Folge 151: Drei Maschinenräume, vier Perspektiven - Teil 2
Shownotes
Der Host und die drei Kapitäne ihrer Maschinenräume schreiten nun Europa und den Globalen Süden ab – und setzen dabei drei Schwerpunkte:
Rückkehr des Quantitative Easing und langfristige Inflationsrisiken Die Experten erwarten sowohl in den USA als auch in Europa eine Renaissance expansiver Geldpolitik – nicht als klassisches QE, sondern als technische Liquiditätsbereitstellung und als notwendige Antwort auf strukturelle Haushaltsprobleme. Trotz aktuell geringer Inflationserwartungen bleiben langfristige Inflationswellen ein zentrales Risiko.
Europa zwischen taktischem Comeback und struktureller Schwäche Europas Bewertungsniveau war 2025 ein taktischer Magnet für Kapital, strukturell bleiben jedoch Wettbewerbsfähigkeit, Energiepreise, Kapitalmarktfragmentierung und politische Glaubwürdigkeit große Hindernisse. Einzelne Regionen wie Irland, Schweiz, Italien oder Osteuropa bieten Chancen, während Exportindustrien unter globalem Druck leiden.
Globaler Süden als Motor des nächsten Wachstumszyklus China (insbesondere Healthcare), Indien, Südostasien und Lateinamerika rücken in den Fokus – nicht nur aus Bewertungsgründen, sondern wegen demografischer Dynamik, politischer Neuausrichtung und wachsender trilateraler Verflechtungen (China–Indien–Russland). Die Emerging Markets entwickeln sich zu eigenständigen Wirtschaftsräumen, in denen aktives Stockpicking besondere Vorteile bietet.
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Transkript anzeigen
00:00:10: Das war's.
00:00:10: Welche Rolle spielen die emerging markets in internationalen Portfolios heute?
00:00:14: Wo liegen im globalen Süden die echten Wachstumsmotoren?
00:00:17: in China, Indien, Südostasien oder Latinamerika?
00:00:21: Wie sollten
00:00:22: Anleger die emerging markets eigentlich denken?
00:00:24: Nach Ländern, nach Themen oder nach Unternehmensqualität?
00:00:28: Welche Rolle spielt Japan heute?
00:00:30: Ist es ein Reformmarkt oder nur ein struktureller Problemfall?
00:00:33: Und wie wählen Prof.
00:00:35: Elementger heute Aktien aus, wenn bottom up alleine nicht mehr funktioniert?
00:00:41: Das war's.
00:00:41: Nicht den Unternehmenden investiert die auf Hoffnung.
00:00:44: Der andere Verschuldungsgrad
00:00:46: bleibt hier immer
00:00:46: nicht.
00:00:46: Den Schweiz ist doch so teuer,
00:00:48: wir hören uns ja immer gleich.
00:00:49: Und damit
00:00:50: reduziert sich die Zinsdefinanz.
00:00:51: Das ist die Gegenanlage, also das Geschäftsmodell der Bank, ja die Transformation der Fristigkeit.
00:00:56: Die Besprechen hat man viel mehr Sensitivität zu Disaster.
00:00:59: Die Unternehmen sind eigentlich
00:01:05: in den
00:01:07: zwanzig Drasig Jahren noch
00:01:09: kürzungsfähig.
00:01:13: Welche lösen vielleicht sogar gesellschaftliche Probleme?
00:01:17: Wenn es einen Call gibt, der ist hundertprozentig sicher.
00:01:24: In Springfield, they're eating the dogs.
00:01:27: Folge-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert-Einhundert Teil zwei unseres Diskurses anlässlich des hundertfünfzig Folgen jubiläums das große Bild.
00:01:44: ich begrüße wieder ganz herzlich Achim Söller von Big T. Markus Steinbeis von Steinbeis Hacker und Haltvorleder von Lingor Asset Management.
00:01:57: Ganz herzlich willkommen zurück.
00:01:59: Wir haben in der letzten Folge in unserer ersten Runde die Situation in USA, die Frage, wie man den Technologiesektor idealerweise abbildet, wie man sich vielleicht auch von ihm emanzipiert diskutiert.
00:02:14: Und das war sehr, sehr spannend, umgeben von all den volkswirtschaftlichen Fragestellungen und ich möchte sie einladen zu Beginn.
00:02:23: Dieser Folge und dieser Runde, in der wir über Europa sprechen, über einige andere Länder der Developed Markets und dann über den globalen Süden, eine Einschätzung zu treffen, in welcher Region die Notenbanken zuerst mit Quantitative Easing wieder einsteigen müssen oder einsteigen dürfen, früher in Europa oder früher in den USA.
00:02:45: Herr Silla,
00:02:46: darf ein global aufgestelltes Bankhaus dieses Szenarien überhaupt in den Raum werfen?
00:02:54: Ja, auf alle Fälle.
00:02:55: Ich sage mal, ignorieren bringt ja auch nichts.
00:02:58: Und tatsächlich, was wir sehen, die Amerikaner werden ziemlich sicher damit beginnen.
00:03:02: Allerdings, jetzt muss ich einschränken, das Quantitative-Easing, das wir kennen, das massiv, sagen wir mal, Anleihen genommen werden, massiv Geld in die Märkte gepumpt werden, das sehen wir derzeit so nicht.
00:03:13: Aber was wir sehen, und es wird auch viel thematisiert, die US-Notenbank hat ein Problem mit diesen Reservenstandards derzeit.
00:03:21: Das heißt, Die FED definiert so eine Art Mindestliquidität in den Märkten und wir haben dann auch Sparta als Ende Jahresende immer so Spitzen, wo ich so mal Banken sehr viel nachfragen.
00:03:32: Und das Erste, was wir sehen und das wird tatsächlich immer wieder mal auch in der Presse so diskutiert ist, dass die US-Notenbank beginnt wird T-Bills, also diese kurzen Staatsanleihen aufzukaufen und dagegen Liquidität in größeren Umfang an die Banken zurückzugeben.
00:03:48: Wenn man das so will.
00:03:50: dann beginnt die Fed und möglicherweise wird sie das bereits im Dezember anfündigen, dass er das jetzt machen wird, nachdem man gerade in das Quantitativ-Titening stoppt.
00:04:00: Aber wenn man so will, das ist ein eher technisches Quantitativ-Easing.
00:04:04: Ansonsten das Typische, wenn man so möchte, dieses in großem Stil Anleihen aufnehmen und Geld in die merktgepuppten Zimmer für sechsundzwanzig wieder in Europa noch in den USA.
00:04:17: Herr Steinbeiß.
00:04:19: Sehen Sie überhaupt, dass da eine Belegung reinkommt und welche Regionen wir zuerst anfangen müssen?
00:04:26: Die Wahrscheinlichkeit, dass Bewegung reinkommt, ist
00:04:29: relativ hoch.
00:04:30: Insbesondere dann, wenn Sie sich auf der ökonomischen, sprich auf der realwirtschaftlichen Seite, auf globaler Ebene ausgehen, von den USA eine Abkühlungsintenz abzeichnet.
00:04:41: Die Frage, die man sich stellen muss, ist, wer ist in der Lage, früher zu beginnen oder wer hätte es früher nötig?
00:04:51: aus der Perspektive betrachtet, gehen wir davon aus, dass die Hemmschwelle in den USA niedriger ist, insbesondere in der Neujahrsrichtung der FET und dann im Mai mit einem neuen Vorsitzenden.
00:05:06: Die Hemmschwelle wird in Europa eventuell größer sein, aber dass beide in einem derartigen ökonomisch schwierigen Umfeld beginnen, ist unbenommen.
00:05:17: Wie gesagt, wir sehen als eines der großen Themen in den nächsten Jahren die Finanzierbarkeit der westlichen Wohlfahrt starten und diese Finanzierung lässt sich aus heutiger Perspektive nur noch über die monetarisierenden Notenbanken darstellen.
00:05:38: Insbesondere in Zeiten, in denen sich die Einnahmesituation aufgrund einer rezessiven Sendenz verschlechtert.
00:05:45: Länder, die in guten Zeiten, sprich in ökonomisch stabilen und Von wachstumgebrechen Zeiten, Devizite, jenseits der fünf, sechs Prozent fahren, werden zweistellige Devizite in Abschwungphasen, Rezessivenphasen aufweisen müssen.
00:06:01: Und dahingehend ist es nicht kühn oder verwegen, continentally easing in den nächsten ein, zwei Jahren, sowohl die USA als auch in Europa zu prognostizieren.
00:06:16: Harald, wie ist deine Einschätzung?
00:06:18: Ich glaube, wir alle stimmen überein, dass ein zwei Prozent Inflationsziel nirgendwo mehr in der Welt existiert.
00:06:25: Dafür gab es keine wissenschaftliche Begründung, aber es war eine fest zementierte Zahl in allen Zentralbanken.
00:06:32: Diese Zahl existiert gar nicht mehr.
00:06:35: Wenn diese Zahl in der Form als Zielgröße nicht mehr existiert, wird quantitative easing ein Instrument sein, auch für den Hintergrund des Zentralbanken schon lange nicht mehr unabhängig sind.
00:06:46: Wir sehen das sehr lustigerweise in Japan gerade, wo die neue Ministerpräsidentin noch sehr kensianisch ein weiteres Wachstumstempo vorgeben möchte, trotz der Tatsache, dass wir da unheimlich verschuldet sind und der Finanzminister sagt, na, das klappt nicht so richtig, was Sie sich da vorstellen.
00:07:04: Dieser Interessenskonflikt, ich bin selber Erfolgswirt.
00:07:09: Dieser Interessenskonflikt wird nicht mehr gelöst in einer dogmatisch politisch orientierten Wirtschaftspolitik.
00:07:15: Das bedeutet, dass die EZB zu spät dran ist mit Zinsenkungen.
00:07:21: Die Amerikaner haben uns das vorgemacht.
00:07:23: Wir sind wieder zu spät dran.
00:07:24: Das war auch bei den Zinserhöhungen der Fall.
00:07:27: Frau Lagarde muss, glaube ich, hier etwas aktiver werden.
00:07:31: Am Ende des Tages ist das Instrument des Gelddruckens für die Politiker das Lieblingsinstrument gewonnen, das langfristig immer falsch ist und was uns zeigt, warum der Goldpreis begründet dort steht, wo er steht.
00:07:47: Und jetzt haben wir uns die ideale Brücke gebaut zu einer Frage über Europa, die vielleicht auch für die USA zu beantworten ist, nämlich haben wir aus der letzten Inflationswelle, und das ist ja eine Frage, die wir auf alle Geschäftsmodelle besprechen, über Aktien, ausklappen kann, haben wir in der letzten Inflationswelle in Europa unsere Hausaufgaben gemacht, haben wir was draus gelernt, sind wir Inflationsrobuster aufgestellt, volkswirtschaftlich, mikroökonomisch oder werden wir Aus welcher Ecke die Inflation in Europa auch immer kommen könnte.
00:08:19: Und ich habe an dieser Stelle viel von Herrn Steinbeiß gelernt, was das Inflationsrisiko, ja sie lachen immer, aber sie sind ein wenig dies, die es jeder immer wieder ansprechen, dass natürlich Inflation als Dauerrisiko im Raum steht und es gibt.
00:08:40: viele Quellen, aus denen Fationen wieder in Europa entstehen kann.
00:08:45: Und wenn sie wieder käme, wie gut sind wir da vorbereitet?
00:08:50: Und was hieß das eigentlich?
00:08:52: Und dass die Inflationserwartung jetzt aktuell in Europa, glaube ich, wenn ich die Versicherungsprämie gegen Inflation für in zwölf Monaten anschaue, da irgendwo bei einem Prozent steht, das schiebt das Inflationsrisiko ja mal gefühlt ganz weit weg von uns.
00:09:08: Auch in USA ist das Inflationsrisiko gemessen an diesen Datenpunkt nochmal in eine sehr, sehr gute Richtung für Zinssenkungen gerückt.
00:09:16: Wir liegen da, glaube ich, aktuell bei zwei Prozent.
00:09:21: für in zwölf Monaten ist doch perfekt.
00:09:23: Also eigentlich ist Inflation noch aus der Welt.
00:09:27: Aber um auf die Frage zurückzukommen, haben wir unsere Hausaufgaben gegen die Inflation oder gegen neue Inflationswellen gemacht, Herr Siller, in Europa, in den USA?
00:09:39: Also ich sehe es nicht.
00:09:42: Wir hatten uns in der vorhergehenden Folge mal kurz thematisiert.
00:09:45: Wir kommen natürlich aus Jahrzehnten.
00:09:47: Kann man sich kaum erinnern, die ECB war jahrelang bemüht, die Inflation Richtung zwei zu stimulieren, mit negativ Sinn, sagen wir mal, was wir gesprochen haben.
00:09:58: Diverse Studien gehabt, so nach dem Motto, dass Inflation, wie sagen wir per se, in der Welt eigentlich tot ist.
00:10:05: Und jetzt haben wir gar die andere Welt, aber ich sehe nicht, was wir verändert haben.
00:10:08: Wenn wir nochmal zurückschauen, die Inflation selber, die ausgelöst wurde durch globale Lieferkettenprobleme, durch energie- explodierende Energiekosten.
00:10:16: Also ich sehe weder, dass sich der Energiemix, Energiekosten nachhaltig verändert haben noch, dass sich dieses Lieferkettenproblem mit irgendeiner Form löst.
00:10:24: Also insofern sehe ich nach vorne nichts, was uns einmal mal gegen eine ähnliche Chox nach vorne hin abfedern dürfte.
00:10:31: Und wir hatten das in der Diskussion, das ist ein bisschen die Aufgabenverstellung, ich glaube, mit der wir alle für unsere Kunden investieren.
00:10:38: Diese langfristige reale Vermögenserheit, wenn ich mal die letzten fünf Jahre zurücknehme, dann haben wir in Summe Inflation gehabt, um die fünfundzwanzig Prozent, das heißt ihre Kaufkraft hat in den letzten fünf Jahren ungefähr ein Viertel gelitten.
00:10:52: Und wenn Sie mich jetzt fragen, nach vorne, ich sehe es nicht, dass ich da nach vorne hin viel verbessert hatte.
00:11:00: Herr Steinbeiß, Sie sind der Vater der Idee, diese Frage aufzuwerfen.
00:11:09: kann ich in weiten Teilen zustimmen, was er jetzt gesagt hat.
00:11:15: Wenngleich, oder wir davon ausgehen, dass die deflationären Risiken in den gegenwärtigen Umfeld größer sind, temporär als die inflationären.
00:11:26: Inflationszyklen sind wellenförmige Zyklen, das ist kein linearer Prozess.
00:11:33: Und in unserem Bild, wenn ich mir die... Konjunkturellen Entwicklungen weltweit an sie ist eine Abkühlungsdens zu erkennen und in unser Bild daher sind die die Flationären riesigen momentan höher zu gewichten.
00:11:48: Aber das ist nur ein temporäres Phänomen in einem übergeordneten inflationären Gesamtzyklus.
00:11:55: Daringehend ist davon auszugehen, dass in diesem Umfeld Notenbanken intervenieren werden, dass aus Anlassen nehmen werden.
00:12:04: Jetzt kommen wir auf die vorige Frage wieder zurück.
00:12:07: die es zum Anlass nehmen werden, monetär massiv zu stimulieren, die Zentralbankgeldmengen deutlich auszuweiten.
00:12:17: Und das dürfte Schreckstrich könnte die Basis sein für die nächste Inflationswelle.
00:12:22: Das ist aber kein Thema für die Jahre fortfolgend.
00:12:27: Und insofern, glaube ich, sind die Wachstumssorgen höher zu gewichten.
00:12:34: auf globaler Ebene als die Inflation zu haben, zumindest was die nächsten zwei, drei Quartale betrifft.
00:12:41: Okay.
00:12:43: Harald, was denkst du?
00:12:45: Ja, ich würde da mal ein bisschen Wasser nehmen bei Engießen.
00:12:48: Da eingehen, dass wir, glaube ich, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, in den letzten zwanzig Jahren bei der Inflation eigentlich immer falsch waren.
00:12:55: Das betrifft uns, betrifft die Zentralbanken, die ganzen cleveren Strategien.
00:13:00: Und warum sage ich das?
00:13:02: Weil es einfach unheimlich schwer ist, einzuschätzen, wo die Preisentwicklung hingeht.
00:13:06: Das Schöne ist, der Konsens geht davon aus, dass wir die Inflation in den Griff fahren.
00:13:10: Ich glaube, wir alle können darüber schmunzeln und wissen, dass der Konsens meist falsch ist.
00:13:15: Gelddrucken ist der Mechanismus, den alle Politiker und alle Zentralbanken lieben oder lieben gelernt haben.
00:13:27: Und diese Konsequenz wird sich irgendwann auch in den Preisdaten wieder niederschlagen.
00:13:32: Meistens ist irgendwelche exogenen Schocks, ob das nun der Ukrainefrieden wäre in positiver Hinsicht für die Ukraine, aber in negativer Hinsicht für das Nachfrageverhalten für Güter, als auch das Investitionsverhalten in Amerika, das bisher von Ankündigungen, aber noch nicht von Umsetzungen gelebt hat.
00:13:51: Ich würde einfach mal davon ausgehen, dass dieses Inflationsthema uns viel, viel länger begleiten wird, als wir es glauben.
00:13:58: Und ich glaube, wir alle können uns glücklich schätzen, dass der Ölpreis dieses Jahr von seventy-fünf auf sechzig Dollar gefallen ist.
00:14:05: Das hat uns allen und insbesondere in Zentralbanken sehr, sehr geholfen.
00:14:11: Okay, ja, vielen Dank.
00:14:13: Das war schon mal eine spannende Aufwärmübung für unser Blick auf Europa und für das, was wir in Europa an guten Themen finden können.
00:14:23: Wir haben in der letzten Folge beschrieben, dass Europa vielleicht für so manchen oder für viele überraschend in den Fokus gerückt ist und erfolgreich war.
00:14:34: Gestern, wir nehmen am ersten Zwölften auf, gestern bei Bloomberg, am Sonntag auf der Seite war, hat sich einen großen Bericht aber angeschaut, wie überraschend viele nicht-amerikanische Indizes, inklusive der Währungseffekte natürlich den amerikanischen Markt outperformt haben.
00:14:51: Das sehen wir aus europäischer Sicht natürlich ein bisschen differenzierter.
00:14:55: Aber trotzdem, der europäische Markt ist von vielen Investoren besucht worden in diesem Jahr, die hier entweder mal eine taktische Urlaubswochenende verbringen oder vielleicht auch länger bleiben wollen.
00:15:10: Das werden wir jetzt diskutieren.
00:15:11: Welche Themen, Herr Silla, gibt es in Europa neben denen, die wir schon diskutiert haben?
00:15:16: Wir haben über Infrastruktur gesprochen, über die neuen Schulden, über das, was das Wachstum in Europa eigentlich erzeugt.
00:15:23: nämlich die Staatsausgaben, die über die Neuverschuldung ermöglicht werden.
00:15:29: Was ist darüber hinaus in Europa wirklich interessant, tragfähig?
00:15:35: Und wir können gerne auch über Banken sprechen.
00:15:39: Ich sage das despektierlich mal so ein bisschen.
00:15:40: Wir hatten ja auch so eine Schrottbanken-Relle.
00:15:43: Wir hatten Banken, die wollten wir jahrelang nicht anfassen.
00:15:46: Die waren mit Immobilienkrediten belastet und einer Stagnation im Kreditvolumen.
00:15:53: Das war nicht interessant.
00:15:54: Und diesen jetzt allen anderen Branchen davon galoppiert.
00:15:58: Was bleibt also an Themen?
00:16:00: Was tun wir, wenn wir uns ein bisschen aus den USA nach Europa wieder zurück diversifizieren möchten?
00:16:08: Ja, ich glaube, das mit den Schrottbanken ist ein gutes Beispiel.
00:16:12: Also, ich sag mal, so Banken waren einfach... Ich sag mal, europäische Banken oder europäische Aktien im Ganzen waren einfach historisch sind extrem günstig.
00:16:20: Das waren sie aber über Jahre hin.
00:16:23: Zu Zeiten dieses US-Exceptionalism und dann fielen die immer so ein bisschen runter und nur günstig ist ja per se erst mal kein Argument.
00:16:31: Dann haben wir diesen Katalysator erhalten und die Banken, wenn man so möchte, waren günstig, waren sehr günstig.
00:16:38: Und das war, sagen wir mal, so der Proxy zu sagen, das ist europatomästig, weil die meisten europäischen Banken einfach sehr, sehr europäisch in ihrer Ausrichtung sind.
00:16:47: Das war es so.
00:16:48: Und der Europa blieb schlechthin.
00:16:52: So, dann war eigentlich ein riesen Thema europäisch, war dieses ganze Verteidigungsthema.
00:16:58: Wenn man jetzt, das ist auch so ein Thema, was kann man fortschreiten, da werden riesige Summen genannt, riesige Investitionen getätigt.
00:17:07: Ich sage mal, ob ich das Thema nach vorne hin weiter investieren möchte, mein großes Fragezeichen ran, da ist einfach auch sehr viel drin, da wird sehr viel nach vorne extrapoliert.
00:17:17: Und dann ist die Frage die, Wo kann ich strukturell in Europa tatsächlich wachsen?
00:17:22: Was wir sehen, ist zunächst mal das ganze Thema Infrastruktur.
00:17:25: Das ist tatsächlich ein Riesenmarkt, wo jetzt auch älter ja fließen sollen, wo wir, sagen wir mal, Infrastruktur-Bau nahe Investitionen sehen.
00:17:37: In dem zusammen, dann muss man auch sagen, gerade in der zweiten Reihe, wenn man jetzt in Deutschland einen M-Dachs beispielsweise nehmen würde, der auch... Speziell in der Komposition ist teilweise, aber so gerade in der zweiten Reihe haben wir eigentlich in den letzten zehn Jahren, bis zum Jahr den Leverage-Play gehabt.
00:18:00: Also wenn es läuft, dann läuft es da besonders gut, aber genauso sind wir eigentlich die letzten Jahre hier massiv, seit Jahrzehnt, zwanzig, massiv korrigiert.
00:18:09: Das ist so gerade in der zweiten Reihe selber durch eine Chance, Energie sehe ich durch eine Chance.
00:18:14: Und dann wird selektiv das Thema kommen, Pharma, was wir in Europa gesehen haben, die letztendlich an dieser US-Handelspolitik hängen, ob wir in Europa, sagen wir mal, es schaffen, ähnliche Deals zu verhandeln, wie das US-Pharma-Werte teilweise gesehen haben.
00:18:29: Und dann ist nach wie vor Technologie, aber das ist einfach in Europa sehr konzentriert auf eine Handvoll Werte.
00:18:35: Aber in Summe, sagen wir mal, doch das, dass wir nach Jahren eine Starknation in Deutschland, oder ich sage mal ... Sehr moderat magst du, in Europa sehen wir eine gewisse, zumindest auch in Deutschland, eine gewisse Wachstumsbeschleunigung, die sich in besseren Ergebnissen ausdrücken dürfte.
00:18:51: Also, und wenn es schwierig bleibt, immer schon bei den Prosinnen, dann bisschen bei den Kons, ist, wenn ich den Automobil-Maschinenbaussektor nehme, das bleibt tatsächlich ein sehr schwieriges Umfeld, sehr herausfordernd.
00:19:04: Diese Riesenmärkte, wo ich ein Drittel des Umsatzes in China generiert habe, Das wird bis auf weiteres extrem schwierig bleiben.
00:19:11: Da haben wir sehr günstige Bewertungen, aber da fehlt mir so ein bisschen die Visibilität im Mund.
00:19:17: Und Herr Silla, ich will gerade die Anschlussfrage an Sie stellen und das sollten wir dann bei der Betrachtung von Ihnen allen drei noch beleuchten.
00:19:25: Glauben Sie denn, es ist vom Hintergrund der Themen, die Sie beschrieben haben und der interessanten Aspekt der Europas, die ausländischen Investoren, die jetzt über die sowieso hier schon geparkten Investoren im Laufe des letzten Jahres dazukamen, dass die in Europa bleiben oder dass sie vielleicht aufgrund von anderen Opportunitäten, vielleicht auch der emerging markets, vielleicht auch einer Rückkehr der USA, Europa wieder den Rücken kehren.
00:19:54: Ich glaube, was wir gesehen haben, also die erste Investition, die wir gesehen haben, das war einfach, ich habe einen Markt, der extrem günstig ist.
00:20:00: Ich habe einen Katalysator, die war, warum sich das Problem lösen sollte.
00:20:04: und habe sehr viel taktische Investments gesehen.
00:20:06: Das ist das, was wir gesehen haben.
00:20:07: Für langfristige Investoren, sie frage, sehe ich genügend strukturelles Wachstum in Europa?
00:20:13: Und da tun wir uns sehr schwer.
00:20:15: Wir haben es ein paar Mal diskutiert.
00:20:18: Wir kaufen uns jetzt Zeit in Europa.
00:20:20: Wir können tatsächlich, und auch da muss man sagen, haben die Europäer oder auch die Deutschen eine genieße Tradition, dass man sich abonnieren, wenn der Not am Mann ist, auch selber findet, aber da muss auch deutlich mehr kommen.
00:20:32: um uns strukturell als Markt zu etablieren.
00:20:35: Andere Themen, die auch beispielsweise ein echtes Problem sind, wenn sie US-amerikanische Investoren sprechen, dann haben wir ein Thema in Europa mit marktiefen Marktzugänge.
00:20:44: Sagen wir mal, der Markt ist dann schon auch nach wie vor sehr fragmentiert.
00:20:48: Thema Kapitalmarken, ja, also da können wir schon noch eine Menge zulegen.
00:20:51: Aber die Europäer müssen mehr tun, um strukturell langfristig ein wichtiger Teil für globale Investoren zu sein.
00:21:00: Derzeit war es eher so ein taktischer One-off, würde ich mal sagen.
00:21:04: Mark war günstig, wir haben Katalysator gesehen, taktisch rein.
00:21:08: Aber wie gesagt, wenn nicht mehr kommt, dann war es das aus meiner Sicht.
00:21:13: Okay.
00:21:14: Herr Steinbeiß, ich weiß aus Ihren Allokationen, dass Sie Europa nicht zu jeder Zeit wirklich spannend finden und auch manchmal vergleichsweise die Allokationen haben, weil sie sich auch da schon quasi grobanieren.
00:21:30: Was sind aus Ihrer Sicht denn die Themen, die in Europa aus ihrer Investitionsperspektive interessant bleiben?
00:21:38: Das ist ganz schwer zu verallgemeinern, weil man sich grundsätzlich in einem Umfeld mit starken Gegenwind bewegt.
00:21:45: Das ist sehr, sehr unternehmenspezifisch.
00:21:46: Es gibt Unternehmen, die finden sich in diesem Umfeld zurecht.
00:21:51: aus guten Gründen, aber das lässt sich nicht auf Rauschen eine Fallgemeinheit oder auf Sektor-Ebene.
00:21:59: Ein Punkt, den Herr Simler angesprochen hat, den können wir unterschreiben.
00:22:03: Letztendlich die Infrastruktur maßgeblich darin begründet, dass es hier eine Gesteuer der Nachfrage gehen wird in den nächsten Jahren bei sehr, sehr begrenzten Angeboten.
00:22:14: Man stellt sich ja die Frage, wer soll diese Projekte, die da in den Alpland sind, überhaupt umsetzen?
00:22:20: Wir haben nahezu keine großen deutschen Bauunternehmen mehr, sondern es werden ausländische, wenn auch europäische, aber es werden ausländische Unternehmen in großen Teilen dann umsetzen müssen.
00:22:31: Also der Infrastruktur, sprich Baubereich ist ein interessanter, das ist aber auf Sektorebene der Einzige, den wir vorne anstellen wollen oder sollten.
00:22:42: Standardfaktoren, ich habe es erwähnt bereits in der vorigen Folge, verschlechtern sich nahezu monatlich und so lange wir hier neben der Aufweihung der Schulen brennen, sich eine strukturellen Reformen dahingehend feststellen, die die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und der europäischen Unternehmen verbessern, solange kann man über den taktischen Horizont hinaus strategische Investments ganz selten rechtfertigen.
00:23:12: Das ist leider so.
00:23:14: Wir sind europäer.
00:23:16: Wir sind nicht aufgewachsen.
00:23:18: Viele von unseren Kindern, die sehr stark davon geprägt sein werden, wie es hier ekonomisch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weitergeht und damit auch gesellschaftlich und politisch.
00:23:28: Insofern ist das ein Drama, den wir da entgegen sehen, zum jetzigen Zeitpunkt.
00:23:33: Aber zu ignorieren macht keinen Sinn.
00:23:36: Wir müssen uns dem stellen, schon gar als treuhenderische Vermögensverwalter.
00:23:41: Und insofern finden wir also unserer Sicht keine neben der Infrastruktur, neben dem Bau keine strategischen Bereiche, wo Europa dem Rest der Welt überlegen ist.
00:23:54: Es ist nur eins, was ich herausstellen möchte, überall da.
00:24:00: Und leider ist es unser Geschäftsmodell, wo wir in Konkurrenz zu anderen Wirtschaftsregionen stehen, sprich im Export, überall da wird es schwierig.
00:24:09: insbesondere mit dem Eintritt Asiens, vor allem ins China, in wesentliche Bereiche unseres Business Models, das jetzt Anleihenbauer ist, Maschinenbauer, Chemie.
00:24:20: Die Marktanteilsverluste sind dramatisch, die Abwanderungen gleichfalls hinzuwerden.
00:24:27: Im Momentan unter heutiger Perspektive, mit heutigem Kenntnisstand keine große Perspektive für... Europa als Volkswirtschaft und für die meisten Unternehmen, die auch blödsinnert sind.
00:24:39: Damit
00:24:40: haben Sie die Frage eigentlich schon beantwortet, ob Sie glauben, dass die Investitionsurlauber in Europa, die im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig gekommen sind, hier lange verweilen werden.
00:24:53: Wird sich zeigen, wir haben alle keine Glaskugel, wir sehen nur relativ viele Vorteilhaftigkeiten und die sprechen uns nicht für unseren Wirtschaftsraum, also aber durchaus dem nicht entgegen steht, dass europäische Markt auch auf kurze Sicht sich relativ stabil bewegen kann.
00:25:12: Nur wir agieren ja mit einer längeren Perspektive, mit einem ökonomisch strukturell nachhaltigen Ansatz und als Investor mit einer mehrjährigen Anlagehorizont sehen wir diese Perspektive noch nicht und insofern ist Europa in unserer Strategie momentan eher von geringerer Gewichtung.
00:25:38: Harald, ich hoffe, du hast jetzt meine Umgebung auf dich.
00:25:43: Ja, ich werde dir auf jeden Fall ein kleines Lächeln auf die Lippenzauern, aber ich komme aus einer anderen Richtung.
00:25:51: Vor fünf Jahren hat jeder gesagt, die Banken sind an Investible, wir reden über die Zeit vor Corona, und dann macht eine Unikredite siebenhundert Prozent.
00:25:59: Und warum machen die das?
00:26:00: Preisetengebook value zero drei, und jetzt zahlen wir eins zu eins, und jeder möchte die Aktie möglichst hochgewichtet haben.
00:26:06: Warum ist das passiert?
00:26:07: Weil ökonomische Prinzipien wieder funktionieren, es gibt einen Zins und darauf gibt es eine Marge und dann verdienen die Bankengeld.
00:26:13: Insofern ist das ein Sektor, der erst mal grundsätzlich nicht falsch ist, solange die europäischen Banken beispielsweise nicht wieder den Fehler machen, dass sie ganz besonders viele Anteile in den amerikäischen SPBs haben, die irgendwann explodieren.
00:26:26: AI, WSLB und Co.
00:26:27: über die letzten zwanzig Jahre.
00:26:30: Insofern ist der Sektor.
00:26:31: gut, wenn, jetzt kommt das ganz, ganz große Wind, Wenn die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die politischen Führung existiert.
00:26:41: Und da kommt das große Fragezeichen.
00:26:43: Das haben die alten Fugos in die Meditation gelernt.
00:26:46: Wenn da einer politisch falsch spielt, dann wird das Ding in Boden geschraubt.
00:26:53: Die Fugos haben damals richtig viel Geld verloren mit dem Ablasshandel.
00:26:57: Und wenn unsere politischen Führer in Europa wieder auf die Idee kommen, die Banken besonders zu besteuern, weil sie irgendwo Geld suchen, dann ist das natürlich ein Trauerspiel in Sachen Performance.
00:27:08: Ich hoffe, dass das an uns vorbei geht.
00:27:10: Die Engländer haben das letzte Wochen mit dem Budget halbwegs umschifft.
00:27:15: Aber, um dir das Lächeln auf die Lippen zu zaubern, der Amerikaner wird immer opportunistisch bleiben, wenn es darum geht, Geld nach Europa zu allokieren.
00:27:23: Wir sind so klein im Kontext des MCI World, das ist fast schon lächerlich.
00:27:28: Aber, was haben wir gelernt?
00:27:31: Griechenland war tot, in der Finanzkrise.
00:27:34: Und auf einmal war es einer der bestperformenden Aktienmärkte.
00:27:37: Italien hatte mit Meloni eine Regierung von einer Stabilität, die wir fast seit Andriotti nicht gesehen haben.
00:27:45: Aktienmarkt hat hossiert.
00:27:47: Ich denke in ganz anderen Terms.
00:27:48: Ich denke nicht in Sektoren.
00:27:49: Ich denke in Regionen in Europa.
00:27:52: Eine Region, die politisch mir Vertrauen und Glaubwürdigkeit gibt, wird Zuflöse bekommen.
00:27:57: Nicht der Sektor mehr.
00:27:59: Der Sektor, oder die Aktie BASF als Chemie-Aktie steht im weltweiten Kontext mit anderen Grundschämie-Aktien weltweit und da fehlt das Problem.
00:28:10: der günstigen Energiekosten.
00:28:12: Und da kann ich eine Schleife drum machen, da komme ich aus dieser Problematik leider nicht raus.
00:28:16: Regional, wenn sich regional jemand aufschwingt, ob das in England, Frankreich oder Deutschland ist und sagt, das ist die Wahrheit, wir gehen die Themen wirklich an, wir tun es in Deutschland leider derzeit nicht, dann fließt auch kein Geld rein.
00:28:29: Wenn aber die Wahrheit ausgesprochen wird und Handlungen daraus abgezeichnet werden, dann kann sich auch so eine Porsche mal verdoppeln.
00:28:40: Warum denn nicht?
00:28:41: Die Handelt halt auf einen niedrigen Hochwert, wie die Uni kreditet vor fünf Jahren.
00:28:45: Es fehlt sehr Katalyst, es fehlt das Vertrauen, wenn es da ist, fließt das Geld in Ström innerhalb von vierundzwanzig Stunden.
00:28:53: Und darauf müssen wir warten und das müssen wir ganz genau beobachten.
00:28:56: Und ich gehe nicht nach Sektoren vor, sondern ich gehe nach den Regionen in Europa vor, um Europa zu fabrieren.
00:29:03: Und du hast dementsprechend sozusagen dich auf die Lauer gelegt im europäischen Aktienmarkt und hast Aktien, die dann vielleicht unter dem, was du gerade beschrieben hast, noch gar nicht entdeckt sind?
00:29:16: Ja.
00:29:17: Die Ehren machen mehr richtig.
00:29:18: Die Schweizer haben ordentlich was abgekriegt durch die schwierigen Verhandlungen mit Kollege Trump.
00:29:24: Gleichzeitig haben sie Zinsen ordentlich runtergenommen.
00:29:26: Da würde ich ärmer ein bisschen wie ein Trüffelschwein auf die Suche gehen nach interessanten Werten.
00:29:32: Das gleiche gilt bei Werten in Osteuropa.
00:29:34: In Deutschland sehe ich es leider noch nicht.
00:29:36: Das sage ich als Deutsche.
00:29:37: Wir haben sehr viele günstige Aktien.
00:29:38: Ich sehe noch keinen Katalyst.
00:29:39: Das ist aber eine politische Funktion.
00:29:41: Wenn die sich nicht löst, gibt es auch kein Geld für Europa, für Deutschland.
00:29:46: Das war ein spannendes Meinungs-Spektrum.
00:29:48: Vielen Dank dafür.
00:29:49: Ich versuche es nochmal über die klassischen Narrative, die ich immer in den Reportingsgesprächen höre, die für Europa sprechen wie im Bereich der Luxusexportgüter oder anderer Technologien wie ICML, die den europäischen Markt auch unter Wachstumgesichtspunkten gewinnen, Umsatzwachstum.
00:30:10: interessant machen.
00:30:11: Es sind natürlich dann einzelne Themen, vielleicht auch einzelne Werte, wie Herr Steinbeiß auch sagte.
00:30:18: Wie sehen Sie denn diese klassischen Schlagzeilen-Themen für Europa?
00:30:24: Sind die aus Ihrer Sicht dann überhaupt noch, haben die noch Bestand?
00:30:29: Oder muss man es wirklich dann in der Form machen, wie Sie es gerade diskutiert haben?
00:30:33: Also viel differenzierter oder gar nicht?
00:30:39: oder dann eben nur auf ganz wenige Branchen bezogen.
00:30:43: Herr Silla.
00:30:48: Ich glaube, Schweiz war ein gutes Beispiel.
00:30:50: So jetzt kann man sagen, Schweiz ist natürlich so ein Proxy, das ungefähr ein Drittel ist ein Pharma.
00:30:57: Das heißt nicht, dass es in der zweiten Dritten Reihe nicht eine unglaubliche Menge an sehr spannende Themen gibt.
00:31:05: Was wir im Moment sehen, Luxus ist ein Beispiel für mich, da muss ich sagen, da spielt die Region wahrscheinlich weniger ein Thema, das ist, wenn Luxus dann gefragt ist, ob das dann eine Regime der Schweiz ist oder ist auch die französischen Anbieter, dann gehen die.
00:31:24: Letztendlich, aber das ist, ich sage mal, da bin ich beim Harald, was wir schon sehen ist, ich sage mal, es gibt dann Themen und Branchen, die einfach extrem günstig sind, plötzlich, die sagen wir mal strukturell liefern.
00:31:37: Und irgendwann dann brauche ich so einen Katalysator und wenn der dann kommt, dann sind es plötzlich Investitionen.
00:31:42: Dann ist auch eine französische Luxusgutamage, plötzlich ein Thema.
00:31:46: Selbst wenn ich sage, dass das französische Umfeld ist vielleicht schwierig oder bleibt vielleicht schwierig in den Jahr zwanzig, sechsundzwanzig, was wir sehen.
00:31:54: Aber das Thema kommt dann doch ins Laufen, weil das Unternehmen sehr viel mehr Umsätze dann in Asien oder auch in den USA generiert.
00:32:02: So ist auch, wie wir versuchen, die Themen anzugehen.
00:32:07: Also in den Themen würde ich mich tatsächlich sehr viel stärker auf Unternehmen konzentrieren.
00:32:11: oder nehmen Sie das ASML Beispiel als gerade gefallen.
00:32:14: Das ist jetzt ein klassisch niederländisches Unternehmen.
00:32:17: Was meiner Sicht spielt die Region eher eine untergeordnete Rolle.
00:32:21: Das sind dann klassische Weltmarktführer.
00:32:24: Wenn dieses Thema Tech-Investition läuft, dann ist es ein Thema, das sich investiert haben muss.
00:32:32: Es wird immer deutlicher, sagen wir mal, gerade von den Themen, die wir jetzt gesprochen haben, Obbesitz, Farmeis und so weiter, dass man kann so ein bisschen unterscheiden.
00:32:39: Banken, Infrastruktur, sehr viel lokales Thema, sehr viel europäische, europäische Themen.
00:32:44: Andere Themen sind einfach sehr global.
00:32:46: Da geht es mir eher darum, finde ich, sagen wir mal, die günstige Bewertung, finde ich ein Katalysator, die das Thema dann ins Laufen bringt.
00:32:54: und dann möchte ich da auch investiert sein.
00:32:57: Herr Stammer, es gibt es aus Ihrer Sicht Export.
00:33:01: Auch in Europa wird es wieder sehr gut über Desk in der Wortwahl.
00:33:06: Sie, die es interessant finden, die sie als andere Thema mit dem Portfolio aufnehmen würden, oder steht das dem entgegen, was Sie eingangs bestätigt haben?
00:33:18: Die Bewertungsfrage ist eine wichtige Frage dabei, denn das kann in Regionen vorstoßen, wo man ein Auge darauf werfen muss.
00:33:29: Und das Thema Katalysator ist bereits gefallen, die Frage ist aber kommt.
00:33:34: Dazu zählt logischerweise auch die Automobilindustrie.
00:33:40: Wir haben erste Gespräche mit amerikanischen Automobilanalysten geführt, wo das Thema hochkam, dass die deutsche Autoindustrie nicht investierbar ist.
00:33:51: Es ist ähnlich wie wir das über Jahre bezüglich China erfahren haben mit anderen Worten.
00:33:58: Das internationale Kapital, das lässt sich an einem Bewertungspiel an den Gursen ablesen, hat schon längst die Flucht ergriffen.
00:34:05: Und die Bewertungen sind in weiten Teilen einzigartig, muss man ganz offen sagen, für Weltmarken.
00:34:14: Und es fehlt das Vertrauen, da gebe ich einen Sporleder recht.
00:34:18: Es fehlt ein Auslöser, der diese negative Stimmung ins Gegenteil verkehren kann.
00:34:23: Das ist momentan nicht ersichtlich, auch nicht unter der neuen Regierung und insofern ist es eine Spekulation auf diesem Katalysator, der auch noch nicht in Erscheinung gedreht ist, sondern auch nicht ersichtlich ist.
00:34:38: Grundsätzlich, und dann stehe ich zu meinem Wort, von vorhin ist es für jegliche Industrie schwierig, wenn sie im Konkurrenz steht zu asiatischen oder noramerikanischen Konkurrenten.
00:34:51: Das hat einfach damit zu tun, dass wir hier strukturell Wettbewerbshindernisse haben allen voran die Energiefrauge.
00:34:57: Wir haben ein sehr, sehr energieintensives Geschäftsmodell in Europa, allen voran in Mitteleuropa.
00:35:05: Und wenn die Energiefrauge schon darüber entscheidet, wie die Marschensituation sich ausprägt, dann müssen wir uns nicht über Bürokratie, über Steuern, über Infrastruktur und sonstiges unterhalten.
00:35:16: Wenn in einer energieintensiven Branche die Energiekosten dreißig, vierzig, fünfzig, das sind niedriger Sinn in Asien oder Teilsehmente oder Amerika, dann ist die Sache relativ klar.
00:35:26: PSF ist vorhin gefallen, ein Paradebeispiel.
00:35:31: Scheint ein Industriemuseum in den Rieshafen zu entstehen.
00:35:34: Ein neues Rieshafen wird in China aufgebaut.
00:35:40: Das ist nur eine Facette dieser ganzen Entwicklung, weil PSF eben einst das größte Chemieunternehmen dieser Welt war.
00:35:49: Aber grundsätzlich, der Gegenwind ist da.
00:35:54: Die Frage ist, schaffen wir es, diesen Wind in ein Rückenwind zu verwandeln, momentan nicht ersichtlich?
00:35:58: Insofern ist ein Fragezeichen erst mal hinter jedes Unternehmen zu setzen, das im internationalen Wettbewerb steht.
00:36:06: Und insofern,
00:36:08: ja,
00:36:08: die inorientierte Sektoren, Unternehmen haben eine bessere Chance, sich zu etablieren.
00:36:15: Aber das ist wirklich so.
00:36:16: ein Top-Down-Perspektive in dieser Situation bringt nicht ans Ziel.
00:36:20: Das ist sehr, sehr stark, Unternehmen spezifisch.
00:36:25: Harald, deine Trüffelsuche, bezieht sich auch auf Export?
00:36:33: Oder ist die Ebene Export bei deiner Selektion gar nicht so entscheidend?
00:36:39: Also aktuell nicht, aber auf der Exportzeit sind wir nicht in der Lage, konkurrenzfähig zu sein.
00:36:45: Deshalb orientiere ich mich an diesem Beispiel in Griechenland und Italien.
00:36:47: Das sind typischerweise sehr domestikorientierte Länder gewesen, oder sind sie nach wie vor.
00:36:52: Und ihre Sektoren oder Industrien, quasi am Inlandskonsum oder einer Inlandsinvestitionsfähigkeit hängen, haben durch politische Maßnahmen in der Regel participiert.
00:37:04: Genau darauf wirklich achten auch in den anderen Ländern.
00:37:07: Polen ist ein Sonderbeispiel natürlich durch die wirtschaftliche Unterstützung der Amerikaner als Gegenruf zu den Russen.
00:37:15: Wir sehen aber ähnliche Entwicklungen auch so partiell in Tschechien, in Ungarn.
00:37:21: Das sind natürlich alles keine extrem großen Aktienmärkte, da kann man nicht hier zu viel investieren.
00:37:25: Aber genauso gehe ich aktuell vorher.
00:37:27: Ich gucke mir die Regionen genau an.
00:37:30: Wo ist glaubwürdig die Strategie der Politiker vorhanden?
00:37:34: Wo ist die Das zerrötete Verhältnis, was wir in Frankreich, England und Deutschland leider haben auf der politischen Ebene.
00:37:41: Das liest der Amerikaner und sagt, ich will das gar nicht verstehen, das nervt mich, geht aber jetzt hin.
00:37:45: Wenn das vorbei ist, kommt der Amerikaner ganz schnell und schießt uns mit den Milliarden zu.
00:37:50: Diese Status haben wir nicht und in dem müssen wir arbeiten.
00:37:54: Aber ich stelle fest, das sind ja jetzt wirklich spannende, top-down-getriebene Ansätze,
00:37:59: die
00:38:01: so wie du auch deinen Invest-Prozess beschrieben hast, wahrscheinlich in den letzten Jahren.
00:38:07: an eure Trüffelsuche anmontiert hast, wenn vorher die Bottom-Up-Perspektive, glaube ich, bedeutsamer war, ne?
00:38:15: Korrekt.
00:38:16: Als ich kam, waren hier überall Autos in den Fortfolios.
00:38:18: Wir alle wissen, was mir in den Autos passiert ist in Europa.
00:38:21: An der West-Bild.
00:38:24: So lange sich die Industrie nicht selber reformieren kann, viele strategische Fehler auch gemacht wurden.
00:38:31: Wenn wir Volkswagen einfach mal als Beispiel nehmen, das war eine riesige strategische Fehler.
00:38:36: Und man muss auch sagen, der Aufsichtsrat hat absolut versagt, diese Bündelung von Posten für den CEO bei Porsche und VW, das sind alles Sachen, die können nicht funktionieren und das sehen auch die Investoren.
00:38:49: Aber wenn das verendet wird und man sich die Frage stellt, muss man noch einen Markenportfolio mit zehn Autos haben oder nicht?
00:38:56: Automatisch zu einem Katalysator erkennen wir, derzeit nicht.
00:39:01: Wenn er da ist, muss man schnell handeln.
00:39:02: Das ist übrigens ganz wichtig.
00:39:04: Unsere Reaktionsfähigkeit, die vor fünfzehn Jahren, da konnten wir nur noch ein paar Wochen warten oder Monate.
00:39:10: Wir müssen relativ schnell agieren, wenn der Katalysator sichtbar ist.
00:39:15: Und das ist unsere große Herausforderung.
00:39:17: Ein guter Schlussgedanke für Europa.
00:39:22: Es sei denn, es hat noch jemand von Ihnen eine letzte Anmerkung zu den europäischen Aktienmärkten?
00:39:29: Dem ist nicht der Fall.
00:39:30: Ich glaube, wir wollen alle gemeinsam in wärmer Gefilde in den sogenannten globalen Süden.
00:39:37: Wenn Sie einverstanden sind und ich folge Ihrer Einschätzung an Steinbeiß, der Begriff ist schwierig.
00:39:46: Viele andere auch.
00:39:46: Nennen wir Sie auch gerne gemäß Ihrer Nomenklatur die neuen Industriestaaten.
00:39:52: Schauen wir uns da mal um und fragen uns, wie man diese dieses,
00:40:00: ja,
00:40:02: den Großteil der Welt, Bevölkerungsseitig, Weltwirtschaftsleistungsseitig, überhaupt idealerweise segmentiert oder fragmentiert, denn dass man diesen Wirtschaftsraum nur als einen Raum betrachtet, macht ja eigentlich keinen Sinn.
00:40:20: Es ist traurigerweise heute noch aus der Sicht eines Portfolio-Kontrollers so, dass der Herkunft nach natürlich die Amerika und die Europasite dominieren und dann sieht man dann ab und zu noch im Portfolio so einen Emergent Markets ETF und das ist dann sozusagen die Abbildung der Zukunft.
00:40:44: Leider sind das ja die Märkte, die noch vergleichsweise ineffizient sind, also bei denen die Informations- Streuung noch nicht so gleichförmig und so effizient ist wie in den westlichen Märkten.
00:40:56: Vielleicht ließe sich dort aktives Management noch besser machen, als wir das schon seit Beginn der hundertfünfzigsten Folge gemeinsam hier erörtert haben für die Develop Markets, also für die USA und für Europa.
00:41:09: Und Kanada, Japan trau ich mich gar nicht anzusprechen.
00:41:12: Müssen wir vielleicht noch am Ende machen, aber lassen es vielleicht mal mit dem globalen Süden weitermachen.
00:41:17: Herr Silla.
00:41:19: Wie ist denn Ihre Angehensweise, wenn Sie die Emergent Markets in ein globales Portfolio einbecken?
00:41:26: Ich weiß, Sie haben auch Maschinenräume in Asien, die dort spezielle Portfolios verwalten und die werden in den letzten Monaten viel Freude gehabt haben dort.
00:41:37: Aber wie tut sie das standardmäßig hier für europäische Investoren?
00:41:44: in ihr Portfolio über sie emerging markets oder den globalen süden implementiert sehen wollen.
00:41:55: Ja, wir beginnen vielleicht mal mit Asien, weil wie gesagt dieses Thema ist natürlich sehr
00:41:59: viel
00:42:00: größer zu definieren, aber ich sage mal jetzt rein, wenn wir jetzt nochmal zurückgehen auf Marktkapitalisierung, dann ist natürlich Asien, innerhalb dieses Blocks natürlich dominieren und was wir schon sehen und deswegen sagen wir mal ist diese Für uns haben wir diese Präsenz vor Ort, dass wir so aus Singapur und Hongkong heraus machen, zentral.
00:42:23: China ist ein gutes Beispiel.
00:42:25: In China haben wir dieses Jahr einen extrem guten Aktienmarkt gesehen, der sehr stark getrieben wird durch die, sagen wir mal, durch die Technologiewerte, viele dieser Werte, die bei uns auch durchaus sehr populär sind, die jahrelang uninvestierbar waren, dieses Jahr läuft China.
00:42:42: Aber wenn man dann schaut, China in dem Sinn läuft dann auch nicht, sondern es laufen einzelne Themen und das ist jetzt das Thema Technologie im weitesten Sinne, die extrem gut gelaufen ist, wenn sie China-Konsum beispielsweise nehmen, dann haben wir quasi dieses Efflations-Diskussionsthema, das haben wir jetzt ein paar Mal hier auch diskutiert.
00:43:02: Klassisch Konsum in China, Inland, extrem problematisch.
00:43:07: Wir leiden nach wie vor an diesem Thema Immobilienkrise.
00:43:10: Seit über fünf Jahren leiden wir an diesem Thema der Binnenkonsum extrem schwach, einzelne Branchen extrem schwach.
00:43:19: Und deswegen zu sagen, China läuft oder China läuft nicht.
00:43:22: Die Schwellen in der Lauf und Schwellen in der Lauf nicht.
00:43:25: Ist so koschal, gar nicht zu beantworten.
00:43:28: Während der andere Märkte in Asien haben wir tatsächlich dieses Thema Binnenkonsum unglaublich gut funktioniert.
00:43:35: Das ist zum Beispiel ein Thema, das in China maximal problematisch ist, während ich sage mal, viele dieser Big-Tags, die wir jetzt zuletzt gehabt haben aus Asien, ihr für China sprachen, aber deswegen ist es für uns nochmal zurück, sehr wichtig, sagen wir mal, weil diese Themen sehr differenziert langfristig fortzusehen.
00:43:55: und ein Thema, da muss man ein bisschen aufpassen, weil wenn ich sage Demografie, Wenn ich sage, Indien ist in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den
00:44:22: vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in den vergangenen Jahr in habe in Ihrem Portfolio als eines der ersten Aktien gesehen, wie Mercado Libre oder generell Südamerika.
00:44:38: Sie haben diese Richtung eingeschlagen, als sie, glaube ich, noch nicht so in Mode war.
00:44:44: Wie würden Sie denn für Ihre Betrachtung des globalen Südens die Segmentierung vornehmen?
00:44:50: Und wo würden Sie aktuell den Schwerpunkt setzen?
00:44:55: Ja, das sind die Taten.
00:44:56: wie wir gehört haben, ein sehr heterogenes Umfeld.
00:45:00: Wenn man das auf Kontinent- oder Länderebene unterscheiden möchte, dann sind es natürlich die sehr, sehr rohstoffabhängigen Regionen und Länder, allen voran in Südamerika, mittlerer Osten.
00:45:15: Und dann gibt es die Rohstoffimpoteure, die produzierenden Nationen.
00:45:20: Und dann sind wir weitestgehende Nasien.
00:45:23: Und selbst da, wie Herr Siller zutreffend formuliert hat, ist die Wirtschaftsentwicklung sehr, sehr heterogen.
00:45:32: Grundsätzlich gibt es für beide Bereiche, sowohl für den Rohstoffbereich, also auch für den produzierenden Bereich Argumente, gibt es auf der ersten Seite überwiegend Bewertungsargumente, auf der anderen Seite überwiegend wachstumsargumente, strukturelle Wachstumsargumente, insofern Ist das eine sehr, sehr breite Spielwiese im globalen Süden?
00:46:02: Nicht nur, weil dort fast neunzig Prozent der Weltbevölker rumlebt, sondern auch weil es logischerweise sehr, sehr heterogene Geschäftsmodelle gibt, sehr, sehr heterogene Wirtschaftsformen.
00:46:12: Und da eingehend macht es schon Sinn, neben der Länderallokation sehr, sehr unternehmensspezifisch vorzugehen.
00:46:22: Es gibt viele, viele Sonderentwicklungen, Sonderthemen.
00:46:26: beispielsweise politisch motiviert, jetzt in Chile, in Brasilien, wo Wahlen stattfinden werden, die einen wirtschaftlichen Kurswechsel dann in die Perspektive bringen.
00:46:41: Aber grundsätzlich ist es immer ein unternehmensspezifisches Thema und so gehen wir auch vor.
00:46:48: Letztendlich ist es, wenn man so von der Grundstruktur an besachtet, sehen wir, Wachstumsperspektiven neben attraktiven Bewertungen, das ist keine Frage, nach der jahrelangen Nichtgeachtung dieses Wirtschaftsraumes in Relation zum Westen, allen voran der USA.
00:47:09: Und wenn man Bewertesorientiert vorgeht, stößt man unweigerlich, insbesondere in Relation zu den Wachstumsperspektiven, stößt man unweigerlich auf Unternehmen in Südamerika, aber auch in Asien.
00:47:22: Und dahingehend Wird der Anteil dieses Wirtschaftsraumes dieser Regionen in unserem Portfolien strukturell größer, nicht kleiner?
00:47:41: Also ich bin ganz transparent.
00:47:43: Wir haben jetzt aktuell schon zwölf bis vierzehn Prozent Emerge in Markets im MSCI World Portfolio.
00:47:48: Wir wissen, Emerge in Markets sind gar nicht im MSCI World aktuell enthalten.
00:47:52: Wir haben da schon eine ganz klare Position bezogen und auch gut verdienen über die letzten Monate.
00:47:57: China ist eine der größten Positionen, gar nicht so im Tech-Bereich.
00:48:01: Was wir gelernt haben von den Chinesen, das ist, glaube ich, ihre historische Schuld, wenn die was machen, machen das mit einem wirklich sehr, sehr langfristigen View.
00:48:08: Wir zahlen jetzt die Rechnung, weil wir keine Rohstoffe für die Batterien haben.
00:48:13: Und eine unserer größten Positionen kommt aus dem Healthcare-Bereich.
00:48:17: Es gibt Studien von Morgens Stände, die sagen, dass in fünfzehn Jahren und fünfneinhalb Prozent der FDA-Genehmigung im Pharma-Bereich aus der chinesischen Pharma-Pipeline kommen.
00:48:28: Warum ist das so?
00:48:28: Es ist nicht noch nicht mal überraschend, weil man sich das anschaut.
00:48:32: Gut, bei ein bis zwei Milliarden Menschen habe ich erst mal eine sehr, sehr große Population.
00:48:37: Ich habe einen unheimlich hohen Output von den chinesischen Universitäten und ich weiß, meine Einwohner benötigen genauso viele medizinische Produkte wie die Europäer oder Amerikaner, bloß ich kauf sie gerade, teuer bei den Amerikanern und Europäern ein.
00:48:53: Das ist doch eine ganz klare Wertschöpfungskette, die auch weiterentwickelt wird.
00:48:57: Mit der Zielsetzung, wenn ich diese Produkte, und ich rede nicht über die High-End-Produkte, ich rede über ganz normale Diabetesprodukte, cardiologische Produkte, weiß der Teufel.
00:49:07: Aber wenn ich diese Produkte im Inland entwickelt habe, kann ich diese auch an andere Partnerländer verkaufen und davon gibt es verdammt viele und große Länder.
00:49:16: Das ist für mich eine strategische Ausrichtung und da möchte ich gerne investiert sein innerhalb der emerging markets mit einer ganz wichtigen Nebenbedingung.
00:49:24: Wir alle haben, vorhin hatte Achim Schönes Wort gesagt, uninvestable.
00:49:28: China war uninvestable.
00:49:30: Das ist ganz klar, wenn man Jack Ma weg sperrt und ich sage, warum man es tut, sagt jeder Investor, ich kann da nicht mehr hin.
00:49:38: Das ist ganz klar und war verständlich.
00:49:40: Ich hoffe, die Chinesen haben was draus gelernt.
00:49:43: Und ich hoffe, die Chinesen haben was aus der Wachstumspolitik des amerikanischen Aktienmarkt, der letzten thirty-fünf Jahre genommen.
00:49:50: Der kam, weil die Bevölkerung Aktien im Inland gekauft hat.
00:49:54: Wenn ich das nur repliziere auf den chinesischen Aktzimmer.
00:50:00: Und ich gucke einfach weit nach vorne und hoffe, dass die schnellische Regierung nicht nochmal diesen Fehler begibt.
00:50:06: Dann habe ich zumindest strukturell ein Katalysator gesetzt, Inlandskonsum, Investition in eigene Sektoren, die Wertschöpfung auch im Ausland generieren.
00:50:18: Und dann weiß ich zumindest, dass ich einen Wachstumsbeschleuniger bekommen kann, den ich vielleicht in anderen Regionen in der Art und Weise nicht habe.
00:50:26: Und sowas im Kleinen kann ich in Südafrika sehen.
00:50:30: Wenn die Regierung Land Energie, vierundzwanzig Stunden am Tag zur Verfügung zu stellen, bin ich glaubwürdig, kriege ich Investition.
00:50:39: Gleiches in Brasilien.
00:50:40: Und damit habe ich Märkte definiert, in denen ich gerne unterwegs bin und denen wir auch derzeit schon produziert sind.
00:50:47: Vielen Dank.
00:50:47: Vielleicht
00:50:47: darf ich noch vielleicht eine kleine kleine Ergänzung zu dem Thema.
00:50:53: Es klingt schon durch, dass
00:50:55: sich
00:50:57: diese Länder sehr, sehr stark vernetzt, dass sie sich in einem enormen Tempo globalisieren, sowohl was die Waren, aber auch was die Kapitalströme betrifft, das heißt immer mehr Warnströme werden in lokalen Währungen fakturiert, ein ganz, ganz wichtiger Punkt.
00:51:16: Wenn diese Tendenz zunehmend ist diese Region nicht mehr aufzuhalten.
00:51:22: Wir hatten vor wenigen Wochen das Treffen in der sogenannten Shanghai-Cooperation zwischen Putin, Xi und Modi.
00:51:31: War medial sehr, sehr stark berücksichtigt in unserem breiten, moralisch, politisch motiviert.
00:51:36: Wie kann man Putin den roten Deppich ausrollen?
00:51:38: Aber grundlegend war die Botschaft, dass man sich noch stärker wirtschaftlich vernetzen will, noch stärker zusammenarbeiten will.
00:51:46: Insbesondere... was diese drei Länder betrifft.
00:51:49: und warum ist das so wichtig?
00:51:51: Denn hier trifft das Land, das zu einem der größten Rohstoffproduzenten mit den weiten Teilen günstigsten Preisen zählt, auf ein Land mit den niedrigsten Kapitalkosten, sprich mit den günstigsten Produktionsbedingungen für Investitions- und Kapitalgüter.
00:52:10: Und das Ganze wird ergänzt von einem Land, mit einem völlig unausgelasteten Arbeitsmarkt mit sehr, sehr niedrigen Lohnkosten und in Summe einem ungesättigten Konsum.
00:52:22: Was will ich damit sagen?
00:52:23: Ich will damit sagen, dass wenn diese Integration dieser drei Kolosse weiter voranschreitet, dann hat das das Potenzial für einen epischen Boom.
00:52:33: Und das sollten wir uns bewusst sein, perspektivisch.
00:52:36: Das ist keine Sache der nächsten zwei Quartale.
00:52:38: Das ist eine perspektivische Betrachtungsweise.
00:52:42: Hier beginnt was zu entstehen, was die globale ökonomische Situation nachhaltig verändern kann.
00:52:52: Und das spricht für diesen Wirtschaftsraum und macht uns zuversichtlich bezüglich eines strukturellen Wachstums, das uns in den nächsten Jahren genauso begleiten wird, wie es in der Vergangenheit getan hat.
00:53:09: Und wenn ich das vielleicht auch noch ergänzen kann, ich glaube, was man auch sehr deutlich sieht in diesen drei Jahrgesprächen, letztendlich, jetzt kann man sagen, die Amerikaner machen es vielleicht auch ein Stück weit vor, optimiert letztendlich jeder, ich sage mal, ob es jetzt Indien nehmen, letztendlich optimieren, sie ist aus indischer Sicht mit günstigen Hochstoffwerten und Zugang zu Technologie, wie wir das dann werten wollen, in einer anderen, das haben wir da hingestellt, aber letztendlich aus ihrer ganz persönlichen Sicht versuchen sie, sagen wir mal, das Beste für die Wähler, die sie letztendlich haben, für ihre Nation da.
00:53:43: daraus zu verhandeln und deswegen werden wir auch mehr davon sehen.
00:53:52: Das Thema Afrika ist schon genannt worden, welche einzelnen Nischen, also wenn man jetzt mal von den von den Themen weggeht und da möchte ich Boulevard Desk noch kurz nennen, dass in der Begründung, warum das Aktienjahr, zwanzig wieder eine rausragen, es wird, wenn man sich schon die jetzt früh erscheinenden Analysten, Einschätzungen anschaut, dann ist China Tech als Diversifikation und als Fluchtmöglichkeit für die teuren US-Tech-Werte immer wieder genannt.
00:54:23: Wird Ihnen bekannt sein?
00:54:25: Welche, welche anderen Nischen sind denn aus ihrer Sicht interessant?
00:54:30: Welche Länder kann man sich beispielsweise anschauen, die man dann tatsächlich altgrundsicherweise über ETFs investiert, einfach um das Wachstum dort abzubilden?
00:54:40: Ich würde aus meiner Perspektive immer sagen, es macht durchaus Sinn mal einen kleinen, aber messbaren.
00:54:47: Prozent oder Promilsatz des liquiden Vermögens in Afrika zu investieren, einfach um es immer zu sehen, um zu wissen, was da passiert und um sich ein Bebild dafür zu machen, wie groß und wie unterschiedlich oder wie ambivalent dieser Kontinent eigentlich ist wirtschaftlich.
00:55:08: Welche Felder achten sie da als seriös und investierbar?
00:55:12: Herr Steinbeiß sagt das richtigerweise, man so sind ja sozusagen treuhänderischer Vermögensverwalter.
00:55:17: Das heißt, sie haben eine hohe Verantwortung und können da jetzt nicht wie ein privatern Leger mal spielerisch in irgendwelche Teilmärkte gehen.
00:55:24: Aber was ist aus Ihrer Sicht da, also unter diesen Ländersegmentbetrachtungspunkten oder vielleicht auch unter Branchenbetrachtungspunkten für sie noch interessant, was wir noch nicht genannt haben?
00:55:36: Herr Silla, haben Sie da einen Punkt?
00:55:38: Ja, also wir konzentrieren uns und das auch in aller Deutlichkeit im Moment, was dieses Thema betrifft, tatsächlich sehr viel stärker auf, sagen wir mal, Asien nach wie vor, ein paar stärker zuletzt in den Fokus gehört.
00:55:49: Das ist Lateinamerika.
00:55:52: Afrika tatsächlich als Markt ist ein Markt, den wir sehr aufmerksam verfolgen, aber derzeit nicht direkt investieren.
00:55:59: Also, wir haben einen Teil unserer Manager, ist, sagen wir mal, da näher dran.
00:56:04: Aber es ist ein Markt, den wir derzeit nicht direkt investieren.
00:56:06: Vielleicht
00:56:08: ist Amerika auch der Markt, von dem man später sagt, man kauft ihn sich über Umsatzanteile chinesischer Firmen ein, die dort Umsätze machen.
00:56:18: Aber das ist eine Prognose, die geht vielleicht ein bisschen zu weit.
00:56:21: Herr Steinbeiß, welche anderen Felder würden Sie noch anführen für die emerging markets oder für den globalen Süden?
00:56:30: Was wir gerade gehört haben, trifft auch auf uns zu.
00:56:34: unsere Fühler nach Afrika noch nicht ausgestreckt.
00:56:37: Das hat letztendlich einen wesentlichen Grund.
00:56:43: Afrika ist sehr, sehr stark dominiert, wie wir alle wissen von Südafrika.
00:56:46: Südafrika wiederum ist sehr, sehr stark dominiert vom Rohstoffsektor.
00:56:51: Wir sind über unsere Allokationen in anderen Regionen dieser Welt sehr stark rohstofflastig ausgerichtet und das würde unser Risikoglast sein, dieser Hinsicht noch erhöhen.
00:57:03: Insofern Momentan kein Thema perspektivisch.
00:57:06: Ja, es gilt es zu beobachten.
00:57:09: Aufgrund unserer droschenmäßigen Ausrichtung in anderen Regionen dieser Welt haben wir davon nach Abstand genommen, zum jetzigen Zeitpunkt.
00:57:23: Herr Ralt, noch Aspekt, was du jetzt möchtest.
00:57:26: Gut, am Ende des Tages wissen wir alle, es sind alles Frontiermärkte mit Aussen, aber Südafrika, die meisten können gar nicht investieren, weil die Po-Banken das gar nicht darstellen können.
00:57:35: Um dir wieder ein kleines Lächeln auf die Lippen zu zaubern.
00:57:38: Ich bin ein ganz großer Rennrad-Fan und habe natürlich auch die RadWM in Rwanda verfolgt.
00:57:43: Wer hätte das gedacht, vor ein paar Jahren, dass es da eine RadWM gibt?
00:57:46: Und wer sich das angeschaut hat, wie der Tadee Bogaccia da über die Straßen gefahren ist, verdammt gute Straßen, da haben wir teilweise in Deutschland nicht, was ich damit sagen will.
00:57:55: Wir suchen auch langweilige Industrien, die einfach eine sehr, sehr gute, langfristige Grundlage für Wachstum generieren.
00:58:01: Das muss nicht immer Tech sein.
00:58:03: Es finde ich in Afrika derzeit nicht, weil ich es einfach nicht investieren kann.
00:58:07: Aber ich bringe mal ein schönes Beispiel, weil wir, als wir alle jung waren und vor der Taten dran, damals Woops, Lide und Aldi in Deutschland, Europa.
00:58:18: Das war Ende der achtzehn, Anfang der neunzehn Jahre.
00:58:20: Und die Erfolgsstory kennen wir alle.
00:58:22: So, jetzt überlegen wir einfach mal.
00:58:23: Was bedeutet das, wenn solche Supermarktketten in Philippinen oder Indonesien entstehen?
00:58:30: Wir reden über eine riesige Population mit Wertschöpfungsketten, Kühlketten, total langweilig Kühlketten, damit die Butter auch immer wirklich verfügbar ist und essbar ist.
00:58:40: Das sind für mich hochinteressante Industrien.
00:58:43: Da möchte ich gerne investiert sein und da gibt es genügend Player, weil wir werden jetzt nicht unbedingt einen Semiconductor in Indonesien auf den Philippinen finden.
00:58:50: Aber genau diese langweiligen Sektoren mit hohen Wachstumsraten, die sind für mich interessant.
00:58:57: Sehr gut, vielen Dank.
00:59:00: Bevor wir so eine Metaebene betreten und eine Klammer um den Globus legen, den wir dann für erörtert haben, möchte ich es noch gerne mit nach Japan einladen.
00:59:16: Auch ein Land, das man erstaunlich häufig in Portfolios findet, auch mit ganz, ganz unterschiedlichen Performance erfolgen.
00:59:24: Denn dem Narrativ nach gab es da Reformen, dem Narrativ nach sind jegliche Zins.
00:59:35: Amivalenzen oder Zins-Aplituden, so gering sie auch sein mögen, mit immer mit großen Folgen auf die Währungszeit und auf den Aktienmarkt.
00:59:42: Und es ist am Ende des Tages in vielen Portfolios zu sehen, dass es ein hauchdünnes Rennen ist zwischen dem Erwährungsverlust und der Aktienperformance.
00:59:53: Welche Rolle spielt Japan?
00:59:56: als Land an sich in ihrem Portfolio?
01:00:00: oder landet Japan in ihrem Portfolio schlichtweg aufgrund der einzelnen Aktien-Story und nicht aufgrund der Tatsache, dass wir hier ein Land haben, in dem gerade viele Dinge in Bewegung gesetzt worden sind, die vielleicht mal über eine längere Zeit sich gar nicht so stark den Reformen ausgesetzt gesehen haben.
01:00:22: Herr Silla, wie ist das bei Pik Tee?
01:00:25: Ich beginne mal anecdotisch, also was man verstärkt mitbekommt, also doch eine ganze Reihe an Menschen im leeren Umfeld, die die letzten Monate eigentlich Japan besucht haben, warum haben sie das gerafft?
01:00:38: Natürlich war das sicherlich unfassbar spannend, das ist ja mal ein Land mit so einer Kultur zu besuchen, aber vor allen Dingen auch, weil sie inzwischen eine Währung haben, die die letzten Jahre fünfzig Prozent abgewertet hat.
01:00:50: Und das macht natürlich, sagen wir mal, das Land als... Als Reiseland durchaus sehr interessant.
01:00:55: und auch anekotisch hören wir immer wieder mal, dass man überlegt, dass bestimmte Dinge einfach stärker letztendlich zu gesteuern im Land, aber zurück zu Ihrer Frage.
01:01:08: Sie haben es erwähnt, sagen wir mal, Kursgewinne auf der einen Seite, Währungsverlust auf der anderen Seite.
01:01:12: Das ist, sagen wir mal, das klassisch-japanische Geschäftsmodell über Jahre gewesen.
01:01:18: Technologie-Wettbewerbsfähigkeit liefert auch aufgrund der schwachen Währung sehr exportorientiert.
01:01:25: Wir sehen nach wie vor insbesondere für bestimmte Märkte und in bestimmten Branchen und Themen, insofern gehen wir auch so vor, dass wir durchaus Unternehmen haben, die nach wie vor sehr stark von dieser auch Industriepolitik profitieren, die technologisch durchaus wettbewerbsfähig sind.
01:01:42: in die wir gerne investieren.
01:01:44: Nach vornehin müssen wir abwarten, wie wir das einschätzen, weil wir haben es in der letzten Folge auch schon kurz diskutiert, Landhof verschuldet.
01:01:51: Jetzt die neue Ministerpräsident, das nächste, was kommt, neues Kundenprogramm auf Kredit finanziert, müssen wir mal schauen.
01:01:58: Aber viele Unternehmen haben es in dem Umfeld geschafft.
01:02:01: Sie sagen mal, gerade die Maschinenbau und Engineering sehr, sehr gut zu positionieren.
01:02:06: Das sind Themen, die wir uns anschauen, die wir auch gerne investieren.
01:02:10: Perspektivisch bleibt Japan aber ein schwieriges Thema auch demografisch nach vorne hin.
01:02:15: Aber wie gesagt, seletiv tolle Unternehmen, sehr spannendes Investment.
01:02:20: Herr Steinbeiß, ich erinnere mich, dass Sie selbst und Ihre Analysten nach Japan reisen, um dort Unternehmen zu sehen.
01:02:32: Also es scheint ein wichtiges Thema zu sein.
01:02:38: Japan muss immer ein Thema sein, aufgrund der Unternehmen, die dort beeimatet sind.
01:02:44: Wie wir alle wissen, hat Japan ein ähnliches Geschäftsmodell wie Deutschland, wie die Bundesrepublik und insofern treten japanische Unternehmen in vielen Sektoren, in vielen Branchen in direkter Konkurrenz zu unseren Unternehmen im Automobilbauer, Anlagenbauer, Maschinenbau.
01:03:03: Japan oder japanische Unternehmen haben in den vergangenen Jahren eine größere Rolle in unseren Strategien gespielt, als es heute tun.
01:03:10: Auslöser war für unsere Ja, erhöht die Reisetätigkeit, die Struktureformen, die Kapitalmarktreformen, die nicht unbedingt die großen Unternehmen, also die sogar einen Global Player betroffen haben, sondern die zweite und dritte Reihe.
01:03:26: Also die Auflösung der Japan AG, ähnlich im Vergleich zu der damaligen Deutschen AG, das heißt, Das Aufbrechen von Verflechtungen, das Renaissance der Corporate Governance, wie es eigentlich sein soll, in all den Konsequenzen hatte sehr, sehr positive Effekte auf die kleinen und mittleren Unternehmen in dem Land, die sehr, sehr binnenorientiert meist sind, wo man unglaubliche Bewertungen vorgefunden hat.
01:04:01: Also, wo was siebzig, achtzig Prozent der Marktkapitalisierung allein schon wie über die.
01:04:10: Das war ein Grund, warum wir immer wieder da waren, auch dieses Jahr der Kollege im Frühjahr.
01:04:18: Das Thema hat natürlich jetzt über Jahre International Investoren angelockt und dann mit entsprechenden Investitionen dann dazu geführt, dass Bewertungs- sich aufgelöst haben, nicht im Gänze, aber zumindest ist es nicht mehr derart himmelschweinend, wie es vor drei, vier Jahren war.
01:04:37: Aber grundsätzlich haben wir weiter einen Auge drauf.
01:04:40: Keine Frage, wobei die Haushaltslage des Landes mit entsprechenden Auswirkungen auf die Zins und vor allem Währungsmärkte durchaus immer ein größerer Hemmschuh werden.
01:04:56: Wir sehen, dass die japanischen langfristigen Zinsen auf Niveaus steigen, wo sie ja ziemlich lange nicht mehr waren.
01:05:03: Vor dem Hintergrund der Verschuldung baut sich das Stress auf.
01:05:06: Und dessen sind wir uns bewusst.
01:05:09: Und insofern ist das Engagement nicht sonderlich ausgeprägt, wesentlich gering ausgeprägt, als es in den letzten drei, vier Jahren war.
01:05:20: Wie sieht es bei dir aus?
01:05:21: Ich kann es ganz einfach abrunden.
01:05:23: Wir sind untergewichtet Japan.
01:05:25: Wir haben so ein Modellfall in Europa lange Zeit erlebt, indem man die Währung ständig abgewertet hat.
01:05:30: Das hieß Italien dieses Land.
01:05:33: Wenn wir alle wissen, nicht so richtig funktioniert dauerhaft.
01:05:36: Das war ein strukturell, hat man sich quasi in den Boden gebohrt.
01:05:41: Ich persönlich, weil wir das Thema Reisen angesprochen haben, bin ein Riesenfan von Japan.
01:05:45: Ich liebe die japanische Sauberkeiten, Ordnung, aber der Aktienmarkt.
01:05:50: Und was uns der Anleihmarkt schon seit einigen Wochen spiegelt, hat ein Problem.
01:05:55: Und dieses strukturelle Problem möchte ich momentan in meinen Produkten nicht sehen in der Art und Weise, auch wenn es sehr viele gute, wirklich gute Unternehmen gibt, aber in der Breite, wie du es wunderbar so viel Sand formuliert hast.
01:06:09: Du hast Aktiengewinn, dann verlierst du auf der Währung.
01:06:11: Das ist jetzt unbedingt ein schönes Spiel für mein Gesamtportfolio.
01:06:15: Und wenn ich gleichzeitig die unheimlich hohe Verschuldung habe und ich möchte jetzt noch mal Geld drucken, in einem Umfeld, wo der Kapitalmarkt, der sagt oder der Bondmarkt, das Geld kriegst du nicht mehr zu diesem Zins.
01:06:27: Dann bin ich in eine Phase eingetreten, wo ich zwangsweise meine strukturellen Probleme lösen möchte.
01:06:33: Und dabei möchte ich nicht notwendigerweise groß investiert sein.
01:06:37: Vielen Dank.
01:06:40: Dann ist das Thema Japan ja gar nicht so groß, zumindest aktuell, aber wir gucken mal, wie wir in ein zwei oder vier Jahren nochmal drüber sprechen.
01:06:47: Vielleicht auch in der Runde.
01:06:49: Dann möchte ich unsere gemeinsame Weltreise mit Ihnen beenden, nochmal kurz in Ihren Maschinenraum eintauchen.
01:06:57: Und am Ende unseres Gesprächs, wir haben über die USA, wir haben über Europa gesprochen, wir haben, und das finde ich interessant, sehr sehr viel aus der Top-Down-Perspektive argumentiert.
01:07:09: Und das ist vielleicht auch wirklich derzeit geschuldet.
01:07:12: Und ich sehe es auch in meiner Position, dass reine Bottom-Up Portfolio-Manager große, große Schwierigkeiten haben und auch scheidenbar und dann auch tatsächlich gar nicht so stark auf Dinge reagieren, die von oben auf das Portfolio wirken und damit ein bisschen träge und hilflos wirken.
01:07:35: wird, glaube ich, eine riesen Herausforderung und eine riesen spannende Beobachtung für den gesamten aktiven Vermögenshaltungsmarkt in den nächsten Jahren werden, weil sich natürlich viele reine bottomabgetriebene Portfolioansätze da schon auch aufgrund des Nicht-Engagements in den USA stückweise öffnen, modernisieren, teilweise neu erfinden müssen.
01:07:56: Also viele Maschinenräume und in ihrem Fall keiner.
01:08:00: Harald, du hast das beschrieben.
01:08:02: würde bei dir nicht von Bauzaun sprechen.
01:08:05: Ich würde davon sprechen, dass da das eine oder andere Messinstrument oder das andere anderen Steuerungsinstrument dazugekommen ist in eurem Invest-Prozess.
01:08:14: Aber es ist ja kein Baukran, kein Bauzaun da.
01:08:17: Und das sehe ich in ganz vielen anderen auch zum Teil sehr, sehr großen Maschinenräumen aktuell.
01:08:22: Langrede, kurzes Ziel.
01:08:24: Ich möchte Sie nochmal einladen, kurz zu schildern, was aus Ihrer fundamentalen bottom abgetriebenen Sicht eigentlich die Mindestverrautbesetzung sind an eine Aktie, die in ihrem Portfolio jetzt auch unabhängig von dem Diversifikationseffekt zu anderen Branchen Eingang finden soll.
01:08:44: Das heißt, haben Sie konkrete Wachstumsanforderungen, haben Sie konkrete vielleicht eine bestimmte Faktorauftragung in ihrem Portfolio, die sie noch bottom abgetrieben einbauen, indem sie sagen, sie haben ganz bewusst nur ein kleines bisschen Growth, sie gehen mehr auf Value oder auf Quality.
01:09:11: Was sind Kriterien, die man wissen muss als potenzieller Mandant ihres Hauses, wenn sie Aktien selektieren?
01:09:19: Ich will noch eine kurze Bemerkung machen.
01:09:21: Ich sehe das in vielen Portfolios, wenn wir, und jetzt komme ich wieder auf meine Abgrenzung des Technologie-Sektors von anderen Regionen, wenn wir nach Europa gucken, da finde ich viele Portfolios, in denen schlichtweg eine Ansammlung stagnierender Unternehmen im Portfolio liegt.
01:09:37: Die Gesamtbewertung eines Portfolios sieht immer toll aus, wenn sie Bissentechnologie dazu nehmen.
01:09:41: Das Gesamtwachstum sieht immer vernünftig aus.
01:09:44: Aber wenn Sie mal segmentieren, was dann in den einzelnen Regionen, vielleicht auch in einzelnen Branchen, an Wachstum eine Wertung da ist, dann fragen Sie sich halt, wie kommen solche Unternehmen denn eigentlich ins Portfolio rein?
01:09:55: Vielleicht nur aus taktischen Gründen, weil sie, weil gelauert wird oder weil Trüffel gesucht werden, das wäre ein Argument.
01:10:02: Aber Herr Seller, vielleicht können Sie uns mal mitnehmen in
01:10:07: die
01:10:08: ganz grob und kurz formulierten Mindestanforderungen.
01:10:11: an einer Akte, damit sie in ihrem Portfolio landen kann.
01:10:15: Also ich sage mal, wenn wir uns ganz hart formulieren, dann ist es zunächst mal so, dass wir grundsätzlich in profitables Geschäft investieren.
01:10:22: Das heißt, wir haben mit aller Regel vermeiden wir Rehstrukturierungsfälle.
01:10:26: Das heißt, ich suche Titel mit klassisch, selbst für Banker, gut nachvollziehbaren strukturellen Wachstum.
01:10:37: Da hilft es natürlich, wenn ich, sagen wir mal, als Unternehmen schon mal in dem Thema investiert, wie man das per se wächst, dann mitzuwachsene sehr viel einfacher, als mit massiv Gegenwind zu operieren.
01:10:49: Und dann ist es eigentlich eine Kombination aus, was bezahl ich für, sagen wir mal, visibles Wachstum?
01:10:56: Was sind Preise?
01:10:57: Welchen Preis wird dafür aufgerufen?
01:11:00: Und das haben wir heute auch schon ein paar Mal auch erörtert, dass es durchaus Themen gibt, wo man einfach sagt, diese Bewertung reflektiert eigentlich gar nicht.
01:11:09: das Potenzial, die ist ein Unternehmen steckt.
01:11:11: und auf der anderen Seite bin ich selbst für strukturelles Wachstum nicht bereit, jeden Preis zu bezahlen.
01:11:17: Und wenn man es so formulieren möchte, würde ich es runterbrechen, auf das ich sage, wir schauen uns an, wie visibel, wie nachhaltig ist diese strukturelle Wachstum, wie stabil, wenn man so will, diese Brandhauer, wie stabil sind unterschiedliche Szenarien dieses Wachstums.
01:11:36: Und welchen Preis ruf ich dafür aus?
01:11:37: Das kann also durchaus zu führen, dass ich selbst gut wachsende Unternehmen dann verkaufe, weil sie einfach zu teuer werden.
01:11:44: Und auf der anderen Seite durchaus auch mal bereit bin für Unternehmen, die nicht zweistellig im Umsatzwachstum sind, die ins Portcode aufzunehmen, weil sie es meint, dass sie sich zu günstig erscheinen.
01:11:53: Und es ist die Kombination harte Kriterien, wenn sie so wollen.
01:11:57: Es ist tatsächlich für uns als Pik-Tee, dass wir nur eigentlich ein profitables Geschäft letztendlich investieren möchten.
01:12:04: Vielen Dank.
01:12:05: Herr Steinbeiß, bei Ihnen sehe ich die Einschätzung, oder Sie schildern das in unseren Gesprächen, auf Einzeltitel-Ebene, dass sie oft sehr stark von Konsensus abweicht, den man auf dem anderen Datenlieferanten System sieht.
01:12:24: Da würde man also rein von der Konsensuslage sagen, da sind manche Unternehmen dabei, die tatsächlich stagnieren.
01:12:31: Also wenn wir beispielsweise Rohstoffunternehmen nehmen.
01:12:39: Also grundsätzlich gehen wir bewertungsorientiert vor.
01:12:43: Wir werden im Zweifel der Bewertung dem Vorzug vor dem Wachstum gehen.
01:12:49: Im Zweifel.
01:12:50: Weil jede Investition ist ein Pärchen aus Chance und Risiko, das wissen wir alle.
01:12:55: Und insofern ist das der Aspekt Risiko, um so niedriger zu gewichten je... Preiswerte ich ein Unternehmen erleben kann.
01:13:08: Und dann gilt es eben zu berücksichtigen, womit heben wir uns vom Kapitalmarkt ab, womit verdienen wir uns Geld?
01:13:17: und das ist letztendlich die Abweichung vom Konsensus.
01:13:21: Wo glauben wir, dass die Erwartungen, die Konsenserwartungen für einzelne Unternehmen so hoch sind?
01:13:28: und wo nehmen wir an, dass es Chancen auf positive Überraschungen gibt, die dann auch Bewertungsthemen ins Positive auflösen können.
01:13:36: Und insofern ist das ein bewertungsorientierter Ansatz, sein Ansatz, der auch großen Werte auf Bilanzqualität legt.
01:13:46: Das funktioniert nicht immer in allen Kapitalmarktphasen, das ist uns völlig klar, aber es ist strukturell auf die längere Sicht, auf die längeren Anlagehorizont.
01:13:59: eine Art und Weise, die uns in der Vergangenheit begleitet hat und gute Dienste erwiesen hat.
01:14:03: Also insofern zählen wir uns nicht zu den Momentum-Investoren, zu den klaren Growth-Investoren.
01:14:12: Aber wir würden uns auch nicht, und das habe ich in der vorigen Folge dargelehnt, wir würden uns auch nicht als dogmatischen Wellinginvestor bezeichnen.
01:14:19: Das ist ein sehr opportunistisches Vorgehen mit einem starken, starken Fuß im Bewertungsansatz.
01:14:29: Vielen Dank, Harald.
01:14:32: Ich nehme an, und das ist jetzt sozusagen auch das alte Bild von Lingo, dass die Bewertung tatsächlich mal im Vordergrund stand und jetzt angereichert wurde, wie sehen jetzt auf seiner Sicht oder aus der Linke sich die Mindestkriterien aus für ein Akt ins Portfolio kommt?
01:14:53: Ich ergänze das vielleicht nochmal.
01:14:55: das Bewertungsthema, was seit der Finanzkrise niemand mehr interessiert hat, weil wir ja manipulierte Kapitalmärkte seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir seit dem Jahr, dass wir Und das ist ganz wichtig, dass wir neben dem PI, was überall verwendet wird, uns Gedanken darüber machen, was sind eigentlich die realen Buchwerte und was sind die ECS-Mattebilds.
01:15:30: Nichtsdestotrotz, und deshalb, das macht einem Miss, aber jeder, der unter physischer Duty arbeitet, berücksichtigt, was ist die Bilanzqualität für uns ganz wichtig als Value-Investor, was ist die Freq-Währstuhl-Generierung, was ist die dividenden Tragfähigkeit.
01:15:44: Ich kann mir beispielsweise nichts sehr gut vorstellen, ein sehr starker Beginn, schwieriges Ende.
01:15:49: In dem Umfeld würde ich mir erstmal grundsätzlich vielleicht mal den ein oder anderen Rententitel angucken, mit einer schönen Rendite.
01:15:56: Aber gleichzeitig auch langweilige Aktien mit einer hohen Dividendenrendite.
01:16:02: Und das sind für uns
01:16:04: die Dividende, als Ausgleich dafür zahlen.
01:16:08: Kein hohes strukturelles Kapitalwachstum angeboten wird.
01:16:11: Ja,
01:16:11: es sei denn, ich habe eine Share oder Yield, das heißt eine Kombination aus Aktienrückkauf und Dividenden Yield, wo ich dann quasi die Attraktivität über die Sharebybacks darstellen kann.
01:16:20: Das ist insbesondere im amerikanischen Raum, wo ich wenig Dividenden, aber viele Sharebyback habe, durch eine attraktive Komponente.
01:16:26: Darauf achte ich mehr.
01:16:27: Aber nur, wenn ich auch den Katalysator sehe.
01:16:31: Also wenn mir einer drei Stunden hier das Unternehmen erklärt, aber mir nicht nach, warum es eigentlich steigen sollte, warum der Stein weiß und der mir die Aktie kaufen sollte, dann werde ich die definitiv auch nicht kaufen.
01:16:41: Dieser Katalysator ist für mich inkrementell wichtig und es kommt also meiner langen Hedgefunkzeit.
01:16:46: Wenn ich den nicht entdecke, wird den auch keiner entdecken und dann wird da kein Geld in diesen Bereich fließen.
01:16:52: Und das ist absolut wichtig in der Anlagepraxis, in der Happendifferenzierung im aktiven Funkenmanagement heutzutage, wenn wir nicht mehr die Benchmark replizieren.
01:17:03: Und damit haben wir noch wunderbar skizziert, wir unterschiedlich Folomodelle, drei Maschinenräume und drei aktive, erfolgreiche Ansätze wohlgemerkt funktionieren können und dazu einladen, auch Private Equity, Unternehmensverkäufern.
01:17:20: Auch der Nachfolgegeneration sich aktiv mit aktiven Portfolio-Management an liquiden Merken zu beschäftigen.
01:17:26: Übrigens auch, weil liquides Vermögen viel leichter und viel effizienter in Nischen führt, in die ich über alle anderen Investments misinvestieren kann.
01:17:35: Und gerade da sollte ich mir aktives Management suchen.
01:17:38: Sehr geehrter Herr, das
01:17:39: war
01:17:41: Intellektuell Feinkost.
01:17:42: Und ich danke Ihnen ganz, ganz herzlich, dass wir heute quasi in der zweiten Folge diesen Rundgang abschließen konnten und das war sehr, sehr spannend.
01:17:54: Vielen, vielen Dank.
01:17:56: Ich wünsche Ihnen für.
01:17:58: es ist genauso gutes Händchen wie für.
01:18:00: es ist für es wird für einige, die hier sehr, sehr hohe Performance zahlen für es ist eine große Herausforderung, vielleicht gelingt es ja.
01:18:14: Und ich freue mich, wenn wir vielleicht in dieser Konstellation wirklich dann in einem Jahr widersprechen und die Vorausschau üben auf das neue Jahr.
01:18:25: Für heute, Silla und Herr Steinbeiß, lieber Herr Ralt.
01:18:30: Ganz, ganz, ganz herzlichen Dank.
01:18:33: Danke,
01:18:33: die Gäste.
01:18:34: Danke, Schöbe.
01:18:37: Alles Gute.
01:18:37: Wiedersehen.
01:18:40: Das war eine neue Folge von Das Große Bild.
01:18:44: Mein Name ist Christian Hammes.
01:18:45: Ich bin Family Officer, Beirat und Treasurer.
01:18:48: Und wir machen diesen Podcast für meine Berufskollegen, für professionelle Anleger, für alle, die in unserer Branche arbeiten und für alle, die sinnvolle und schlaue Anlageentscheidungen treffen wollen.
01:18:59: Wenn Sie uns nicht verpassen wollen, abonnieren Sie uns gerne.
01:19:01: Und wenn es Ihnen gefallen hat, dann hilft es uns sehr, wenn Sie uns eine positive Bewertung auf Ihrer Podcastplattform hinterlassen.
01:19:08: Schreiben Sie uns auch gerne einen Kommentar.
01:19:10: Und wenn Sie sich bei allen Themen gerne unter Bild an mich und die Reaktion.
01:19:18: Und wenn Sie über die Taktiktafel hörbar und sichtbar werden wollen, hinterlassen Sie ein Video oder eine Sprachnachricht auf unserer WhatsApp-Mailbox unter.
01:19:32: Und wenn Sie als Werbepartner ermöglichen wollen, dass es diesen Podcast überhaupt
01:19:36: gibt,
01:19:36: sind Sie in besten Händen bei Vanessa Blome und dem Marketingteam der Edelstoff Media GmbH.
01:19:42: Alle Kontaktdaten finden Sie in den Show notes.
01:19:45: Ich bedanke mich bei Ihnen sehr herzlich fürs Zuhören.
01:19:47: Das große Bild ist eine Produktion von Pensum Pictures für das Private Banking-Magazin und Eta Family Office, Audio-Redaktion im Studio des Private Banking-Magazins Martin Fornweck-Brückner.
01:19:59: Vermarktung, Vanessa Blome.
01:20:01: Ihr freut uns auf sie in der nächsten Woche.
01:20:03: Alles Gute, bis dahin.
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