die Länge der Telomere in den Zellen bestimmt und die verkürzen sich eben beim Alterung.
00:42:43: Was die gemacht hat, die hat ihre Länge, das hatte ich uns gezeigt, die hat die Länge ihrer Telomere wieder verlängert und zwar bis... bis auf eine Länge, die auf zweiundzwanzig Jahre hindeutet.
00:42:54: Also sie ist dreiundfünfzig und nach die Telomere zweiundzwanzig.
00:42:59: Und dann, dann habe ich die gefragt.
00:43:00: Liss, sag mal.
00:43:02: Also wir haben so drei Tage miteinander verbracht, habe ich sie gefragt, Liz, kann ich das auch?
00:43:06: Kannst du nur du das, weil du das für dich machst, kann ich das auch?
00:43:09: Sagt sie, ne, du kannst das auch, ich gebe dir mal eine Telefonnummer.
00:43:11: Und da hatte ich mir eine Telefonnummer gegeben von einem Arzt Amerikaner, das ist einer der Mannschaftsärzte der amerikanischen Olympianmannschaft, also... Ja, ich hoffe er weiß was er tut sozusagen.
00:43:26: Und dann habe ich mit dem telefoniert und habe gesagt, die Liz hat gesagt, du würdest diese Gentherapien machen.
00:43:32: Stimmt denn das?
00:43:32: Sagt er ja.
00:43:33: Dann frage ich, bei wie vielen Menschen hast du es schon gemacht?
00:43:35: Sagt er bei vierhundert?
00:43:37: Dann sage ich, wieso bei vierhundert?
00:43:38: Also wenn das so toll ist, warum nur vierhundert?
00:43:41: Sagt er, weil es teuer ist.
00:43:42: Siebenhundertfünfzigtausend US-Dollar kostet so eine Anwendung.
00:43:46: Oh, das ist aber echt voll teuer.
00:43:48: Ja, es gibt es auch für einen halben Preis.
00:43:50: Naja, wie auch immer.
00:43:51: Und dann habe ich den gefragt, was müsste ich jetzt tun, um das zu machen?
00:43:55: Dann sagt er, naja, du gehst als erstes in den Blutlabor, da wird dein Blut analysiert, blablabla.
00:44:00: Dann mixen wir dir sozusagen diesen Cocktail, der da quasi reingespitzt wird.
00:44:07: Da dauert ein paar Wochen.
00:44:09: Nach drei Monaten fliegst du mal nach Mexiko.
00:44:12: Dann frage ich, warum Mexiko?
00:44:13: Sagt er, naja, im amerikanischen und im EU-Raum dürfen wir diese Anwendung noch nicht machen.
00:44:19: Aber wir dürfen das in Mexiko machen, wir dürfen das in der Schweiz machen, wir dürfen das in Dubai machen, wir dürfen das in Bangkok machen und so weiter und so fort.
00:44:26: Fliegt also noch Mexiko.
00:44:27: Und dann sage ich, okay, was passiert dann?
00:44:29: Sagt er, du bist vier Tage dort.
00:44:31: Erster Tag Immunsuppression, also dein Immunsystem wird ein bisschen runtergefahren, damit das nicht kämpft gegen die Spritze, die dann im zweiten Tag reinkommt.
00:44:38: Zweitens, kriegst du die Spritze.
00:44:39: Dritter, vierter Tag Immunsystem wieder hoch.
00:44:41: Fertig, hält für zehn bis zwölf Jahre, sagt er.
00:44:44: Also du, was ich damit sagen will, es gibt heute schon Technologien, die versprechen, das biologische Alter des Menschen wieder zurückzudrehen.
00:44:56: Was ja irre ist, was ja keiner jemals gedacht hatte.
00:45:01: Und da gibt es, also ich investiere gerade in solche Firmen, weil da gibt es dann wieder um Untertechnologien und so weiter und so forth.
00:45:08: Dritter Bereich.
00:45:10: Die Tissue Engineering, also das Herstellen von Ersatzteilorganen.
00:45:16: Man muss ja wissen, dass fast die Hälfte Menschen, wenn sie sterben, an einem Organversagen sterben.
00:45:21: Wenn zu diesem Zeitpunkt ein Ersatzteilorgan verfügbar wäre, dann würden die weiterleben, dann würden man austauschen und sie würden weiterleben.
00:45:29: Und jetzt gibt es natürlich Technologien, wo man da heute investieren kann.
00:45:32: Also ich habe schon vor sieben Jahren investiert eines meiner ersten Investments, auch mit unseren Fonds da, in ein Unternehmen, was menschliche Organe... konservieren kann.
00:45:44: Also die können die einfrieren und wieder auftauchen und dann funktioniert das weiter.
00:45:47: Das ging bisher nicht, weil, wenn du was einfrierst, bilden sich Kristalle und die Kristalle machen das Gewebe kaputt.
00:45:52: Die haben eine Technologie, wo sich keine Kristalle bilden und es geht plötzlich.
00:45:56: Also stell dir vor, wir haben unter den großen Krankenhäusern der Welt irgendwelche Kühlkammern, wo eingefrorene Organe liegen und dann bei Bedarf ausgetauscht werden.
00:46:07: Kann man heute schon, die haben sich schon für siebenundzwanzig Facht in ihrer Bewertung, gute Sache.
00:46:13: Eines unserer letzten Investments, die wir in unserem Fonds gemacht haben, unser aktuellen Investments, ist eine künstliche Gebärmutter.
00:46:21: Also, das klingt ein bisschen komisch, ja, weil man denkt, oh Gott, das ist wild.
00:46:27: Gebärmutter, das ist in der Mutter.
00:46:30: Und nee, es gibt heute relativ viele... Also drei Prozent aller Geburten auf der Welt sind sogenannte Eileiter Schwangerschaften.
00:46:39: Das heißt, das Bebuch der Beizelle fällt an die falsche Stelle hochgefährlich für Mutter und Kind sowieso.
00:46:45: Das kannst du lösen, indem du einen quasi einen Brutkasten hast, aber nicht ab der Woche zwanzig wie bisher, sondern ab der Woche null.
00:46:52: Und dann wächst dann ein Kind.
00:46:55: Und wenn diese Technologie einmal wirklich ausgereift ist, dann wird es... Also wir stellen uns vor, wir leben, wir sind die erste Generation, die hundertzwanzig Jahre alt werden, dann wird es Menschen geben, die mit sechzig, siebzig, vielleicht achtzig noch mal Kinder haben wollen, was natürlich nicht geht.
00:47:12: Also auf natürliche Weise.
00:47:13: Aber mit eingefrorenen Ei- und Sperma-Zellen und einem künstlichen Gebärmutter geht das schon.
00:47:22: Ich weiß, diese Technologien klingen manchmal ein bisschen verrückt.
00:47:25: Ein bisschen nach
00:47:26: Frankenstein.
00:47:28: Ja Frankenstein muss man das überhaupt haben.
00:47:30: aber sie haben einen einen eine schon heute.
00:47:35: Eine eine echte Wirkung.
00:47:37: warum bei sie?
00:47:37: weil sie Menschen leben retten schon heute und dann haben sie so einen zweiten Schritt der dazu führt dass wenn die Menschen dann.
00:47:47: länger leben und vielleicht auch die Ethik und Moralvorstellungen sich entsprechend irgendwie angepasst haben, dann riesengroße Märkte entstehen, die es eben heute noch nicht gegeben hat.
00:47:57: Und da hat halt in Zukunft zwar schon die Chance rein zu investieren, warum?
00:48:02: Weil das ist eben bei uns jetzt kein Science-Fiction und irgendwer hat sich mal irgendwas ausgedacht, sondern das ist halt schon hinterlegt mit Studien und Analysen.
00:48:11: und wenn die Analysen irgendwie eben positiv sind.
00:48:14: Dann suchen wir uns die besten Technologieteams, die heute weltweit schon daran arbeiten.
00:48:18: Und beispielsweise diese künstliche Bärmutter, die kommen halt aus der Stanford University in Kalifornien, also Silicon Valley heraus.
00:48:25: Und dann kennst du die Teams und dann investierst du rein.
00:48:29: Wenn man sich ja das Zusammenwirken all dieser Geschäftsfelder und diese Zukunftsvisionen zusammen zu einem Bild fügt, fahre ich mich die ganze Zeit, ob die Welt, die daraus entsteht, gerechter wird, ob sie paritätischer wird, beispielsweise durch diesen Aspekt des nichtbedingungslosen Grundeinkommens, aber durch das Einkommen an sich und dadurch, dass Menschen vielleicht selbstbestimmter sein können, ohne dass die Welt Und die einzelnen Gesellschaften in dieser Welt nochmal sehr viel stärker auseinander trifft, als sie ja heute schon tun, durch Arm und Reich, durch verschiedenste Unterschiede, die man jetzt auch im politischen Kämpfen, wir sehen es ja hier in Deutschland, sieht und sich dadurch vielleicht nochmal gesellschaftlich stärker verkompliziert, haben sie darauf eine Sicht, bevor wir dann auf ihre Fondsgesellschaft zu sprechen kommen?
00:49:31: Ja, also ich habe darauf eine Sicht.
00:49:35: und die Sicht heißt Technologie birgt das Potenzial in sich, dass genau das passiert, dass die Welt, also dass die Schere zwischen Arm und Reich zusammen geht und nicht auseinander geht.
00:49:48: Aus meiner Sicht ist diese viel besprochene These, dass durch Technologie die Arschere auseinandergeht und so weiter, ist aus meiner Sicht nicht korrekt.
00:50:00: Man sieht schon an einfachen Beispielen, dass es nicht korrekt ist.
00:50:04: Die Benutzung von KI, JETJBT kostet nix, also in der Basisversion.
00:50:12: Das heißt, es gibt keinen Preisunterschied.
00:50:14: Und in der Pro-Version kostet es irgendwie je nachdem, zwanzig oder zweihundert oder was auch immer.
00:50:19: Das sind alles Preise, die können sich ganz ganz viele Menschen leisten.
00:50:23: Die Entwickler oder die Einführung des Smartphones damals, zwei tausend sieben mit dem ersten, mit dem Apple.
00:50:30: Mit dem iPhone.
00:50:31: Die hat nicht zu einer Spaltung geführt, sondern die hat dazu geführt, dass plötzlich Menschen durch dieses Smartphone Assistenzfunktionen nutzen konnten, die reiche Menschen vorher schon nutzen konnten, weil sie ein, zwei Sekretärinnen hatten.
00:50:46: Aber plötzlich kann das jeder Mensch benutzen.
00:50:48: Das heißt, da geht die Schere zusammen.
00:50:52: Das muss jetzt nicht.
00:50:54: Bitte nicht falsch verstehen.
00:50:55: Das ist jetzt keine Garantie.
00:50:57: Sondern das liegt daran, ob die Menschen, ob die Gesellschaft diese Technologien tatsächlich fördert oder sich entwickeln lässt.
00:51:00: Ich habe beispielsweise jetzt vor Kurzem mit einem der Gouverneurkandidaten in Kalifornien gesprochen.
00:51:03: Also Kalifornien hat im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr Alle in der demokratischen Partei, die die Republikaner spielen in Kalifornien keine Rolle.
00:51:23: Also ja alle und mit einem dieser fünf, also so mal mit zwanzig Prozent habe ich gesprochen.
00:51:27: Und meine Frage war, was ist, wenn wenn du es schaffst, Governor zu werden, was ist dein erstes, was war ein erstes politisches Ziel?
00:51:34: Was machst du?
00:51:35: Dann sagt er, ich werde als erstes das biologische Alter des Menschen zur Krankheit erklären.
00:51:44: Wieso?
00:51:45: Das ist doch ganz normal.
00:51:46: Wieso eine Krankheit?
00:51:48: Fass auf.
00:51:48: Diese ganzen Technologien, über die wir jetzt gerade geredet haben, werden dadurch gehindert, dass das Altern als normal empfunden wird.
00:52:00: Wenn das Altern plötzlich als Krankheit empfunden wird, dann muss das Gesundheitssystem, dann müssen die Unternehmen investieren in diese Technologien und plötzlich werden diese Technologien so kostengünstig, dass jeder Mensch sie benutzen kann.
00:52:14: Was ich damit sagen will, ist, die Technologie alleine macht die Welt noch nicht, also senkt die Schere zwischen armen Reichen noch nicht, sondern die Gesellschaft muss sich fokussieren, muss mitspielen auf diesen Technologie.
00:52:30: Und das hat eine höhere Wahrscheinlichkeit in Gebieten der Welt, die sehr technologieorientiert sind.
00:52:39: Also das siehst du im Silicon Valley, das siehst du in Chengen im Augenblick.
00:52:43: Das sind sozusagen, wenn man so will, Sonderwirtschaftszonen, könnte man sagen.
00:52:49: Also diese Gebiete, in denen das passiert, die bestehen aus fünf Dingen.
00:52:55: Die bestehen erstens aus Menschen, die dorthin gehen, meistens von außen reinkommen in China, aus chinesischen Dörfern, beim Silicon Valley, aus aller Welt.
00:53:06: Den geht zu Hause dreckig, die wollen hart arbeiten, damit ihre Kindern besseres Leben haben.
00:53:10: Das ist Punkt eins.
00:53:11: Punkt zwei, die fokussieren sich auf Technologien, die gerade auf so einen aufsteigenden Ast sind.
00:53:16: Also Technologie entwickelt sich immer in so eine S-Kurve.
00:53:19: Am Anfang geht es ganz langsam, dann heben die ab und dann kriegen die so einen Platon.
00:53:23: Und immer kurz vor diesem Abheben dieser Technologien, da musst du drauf gehen.
00:53:27: Also im Silicon Valley... Als das Silicon Valley gebaut wurde, war das dann eben die Halbleiter-Technologie und so weiter.
00:53:32: Heute ist es KI und so weiter.
00:53:35: Dann dritter Punkt ist, du brauchst die Regelungen, also die Regularien müssen runter, Kalifornien dereguliert, auch in China, Sonderwirtschafts-Zonen, Regulation runter.
00:53:49: Dann brauchst du kostenlose Infrastruktur.
00:53:52: Internet und so weiter.
00:53:54: Und es muss Geld reinfließen, also Investition.
00:53:59: Und interessanterweise sind diese fünf Dinge keine Erfindung des Silicon Valley und auch keine Erfindung der Chinesen, sondern dort, wo das zum ersten Mal richtig zusammengekommen ist, war das deutsche Wirtschaftswunder.
00:54:11: Das war die Nachkriegszeit in Deutschland.
00:54:13: Den Menschen ging es dreckig, die haben hart gearbeitet.
00:54:16: Die haben sich auf eine Technologie fokussiert, der Verbrennungsmotor, der damals gerade diese Aufstieg hatte.
00:54:21: Regulierung runter, kein Tempolimit auf Autobahnen.
00:54:23: Autobahnen waren kostenlos, Infrastruktur kostenlos und Geld durch den Marschallplan irgendwie rein.
00:54:29: Dadurch erzeugst du Wirtschaftswunder, dadurch erzeugst du Riesenwachstum.
00:54:33: Also kurz gesagt, unsere Großeltern haben es eigentlich erfunden.
00:54:37: Die im Silicon Valley haben es nachgemacht, jetzt machen es auch die Chinesen.
00:54:41: Und wir, wir sind leider nicht so richtig, also klar, unsere Fonds sind da angeschlossen, weil die eben international investieren, aber wir in Deutschland, ah, unsere Fonds haben seit drei Jahren nicht mehr in Deutschland investiert, weil wir eben nicht... Genau.
00:54:55: Gute Überleitung.
00:54:55: Also wenn man jetzt mit ihrem Vehikel, wir sprechen über die To Be Ahead Ventures, wenn man mit ihrem Vehikel genau diese Themen investieren will, die wir gerade diskutiert haben, Dann finden wir wie viel Europa wie viel Deutschland in ihren Fonds.
00:55:15: Also die die die Fonds der Sitz der Fonds ist in Deutschland, der ist in Leipzig.
00:55:19: Das ist die sind.
00:55:20: das sind Waffen regulierte also Spezial AI apps, alternative Investmentfonds.
00:55:26: Insofern.
00:55:28: Der Grund und Boden ist in Deutschland, aber die Investments sind international.
00:55:33: Die gehen von Australien über Quantencomputer in England, ganz viel Silicon Valley natürlich.
00:55:42: Also Silicon Valley immer mit den Themen, habe ich ja schon gesagt, die künstliche Gebärmutter, also die Medizinthemen, aber auch die KI-Themen natürlich.
00:55:51: Und dann haben wir Middle East noch drin.
00:55:57: So ein Food-Tech, Food- und Agrar-Hot-Spot in Israel.
00:56:04: Da haben wir viele Investments gemacht.
00:56:07: Wir investieren... wie soll ich sagen, uns den Nationalstaaten eigentlich ziemlich egal, jedenfalls in der Investment-Thesis der Fonds.
00:56:15: Wir investieren in die Technologie-Hotspots, und zwar in die Gebiete, wo sich diese Technologie-Unternehmen am schnellsten entwickeln und helfen denen dann, also wie das eben so üblich ist, beispielsweise den israelischen Unternehmen, den helfen wir dann relativ schnell in den amerikanischen Markt reinzukommen, weil der Markt in Israel da viel zu klein ist, also ab einem gewissen Punkt müssen die dann rühmen.
00:56:38: Aber auch das machen beispielsweise israelische Start-ups viel viel viel engagierter als deutsche.
00:56:45: Ja, es gibt kaum ein deutsches, also die Handvoll, die immer in der Zeitung stehen.
00:56:50: Ja, die will jetzt nichts gegen deutsche Start-ups sagen.
00:56:52: Aber in der Regel haben wir in der jedenfalls aus meiner Sicht in der deutschen Start-up-Landschaft eine eine Trägheit, die ungefähr dieselbe Trägheit ist, die wir auch im gesamten Land haben.
00:57:07: Insofern, wenn
00:57:09: du
00:57:09: dich und dein Investment wirklich mit dem starken Wachstum, was in der Welt ist, verbinden willst.
00:57:14: Und es gibt wahrscheinlich, es gab wahrscheinlich kaum eine Zeit in der Geschichte, wo so starkes Wachstum wie heute, ja, von null auf achtzehn Milliarden per Plexity.
00:57:22: Wann hat's das schon mal gegeben?
00:57:25: Wahrscheinlich keine Zeit, in der so starkes Wachstum drin war.
00:57:28: Viele von uns sind halt nur nicht verbundeten mit diesem Wachstum.
00:57:30: Und wenn du dich damit verbinden willst, dann musst du international investieren.
00:57:33: und aus meiner Sicht... Neben all den anderen Asset-Klassen, die man so hat, sollte man eben auch in diese Deep-Tag-Stardubs.
00:57:46: Ich rede jetzt nicht über das Tante Emma-Stardub an der Ecke.
00:57:50: Das habe ich in Deep-Tag-Stardubs, die tatsächlich das Potenzial haben von Gründung oder Pre-Seed-Runde sich zur Verzähnfachen und dann möglicherweise von Seed zur A-Runde nochmal zur Verzähnfachen.
00:58:03: Das ist jetzt keine Garantie.
00:58:04: Das kann man ja nicht versprechen, aber diese Technologien haben das Potenzial in sich.
00:58:09: Und da sollte man einen kleineren Teil seines Vermögens rein tun, um an dieses Wachstum angeschlossen zu sein.
00:58:20: Und der Venture-Bereich oder der Investment-Bereich kam etwa zwanzig Jahre nach Gründung des Instituts dazu.
00:58:27: schon quasi mit der Erfahrung und mit der Evidenz, welche Themen wie bevorspart sind und wie problos sezierbar manche Geschäftsmodelle sind, ist denn das Investment als Vintage-Struktur organisiert.
00:58:42: Das heißt, wir investieren in einen bestimmten Topf und dann kriegen wir nach ein paar Jahren sozusagen unseren Investments wieder mit den Multi-Bills zurück.
00:58:53: Genau, genau so ist es.
00:58:54: Also die die Investments sind, also das ist ne... wie die meisten Fonds so sind.
00:59:01: Das ist eine deutsche GmbH und Coca-G, wo man als Kommandist ist, sozusagen hinein investiert und sein Geld in einen Topf hineinzahlt.
00:59:11: Aus diesem Topf machen wir dann, wir entscheiden das, die entsprechenden Investments.
00:59:16: Jeder dieser Fonds läuft über sieben Jahre, also zwei Jahre Zeichnungsfrist und dann fünf Jahre Wachstumsphase.
00:59:24: Und dann wird er auch wirklich geschlossen, also dann wird deinvestiert.
00:59:27: vor Abschluss des Phongs wird wirklich geschlossen und dann gibt es eben die Ausschüttungen mit den entsprechenden Maltepe zurück.
00:59:35: Wenn zwischendurch schon ein zeitiger Exit passiert, warum auch immer, also in der ersten Phong war das beispielsweise so, dass wir es ja zeitig aus einem rausgegangen sind, was eine hohe Kurve gemacht hat und dann aber so ein Plateau absehbar war, dann also wenn wir zeitig rausgehen, dann bekommt man sein Geld auch schon ein bisschen zeitiger, also die entsprechende ProRata-Anteil auch zeitiger zurück.
00:59:59: Gibt es eine thematische Aufspaltung oder haben wir sozusagen einen Topf für alle Themen?
01:00:06: Also die thematische, die Klammer darüber ist DeepTech.
01:00:10: Also das ist das, was wir, also die Technologien, die wir aus der Zukunftforschung heraus für die wachstumstärksten, für die prägenden Grundlagen Technologien der Zukunft halten.
01:00:22: Das ist unsere Klammer.
01:00:24: Es gibt keine Spezialisierung auf bestimmte Branchen oder auf bestimmte, was weiß ich, Climate Tech oder was auch immer in anderen Fonds da so an Spezialisierungen drin ist, weil wir das für, also so denken wir Zukunftsforschern nicht.
01:00:40: Wir denken nicht in Branchen oder in in Regionen oder sowas.
01:00:49: Uns liegt dieses Denken nicht.
01:00:51: Was unser Denken, und das kommt eben aus unseren Studien, was unser Denken, unser Mindset mit sich bringt ist, fokussiere dich, analysiere die großen Triebkräfte dieser Welt, wo eben auch der Wachstumshebel am stärksten ist.
01:01:06: Und dann redest du eben im gleichen Fond, wenn du über die großen Wachstumshebel der Welt redest, redest du eben im gleichen Fond über Kernfusion.
01:01:13: über Quantencomputer, über Genetik angewendet auf Pflanzensamenzüchtung, über Gentherapien, über künstliche Intelligenz und über Defense-Technologien, die sozusagen verhindern, dass wir irgendwie von Terroristen da mit Drohnen bombardiert werden.
01:01:35: Das ist für uns, das klingt manchmal, ich weiß, wenn ich mit Investoren rede, da klingt das für den einen oder anderen manchmal ein bisschen komisch, weil man eben so gewöhnt ist, ja die einen machen das und die anderen machen das und die machen Deutsch und die machen Europa und so weiter.
01:01:49: Wir machen die großen Triebkräfte der Welt.
01:01:52: Das ist die Klammer, das ist die Klammer darüber.
01:01:55: Wo kann man mehr darüber erfahren, was sie anbieten?
01:01:58: Gibt es eine Homepage?
01:01:59: Gibt es ein Pitch Deck, dass man die runterladen kann?
01:02:02: Ja, es gibt selbstverständlich eine Homepage.
01:02:07: Allerdings, ich habe schon gesagt, das sind Spezial-AIFs.
01:02:11: Das heißt, die richten sich ausschließlich an semi-professionelle und professionelle Investoren, das heißt nicht an kleinen Investoren.
01:02:19: ist es auch so, dass wir kein großes Marketing machen oder keine großen Pitch Decks sozusagen runterladbar haben.
01:02:27: Was der beste Weg ist, mir einfach eine E-Mail zu schicken und dann führen wir ein Telefonat und selbstverständlich, wenn dann die Rahmendaten sozusagen passen, dann verschicken wir selbstverständlich auch Decks und Track Records und so weiter und so fort.
01:02:43: Aber mir eine E-Mail zu schreiben ist, glaube ich, der erste Weg.
01:02:48: ich verspreche, es gibt eine schnelle Antwort darauf.
01:02:51: Perfekt.
01:02:53: Dann, lieber Janski, haben wir, glaube ich, die Zukunftsthemen, soweit uns das in zwei Folgen möglich ist, beleuchtet.
01:03:01: Und
01:03:01: ich habe in dieser Folge, also in der Folge davor auch extrem viel gelernt,
01:03:07: ich habe
01:03:07: ein bisschen Angst vor meinem eigenen Zukunftsbild, das ich vor unseren beiden Gesprächen hatte.
01:03:14: Und glaube, ich muss das revidieren an vielen Stellen.
01:03:16: Und bin Ihnen für diese vielen Impulse und für diese vielen Ideen sehr, sehr dankbar.
01:03:23: Ich glaube, wir sollten darüber in absehbarer Zeit noch mal sprechen, gucken, wie sich manche Dinge entwickelt haben, weil sie ja im Prinzip schon bei der Robotik auf das Jahr.
01:03:34: Ich werde mal gleich gucken, ob
01:03:35: es
01:03:36: in dem Online-Shop meines Vertrauens schon Roboter aus China und aus den USA gibt.
01:03:42: Übrigens auch genau mit dem Preis Gefälle, dass wir in vielen anderen Produkten kennen.
01:03:46: Also da wird die Frage sein, ob wir uns.
01:03:50: In Anführungszeichen moralisch oder geopolitisch dagegen stemmen können, dass solche Produkte, die sehr viel über uns wissen, dann auch aus China kommen.
01:03:57: Wegen des großen Preis und Unterschieds zum amerikanischen Angebot.
01:04:01: Mal sehen, was Europa der Welt anzubieten hat.
01:04:04: Auch das müssen wir dann nochmal beleuchten, weil
01:04:07: ich
01:04:08: sehr traurig finde, dass viele Dinge zwar in Europa entstanden sind, aber eigentlich groß werden außerhalb Europas.
01:04:17: Das ist eigentlich keine gute Perspektive.
01:04:21: Aber lasst uns uns gerne weiter darüber reden.
01:04:24: Also sehr, sehr gerne.
01:04:25: Ja,
01:04:26: ich danke Ihnen sehr, sehr herzlich und freue mich nach dem, was ich auch gelernt habe, auf vier Aspekte unserer Zukunft und weiß aufgrund Ihrer Longevity Perspektive, dass wir noch viele Dekaden gemeinsam haben, die wir über das Thema diskutieren können.
01:04:41: Ganz, ganz herzlichen Dank, dass Sie im großen Bild waren, Janski.
01:04:44: Und vielen Dank für die Einblicke.
01:04:48: Ich bedanke mich und allen die zugehört haben ein wunderbares Jahr.
01:04:53: Ja genau, das wünsche ich Ihnen auch.
01:04:55: Und wenn Sie im Rahmen Ihrer Forschung im neuen Jahr ganz neue Entdeckungen machen und ich glaube die Wahrscheinlichkeit dafür ist ja gar nicht so gering, dass plötzlich neue Themen, neue Nischen aufkommen, die vorher gar nicht denkbar waren, dann sollten wir auf jeden Fall mal mal
01:05:12: sprechen.
01:05:18: Das war eine neue Folge von Das große Bild.
01:05:21: Mein Name ist Christian Hammes.
01:05:23: Ich bin Family Officer, Beirat und Treasurer.
01:05:26: Und wir machen diesen Podcast für meine Berufskollegen, für professionelle Anleger, für alle, die in unserer Branche arbeiten und für alle, die sinnvolle und schlaue Anlageentscheidungen treffen wollen.
01:05:37: Wenn Sie uns nicht verpassen wollen, abonnieren Sie uns gerne.
01:05:39: Und wenn es Ihnen gefallen hat, dann hilft es uns sehr, wenn Sie uns eine positive Bewertung auf Ihrer Podcastplattform hinterlassen.
01:05:46: Schreiben Sie uns auch gerne einen Kommentar.
01:05:48: Und wenn Sie sich bei allen Themen gerne unter Bild at pensum.pictures an mich und die Reaktion.
01:05:55: Und wenn Sie über die Taktiktafel hörbar und sichtbar werden wollen, hinterlassen Sie ein Video oder eine Sprachnachricht auf unserer WhatsApp-Mailbox unter... Und wenn Sie als Werbepartner ermöglichen wollen, dass es diesen Podcast
01:06:13: überhaupt gibt,
01:06:14: sind Sie in besten Händen bei Vanessa Blome und dem Marketing-Team der Edelstoff Media GmbH.
01:06:20: Alle Kontaktdaten finden Sie in den Show notes.
01:06:23: Ich bedanke mich bei Ihnen sehr herzlich fürs Zuhören.
01:06:25: Das große Bild ist eine Produktion von Pensum Pictures für das Private Bank Himmelgazin und Eta Family Office.
01:06:32: Audio-Redaktion im Studio des Private Bank Himmelgazin Martin Fornweck-Brückner.
01:06:37: Vermarktung Vanessa Blome.
01:06:39: Wir freuen uns auf Sie in der nächsten Woche.
01:06:41: Alles Gute, bis dahin.
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